AT15626U1 - Schnittschutzstreifen, Verwendung eines Schnittschutzstreifens und Verfahren zum Anbringen eines Schnittschutzstreifens - Google Patents

Schnittschutzstreifen, Verwendung eines Schnittschutzstreifens und Verfahren zum Anbringen eines Schnittschutzstreifens Download PDF

Info

Publication number
AT15626U1
AT15626U1 ATGM316/2016U AT3162016U AT15626U1 AT 15626 U1 AT15626 U1 AT 15626U1 AT 3162016 U AT3162016 U AT 3162016U AT 15626 U1 AT15626 U1 AT 15626U1
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
strip
cut protection
protection strip
sealing
cut
Prior art date
Application number
ATGM316/2016U
Other languages
English (en)
Original Assignee
Rivaplan Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rivaplan Ag filed Critical Rivaplan Ag
Publication of AT15626U1 publication Critical patent/AT15626U1/de

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47KSANITARY EQUIPMENT; ACCESSORIES THEREFOR, e.g. TOILET ACCESSORIES
    • A47K3/00Baths; Showers; Appurtenances therefor
    • A47K3/008Sealing between wall and bathtub or shower tray
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/62Insulation or other protection; Elements or use of specified material therefor
    • E04B1/66Sealings
    • E04B1/68Sealings of joints, e.g. expansion joints
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/62Insulation or other protection; Elements or use of specified material therefor
    • E04B1/66Sealings
    • E04B1/68Sealings of joints, e.g. expansion joints
    • E04B1/6801Fillings therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Building Environments (AREA)

Abstract

Schnittschutzstreifen (10) mit Dichtfunktion, zur Verwendung im Feucht- und Nassbereich (100) eines Gebäudes, wobei der Schnittschutzstreifen (10) aufweist: - eine Streifenlänge und eine dazu senkrecht stehende Streifenbreite, wobei die Streifenlänge mit der dazu senkrecht stehenden Streifenbreite eine Ebene definiert, - eine Gitterstruktur als schnittfesten Streifen umfasst, wobei die Gitterstruktur ein metallisches Material, ein Kunststoffmaterial und/oder ein Verbundmaterial umfasst, und wobei die Gitterstruktur aufgrund ihrer Struktur und/oder Materialeigenschaften einen Schutz gegen Beschädigung oder Durchschneiden mit einem scharfen Gegenstand bietet, und - wobei mindestens die Gitterstruktur auf ihrer Vorderseite und/oder Rückseite vollflächig mit einem Dichtmaterial (20) versehen ist.

Description

Beschreibung [0001] Die Erfindung betrifft einen Schnittschutzstreifen, die Verwendung eines Schnittschutzstreifens und ein Verfahren zum Anbringen eines Schnittschutzstreifens.
[0002] Es gibt in und an Gebäuden Fugen, die mit einer meist elastischen Fugenmasse versehen sind. Solche Fugen werden zum Beispiel als Dehnungsfugen in Bereichen vorgesehen, bei denen unterschiedliche Materialien aufeinander treffen.
[0003] Dehnungsfugen werden aber auch z.B. im Bodenbereich vorgesehen, um schwimmend verlegte Bodenbeläge zu unterteilen. Im Sanitärbereich ergeben sich solche Fugen unter anderem im Anschlussbereich zwischen Sanitärinstallationen (z.B. einer Badewanne) und einem daran anschließenden Wandbelag (z.B. in Form von Fliesen). Weiterhin ergeben sich solche Fugen auch im Übergangsbereich zwischen einem Bodenbelag und einem Wandbelag, bei Fliesen und Mosaiken (z.B. in Schwimmbädern) und auch in Raumecken, um nur einige Bereich zu nennen.
[0004] Falls sich Setzungserscheinungen der Fugenmasse zeigen, oder falls die Fugenmasse unansehnlich geworden sein sollte, so wird diese häufig mittels eines Teppichmessers aus der Fuge herausgelöst, bevor dann neue Fugenmasse eingebracht wird. Dabei kann es zu einer Zerstörung von darunter befindlichen Schichten kommen. So kann z.B. ein Dichtband oder Anschlussband zertrennt werden oder es kann eine Flüssigabdichtung oder eine Spezialabdichtung durchschnitten werden. Dadurch kann Feuchtigkeit z.B. in eine Wand eindringen.
[0005] Es stellt sich die Aufgabe einen Schnittschutzstreifen bereitzustellen, der sich gut handhaben lässt. Insbesondere soll sich der Schnittschutzstreifen mit den verschiedensten Dichtbändern und Anschlussbänder kombinieren lassen, die im Markt erhältlich sind.
[0006] Diese Aufgabe wird durch einen Schnittschutzstreifen gemäß Anspruch 1 gelöst. Eine entsprechende Verwendung eines Schnittschutzstreifens ist dem Anspruch 10 zu entnehmen. Ein entsprechendes Verfahren ist dem Anspruch 12 zu entnehmen. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen enthalten.
[0007] Der Schnittschutzstreifen bietet bei allen Ausführungsformen eine Dichtfunktion und er ist zur Verwendung im Feucht- und Nassbereich eines Gebäudes ausgelegt.
[0008] Der Schnittschutzstreifen kann in allen Ausführungsformen im Wandbereich und im Bodenbereich verwendet werden. Der Schnittschutzstreifen kann in verschiedenen Bereichen an oder in einem Gebäude verwendet werden.
[0009] Der Schnittschutzstreifen weist bei allen Ausführungsformen eine Streifenlänge und eine dazu senkrecht stehende Streifenbreite auf. Er umfasst eine Gitterstruktur, die als schnittfester Streifen dient, wobei die Gitterstruktur ein metallisches Material, ein Kunststoffmaterial und/oder ein Verbundmaterial umfasst, und wobei die Gitterstruktur aufgrund ihrer Struktur und/oder Materialeigenschaften einen Schutz gegen Beschädigung oder Durchschneiden mit einem scharfen Gegenstand bietet, und wobei mindestens die Gitterstruktur auf ihrer Vorderseite und/oder Rückseite vollflächig mit einem Dichtmaterial versehen ist.
[0010] Der Schnittschutzstreifen kann bei allen Ausführungsformen als Fertigprodukt oder als Halbfertigprodukt geliefert werden. Es ist aber auch möglich die Komponenten des Schnittschutzstreifens als eine Art Montagesatz zu liefern, die vor Ort bedarfsgerecht zusammengefügt werden.
[0011] Der Schnittschutzstreifen kann bei allen Ausführungsformen ein Dichtmaterial umfassen, das eines der folgenden Materialien oder eine Kombination mehrerer der folgenden Materialien aufweist: [0012] - Klebstoff (z.B. Butyl), [0013] - Plastik- bzw. Kunststoffmasse, [0014] - Kitt, [0015] - Harz, [0016] - Wachs.
[0017] Besonders als Dichtmaterial geeignet und bei allen Ausführungsformen ersetzbar sind Materialien oder Materialkombinationen auf Polyurethanbasis (z.B. zu einem Elastomer aushärtendes Polyurethan), auf Basis von Naturkautschuk oder künstlichem Kautschuk, auf Basis von Kieselgur, auf Basis von Acrylat, auf Basis von thermoplastischem Polyisobutylen oder auf der Basis von Butyl(-kautschuk).
[0018] Besonders als Dichtmaterial geeignet und bei allen Ausführungsformen einsetzbar sind Materialien oder Materialkombinationen, die eine Dauerelastizität aufweisen. Dabei handelt es sich um Materialien, die nicht vollkommen aushärten, hart werden, trocknen oder sich vernetzen.
[0019] Das Dichtmaterial kann bei allen Ausführungsformen ein Einschicht- oder Mehrschicht-Dichtmaterial sein, das mindestens mit der Gitterstruktur verbunden ist.
[0020] Die Gitterstruktur kann bei allen Ausführungsformen mit dem Dichtmaterial beschichtet und/oder verbunden sein und/oder das Dichtmaterial kann die Gitterstruktur durchdringen.
[0021] Der Schnittschutzstreifen kann bei allen Ausführungsformen ein selbstheilendes Kunststoffmaterial als Dichtmaterial umfassen.
[0022] Der Schnittschutzstreifen kann bei allen Ausführungsformen eine flache oder abgewinkelte Form haben.
[0023] Der erfindungsgemäße Schnittschutzstreifen kann bei allen Ausführungsformen als einstückiger/einstreifiger Schnittschutzstreifen ausgelegt sein, der komplett aus einem schnittfesten Material besteht (abgesehen von dem Dichtmaterial und von etwaigen Klebstoffen zum Befestigen oder Einbetten).
[0024] Der Schnittschutzstreifen kann bei allen Ausführungsformen mehrstückig oder mehrstreifig ausgelegt sein, d.h. er kann Streifen oder Bereiche aus mindestens, zwei unterschiedlichen Materialien umfassen.
[0025] Der Schnittschutzstreifen kann bei allen Ausführungsformen mindestens einen Streifen oder einen Bereich mit einem Material umfassen, das in der Ebene flexibel ist und dessen Oberfläche zum Einbetten in einem Flüssigmaterial ausgelegt ist (z.B. Vlies).
[0026] Ein Schnittschutzstreifen wird vorzugsweise wie folgt verwendet: [0027] - der Schnittschutzstreifen wird bereitgestellt und ist im montierten Zustand von der
Raumseite her betrachtet entlang einer Fuge parallel hinter einem Dichtband oder Anschlussband angeordnet, oder [0028] Ein Verfahren zum Anbringen eines Schnittschutzstreifens im Feucht- und Nassbereich eines Gebäudes umfasst vorzugsweise die folgenden Schritte.
[0029] a) Bereitstellen einer Streifenlänge des Schnittschutzstreifens, [0030] b) Bereitstellen einer geeigneten Länge (die z.B. gleich ist wie die Streifenlänge des
Schnittschutzstreifens) eines Dichtbandes oder Anschlussbandes, und entweder [0031] i) Verbinden des Schnittschutzstreifens mit der Rückseite des Dichtbandes oder des Anschlussbandes und Verbinden eines Bereichs der Vorderseite des Dichtbandes oder des Anschlussbandes mit einer Vorrichtung, [0032] ii) Anordnen der Vorrichtung entlang einer bauseitigen Fläche, und [0033] iii) Verbinden der Kombination aus Schnittschutzstreifen und Dichtband oder An schlussband mit der bauseitigen Fläche, so dass sich der Schnittschutzstreifen hinter dem Dichtband oder Anschlussband befindet, oder [0034] i) Verbinden des Dichtbandes oder Anschlussbandes mit der Vorrichtung, [0035] ii) Verbinden des Schnittschutzstreifens mit der Rückseite des Dichtbandes oder des Anschlussbandes, [0036] iii) Anordnen der Vorrichtung entlang einer bauseitigen Fläche, und [0037] iv) Verbinden der Kombination aus Schnittschutzstreifen und Dichtband oder An schlussband mit der bauseitigen Fläche, so dass sich der Schnittschutzstreifen hinter dem Dichtband oder Anschlussband befindet, oder [0038] i) Verbinden des Dichtbandes oder Anschlussbandes mit der Vorrichtung, [0039] ii) Verbinden des Schnittschutzstreifens mit einer bauseitigen Fläche, [0040] iii) Anordnen der Vorrichtung samt des Dichtbandes oder Anschlussbandes ent lang der bauseitigen Fläche, so dass sich der Schnittschutzstreifen hinter dem Dichtband oder Anschlussband befindet, oder [0041] i) Anordnen des Schnittschutzstreifens entlang einer bauseitigen Fläche, [0042] ii) Anordnen des Dichtbandes entlang der Fläche, so dass sich der Schnittschutz streifen hinter dem Dichtband befindet, [0043] iii) Anbringen eines Belags, der raumseitig in einem Bereich entlang des Schnitt schutzstreifens eine Fuge aufweist.
[0044] Gemäß Erfindung wird ein Schnittschutzstreifen bereitgestellt, der vorzugsweise bei allen Ausführungsformen speziell zum Einsatz im Bereich von Sanitärräumen, Küchen und Schwimmbädern geeignet ist. Insbesondere soll sich der Schnittschutzstreifen im Bereich sanitärer Anlagen (zum Beispiel in Badezimmern oder in öffentlichen Toiletten- bzw. Duschbereichen), Küchen, Schwimmbäder, Saunen und ähnlicher Bereiche einsetzen lassen.
[0045] Vorzugsweise ist der Schnittschutzstreifen bei allen Ausführungsformen speziell zum Einsatz entlang einer horizontalen Längsachse einer Einrichtung zum Führen von Wasser oder zum Aufnehmen von Wasser ausgelegt.
[0046] Der Schnittschutzstreifen kann in allen Ausführungsformen im Bereich der folgenden, beispielhaft genannten Einrichtungen eingesetzt werden: Badewannen, Duschwannen, Duschrinnen, Ablaufrinnen oder -töpfe, Waschbecken, Waschtische oder -möbel.
[0047] Die verschiedensten Einsatzbereiche in oder an Gebäuden werden hier mit dem Begriff „Feucht- und Nassbereich" zusammengefasst.
[0048] Vorzugsweise kann der Schnittschutzstreifen bei allen Ausführungsformen dort eingesetzt werden, wo sich zwischen Fliesen, Steinzeug, Platten oder dergleichen eine Fuge ergibt.
[0049] Der Schnittschutzstreifen aller Ausführungsformen lässt sich mit Dichtbändern (z.B. mit Wannenbändern) und Anschlussbändern verschiedenster Typen kombinieren.
[0050] Der Schnittschutzstreifen kann bei allen Ausführungsformen zusammen mit dem Dichtband oder Anschlussband eine Funktionseinheit bilden, wobei diese Funktionseinheit besonders gute und dauerhafte Ergebnisse liefert. Der Schnittschutzstreifen sitzt im montierten Zustand stets wandseitig hinter dem Dichtband oder Anschlussband und schützt aufgrund seines Dichtmaterials im Falle einer Beschädigung mittels eines Messers vor dem Eindringen von Feuchtigkeit z.B. in eine dahinter liegende Wand.
[0051] Der Schnittschutzstreifen umfasst bei allen Ausführungsformen eine (flächige) Gitterstruktur als schnittfesten Streifen. Besonders geeignet ist eine Metall-Gitterstruktur, eine
Kunststoff-Gitterstruktur, eine Gewebe-Gitterstruktur oder eine Faser-Gitterstruktur.
[0052] Definitionsgemäß soll es sich bei der Gitterstruktur um ein (festes) Netz, Gewebe, Geflecht, Lochgitter, Streckmetall oder Gelege handeln, das in der Ebene flexibel ist.
[0053] Vorzugsweise ist die Gitterstruktur bei allen Ausführungsformen so flexibel ausgelegt, dass ein Längenabschnitt der Gitterstruktur und/oder des Schnittschutzstreifens aufrollbar ist.
[0054] Die genannten Gitterstrukturen können sowohl im Zusammenhang mit einstückigen als auch mit mehrstückigen Ausführungsformen der Erfindung zum Einsatz kommen.
[0055] Die Gitterstruktur umfasst bei allen Ausführungsformen Löcher, Öffnungen, Ausnehmungen, Schlitze oder Maschen, die beispielsweise kleiner sind als 5 mm.
[0056] Des Weiteren soll die Bezeichnung "Streifen" darauf hinweisen, dass sich die Geometrie in eine Richtung, der sogenannten "Streifenlängsrichtung", sehr weit erstreckt, während die senkrecht hierzu gemessene Breite und Dicke des Streifens sehr viel geringer sind. Typischerweise hat der Schnittschutzstreifen quer zur Streifenlängsrichtung einen Querschnitt mit einer Breite, welche (ein Mehrfaches) größer als die Dicke des Bandes ist.
[0057] Die Breite des Schnittschutzstreifens kann bei allen Ausführungsformen beispielsweise zwischen ca. 1 cm und 20 cm betragen.
[0058] Seine Dicke kann bei allen Ausführungsformen typischerweise zwischen ca. 0,1 mm und 5 mm liegen.
[0059] Der Schnittschutzstreifen kann bei allen Ausführungsformen zweilagig oder mehrlagig sein.
[0060] Der beschriebene Schnittschutzstreifen hat, je nach Ausführungsform, den Vorteil, dass er sich für eine Lagerung und für den Transport problemlos auf einer Rolle aufwickeln lässt.
[0061] Aufgrund seiner Flexibilität lässt sich der Schnittschutzstreifen bei allen Ausführungsformen (z.B. beim Installieren) um eine Rundung herum führen.
[0062] Mindestens ein Längsrand des Schnittschutzstreifens kann optional bei allen Ausführungsformen ein anderes Material und/oder eine andere Struktur aufweisen als die schnittfeste Gitterstruktur.
[0063] Mindestens ein Längsrand des Schnittschutzstreifens kann bei allen Ausführungsformen optional ein Vlies-, Faser- oder Gewebematerial umfassen, um das Einbetten des Schnittschutzstreifens z.B. in ein Flüssigmaterial (z.B. eine Verbundabdichtung) zu erleichtern.
[0064] Mindestens eine Fläche des Schnittschutzstreifens kann bei allen Ausführungsformen optional mit einem Klebstoff versehen werden, um den Schnittschutzstreifen an einer Gebäudefläche (z.B. eine Wand oder ein Boden), und/oder einem weiteren Produktteil (Dichtband, Anschlussband, etc.) befestigen zu können.
[0065] Vorzugsweise kann bei allen Ausführungsformen mindestens ein Butyl-Klebstoff-Bereich zum Einsatz kommen.
[0066] Der Schnittschutzstreifen der Erfindung kann auf der Raumseite und/oder auf der Wandseite einen Schallschutzstreifen umfassen.
[0067] Falls der Schnittschutzstreifen der Erfindung zusammen mit einem Dichtband oder Wannenband eingesetzt wird, so kann auf der Raumseite und/oder auf der Wandseite dieses Bandes ein Schallschutzstreifen zum Einsatz kommen.
[0068] Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden im Folgenden anhand von Ausführungsbeispielen und mit Bezug auf die Zeichnung beschrieben. Es ist zu beachten, dass die Zeichnungen nicht maßstäblich sind. Vor allen die Dicken der verschiedenen Elemente sind nicht im wirklichen Verhältnis zueinander gezeigt.
[0069] Fig. 1A zeigt eine schematische Ansicht eines ersten Schnittschutzstreifens gemäß der vorliegenden Erfindung, der eine schnittfeste Gitterstruktur und ein Dichtmaterial (nicht sichtbar) umfasst; [0070] Fig. 1B zeigt einen schematischen Querschnitt entlang der Linie l-l von Fig. 1A, wobei die schnittfeste Gitterstruktur und das Dichtmaterial separat gezeigt sind; [0071] Fig. 2A zeigt eine schematische Ansicht eines weiteren Schnittschutzstreifens gemäß der vorliegenden Erfindung, der eine Gitterstruktur umfasst, die von dem Dichtmaterial durchdrungen ist; [0072] Fig. 2B zeigt einen schematischen Querschnitt von Fig. 2A, wobei die Öffnungen bzw. Löcher der Gitterstruktur komplett durch das Dichtmaterial abgedichtet sind; Fig. 3 zeigt eine schematische Ansicht eines weiteren Schnittschutzstreifens (z.B. gemäß Fig. 2A) gemäß der vorliegenden Erfindung, der eine schnittfeste Gitterstruktur und Randstreifen umfasst, wobei die Gitterstruktur außermittig platziert ist; [0073] Fig. 4A-4H zeigen Ausschnittsvergrößerungen verschiedener beispielhafter Materia lien, die als Gitterstrukturen geeignet sind; [0074] Fig. 5A zeigt eine schematische Explosionsansicht eines kurzen Längenabschnitts eines weiteren Schnittschutzstreifens gemäß Erfindung, wobei dieser Schnittschutzstreifen eine Gitterstruktur umfasst, die sowohl auf der Raumseite als auch auf der Wandseite mit je einer Schicht eines Dichtmaterials versehen wird (es ist zu beachten, dass die Maschen der gezeigten Gitterstruktur stark vergrößert dargestellt sind); [0075] Fig. 5B zeigt eine schematische Explosionsansicht eines kurzen Längenabschnitts eines weiteren Schnittschutzstreifens gemäß Erfindung, wobei dieser Schnittschutzstreifen eine Gitterstruktur umfasst, die sowohl auf der Raumseite als auch auf der Wandseite mit je einer Schicht eines Dichtmaterials versehen wird, wobei die Gitterstruktur hier sowohl oben als auch unten deutlich von dem Dichtmaterial überlappt wird (es ist zu beachten, dass die Maschen der gezeigten Gitterstruktur vergrößert dargestellt sind); [0076] Fig. 6 zeigt eine schematische Explosionsansicht eines kurzen Längenabschnitts eines weiteren Schnittschutzstreifens gemäß Erfindung, wobei dieser Schnittschutzstreifen eine Gitterstruktur umfasst, die sowohl auf der Raumseite als auch auf der Wandseite mit je einer Schicht eines Dichtmaterials versehen wird und wobei der Schnittschutzstreifen auf der Wandseite oder auf der Raumseite einen Dichtstreifen umfasst (es ist zu beachten, dass die Maschen der gezeigten Gitterstruktur stark vergrößert dargestellt sind); [0077] Fig. 7 zeigt eine schematische Explosionsansicht eines kurzen Längenabschnitts eines weiteren Schnittschutzstreifens gemäß Erfindung, wobei dieser Schnittschutzstreifen eine Gitterstruktur umfasst, die sowohl auf der Raumseite als auch auf der Wandseite mit je einer Schicht eines Dichtmaterials versehen wird und wobei der Schnittschutzstreifen auf der Wandseite oder auf der Raumseite einen unteren Dichtstreifen und einen oberen Vliesstreifen umfasst (es ist zu beachten, dass die Maschen der gezeigten Gitterstruktur stark vergrößert dargestellt sind); [0078] Fig. 8 zeigt eine schematische Explosionsansicht einer beispielhaften Einbausitu ation, wobei hier ein Schnittschutzstreifen mit einem Dichtband oder Anschlussband kombiniert wird; [0079] Fig. 9A zeigt eine schematische Explosionsansicht einer weiteren beispielhaften
Einbausituation, wobei hier ein flacher Schnittschutzstreifen mit einem Dichtband kombiniert und unterhalb einer Fuge platziert ist; [0080] Fig. 9B zeigt eine schematische Ansicht eines Fertigprodukts, das hier (wie in Fig. 9A) einen flachen Schnittschutzstreifen mit Dichtmaterial, Kleber und mit einem Dichtband umfasst.
[0081] Im Folgenden werden Orts- und Richtungsangaben verwendet, um die Erfindung besser beschreiben zu können. Diese Angaben beziehen sich auf die jeweilige Einbausituation und sollen daher nicht als Einschränkung verstanden werden. Um die Orts- und Richtungsangaben besser eingrenzen zu können, wird teilweise auch ein Bezug zur Wand (auch Vertikalfläche genannt) hergestellt, in dem z.B. von einem wandnahen Element, einer wandzugewandten, wandabgewandten Fläche oder einer wandparallelen Montage die Rede ist.
[0082] Die Erfindung wird im Folgenden anhand einiger Ausführungsbeispiele beschrieben.
[0083] Es geht hier um Schnittschutzstreifen 10, die in ihrer flachen Form eine Streifenlänge Lx (parallel zur x-Achse) und eine dazu senkrecht stehende Streifenbreite b (parallel zur y- Achse) aufweisen. In den Figuren 1A, 1B, 2A, 2B, 3, 5A, 5B, 6, 7, 8, 9A, 9B sind verschiedene Ausführungsformen gezeigt.
[0084] Die Streifenlänge Lx definiert mit der dazu senkrecht stehenden Streifenbreite b eine Ebene E, die jedoch nicht separat ausgewiesen ist.
[0085] Der Schnittschutzstreifen 10 ist bei allen Ausführungsformen zur Verwendung im Feucht- und Nassbereich eines Gebäudes ausgelegt. Entsprechende Beispiele von Schnittschutzstreifen 10 sind in den Figuren gezeigt.
[0086] Der Schnittschutzstreifen 10 umfasst bei allen Ausführungsformen eine Gitterstruktur 11, die ein metallisches Material und/oder ein Kunststoffmaterial und/oder ein Verbundmaterial umfasst. Diese Gitterstruktur 11 bietet aufgrund ihrer Struktur und/oder Materialeigenschaften einen Schutz gegen Beschädigung oder Durchschneiden mit einem scharfen Gegenstand (z.B. mit einem Messer).
[0087] Außerdem ist die Gitterstruktur 11 bei allen Ausführungsformen mit einem Dichtmaterial 20 versehen.
[0088] Fig. 1A zeigt eine schematische Ansicht eines Schnittschutzstreifens 10, der eine Gitterstruktur 11 als schnittfesten Materialstreifen 10.1 und ein Dichtmaterial 20 (in Fig. 1A ist das Dichtmaterial 20 nicht sichtbar, da es sich auf der Rückseite des Schnittschutzstreifens 10 befindet) umfasst. Fig. 1B zeigt einen schematischen Querschnitt entlang der Linie l-l von Fig. 1A, wobei die Gitterstruktur 11 und das Dichtmaterial 20 separat gezeigt sind. In dem Beispiel der Figuren 1A und 1B kommt ein Streckmetall als Gitterstruktur 11 zum Einsatz.
[0089] Als Gitterstruktur 11 kann bei allen Ausführungsformen [0090] - ein Netz (siehe z.B. Fig. 4A), [0091] - ein Gewebe (siehe z.B. Fig. 4H), [0092] - ein Geflecht, [0093] - ein Lochgitter bzw. Lochblech (siehe z.B. Fig. 4D), [0094] - ein Streckmetall (siehe z.B. Fig. 1 A, 4B oder 4E, 5A, 5B, 6, 7), oder [0095] - ein Gelege dienen.
[0096] In den Figuren 1 bis 9B sind Schnittschutzstreifen 10 mit beispielhafter Gitterstruktur 11 gezeigt. Die gezeigten Strukturen sind in den meisten Fällen untereinander austauschbar.
[0097] Der Schnittschutzstreifen 10 kann bei allen Ausführungsformen ein Einschicht-Dichtmaterial 20 (siehe z.B. Fig. 1B, 8, 9A, 9B) oder ein Mehrschicht-Dichtmaterial 20.1, 20.2 (siehe z.B. Fig. 5A, 5B, 6 oder 7) umfassen, das mit der Gitterstruktur 11 des Schnittschutzstreifens 10 verbunden ist. So kann ein Mehrschicht-Dichtmaterial z.B. eine Schicht des eigentlichen Dichtmaterials 20 und eine Klebeschicht (z.B. zum Verbinden mit einer bauseitigen Fläche 2 und/oder mit der Rückseite 30.1 des Dichtbandes oder Anschlussbandes 30) umfassen. Ein Mehrschicht-Dichtmaterial kann z.B. auch zwei separate Schichten eines Dichtmaterials 20.1, 20.2 umfassen, die (vorzugsweise bei der Produktion) fest mit der Gitterstruktur 11 verbunden werden.
[0098] Die Gitterstruktur 11 kann bei allen Ausführungsformen mit dem Dichtmaterial 20 beschichtet und/oder verbunden sein und/oder das Dichtmaterial 20 kann die Gitterstruktur 11 durchdringen, wie in Fig. 2A schematisch anhand eines Beispiels veranschaulicht. Das Dichtmaterial 20 kann z.B. in flüssiger Form so mit der Gitterstruktur 11 verbunden werden, dass es diese umschließt und durchdringt.
[0099] Die Gitterstruktur 11 kann bei allen Ausführungsformen so mit dem Dichtmaterial 20.1, 20.2 beschichtet und/oder verbunden sein und/oder das Dichtmaterial 20.1, 20.2 kann die Gitterstruktur 11 so durchdringen, dass die Gitterstruktur 11 sowohl nach oben als auch nach unten hin von dem Dichtmaterial 20.1, 20.2 überlappt wird, wie in Fig. 5B schematisch anhand eines Beispiels veranschaulicht. In einem Solchen Fall ist die Gitterstruktur 11 von außen nicht sichtbar. In Fig. 8A ist eine Variante gezeigt, bei der die Gitterstruktur des Schnittschutzstreifens 10 nur auf der Wandseite mit einem Dichtmaterial 20 versehen ist, das hier eine größere Breite hat als die Gitterstruktur. D.h. das Dichtmaterial 20 erstreckst sich hier weiter nach unten und weiter nach oben als die Gitterstruktur.
[00100] Als Gitterstruktur 11 können [00101] - ein Netz (siehe z.B. Fig. 4C), [00102] - ein Gewebe, [00103] - ein Geflecht (siehe z.B. Fig. 4H), [00104] - ein Lochgitter (siehe z.B. Fig. 4D), [00105] - ein Streckmetall (siehe z.B. Fig. 4B oder 4E) oder [00106] - ein Gelege (vorzugsweise aus mehreren Lagen) dienen.
[00107] Der Schnittschutzstreifen 10 kann bei allen Ausführungsformen Streifen oder Bereiche aus mindestens zwei unterschiedlichen Materialien umfassen. In Fig. 3 ist beispielweise ein Schnittschutzstreifen 10 gezeigt, der eine Gitterstruktur 11 sowie einen oberen Randstreifen 12 und z.B. optional auch einen unteren Randstreifen 13 (z.B. ein Vlies-, Faser- oder Gewebematerial) umfasst.
[00108] Der Schnittschutzstreifen 10 kann bei allen Ausführungsformen mindestens einen Streifen oder einen Bereich mit einem Material umfassen, das in der Ebene E flexibel ist und dessen Oberfläche zum Einbetten in einem Flüssig material ausgelegt ist. Vorzugsweise handelt es sich bei allen Ausführungsformen um ein Vlies-, Faser- oder Gewebematerial, das aufgrund seiner Oberflächenbeschaffenheit und/oder Porosität und/oder Gewebestruktur von dem Flüssigmaterial benetzt und/oder durchdrungen werden kann.
[00109] In Fig. 3 ist beispielweise ein Schnittschutzstreifen 10 mit Gitterstruktur 11 gezeigt, der Streifen 12, 13 aus einem Vlies-, Faser- oder Gewebematerial umfasst.
[00110] In Fig. 7 ist eine weitere Ausführungsform gezeigt, bei der ein oberer Streifen 22 aus einem Vlies-, Faser- oder Gewebematerial zum Einsatz kommt.
[00111] Die Gitterstruktur 11 kann mittig oder außermittig in Bezug zu dem Vlies-, Faser- oder Gewebematerial angeordnet sein, wie man anhand der Fig. 3 erkennen kann.
[00112] In den Figuren 4A bis 4F sind unterschiedliche Gitterstrukturen 11 gezeigt. Diese Gitterstrukturen 11 sind sowohl für einstückige als auch für mehrstückige Ausführungsformen der Erfindung geeignet. Vorzugsweise handelt es sich um Metall- oder Kunststoff-Gitterstrukturen 11. In Fig. 4G ist ein feinporiges, schnittfestes Kunststoffmaterial 10.2 gezeigt. In Fig. 4H ist ein weiteres schnittfestes Material 11 gezeigt. Es kann sich hier z.B. um ein geflochtenes oder gewebtes Fasermaterial (z.B. Kevlar) handeln.
[00113] Fig. 5A zeigt eine schematische Explosionsansicht eines kurzen Längenabschnitts eines weiteren Schnittschutzstreifens 10 gemäß Erfindung, wobei dieser Schnittschutzstreifen 10 eine Gitterstruktur 11 (hier ein Streckmetall, das sich in senkrechter Richtung ziehen lässt) umfasst, die sowohl auf der Raumseite als auch auf der Wandseite mit je einer Schicht eines Dichtmaterials versehen wird. Diese Schichten des Dichtmaterials sind hier mit den Bezugszeichen 20.1,20.2 bezeichnet.
[00114] Fig. 5B zeigt eine schematische Explosionsansicht eines kurzen Längenabschnitts eines weiteren Schnittschutzstreifens 10 gemäß Erfindung, wie bereits weiter oben beschrieben.
[00115] Fig. 6 zeigt eine schematische Explosionsansicht eines kurzen Längenabschnitts eines weiteren Schnittschutzstreifens 10 gemäß Erfindung, wobei dieser Schnittschutzstreifen 10 eine Gitterstruktur 11 (hier ein Streckmetall, das sich in senkrechter Richtung ziehen lässt) umfasst, die sowohl auf der Raumseite als auch auf der Wandseite mit je einer Schicht eines Dichtmaterials versehen wird. Diese Schichten des Dichtmaterials sind hier mit den Bezugszeichen 20.1, 20.2 bezeichnet. Außerdem umfasst der Schnittschutzstreifen 10 auf der Wandseite oder auf der Raumseite (je nach Einbausituation) einen Dichtstreifen 21.
[00116] Fig. 7 zeigt eine schematische Explosionsansicht eines kurzen Längenabschnitts eines weiteren Schnittschutzstreifens 10 gemäß Erfindung, wobei dieser Schnittschutzstreifen 10 eine Gitterstruktur 11 (hier ein Streckmetall, das sich in senkrechter Richtung ziehen lässt) umfasst, die sowohl auf der Raumseite als auch auf der Wandseite mit je einer Schicht eines Dichtmaterials versehen wird. Diese Schichten des Dichtmaterials sind hier mit den Bezugszeichen 20.1, 20.2 bezeichnet. Weiterhin umfasst der Schnittschutzstreifen 10 auf der Wandseite oder auf der Raumseite (je nach Einbausituation) einen unteren Dichtstreifen 21 und einen oberen Vliesstreifen 22 umfasst.
[00117] Ein Schnittschutzstreifen 10 kann beispielsweise wie folgt verwendet werden: [00118] - der Schnittschutzstreifen 10 wird z.B. in einer flachen Form bereitgestellt und im montierten Zustand von der Raumseite her betrachtet entlang einer Fuge parallel hinter einem Dichtband oder Anschlussband 30 angeordnet (siehe z.B. Fig. 8), oder [00119] - der Schnittschutzstreifen 10 kann aber auch in einer flachen Form bereitgestellt und dann in eine abgewinkelte Form überführt und im montierten Zustand von der Raumseite her betrachtet in einem Eckbereich entlang einer Fuge 6 hinter einem Dichtband oder Anschlussband 30 angeordnet werden, oder [00120] - der Schnittschutzstreifen 10 wird in einer abgewinkelten Form bereitgestellt und im montierten Zustand von der Raumseite her betrachtet in einem Eckbereich entlang einer Fuge 6 hinter einem Dichtband oder Anschlussband 30 angeordnet.
[00121] Vorzugsweise wird der Schnittschutzstreifen 10 in einer aufgerollten Form bereitgestellt und vor der Montage in seine flache Form überführt.
[00122] Vorzugsweise wird der Schnittschutzstreifen 10 aller Ausführungsformen im Bereich einer auszubildenden Fuge 6 angewendet (siehe z.B. Figuren Fig. 8 oder 9A). Der Schnittschutzstreifen 10 kann aber auch in anderen Bereichen an oder in einem Gebäude verwendet werden.
[00123] Es gibt im Prinzip drei Verfahren zum Anbringen eines Schnittschutzstreifens 10 im Feucht- und Nassbereich eines Gebäudes, wie im Folgenden beschrieben.
[00124] Ein beispielhaftes Verfahren zum Montieren/anbringen eines Schnittschutzstreifens 10 der Erfindung kann die folgenden Schritte umfassen: [00125] a) Bereitstellen einer Streifenlänge Lx des Schnittschutzstreifens 10 in einer flachen
Ursprungsform, [00126] b) Bereitstellen einer geeigneten Länge (vorzugsweise mit der gleichen Länge wie der
Schnittschutzstreifen 10) eines Dichtbandes oder Anschlussbandes 30.
[00127] Nun folgen entweder die folgenden Schritte (es wird hier unter anderem auf die beispielhafte Einbausituation der Fig. 8 verwiesen): [00128] i) Verbinden des Schnittschutzstreifens 10 mit der Rückseite eines Dichtbandes oder eines Anschlussbandes 30 (z.B. mittels eines Klebers oder einer Klebeschicht, die hier nicht gezeigt ist, oder optional unter Ausnutzung der Klebekraft des Dichtmaterials 20) und Verbinden eines Bereichs 32 der Vorderseite 30.2 des Dichtbandes oder des Anschlussbandes 30 mit einer Vorrichtung 1 (z.B. eine Dusch- oder Badewanne) (z.B. mittels eines Klebers oder einer Klebeschicht 31, die hier separat gezeigt ist), [00129] ii) Anordnen der Vorrichtung 1 entlang einer bauseitigen Fläche 2 (z.B. einer Wand), und [00130] iii) Verbinden der Kombination aus Schnittschutzstreifen 10 und Dichtband oder
Anschlussband 30 mit der Fläche 2, so dass sich der Schnittschutzstreifen 10 hinter dem Dichtband oder Anschlussband 30 befindet.
[00131] In Fig. 8 ist ein Belag 4 (hier eine einzelne Fliese) gezeigt, die oberhalb der Fläche 3.2 der Wanne 1 an der Wand 2 befestigt wird. Zwischen der Fläche 3.2 der Wanne 1 und der Unterkante der Fliese ergibt sich eine Fuge, die z.B. mit Silikon-Fugenmassen verfüllt wird. Die Gitterstruktur 11 des Schnittschutzstreifens 10 befindet sich im Bereich hinter dieser Fuge.
[00132] Statt der oben genannten Schritte, können alternativ die folgenden Schritte ausgeführt werden (es wird hier unter anderem auf die beispielhafte Einbausituation der Fig. 8 verwiesen): [00133] i) Verbinden des Dichtbandes oder Anschlussbandes 30 mit der Vorrichtung 1 (z.B. mittels eines Klebers oder einer Klebeschicht 31), [00134] ii) Verbinden des Schnittschutzstreifens 10 mit der Rückseite des Dichtbandes oder des Anschlussbandes 30 (z.B. mittels eines Klebers oder einer Klebeschicht, die hier nicht gezeigt ist, oder optional unter Ausnutzung der Klebekraft des Dichtmaterials 30), [00135] iii) Anordnen der Vorrichtung 1 entlang einer Vertikalfläche 2, und [00136] iv) Verbinden der Kombination aus Schnittschutzstreifen 10 und Dichtband oder
Anschlussband 30 mit der bauseitigen Fläche 2 (z.B. mittels eines Klebers oder einer Klebeschicht, die hier nicht gezeigt ist, oder durch Einbetten eines Randstreifens 12 oder 13), so dass sich der Schnittschutzstreifen 10 hinter dem Dichtband oder Anschlussband 30 befindet.
[00137] Statt der oben genannten Schritte, können alternativ die folgenden Schritte ausgeführt werden (es wird hier unter anderem auf die beispielhafte Einbausituation der Fig. 8 verwiesen): [00138] i) Verbinden des Dichtbandes oder Anschlussbandes 30 mit der Vorrichtung 1 (z.B. mittels eines Klebers oder einer Klebeschicht 31), [00139] ii) Verbinden des Schnittschutzstreifens 10 mit einer bauseitigen Fläche 2 (z.B. mit tels eines Klebers oder einer Klebeschicht, die hier nicht gezeigt ist, oder durch Einbetten eines Randstreifens 12 oder 13, [00140] iii) Anordnen der Vorrichtung 1 samt des Dichtbandes oder Anschlussbandes 30 entlang der Fläche 2, so dass sich der Schnittschutzstreifen 10 hinter dem Dichtband oder Anschlussband 30 im Bereich einer noch auszubildenden Fuge 6 befindet.
[00141] Fig. 8 zeigt eine schematische Explosionsansicht einer beispielhaften Einbausituation. In Fig. 8 ist zu erkennen, dass der Schnittschutzstreifen 10 hinter dem Dicht- oder Anschlussband 30 angeordnet wird. Der Schnittschutzstreifen 10 wird vorzugsweise bei allen Ausführungsformen so angeordnet, dass sich die Unterkante der Gitterstruktur 11 des Schnittschutzstreifens 10 knapp (vorzugsweise einige Millimeter) unterhalb eines Übergangsbereichs 3.3 der Vorrichtung 1 befindet. Damit kann verhindert werden, dass ein scharfer Gegenstand (z.B. ein Messer) an der Gitterstruktur 11 vorbei in die Vertikalfläche 2 eindringen kann, wenn Fugenmasse aus eine Fuge 6 entfernt wird, die sich zwischen der Fläche 3.2 der Wanne 1 und der Unterkante eines Belags 4 ergibt.
[00142] Fig. 9A zeigt eine schematische Explosionsansicht einer weiteren beispielhaften Einbausituation, wobei es hier um die beispielhafte Montage des Schnittschutzstreifens 10 im Bereich einer (Boden)Fuge 6 geht. In Fig. 9A ist zu erkennen, dass ein flacher Schnittschutzstreifen 10 im Bereich einer Gebäudefläche (z.B. einer Wand 2 oder eines Bodens 5) vor einem flach verlegten Dichtband 30 angeordnet ist. Der Schnittschutzstreifen 10 wird hier so an der Wand 2 oder dem Boden 5 platziert, dass sich die Gitterstruktur 11 im Bereich hinter der Fuge 6 befindet, die sich in Fig. 9A zwischen den beiden Belägen 4 ergibt. BEZUGSZEICHEN:

Claims (12)

  1. Ansprüche
    1. Schnittschutzstreifen (10) mit Dichtfunktion, zur Verwendung im Feucht- und Nassbereich eines Gebäudes, wobei der Schnittschutzstreifen (10) - eine Streifenlänge (Lx) und eine dazu senkrecht stehende Streifenbreite (b) aufweist, wobei die Streifenlänge (Lx) mit der dazu senkrecht stehenden Streifenbreite (b) eine Ebene (E) definiert, - eine Gitterstruktur (11) als schnittfesten Streifen umfasst, wobei die Gitterstruktur (11) ein metallisches Material, ein Kunststoffmaterial und/oder ein Verbundmaterial umfasst, und wobei die Gitterstruktur (11) aufgrund ihrer Struktur und/oder Materialeigenschaften einen Schutz gegen Beschädigung oder Durchschneiden mit einem scharfen Gegenstand bietet, und - wobei mindestens die Gitterstruktur (11) auf ihrer Vorderseite und/oder Rückseite vollflächig mit einem Dichtmaterial (20, 20.1, 20.2) versehen ist.
  2. 2. Schnittschutzstreifen (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass - ein Netz, - ein Gewebe, - ein Geflecht, - ein Lochgitter, - ein Streckmetall, oder - ein Gelege als Gitterstruktur (11) dient.
  3. 3. Schnittschutzstreifen (10) nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass er im Querschnitt senkrecht zur Ebene (E) betrachtet eine Winkelform aufweist, oder dass er einen Längenbereich aufweist entlang dem er aus einer flachen Form in eine abgewinkelte Form überführbar ist.
  4. 4. Schnittschutzstreifen (10) nach einem der Ansprüche 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass er Streifen (11, 12, 13, 21, 22) oder Bereiche aus mindestens zwei unterschiedlichen Materialien umfasst.
  5. 5. Schnittschutzstreifen (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem Dichtmaterial (20, 20.1, 20.2) um eines der folgenden Materialien o-der um eine Kombination mehrerer der folgenden Materialien handelt: Klebstoff, vorzugsweise Butyl, Plastik- oder Kunststoffmasse, Kitt, Harz, Wachs.
  6. 6. Schnittschutzstreifen (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem Dichtmaterial (20, 20.1, 20.2) um ein Einschicht- oder Mehrschichtmaterial handelt, das mit dem Gitterstruktur (11) und/oder mit anderen Elementen des Schnittschutzstreifens (10) verbunden ist.
  7. 7. Schnittschutzstreifen (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Gitterstruktur (11) mit dem Dichtmaterial (20, 20.1,20.2) durchtränkt und/oder beschichtet und/oder verbunden ist.
  8. 8. Schnittschutzstreifen (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem Dichtmaterial (20, 20.1,20.2) um ein selbstheilendes Kunststoffmaterial handelt.
  9. 9. Schnittschutzstreifen (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass er - eine Streifenlänge (Lx) aufweist, die größer ist als die Streifenbreite (b), wobei die Streifenbreite (b) vorzugsweise zwischen 1 cm und 20 cm beträgt, - eine Dicke (d) aufweist, die senkrecht zu der Ebene (E) steht und die vorzugsweise kleiner ist als 5 mm.
  10. 10. Verwendung eines Schnittschutzstreifens (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass - der Schnittschutzstreifen (10) in einer flachen Form bereitgestellt und im montierten Zustand von der Raumseite her betrachtet entlang einer Fuge (6) parallel hinter einem Dichtband oder Anschlussband (30) angeordnet ist.
  11. 11. Verwendung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Schnittschutzstreifen (10) - Entweder vor der Montage mit dem Dichtband oder Anschlussband (30) verbunden wird, - oder dass der Schnittschutzstreifen (10) separat von dem Dichtband oder Anschlussband (30) montiert wird.
  12. 12. Verfahren zum Anbringen eines Schnittschutzstreifens (10) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 9, umfassend die folgenden Schritte: a) Bereitstellen einer Streifenlänge (Lx) des Schnittschutzstreifens (10), b) Bereitstellen einer geeigneten Länge eines Dichtbandes oder Anschlussbandes (30), und i) Verbinden des Schnittschutzstreifens (10) mit der Rückseite (30.1) des Dichtbandes oder des Anschlussbandes (30) und Verbinden eines Bereichs (32) der Vorderseite (30.2) des Dichtbandes oder des Anschlussbandes (30) mit einer Vorrichtung (1), ii) Anordnen der Vorrichtung (1) entlang einer bauseitigen Fläche (2, 5), und iii) Verbinden der Kombination aus Schnittschutzstreifen (10) und Dichtband oder Anschlussband (30) mit der bauseitigen Fläche (2, 5), so dass sich der Schnittschutzstreifen (10) hinter dem Dichtband oder Anschlussband (30) befindet.
ATGM316/2016U 2015-12-22 2016-12-20 Schnittschutzstreifen, Verwendung eines Schnittschutzstreifens und Verfahren zum Anbringen eines Schnittschutzstreifens AT15626U1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH01893/15A CH711949B1 (de) 2015-12-22 2015-12-22 Schnittschutzstreifen, Verwendung eines Schnittschutzstreifens und Verfahren zum Anbringen eines Schnittschutzstreifens.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT15626U1 true AT15626U1 (de) 2018-03-15

Family

ID=58994004

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
ATGM316/2016U AT15626U1 (de) 2015-12-22 2016-12-20 Schnittschutzstreifen, Verwendung eines Schnittschutzstreifens und Verfahren zum Anbringen eines Schnittschutzstreifens

Country Status (3)

Country Link
AT (1) AT15626U1 (de)
CH (1) CH711949B1 (de)
DE (1) DE102016124413A1 (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE9006767U1 (de) * 1990-06-16 1990-12-13 Schilling, Siegfried, 7890 Waldshut-Tiengen Winkelprofilstreifen aus Kunststoff und seine Anwendung zur Abdichtung von Wandanschlüssen
AT510127A1 (de) * 2010-03-18 2012-01-15 Urs Gassmann Dicht- und montageband mit einem schnittschutz
DE102013104649A1 (de) * 2013-05-06 2014-11-06 Hydrophon Kunststofftechnik Gmbh Dichtungssystem für sanitäre Einbaugegenstände

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE9006767U1 (de) * 1990-06-16 1990-12-13 Schilling, Siegfried, 7890 Waldshut-Tiengen Winkelprofilstreifen aus Kunststoff und seine Anwendung zur Abdichtung von Wandanschlüssen
AT510127A1 (de) * 2010-03-18 2012-01-15 Urs Gassmann Dicht- und montageband mit einem schnittschutz
DE102013104649A1 (de) * 2013-05-06 2014-11-06 Hydrophon Kunststofftechnik Gmbh Dichtungssystem für sanitäre Einbaugegenstände

Also Published As

Publication number Publication date
CH711949B1 (de) 2019-07-31
DE102016124413A1 (de) 2017-06-22
CH711949A2 (de) 2017-06-30

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP1967107A2 (de) Fugenband für Sanitäreinrichtungen
DE202009001255U1 (de) Schichtverbund als Träger für keramische, Stein- oder ähnliche Beläge
AT518961B1 (de) Gebäudebereich mit Dehnungsfuge und Schnittschutz sowie Baugruppe oder Montagesatz zur Montage raumseitig in einer Dehnungsfuge eines Gebäudes
EP3138452B1 (de) Schnittschutzstreifen und verwendung eines schnittschutzstreifens
AT517176B1 (de) Vorrichtung mit Schnittschutzstreifen und entsprechender Schnittschutzstreifen
DE102016124453A1 (de) Schnittschutzstreifen, Verwendung eines Schnittschutzstreifens und Verfahren zum Anbringen eine Schnittschutzstreifens
AT15626U1 (de) Schnittschutzstreifen, Verwendung eines Schnittschutzstreifens und Verfahren zum Anbringen eines Schnittschutzstreifens
AT15643U1 (de) Schnittschutzstreifen und Verfahren zum Anbringen eines Schnittschutzstreifens
AT519806B1 (de) Vorrichtung zum Erstellen eines Übergangs zwischen einer Sanitäreinrichtung und einer Vertikalfläche sowie ein Verfahren zum Erstellen eines solchen Übergangs und ein Feucht- oder Nassbereich mit einem solchen Übergang
AT518597B1 (de) Anschlussband, das als Übergang zwischen einer Einrichtung und einer Vertikalfläche dient, sowie Verfahren zum Erstellen eines solchen Übergangs
CH711951A2 (de) Schnittschutzstreifen, Verwendung eines Schnittschutzstreifens und Verfahren zum Anbringen eines Schnittschutzstreifens.
CH709695B1 (de) Anschlussband zum Erstellen eines horizontalen Übergangs im Bereich einer Sanitäreinrichtung.
AT15953U1 (de) Schnittschutz zur Verwendung im Feucht- oder Nassbereich eines Gebäudes und Gebäudebereiche mit einem solchen Schnittschutz
CH710981A2 (de) Vorrichtung mit einem Anschlussband, das als Übergang zwischen einer Einrichtung und einer Vertikalfläche dient, sowie Verfahren zum Erstellen eines solchen Übergangs.
CH712745A2 (de) Schnittschutz zur Verwendung im Feucht- oder Nassbereich eines Gebäudes und Gebäudebereich mit einem solchen Schnittschutz.
DE102020124587A1 (de) Kantenschutzband
CH711948A2 (de) Dichtmaterial und Verwendung eines Dichtmaterials.
DE102016108070A1 (de) Anschlussband, das als Übergang zwischen einer Einrichtung und einer Vertikalfläche dient, sowie Verfahren zum Erstellen eines solchen Übergangs
DE202013104428U1 (de) Montagehilfe und Montagesatz mit einer solchen Montagehilfe zum Erstellen eines Wandanschlusses

Legal Events

Date Code Title Description
MM01 Lapse because of not paying annual fees

Effective date: 20231231