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Kurvenkörpergetriebe.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Kurvenkörpergetriebe mit einem zweifach beweglichen Kurvenkörper und einem durch diesen Kurvenkörper gesteuerten, einfach beweglichen Taster, der bei Bewegungen des Kurvenkörpers entsprechend den beiden Veränderlichen derjenigen Funktion, deren gemäss die Oberfläche des Kurvenkörpers geformt ist, eine Bewegung entsprechend dieser Funktion selbst erfährt.
Nach der Erfindung wird der Kurvenkörper um zwei Achsen drehbar angeordnet, wodurch sieh gegenüber den bekannten Kurvenkörpergetrieben, bei denen der Kurvenkörper um eine Achse drehbar und längs dieser Achse verschiebbar angeordnet ist, der Vorteil ergibt, dass die bei Verschiebungen auftretende gleitende Reibung vermieden wird. Dadurch wird es praktisch zum ersten Male ermöglicht, in einem Rechengerät eine grössere Anzahl von Kurvenkörpergetrieben unmittelbar hintereinander zu schalten, wobei sich noch der Vorteil sehr geringen Raumbedarfs ergibt.
Zweckmässig werden die beiden Drehachsen des Kurvenkörpers zueinander senkrecht angeordnet.
In der Zeichnung ist in einer Grundrissansicht ein Ausführungsbeispiel eines der Erfindung entsprechenden Getriebes dargestellt, bei dem sich die beiden Drehachsen des Kurvenkörpers senkrecht schneiden.
Auf einer Grundplatte 1 ist eine Welle 2 drehbar gelagert. Auf dieser Welle sind zwei Lager- körpern J und 4 lose drehbar gelagert, von denen der eine 3 zwei Kegelradverzahnungen o und 6 und der andere 4 zwei Kegelradverzahnungen 7 und 8 enthält. Die beiden Kegelradverzahnungen 6 und 7 bilden die beiden Kronräder eines Differentialgetriebes, dessen Planetenrad 9 um einen Zapfen 10 lose drehbar angeordnet ist, der an der Welle 2 so befestigt ist, dass seine Achse die der Welle 2 senkrecht schneidet. Die Kegelradverzahnung 5 steht mit einem auf einer Welle 11 befestigten Kegelrad 12 im Eingriff, während die Kegelradverzahnung 8 in eine Kegelradverzahnung 13 eingreift, die einem Lagerkörper 14 angehört.
Dieser Lagerkörper ist auf der Grundplatte 1 um eine Achse X-X lose drehbar gelagert ; die die Achse der Welle 2 senkrecht schneidet. In einer axialen Bohrung des Lager-
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Die beschriebene Anordnung verhindert, dass eine durch Drehen der Welle 2 veranlasste Drehung des Kurvenkörpers 27 um die Achse X-X eine Drehung des Kurvenkörpers 27 um die Achse Y-Y zur Folge hat. Das zu diesem Zwecke vorgesehene Rückdreh-Differentialgetriebe 6,7, 9 ist entbehrlich, wenn die Rückdrehung bei der Formgebung des Kurvenkörpers 27 berücksichtigt wird.
Zum Gebrauch sind die beiden Wellen 2. und 11 entsprechend den beiden Veränderlichen der- jenigen Funktion zu drehen, die der Formgebung des Kurvenkörpers 27 zugrunde gelegt ist. Dann dreht sich die Welle 32 laufend entsprechend der gesuchten Funktion.
'PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Kurvenkörpergetriebe mit einem Kurvenkörper, der so angeordnet ist, dass er zwei Bewegungen erfahren kann, und einem durch den Kurvenkörper gesteuerten Taster von solcher Anordnung, dass er nur eine Bewegung erfahren kann, dadurch gekennzeichnet, dass der Kurvenkörper um zwei Achsen drehbar angeordnet ist.