AT156479B - Verfahren zur Herstellung von Schutzschichten, Schutzanstrichen, -imprägnierungen und -appreturen gegen flüssige oder vernebelte Kampfstoffe. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Schutzschichten, Schutzanstrichen, -imprägnierungen und -appreturen gegen flüssige oder vernebelte Kampfstoffe.

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  Verfahren zur Herstellung von Schutzschichten,   Schutzanstrichen,-imprägnierungen und   - appreturen gegen flüssige oder vernebelte Kampfstoffe. 
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   Beispiele :
1. Man löst 100 Gewiehtsteile Chlorkautschuk und 5 Gewichtsteile p-Toluolsulfamid in 855 Ge-   wichtsteilen   Toluol oder Xylol und vermischt mit 40 Gewichtsteilen Glimmerpulver. Auf Metall, Holz oder Pappe aufgetragen, trocknet die Mischung zu einem kampfgasfesten Anstrich. 



   2. Eine Lösung von 6   Gewichtsteilen Polyacrylsäuremethylester   in 69 Gewiehtsteilen Äthylacetat und 5 Gewichtsteilen Aceton wird nach Zusatz von 20 Gewichtsteilen Glimmerpulver auf Stoff 
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3. Zwei Stoffbahnen werden lostsicher verklebt durch eine Emulsion aus 15 Gewichtsteilen Polyvinylacetat, 15 Gewichtsteilen eines Kondensationsproduktes nach österr. Patent Nr. 147801 hergestellt, 50 Gewichtsteilen Wasser und 20 Gewichtsteilen Talkum. 



   4. In 100 Gewichtsteilen einer wässrigen Lösung von 15 Gewichtsteilen Polyvinylalkohol werden 5 Gewichtsteile Talkum, angeteigt mit 5 Gewichtsteilen Glycerin, gleichmässig verteilt. Die Masse ergibt, auf Leder gestrichen, eine gegen Kampfgase und-flüssigkeiten beständige Imprägnierung. Durch Nachbehandlung mit Gerbstoffen wird die Wasserbeständigkeit erhöht. 



   5.100 Gewichtsteile einer alkalischen Lösung, hergestellt durch Auflösen von 10 Gewichtsteilen   Celluloseäthercarbonsäure   in Natronlauge, vermischt man mit 5 Gewichtsteilen Talkum und 
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 Ansäuern bei Gegenwart gerbender Substanzen gefällt. Man erhält nach dem Pressen und Trocknen einen gegen Kampfgase und-flüssigkeiten beständigen Kunststoff. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von Schutzschichten,   Schutzanstrichen,-imprägnierungen   und - appreturen gegen flüssige und vernebelte Kampfstoffe, gekennzeichnet durch die Verwendung schuppenoder   blättehenförmiger   Füllstoffe.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als schuppen-oder blättehenförmige Füllstoffe gepulverte Mineralien verwendet werden, deren Kristalle eine bevorzugte Spaltebene aufweisen.
    3. Verfahren nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch die Verwendung von Silikaten.
    4. Verfahren nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch die Verwendung von Talkum.
    5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die schuppen-oder blättchenförmigen Zusätze durch mechanische Bearbeitung in eine das Eindringen des Kampfstoffes EMI2.3
AT156479D 1936-11-04 1937-11-03 Verfahren zur Herstellung von Schutzschichten, Schutzanstrichen, -imprägnierungen und -appreturen gegen flüssige oder vernebelte Kampfstoffe. AT156479B (de)

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