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Spann-und Schliessvorrichtung fir Bandeisenbereifung od. dgl.
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entsprechen in Form und Abmessungen den Siegelhülsen. Die Backen werden in ihrer gespreizten Lage durch die Wirkung einer Feder 23"gehalten.
Am oberen Ende des Gleitstückes 20 ist in 26 ein Lenker 21 angelenkt, an dessen freiem Ende in 28 ein Hebel 29 angelenkt ist, der an zwei mit den Wangen 2 und 3 verbundenen Ständern 30 und 30' drehbar gelagert ist und dessen hinterer nach unten zeigender Teil zwischen den Wangen liegt und sich durch sein mit einer Rolle 31 versehenes freies Ende auf die obere Fläche des Griffes 13 abstützt. Der
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gehalten, der durch die Wirkung der Feder 23"nach unten gestossen wird.
Auf dem Ende der Achse 7, das dem den Hebel 8 tragenden Ende gegenüberliegt, ist an der äusseren Fläche der Wange 2 ein Block 32 drehbar gelagert, der mit einem Fuss 33 mit Riffelteil 34 verbunden ist und dessen Innenfläche ein Auge 35 trägt, in dem eine Feder 36 (Fig. 4) untergebracht ist, deren freies Ende in den Lochkranz 6 des Rädchens 4 eingreift. Der Block 32 besitzt auf seiner Aussenfläche eine Nut 32' (Fig. 2), die das Ende der RÜckführfeder 9 aufnimmt. An seinem hinteren
Teil ist der Block mit einer Schrägen 37 mit Haltekerbe oder Rast 38 versehen und endigt hinten mit einer Aussparung 39, deren unterer Teil 39'eine Führung zu einem weiter unten gekennzeichneten
Zwecke bildet.
Auf dem Griff 1 ist drehbar in 42 ein Hebel 41 gelagert, der der Einwirkung einer Rüekführfeder 43 unterliegt und mit einer Klinke 40 verbunden ist, die mit der Rast 38 zusammenarbeitet.
Gewöhnlich ist die Klinke 40 in die Rast 38 des Blockes 32, wie in Fig. 2 dargestellt, eingerückt.
Während die verschiedenen Teile die in Fig. 2 dargestellte Lage einnehmen, wird ein Bereifungband in wohlbekannter Art. um das zu umsehnürende Packstück gelegt und das Rädchen 4 muss angehoben werden, damit man das Werkzeug über das Bereifungsband derart stellen kann, dass die übereinanderliegenden Enden des Bandes sich auf der oberen Fläche des Sockels 33 in richtiger Lage für das Spannen befinden. Zu diesem Zwecke genügt es, die exzentrische Achse 7 durch Führung des Hebels 8 nach hinten zu drehen. Man kann dann die Bereifung in Stellung bringen und den Hebel 8 loslassen, damit ihn die Rückführfeder 9 in seine Anfangslage zurückführt, wo das Rädchen 4 gegen die Bereifung angelegt wird.
Durch Bewegen des Griffes oder Hebels 13 von unten nach oben lässt man die Klinke 10 arbeiten, die das Rädehen mitnimmt, deren Zähne das obere Ende der Bereifung spannen.
Wenn die gewünschte Spannung erreicht ist, passt man auf die Bereifung die Hülse oder das Siegel auf, das zu versiegeln ist.
Zur Durchführung der Versiegelung muss man die Backen in Arbeitslage bringen. Zu diesem Zwecke drückt man auf den Hebel 41, um die Klinke 40 aus der Rast 38 zu lösen. In diesem Augenblick können die Griffe 1 und 13 sowie der ganze Mechanismus nach vorn um die Achse 7 schwingen, um die Backen in Arbeitslage zu bringen.
Bei dieser Umlegebewegung wird das Rädchen 4 in seiner Spannlage auf der Bereifung gehalten, u. zw. durch die Feder 36, die in die Zahnung oder den Lochkreis 6 eingeklinkt ist. Auf diese Weise bleibt die Spannung der Bereifung erhalten.
Ausserdem findet sich zu Beginn dieser Umlegebewegung die Klinke 10 aus dem Schaltrad J durch die Führung 39'ausgelöst, die auf den Zapfen 10'dieser Klinke zur Einwirkung gekommen ist.
Wenn die Backen so in Arbeitslage sind, genügt es, auf den unteren Griff oder Hebel 13 einzuwirken, um die Annäherung der Backen und die Versiegelung der Hülse hervorzubringen. Man lässt dann den Hebel 13 los und führt nach dem Abschneiden der Bereifung jenseits der Versiegelung den Hebel 8 nach hinten zurück, um den Eingriff des Spannrädchens aufzuheben. Man schwenkt alsdann die schwingende Anordnung bis zum Eingriff der Klinke 40 in ihre Rast 38 nach hinten und kann dann das Werkzeug durch seitliche Verschiebung freimachen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum Spannen und Verschliessen der übereinanderlegbaren Enden einer Bandbereifung mit einem gemeinsamen Hebel für die Spann-und Schliessvorrichtung, wobei dieser gemeinsame Hebel das Spannrädchen der Spanneinrichtung und die Schliessvorriehtung nach Ausschalten der Spanneinrichtung durch Bewegung von unten nach oben betätigt und ein Griff zum Halten der gesamten Vorrichtung vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass ein zangenartiges Verschliesswerkzeug (20 bis 24) mit dem Handgriff (1) und dem Hebel (1, 3) um eine quer zur Bandrichtung verlaufende Achse nach dem Spannvorgang um einen geringen Winkel in die Arbeitsstellung verschwenkt wird,
so dass auch während des Verschliessens der Bereifung kein Druck auf das Packstück aus- geübt wird.