AT156522B - Thorakoskop. - Google Patents

Thorakoskop.

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AT156522B
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catheter
tube
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thoracoscope
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Wolf Gmbh Georg
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Thorakoskop. 



   Die vorliegende Erfindung betrifft Thorakoskope, die mit einem durch den elektrischen Strom zu heizenden Brenner ausgestattet sind, mit dessen Hilfe die Trennung von Lungenadhäsionen vor- genommen wird und bei denen zur Beleuchtung der zu betrachtenden   Körperstelle   eine Lampe dient, die federnd an einem vom Sehrohr getrennten Halterohr befestigt ist. 



   Gemäss der Erfindung ordnet man den Brenner an einem in das genannte Halterohr einführ- baren hohlen Katheter an und macht das Sehrohr in den Katheter einschiebbar. 



   Dadurch wird es auf einfache Weise möglich, den Arbeitsvorgang an der Brennstelle zugleich durch das zum Brennen dienende Thorakoskop zu beobachten. Es wird also nicht mehr erforderlich, mehrere Einstiche in den Körper des Kranken vorzunehmen, um durch ein zweites Thorakoskop das mit dem ersten ausgeführte Brennen zu beobachten. 



   Der Herstellung der Erfindung entsprechender Thorakoskope standen erhebliche technische
Schwierigkeiten insofern entgegen, als bei ihnen je nach Erfordernis durch den Brenner entweder ein Kaustik-oder ein Diathermiestrom muss geleitet werden können, um sowohl Verwachsungen im
Körper des Kranken durchtrennen als auch dabei auftretende Blutungen durch Koagulation des
Körpergewebe verhindern zu können. Dadurch machen sich einerseits verhältnismässig grosse Querschnitte für die Stromzuleitungen und anderseits eine sorgfältige Isolierung der Leitungen notwendig, so dass die   Durchführung   der Leitungen durch den Katheter verhältnismässig viel Raum beansprucht. 



  Es hat sich aber gezeigt, dass die gleichzeitige Einführung des Sehrohres und des Katheters zum Halten des Brenners bei einem Gerät möglich ist, bei dem, wie erfindungsgemäss vorgeschlagen, die Lampe an dem Halterohr befestigt ist, so dass das Sehrohr entsprechend dünn ausgebildet werden kann. Die Einführung der Lampe durch die Trokarhülse erfolgt bei den der Erfindung entsprechend ausgebildeten
Geräten vor der Einführung des den Brenner tragenden Katheters und wird infolge ihrer federnden Befestigung bei der Einführung des Brennerkatheters zur Seite gedrückt. Infolgedessen kann der Arzt bei den der Erfindung entsprechend ausgebildeten Geräten auch bereits bei der Einführung des Katheters, die bei ihnen zusammen mit der Einführung des Sehrohres geschehen kann, beobachten, wieweit und an welche Stelle er den Brenner in den Körper des Kranken einführt. 



   Zur Überwindung der erwähnten Schwierigkeiten bei der Durchführung der Stromzuführungen durch den den Brenner tragenden Katheter hat es sich als zweckmässig erwiesen, die Stromzuleitungsschienen zwischen zwei isolierende, zweckmässig aus Seide hergestellte Schichten der Wandung des Katheters einzubetten und diese zwischen einem inneren Schutzrohr und einem äusseren Deckrohr des Katheters anzuordnen. 



   Am einzuführenden Ende formt man die Stromzuleitungsschienen zweckmässig ohne Querschnittsverringerung zu rohrförmigen Hülsen, in die die Enden des drahtförmigen Brenners eingesteckt werden. 



   Verwendet man, wie dies allgemein üblich ist, einen   schlingenförmigen   Brenner, so ist es zweckmässig, das Sehrohr mit axialem Ausblick zu versehen und den Brenner so zu krümmen, dass der Scheitelpunkt der Schlinge in der Achse des Katheters liegt, die mit der Achse des Sehrohres zusammenfällt. 



   Um die Einführung des Katheters in das Halterohr für die Lampe in einer bestimmten Stellung beider Teile zueinander vornehmen und den Brenner nach der Einführung in die für das Arbeiten günstigste Stellung bringen zu können, versieht man zweckmässig das Halterohr für die Lampe mit einer Bajonettverschlussnut und den Kopf des Katheters mit einer in diese Nut eingreifenden Zunge. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Die Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, u. zw. zeigt Fig. 1 das gesamte Thorakoskop in Seitenansicht, Fig. 2 eine Seitenansicht des Halterohres für die Lampe, Fig. 3 den vorderen Teil des Lampenhalterohres in einer zweiten Seitenansicht in Verbindung mit dem Katheter für den Brenner in eingeführter Stellung, Fig. 4 den Katheter mit dem Brenner für sieh allein in einer Seitenansicht, Fig. 5 eine Ansicht des Sehrohres und Fig. 6 die Trokarhülse in Ansicht. Fig. 7 zeigt teilweise in Schnitt und teilweise in Ansieht die-Ausbildung des Katheterrohres im einzelnen in vergrössertem Massstabe und Fig. 8 gibt einen Querschnitt nach der Linie   8-8   in Fig. 7 in nochmaliger   Vergrösserung   wieder. 



   In den Figuren stellt 1 eine an ihrem vorderen Ende geschlitzte Trokarhülse dar, deren Innendurchmesser so gewählt ist, dass der äussere Durchmesser des mit 2 bezeichneten Lampenhalterrohres hineinpasst. Das Halterohr 2 enthält in seinem Inneren eine zweckmässigerweise eingelötet Schiene 3, die vorn aus dem   Lampenträgerrohr   heraussteht und in diesem Teil federnd ausgebildet ist. Die Schiene 3 ist hohl ausgeführt und   umschliesst   eine isolierte Stromzuführung für die Lampe, die am vorderen Ende der Schiene 3 in einer Fassung 4 angeordnet und mit 5 bezeichnet ist.

   Der lichte Durchmesser des Lampenhalterohres 2 ist gleich dem äusseren Durchmesser des Katheterrohres 6, das an seinem hinteren Ende in an sich bekannter Weise einen Stromverteilerkopf 7 und eine   Steckerhülse   8 trägt und durch eine   Sehlusssehraube   9 abgeschlossen ist. Am unteren Fassungsring 10 des Verteilerkopfes 7 ist eine Zunge 11 angeordnet. 



   Aus dem vorderen Ende des Katheterrohres 6 ragen zwei rohrförmig ausgebildete Füsse 12 heraus, die vom Rohr 6 isoliert sind und an ihrem vorderen Ende eine als Brenner dienende und zweckmässig aus Platin oder einer Platinlegierung bestehende Schlinge 13 tragen. Die Füsse 12 und die Schlinge 13 sind zweckmässigerweise so gekrümmt, dass der Scheitelpunkt der Schlinge 13 in der Achse des Rohres 6 liegt. Die Schlinge 13, die nach Wahl des Arztes mit Kaustikstrom oder Diathermiestrom gespeist werden kann, ist mit dem Verteilerkopf 7 durch stromleitende Schienen 15 verbunden, die zwischen zwei isolierende Schichten 16 und 18 aus Seide eingebettet und durch zwei Isolierstücke 17 voneinander getrennt sind (vgl. Fig. 7 und Fig. 8). Die Seidenschichten 16 und 18 liegen ihrerseits zwischen einem inneren Schutzrohr 14 und einem äusseren Deekrohr 19 des Katheters 6.

   An ihrem vorderen Ende sind die Schienen 15 ohne Verringerung ihres Leitungsquerschnittes zu rohrförmigen Füssen 12 zusammengerollt, so dass die Schlinge   13 leicht   in diese eingesteckt und darin festgelötet werden kann. Der lichte Durchmesser des Katheters 6 ist so gewählt, dass das mit 20 bezeichnete Sehrohr mit Spiel in den Katheter geschoben werden kann. Das Sehrohr 20 hat ein Okular 21 und ein Objektiv 22 für axialen Ausblick. 



   Die Benutzung des Instrumentes erfolgt in der Weise, dass zuerst die Trokarhülse 1 mit dem in der Zeichnung nicht dargestellten Trokar eingeführt, dann durch die Trokarhülse das Lampen-   halterohr   2   hindurchgeführt   und hierauf der Katheter 6 mit dem Sehrohr 20 zusammen durch die Lampenhalterhülse geschoben wird, wobei der Arzt in der Lage ist, die Schlinge 13 spätestens von dem Augenblick an zu beobachten, in dem sie aus der Trokarhülse heraustritt. 



   Bei der Einführung des Katheters 6 mit der an ihrem vorderen Ende vorgesehenen Schlinge 13 ist zu beachten, dass mit   Rücksicht   auf die Schiene 3 die Durchführung durch das Lampenhalterohr 2 in der aus Fig. 3 ersichtlichen Stellung erfolgen muss, also in der Lage, in der die Wölbung der Schlingen- 
 EMI2.1 
 eingetreten ist, wird der Katheter gedreht, wobei infolge der schraubengangförmigen Anordnung des Schlitzes 24 eine feste Verbindung zwischen dem Katheter 6 und dem Lampenrohr 2 hergestellt wird und gleichzeitig die Schlinge 13 in die für die Operation richtige Stellung (vgl.

   Fig. 1) gedreht wird, 
 EMI2.2 
 des Katheters aus dem Rohr 2 nicht möglich ist, bevor der Bajonettverschluss wieder gelöst ist, ist eine Beschädigung der   Schlingenfussisolation   durch unvorsichtige Handhabung des Instruments nicht   möglich.   



     PATENT-ANSPRÜCHE   :
1. Mit einem Brenner ausgestattetes Thorakoskop, bei dem die zur Beleuchtung der zu betrachtende Körperstelle dienende Lampe federnd an einem Halterohr befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Brenner   (23)   an einem in das Halterohr   (2)   für die Lampe   (5)   einführbaren hohlen Katheter   (6)   befestigt und das Sehrohr (20) in diesen Katheter   (6)   einschiebbar ist.

Claims (1)

  1. 2. Thorakoskop nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromzuleitungsschienen (15) für den Brenner (13) zwischen zwei isolierende Schichten (16, 18) der Wandung des genannten Katheters (6) eingebettet sind, die zwischen einem inneren Schutzrohr (14) und einem äusseren Deekrohr (19) des Katheters (6) angeordnet sind.
    3. Thorakoskop nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten isolierenden Schichten (16, 18) aus Seide bestehen. <Desc/Clms Page number 3>
    4. Thorakoskop nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromzuleitungsschienen (15) zu dem Brenner (13) am einzuführenden Ende ohne Querschnittsverringerung zu rohrförmigen Hülsen (12) geformt sind, in die die Enden des drahtförmigen Brenners (13) eingesteckt sind.
    5. Thorakoskop nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Halterohr (2) für die EMI3.1 eingreifenden Zunge (11) versehen ist, um die Einführung des Katheters (6) in das Halterohr (2) nur in einer bestimmten Stellung beider Teile (2 und 6) zueinander vornehmen und nach der Einführung durch Drehung in die für das Arbeiten geeignetste Stellung bringen zu können. EMI3.2
AT156522D 1937-06-07 1937-08-21 Thorakoskop. AT156522B (de)

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