AT15655U1 - Backvorrichtung - Google Patents

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AT15655U1
AT15655U1 ATGM50263/2016U AT502632016U AT15655U1 AT 15655 U1 AT15655 U1 AT 15655U1 AT 502632016 U AT502632016 U AT 502632016U AT 15655 U1 AT15655 U1 AT 15655U1
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AT
Austria
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baking
tongs
plates
nozzle
directed
Prior art date
Application number
ATGM50263/2016U
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English (en)
Inventor
Jiraschek Stefan
Miller Karl
Original Assignee
Haas Food Equipment Gmbh
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Publication date
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    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21BBAKERS' OVENS; MACHINES OR EQUIPMENT FOR BAKING
    • A21B5/00Baking apparatus for special goods; Other baking apparatus
    • A21B5/02Apparatus for baking hollow articles, waffles, pastry, biscuits, or the like
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21BBAKERS' OVENS; MACHINES OR EQUIPMENT FOR BAKING
    • A21B1/00Bakers' ovens
    • A21B1/02Bakers' ovens characterised by the heating arrangements
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Backvorrichtung zum Herstellen von gebackenen, bevorzugt essbaren, Produkten, wobei die Backvorrichtung mehrere längs einer in sich geschlossenen Umlaufbahn kontinuierlich umlaufende und sich durch einen Backraum (1) bewegende Backzangen (2) besitzt, wobei die Backzangen (2) auf- und zumachbar, insbesondere auf- und zuklappbar ausgestaltet sind und jeweils zwei gegenüber einander verschwenkbare Backplatten (3) umfassen, wobei die Backvorrichtung eine Blasanordnung (4) umfasst, wobei die Blasanordnung (4) mindestens eine in der Backvorrichtung angeordnete Düse (5) umfasst, wobei die mindestens eine Düse (5) in einem Bereich im Verlauf der Umlaufbahn der Backzangen angeordnet ist, in dem die Backzangen (2) zumindest teilweise geöffnet sind, wobei durch die Düse (5) ein gasförmiges Medium zwischen die beiden Backplatten (3) einer bewegten und zumindest teilweise geöffneten Backzange (2) eingebracht oder einbringbar ist, wobei die Blasanordnung (4) eine Vorwärmanordnung (6) umfasst, und wobei das Medium durch die Vorwärmanordnung (6) erwärmt oder erwärmbar ist.

Description

Beschreibung
BACKVORRICHTUNG
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des unabhängigen Anspruchs.
[0002] Backvorrichtungen zur industriellen Herstellung von gebackenen, bevorzugt essbaren, Produkten sind in unterschiedlichen Ausführungen bekannt und publiziert.
[0003] Beispielsweise sind Backvorrichtungen bekannt, bei denen Backentnahmevorrichtungen neben Abnahmeelementen auch Druckluftdüsen zur Entnahme von gebackenen Produkten aus Backplatten einsetzen. Bei diesen Backvorrichtungen wird zum Lösen der Waffelblätter Luft zwischen die Waffelblätter und die Backplatten eingeblasen. Nachteilig an diesen herkömmlichen Backvorrichtungen ist, dass die zum Lösen verwendete Druckluft die Backplatten der Backzange örtlich begrenzt abkühlt. Die Backplatten müssen in weiterer Folge wieder auf Backtemperatur erwärmt werden, wodurch der Energieverbrauch der Backvorrichtung erhöht wird. Ferner ist es nachteilig, dass die Backplatten unregelmäßig abgekühlt werden, wodurch es zu thermischen Spannungen kommt. Dadurch wird sowohl die Lebensdauer einer Backplatte dieser herkömmlichen Backvorrichtung verkürzt, als auch die damit herstellbare Produktqualität verringert.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es nun, die Nachteile des Standes der Technik zu überwinden. Insbesondere ist es Aufgabe der Erfindung, eine Backvorrichtung zu schaffen, welche kosten- und energieeffizient betrieben werden kann und mit welcher qualitativ hochwertige gebackene Produkte hergestellt werden können. Es umfasst auch insbesondere, dass eine Backvorrichtung geschaffen wird, in welcher das durch eine Blasanordnung eingebrachte Medium durch die synergetische Nutzung der Wärme der Backvorrichtung vorgeheizt wird.
[0005] Die erfindungsgemäße Aufgabe wird insbesondere durch die Merkmale des unabhängigen Anspruchs 1 gelöst.
[0006] Gegebenenfalls betrifft die Erfindung eine Backvorrichtung zum Herstellen von gebackenen, bevorzugt essbaren, Produkten, wobei die Backvorrichtung mehrere längs einer in sich geschlossenen Umlaufbahn kontinuierlich umlaufende und sich durch einen Backraum bewegende Backzangen besitzt, wobei die Backzangen auf- und zumachbar, insbesondere auf- und zuklappbar ausgestaltet sind und jeweils zwei gegenüber einander verschwenkbare Backplatten umfassen, wobei die Backvorrichtung eine Blasanordnung umfasst, wobei die Blasanordnung mindestens eine in der Backvorrichtung angeordnete Düse umfasst, wobei die mindestens eine Düse in einem Bereich im Verlauf der Umlaufbahn der Backzangen angeordnet ist, in dem die Backzangen zumindest teilweise geöffnet sind, und wobei durch die Düse ein gasförmiges Medium zwischen die beiden Backplatten einer bewegten und zumindest teilweise geöffneten Backzange eingebracht oder einbringbar ist.
[0007] Durch die Anordnung der mindestens einen Düse ist das gasförmige Medium zwischen die beiden Backplatten einer Backzange einbringbar, wodurch das in den Backplatten befindliche gebackene Backprodukt gegebenenfalls gelockert und/oder gelöst werden kann. Dadurch kann das Backprodukt anschließend einfach und beschädigungsfrei, insbesondere bruchfrei, aus den Backplatten und/oder den Backzangen entnommen werden. Ferner ist gegebenenfalls vorgesehen, dass das eingebrachte Medium zur Reinigung der Backplatten verwendet wird. Dadurch können die Backplatten effizient und schonend von Verunreinigungen befreit werden. Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass durch das Verschwenken der Backplatten, insbesondere durch das Schließen der Backzange, mindestens eine Backform gebildet wird.
[0008] Bevorzugt ist vorgesehen, dass die Blasanordnung eine Vonwärmanordnung umfasst, und dass das Medium durch die Vorwärmanordnung erwärmt oder erwärmbar ist.
[0009] Dadurch ist es gegebenenfalls möglich, das Medium vorgewärmt in die Backvorrichtung einzubringen. Hierdurch kann einerseits die Energieeffizienz der Backvorrichtung wesentlich gesteigert werden. Anderseits kann dadurch die Lebensdauer der Backplatten dieser Backvorrichtung erhöht werden, da sowohl die Backplatten als auch die darin befindlichen Backprodukte mit einem vorgewärmtem Medium bearbeitet werden können. Durch die Vorwärmung des Mediums kann dieses mit einer Vonwärmtemperatur, welche bevorzugt im Wesentlichen der Backraum- oder Abzugstemperatur entspricht, zwischen die Backplatten eingebracht werden. Somit werden sowohl die Backplatte als auch die gebackenen Produkte weniger oder nicht abgekühlt und die thermische Belastung reduziert. Dadurch, dass die Abkühlung der Backplatten gegebenenfalls verringert oder verhindert wird, weisen diese eine konstantere Temperatur auf, wodurch die Energieeffizienz der Backvorrichtung weiter erhöht werden kann. Ferner ist es gegebenenfalls möglich, durch das vorgewärmte Medium die Backplatten zu beheizen bzw. vorzu heizen.
Ferner weisen die mit der Backvorrichtung hergestellten gebackenen Produkte gegebenenfalls eine wesentlich höhere Produktqualität auf, wodurch der Ausschuss wesentlich reduziert werden kann.
[0010] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass die Vonwärmanordnung einen Wärmetauscher umfasst, durch den das gasförmige Medium erwärmt oder erwärmbar ist.
[0011] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass die Vorwärmanordnung mindestens eine Druckleitung und/oder mindestens einen Druckbehälter umfasst, oder dass die Vonwärmanordnung als Druckleitung und/oder als Druckbehälter ausgebildet ist.
[0012] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass die Vorwärmanordnung oder zumindest der Wärmetauscher der Vorwärmanordnung im Backraum angeordnet ist, und dass die Vonwärmanordnung oder zumindest der Wärmetauscher zum Wärmeaustausch zwischen dem Backraum und dem gasförmigen Medium eingerichtet ist.
[0013] Durch die Anordnung der Vorwärmanordnung oder zumindest des Wärmetauschers im Backraum ist es gegebenenfalls möglich, die Backraumtemperatur und/oder die Backraumwärme synergetisch für die Beheizung und Erwärmung des Mediums zu nutzen. Das gasförmige Medium kann somit mit einer Vorwärmtemperatur, welche gegebenenfalls im Wesentlichen der Backraumtemperatur entspricht, zwischen die beiden Backplatten einer Backzange eingebracht werden. Durch diese synergetische Nutzung bzw. durch diesen synergetischen Effekt ist es somit gegebenenfalls möglich, dass das Medium ohne externe Beheizung im Wesentlichen die gleiche Temperatur aufweist, wie die Backplatten und die darin befindlichen Backprodukte. Dadurch, dass die Backplatten als auch die Backprodukte mit vorgewärmtem Medium behandelt werden, kann eine, insbesondere starke und rasche, Abkühlung dieser verhindert oder zumindest verringert werden. Dadurch kann die thermische Belastung der Backplatten als auch der Backprodukte reduziert werden, wodurch die Lebensdauer der Backplatten als auch die Produktqualität der Backprodukte erhöht werden kann. Da für die Vorwärmung des Mediums gegebenenfalls keine externe Beheizung notwendig ist und die Backplatten nur in geringem Ausmaß oder nicht abgekühlt werden, kann auch die Energieeffizienz der Backvorrichtung gesteigert werden.
[0014] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass die Backvorrichtung einen Backraum mit einem Abzug umfasst, dass die Vorwärmanordnung oder zumindest der Wärmetauscher der Vorwärmanordnung im oder am Abzug angeordnet ist, und dass die Vorwärmanordnung oder zumindest der Wärmetauscher zum Wärmeaustausch zwischen dem Abzug und dem gasförmigen Medium eingerichtet ist.
[0015] Es ist somit gegebenenfalls möglich, die Vorwärmanordnung oder Teile der Vorwärmanordnung in oder am Abzug der Backvorrichtung anzuordnen. Dadurch kann die Abzugstemperatur und/oder Abzugswärme synergetisch für die Beheizung oder Erwärmung des Mediums genutzt werden. Das Medium kann somit mit Vorwärmtemperatur, welche im Wesentlichen der Abzugstemperatur entspricht, zwischen die beiden Backplatten einer Backzange eingebracht werden. Dadurch ist es gegebenenfalls möglich, eine Abkühlung der Backplatten als auch der darin befindlichen Backprodukte zu verringern und somit die Produktqualität als auch die Energieeffizienz der Backvorrichtung zu steigern. Ferner ist es dadurch gegebenenfalls möglich, die
Backplatten zu beheizen.
[0016] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass die Backzangen entlang der Umlaufbahn jeweils nacheinander einen Backmassenauftragsbereich zum Auftrag einer Backmasse auf eine geöffnete Backzange, einen Schließbereich zum Schließen der Backzangen, den Backraum zum Backen der Backprodukte in den Backzangen, einen Öffenbereich zum Öffnen der Backzangen und einen Backproduktentnahmebereich zur Entnahme der gebackenen Produkte aus den geöffneten Backzangen durchlaufen.
[0017] Gegebenenfalls sind der Backmassenauftragsbereich, der Schließbereich, der Backraum, der Öffenbereich und der Backproduktentnahmebereich genau in dieser Reihenfolge aufeinanderfolgend entlang der Umlaufbahn der Backzangen angeordnet. Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass zwischen dem Backproduktentnahmebereich und dem Backmassenauftragsbereich ein Reinigungsbereich vorgesehen ist. In diesem Reinigungsbereich sind die Backplatten der Backzangen gegebenenfalls zumindest teilweise geöffnet. Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass mindestens eine Düse zwischen die Backplatten einer geöffneten Backzange im Reinigungsbereich gerichtet ist, wodurch Verunreinigungen von den Backplatten entfernt werden können. Durch die synergetische Nutzung der Temperatur und/oder der Wärme können die Backplatten durch die Reinigung mit vorgewärmtem Medium vor deren Abkühlung bewahrt und im Wesentlichen auf Backraumtemperatur gehalten werden. Dadurch kann die Lebensdauer der Backplatten und somit der Backvorrichtung erhöht werden. Ferner kann dadurch die Energieeffizienz der Backvorrichtung als auch die Produktqualität gesteigert werden. Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass die Backzangen im Backmasseauftragungsbereich und/oder im Öffenbereich und/oder im Backproduktentnahmebereich und/oder im Reinigungsbereich und/oder auch im Schließbereich zumindest teilweise geöffnet sind.
[0018] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass die Düse zwischen die beiden Backplatten einer im Öffenbereich befindlichen Backzange gerichtet ist, und/oder dass die Düse zwischen die beiden Backplatten einer im Backproduktentnahmebereich befindliche Backzange gerichtet ist, und/oder dass die Düse zwischen die beiden Backplatten einer Backzange gerichtet ist, wobei sich die Backzange nach dem Backproduktentnahmebereich, aber vor dem Backmassenauftragsbereich befindet.
[0019] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass mindestens eine Düse auf die beiden Backplatten einer im Öffenbereich befindlichen Backzange gerichtet ist. Dadurch ist es gegebenenfalls möglich, im Öffenbereich die in den Backplatten befindlichen Backprodukte durch das einge-brachte Medium zu lockern und/oder zu lösen. Dadurch ist das Backprodukt gegebenenfalls im Backproduktentnahmebereich einfach und zerstörungsfrei, insbesondere bruchfrei, aus der Backzange entnehmbar. Gegebenenfalls ist im Backproduktentnahmebereich eine Düse zwischen die beiden Backplatten einer im Backproduktentnahmebereich befindlichen Backzange gerichtet. Dadurch kann das Backprodukt, je nach Ausgestaltung der Backvorrichtung und der Blasanordnung, erstmalig oder weiter gelockert und/oder gelöst werden. Somit kann eine zerstörungsfreie Entnahme des Backprodukts ermöglicht werden. Ferner kann mindestens eine Düse zwischen die beiden Backplatten einer Backzange gerichtet sein, welche sich nach dem Backproduktentnahmebereich, aber vor dem Backmassenauftragsbereich, insbesondere in einem Reinigungsbereich, befindet. Dadurch ist es gegebenenfalls möglich, Verunreinigungen aus den backproduktfreien Backplatten zu entfernen. In weiterer Folge kann die Backmasse somit auf eine gereinigte und im Wesentlichen auf Backraumtemperatur befindliche Backplatte aufgebracht werden. Dadurch, dass die Backplatten durch die Vorheizung des eingebrachten Mediums gegebenenfalls im Wesentlichen immer die gleiche Temperatur aufweisen, kann ein verbessertes Backen der Backprodukte ermöglicht werden. Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass mindestens eine Düse im Öffenbereich und/oder im Backproduktentnahmebereich und/oder im Reinigungsbereich und/oder im Backmasseauftragungsbereich und/oder im Schließbereich angeordnet ist oder sind.
[0020] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass die Düse auf eine der Backplatten der Backzange gerichtet ist, und/oder dass die Düse auf beide Backplatten der Backzange gerichtet ist, und/oder dass mindestens zwei Düsen vorgesehen sind, wobei mindestens einer dieser Düsen auf die eine Backplatte einer Backzange gerichtet ist und mindestens eine andere dieser Düsen auf die andere Backplatte dieser Backzange gerichtet ist.
[0021] Es kann somit vorgesehen sein, dass eine Düse auf zumindest eine oder auf beide Backplatten einer Backzange gerichtet ist. Dadurch ist es gegebenenfalls möglich, das in oder auf den Backplatten befindliche Backprodukt und/oder auf den Backplatten befindliche Verunreinigungen von beiden Backplatten mit nur einer Düse simultan zu lösen und/oder zu lockern und/oder zu entfernen. Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass mindestens zwei Düsen vorgesehen sind. Mindestens eine dieser Düsen kann auf die eine Backplatte einer Backzange gerichtet sein und mindestens eine andere dieser Düsen kann auf die andere Backplatte dieser Backzange gerichtet sein. Durch diese mindestens zwei Düsen ist es somit gegebenenfalls möglich, das Backprodukt oder Verunreinigungen an mehreren Stellen der Backplatte gleichzeitig zu lösen und/oder zu lockern und/oder zu entfernen.
[0022] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass die Umlaufbahn, entlang welcher die Backzangen umlaufen, nacheinander eine obere im Wesentlichen waagrecht verlaufende Transportebene, einen hinteren Umlenkbereich, eine untere im Wesentlichen waagrecht verlaufende Transportebene und einen vorderen Umlenkbereich umfasst, dass die Backzangen im hinteren Umlenkbereich durch Umlenkung um 180° von der oberen Transportebene auf die untere Transportebene geführt sind, und dass die Backzangen im vorderen Umlenkbereich durch Umlenkung um 180° von der unteren Transportebene wieder zurück auf die obere Transportebene geführt sind.
[0023] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass die Backvorrichtung einen Backraum mit einem oder mit dem Abzug umfasst, und dass die Druckleitung, insbesondere zur Bildung des Wärmetauschers, spiralförmig oder mäanderförmig im oder am Abzug angeordnet ist, und dass die Druckleitung zum Wärmeaustausch zwischen dem Abzug und dem gasförmigen Medium eingerichtet ist.
[0024] Durch die spiralförmige oder mäanderförmige Anordnung der Druckleitung in oder am Abzug ist gegebenenfalls ein guter Wärmeaustausch zwischen dem Abzug und dem gasförmigen Medium möglich. Gegebenenfalls ist es möglich, die Druckleitungen auch in oder am Abzug anzuordnen.
[0025] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass die Druckleitung, zur Bildung des Wärmetauschers, zwischen der unteren und der oberen Transportebene, insbesondere geradlinig, angeordnet ist und dass die Druckleitung zum Wärmeaustausch zwischen dem Abzug und dem gasförmigen Medium eingerichtet ist.
[0026] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass der Druckbehälter im Backraum angeordnet ist, und dass der Druckbehälter zum Wärmeaustausch zwischen dem Backraum und dem gasförmigen Medium eingerichtet ist.
[0027] Durch die Anordnung des Druckbehälters im Backraum ist es gegebenenfalls möglich, ein großes Volumen des Mediums auf eine Vorwärmtemperatur zu bringen und zu halten, welche im Wesentlichen der Backraumtemperatur entspricht. Der Druckbehälter dient somit gegebenenfalls als Pufferspeicher. Durch diesen Pufferspeicher kann gegebenenfalls kontinuierlich Medium mit einer im Wesentlichen konstanten Vorwärmtemperatur in die Backvorrichtung eingebracht werden, da das nachkommende Medium durch das große Volumen des Pufferspeichers auf Vorwärmtemperatur bringbar ist, ohne dessen Temperatur wesentlich zu verändern.
[0028] In allen Ausführungsformen kann vorgesehen sein, dass der Wärmetauscher teilweise oder vollständig durch eine mit dem Medium gefüllte Leitung und/oder durch einen mit dem Medium gefüllten Behälter gebildet ist. Die Leitung und/oder der Behälter sind dabei derart ausgestaltet, dass die zugeführte Wärme auf das Medium übertragen wird. Insbesondere ist die Leitung die Druckleitung und der Behälter der Druckbehälter.
[0029] In allen Ausführungsformen kann vorgesehen sein, dass die Blasanordnung ein Gebläse oder einen Kompressor umfasst. Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass das Gebläse oder der Kompressor innerhalb oder außerhalb der Backvorrichtung, insbesondere innerhalb oder außerhalb des Backraums, angeordnet ist. Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass das Medium erwärmt wird bevor es durch das Gebläse oder den Kompressor strömt oder nachdem es durch das Gebläse oder den Kompressor geströmt ist.
[0030] In allen Ausführungsformen kann vorgesehen sein, dass der Wärmetauscher durch die Druckleitungen und/oder den Druckbehälter gebildet ist. Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass der Wärmetauscher, insbesondere die Druckleitung, im Abzug und/oder am Abzug angeordnet ist und diesen umwickelt. In allen Ausführungsformen kann vorgesehen sein, dass die Druckleitung spiralförmig im Bereich des Abzugs und/oder am Abzug und/oder im Backraum angeordnet ist.
[0031] In allen Ausführungsformen kann vorgesehen sein, dass die Druckleitung mäanderförmig im Bereich des Abzugs und/oder am Abzug und/oder im Backraum angeordnet ist.
[0032] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass das Gebläse oder der Kompressor außerhalb des Backraums angeordnet ist und die als Wärmetauscher ausgebildete Druckleitung spiralförmig oder mäanderförmig im Abzug angeordnet ist.
[0033] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass das Gebläse oder der Kompressor innerhalb des Backraums angeordnet ist und die als Wärmetauscher ausgebildete Druckleitung spiralförmig oder mäanderförmig im Backraum angeordnet ist.
[0034] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass der als Wärmetauscher ausgebildete Druckbehälter im Backraum angeordnet ist.
[0035] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass das Gebläse oder der Kompressor im Vorkopf angeordnet ist.
[0036] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass die Druckleitung und/oder der Druckbehälter und/oder die Düse aus Metall, insbesondere Edelstahl, gebildet ist oder sind.
[0037] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass die Vorwärmanordnung, insbesondere die Druckleitung und/oder der Druckbehälter, das Medium gegenüber der Umgebung, insbesondere dem Backraum und dem Abzug, abgrenzt oder abgrenzen und nur den Austausch von Wärme zwischen dem Medium und dem Backraum und/oder dem Abzug ermöglicht oder ermöglichen.
[0038] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass das Medium Luft ist und dass die Blasanordnung für die Erzeugung und Ausgabe von beheizter Druckluft ausgebildet ist.
[0039] Bevorzugt ist vorgesehen, dass ein vom Backraum im Wesentlichen abgetrennter Vorkopf vorgesehen ist, in dem der Backmassenauftragsbereich, der Schließbereich, der Öffenbe-reich und der Backproduktentnahmebereich angeordnet sind, und dass die Düse(n) im Vorkopf zwischen die Backzangen gerichtet ist.
[0040] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass der Vorkopf im Wesentlichen unbeheizt ist.
[0041] Weitere erfindungsgemäße Merkmale ergeben sich aus den Ansprüchen, der Beschreibung der Ausführungsbeispiele und den Figuren.
[0042] Die Erfindung wird nun am Beispiel exemplarischer, nicht ausschließlicher, Ausführungsbeispiele näher erläutert.
[0043] Fig. 1 zeigt eine schematische Darstellung einer ersten Ausführungsform einer Back vorrichtung in einer Schnittdarstellung.
[0044] Fig. 2 zeigt eine schematische Darstellung einer zweiten Ausführungsform einer Back vorrichtung in einer Schnittdarstellung.
[0045] Wenn nicht anders angegeben, so entsprechen die Bezugszeichen folgenden Komponenten: Backraum 1, Backzangen 2, Backplatten 3, Blasanordnung 4, Düsen 5, Vorwärmano- rdnung 6, Druckleitungen 7, Druckbehälter 8, Backmassenauftragsbereich 9, Schließbereich 10, Öffenbereich 11, Backproduktentnahmebereich 12, Reinigungsbereich 13, obere Transportebene 14, hinterer Umlenkbereich 15, untere Transportebene 16, vorderer Umlenkbereich 17, Vorkopf 18, Backproduktentnahmevorrichtung 19.
[0046] Fig. 1 zeigt eine erste Ausführungsform einer Backvorrichtung. Die Backvorrichtung ist zum Herstellen von gebackenen, bevorzugt essbaren, Produkten eingerichtet. Die Backvorrichtung umfasst mehrere längs einer in sich geschlossenen Umlaufbahn kontinuierlich umlaufende und sich durch den Backraum 1 bewegende Backzangen 2. Die Backzangen 2 sind auf- und zumachbar, insbesondere auf- und zuklappbar, ausgestaltet. Die Backzangen 2 umfassen jeweils zwei gegenüber einander verschwenkbare Backplatten 3. Die Backvorrichtung umfasst eine Blasanordnung 4.
[0047] Die Blasanordnung 4 umfasst in der vorliegenden Ausführungsform sieben Düsen 5, wobei durch die Schnittdarstellung in der Fig. 1 nur vier davon ersichtlich sind. Die Düsen 5 sind in einem Bereich im Verlauf der Umlaufbahn der Backzangen 2 angeordnet, indem die Backzangen 2 zumindest teilweise geöffnet sind. Durch die Düsen 5 ist ein gasförmiges Medium zwischen die beiden Backplatten 3 einer bewegten, und zumindest teilweise geöffneten, Backzange 2 einbringbar.
[0048] Die Blasanordnung 4 umfasst weiters eine Vonwärmanordnung 6. In dieser Ausführungsform ist die Blasanordnung 4 für die Erzeugung und Ausgabe von beheizter Druckluft ausgebildet. Durch die Vorwärmanordnung 6 kann das einzubringende Medium erwärmt werden, welches in dieser Ausführungsform Luft ist. Durch die Erwärmung der Luft ist es somit möglich, ein Abkühlen, insbesondere ein starkes und rasches Abkühlen, der Backplatten 3 als auch der Backprodukte zu verringern, und somit die Energieeffizienz der Backvorrichtung als auch die Qualität der damit erzeugten Backprodukte zu steigern. Ferner wird durch die Vorwärmung der Luft auch die sonst durch das Abkühlen bedingte thermische Belastung auf die Backplatten 3 verringert, wodurch die Lebensdauer der Backplatten 3 und somit die Lebensdauer der Backvorrichtung gesteigert werden kann. In dieser Ausführungsform umfasst die Vorwärmanordnung 6 mehrere Druckleitungen 7 und einen Druckbehälter 8. Die Druckleitungen 7 sind in dieser Ausführungsform als Druckluftleitungen und der Druckbehälter 8 als Druckluftbehälter ausgebildet. Die Vonwärmanordnung 6 der Blasanordnung 4, insbesondere die Druckleitungen 7 und der Druckbehälter 8, sind im Backraum 1 der Backvorrichtung angeordnet und wirken dadurch als Wärmetauscher. Sowohl die Druckleitungen 7 als auch der Druckbehälter 8 sind zur Wärmeübertragung zwischen dem Backraum 1 und der Luft eingerichtet. Dadurch kann die Wärme des Backraums 1 synergetisch genutzt werden und für die Beheizung der Luft ist keine zusätzliche Beheizungsvorrichtung erforderlich.
[0049] In dieser Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Backzangen 2 entlang der Umlaufbahn jeweils nacheinander einen Backmassenauftragsbereich 9, einen Schließbereich 10, den Backraum 1, einen Öffenbereich 11, einen Backproduktentnahmebereich 12 und einen Reinigungsbereich 13 durchlaufen. Der Backmassenauftragsbereich 9 dient zum Auftrag einer Backmasse auf eine geöffnete Backzange 2. Im Schließbereich 10 wird die bereits mit Backmasse beaufschlagte Backzange 2 geschlossen. Der Backraum 1 dient zum Backen der Backprodukte in den geschlossenen Backzangen 2. Im Öffenbereich 11 wird die Backzange 2 geöffnet. Im Backproduktentnahmebereich 12 wird das gebackene Produkt aus den geöffneten Backzangen 2 entnommen. Im Reinigungsbereich 13 werden Verunreinigungen von den Backplatten 3 der Backzange 2 entfernt.
[0050] In dieser Ausführungsform ist eine Düse 5 zwischen die beiden Backplatten 3 einer im Öffenbereich 11 befindlichen Backzange 2 gerichtet. Im Backproduktentnahmebereich 12 sind in dieser Ausführungsform zwei Düsen 5 vorgesehen, wobei eine Düse 5 auf die eine Backplatte 3 einer Backzange 2 und die andere Düse 5 auf die andere Backplatte 3 dieser Backzange 2 gerichtet ist. Diese Düsen 5 lockern und lösen die Backprodukte von den Backplatten 3. Durch die auf die im Öffenbereich 11 als auch den Backproduktentnahmebereich 12 befindlichen Backplatten 3 gerichteten Düsen 5 ist es in dieser Ausführungsform möglich, die gebackenen
Produkte zerstörungsfrei, insbesondere bruchfrei, aus den Backzangen 2 zu entnehmen. In dieser Ausführungsform ist eine Backproduktentnahmevorrichtung 19 vorgesehen. Die gelösten Backprodukte rutschen somit verlustfrei durch die Beaufschlagung mit Druckluft und bedingt durch die Schwerkraft aus den Backplatten 3 der Backzangen 2 auf die Abnahmeelemente der Backproduktentnahmevorrichtung 19. In dieser Ausführungsform sind im Reinigungsbereich 13 insgesamt vier Düsen 5 angeordnet, welche zwischen die beiden Backplatten 3 von zwei Backzangen 2 gerichtet sind. In dieser Ausführungsform sind jeweils zwei der vier Düsen 5 an zwei verschiedenen Positionen im Reinigungsbereich 13 angeordnet. Jeweils eine Düse 5 einer Düsenanordnung ist auf eine Backplatte 3 einer Backzange 2 gerichtet und die andere Düse 5 dieser Düsenanordnung ist auf die andere Backplatte 3 dieser Backzange 2 gerichtet. Dadurch ist es möglich, die Backplatten 3 der zumindest teilweise geöffneten Backzangen 2 effizient und gründlich von Verunreinigungen zu reinigen. Durch die synergetische Nutzung der Wärme des Backraums 1 wird eine Abkühlung der Backplatten 3 durch die vorgewärmte Druckluft verringert. In dieser Ausführungsform entspricht die Vonwärmtemperatur der Druckluft im Wesentlichen der Backraumtemperatur, wodurch die Backplatten 3 beheizt werden. Dadurch kann einerseits die Energieeffizienz der Backvorrichtung gesteigert werden. Andererseits ist es möglich, sowohl die Lebensdauer der Backvorrichtung als auch die Qualität der Backprodukte zu erhöhen.
[0051] In dieser Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Umlaufbahn, entlang welcher die Backzangen 2 umlaufen, nacheinander eine obere, im Wesentlichen waagrecht verlaufende, Transportebene 14, einen hinteren Umlenkbereich 15, eine untere, im Wesentlichen waagrecht verlaufende, Transportebene 16 und einen vorderen Umlenkbereich 17 umfasst. In dieser Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Backzangen 2 im hinteren Umlenkbereich 15 durch Umlenkung um 180° von der oberen Transportebene 14 auf die untere Transportebene 16 geführt sind. Weiters ist vorgesehen, dass die Backzangen 2 im vorderen Umlenkbereich 17 durch Umlenkung um 180° von der unteren Transportebene 16 wieder zurück auf die obere Transportebene 14 geführt sind.
[0052] In dieser Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Druckleitungen 7 der Vorwärmanordnung 6 zur Bildung des Wärmetauschers zwischen der unteren 16 und der oberen Transportebene 14 geradlinig angeordnet sind.
[0053] In dieser Ausführungsform ist ein vom Backraum 1 im Wesentlichen abgetrennter Vorkopf 18 vorgesehen. Der Vorkopf 18 ist im Wesentlichen unbeheizt und umfasst den Öffenbe-reich 11, den Backproduktentnahmebereich 12, den Reinigungsbereich 13, den Backmassenauftragsbereich 9 und den Schließbereich 10. Die Düsen 5 dieser Ausführungsform sind alle im Vorkopf 18 angeordnet und auf Backplatten 3 von im Vorkopf 18 befindlichen Backzangen 2 gerichtet.
[0054] Fig. 2 zeigt eine zweite Ausführungsform einer Backvorrichtung. Die Backvorrichtung entspricht im Wesentlichen der ersten Ausführungsform der Backvorrichtung, welche in Fig. 1 gezeigt ist. Ein Unterschied zu der ersten Ausführungsform ist aber, dass eine andere Backproduktentnahmevorrichtung 19 vorgesehen ist. Diese Backproduktentnahmevorrichtung 19 umfasst Abnahmeelemente, welche im Backproduktentnahmebereich 12 in die zumindest teilweise geöffneten Backzangen 2 eingreifen und die Backprodukte daraus entnehmen. Dadurch ist auch der Öffenbereich 11, der Backproduktentnahmebereich 12, der auch in dieser Ausführungsform vorgesehene Reinigungsbereich 13, der Backmassenauftragsbereich 9 und auch der Schließbereich 10 anders als in der ersten Ausführungsform an der Backvorrichtung angeordnet. Auch in dieser Ausführungsform ist eine Blasanordnung 4, welche eine Vorwärmanordnung 6 umfasst, vorgesehen. Die Blasanordnung 4 ist für die Erzeugung und Ausgabe von beheizbarer Druckluft eingerichtet. Die Druckleitungen 7 und der Druckbehälter 8 der Vorwärmanordnung 6 sind im Backraum 1 angeordnet. In dieser Ausführungsform sind sechs Düsen 5 vorgesehen, wobei durch die Schnittdarstellung nur vier dieser Düsen 5 in der Fig. 2 ersichtlich sind. Durch die sechs Düsen 5 wird Druckluft zwischen die beiden Backplatten 3 einer bewegten, zumindest teilweise geöffneten, Backzange 2 eingebracht. Durch die Vonwärmanordnung 6 der Blasanordnung 4 ist es möglich, die Druckluft erwärmt in die Backvorrichtung einzubringen.
[0055] Durch die synergetische Nutzung der Wärme des Backraums 1 ist es somit möglich, die Backvorrichtung kosteneffizient betreiben zu können und die Produktqualität der Backprodukte zu steigern. Zwei der Düsen 5 sind auf den Öffenbereich 11 gerichtet, wobei diese an unterschiedlichen Positionen angeordnet sind. Diese Düsen 5 blasen Luft zwischen die Backplatten 3 von zwei im Öffenbereich 11 befindlichen Backzangen 2 ein. Dadurch, dass die Luft vorgewärmt ist, kann somit das Backprodukt im Öffenbereich 11 gelockert und/oder gelöst werden, ohne dass es selbst oder dass die Backplatte 3 stark abkühlt. Im Backproduktentnahmebereich 12 sind zwei Düsen 5 angeordnet. Eine dieser Düsen 5 ist auf die eine Seite der Backplatte 3 einer Backzange 2 gerichtet, welche sich durch den Backproduktentnahmebereich 12 bewegt. Die zweite dieser Düsen 5 ist auf die andere Seite der Backplatte 3 dieser Backzange 2 gerichtet. Somit ist es möglich, das Backprodukt gleichzeitig an zwei Stellen zu lockern und es mit den Abnahmeelementen der Backproduktentnahmevorrichtung 19 verlustfrei, insbesondere bruchfrei, aus den Backplatten 3 der Backzange 2 zu entnehmen.
[0056] In dieser Ausführungsform ist vorgesehen, dass zwischen dem Backproduktentnahmebereich 12 und dem Backmassenauftragsbereich 9 ein Reinigungsbereich 13 vorgesehen ist. In diesem Reinigungsbereich 13 befinden sich zwei Düsen 5. Jeweils eine dieser Düsen 5 ist auf eine Seite der Backplatten 3 einer dort befindlichen Backzange 2 gerichtet. Die andere Düse 5 ist auf die andere Seite der Backplatten 3 dieser Backzange 2 gerichtet. Durch diese Anordnung der Düsen 5 ist es möglich, die Backplatten 3 von Verunreinigungen zu befreien. Dadurch, dass die Luft vorgewärmt ist, werden die Backplatten 3 in keinem dieser Bereiche durch die vorgewärmte eingebrachte Luft abgekühlt. Dadurch ist es in weiterer Folge möglich, im Backmassenauftragsbereich 9 Backmasse auf eine Backplatte 3 aufzubringen, welche bereits im Wesentlichen Backtemperatur aufweist. Dadurch kann auch die Qualität der Backprodukte wesentlich erhöht werden. Wie auch in der ersten Ausführungsform sind der Öffenbereich 11, der Backproduktentnahmebereich 12, der Reinigungsbereich 13, der Backmassenauftragsbereich 9 und der Schließbereich 10 im Vorkopf 18, welcher im Wesentlichen unbeheizt ist, angeordnet.

Claims (15)

  1. Ansprüche
    1. Backvorrichtung zum Herstellen von gebackenen, bevorzugt essbaren, Produkten, - wobei die Backvorrichtung mehrere längs einer in sich geschlossenen Umlaufbahn kontinuierlich umlaufende und sich durch einen Backraum (1) bewegende Backzangen (2) besitzt, - wobei die Backzangen (2) auf- und zumachbar, insbesondere auf- und zuklappbar ausgestaltet sind und jeweils zwei gegenüber einander verschwenkbare Backplatten (3) umfassen, - wobei die Backvorrichtung eine Blasanordnung (4) umfasst, - wobei die Blasanordnung (4) mindestens eine in der Backvorrichtung angeordnete Düse (5) umfasst, - wobei die mindestens eine Düse (5) in einem Bereich im Verlauf der Umlaufbahn der Backzangen (2) angeordnet ist, in dem die Backzangen (2) zumindest teilweise geöffnet sind, - und wobei durch die Düse (5) ein gasförmiges Medium zwischen die beiden Backplatten (3) einer bewegten und zumindest teilweise geöffneten Backzange (2) eingebracht oder einbringbar ist, dadurch gekennzeichnet, - dass die Blasanordnung (4) eine Vorwärmanordnung (6) umfasst, - und dass das Medium durch die Vonwärmanordnung (6) erwärmt oder erwärmbar ist.
  2. 2. Backvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorwärmanordnung (6) einen Wärmetauscher umfasst, durch den das gasförmige Medium erwärmt oder erwärmbar ist.
  3. 3. Backvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, - dass die Vorwärmanordnung (6) mindestens eine Druckleitung (7) und/oder mindestens einen Druckbehälter (8) umfasst, - oder dass die Vorwärmanordnung (6) als Druckleitung (7) und/oder als Druckbehälter (8) ausgebildet ist.
  4. 4. Backvorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, - dass die Vorwärmanordnung (6) oder zumindest der Wärmetauscher der Vorwärmanordnung (6) im Backraum (1) angeordnet ist, - und dass die Vorwärmanordnung (6) oder zumindest der Wärmetauscher zum Wärmeaustausch zwischen dem Backraum (1) und dem gasförmigen Medium eingerichtet ist.
  5. 5. Backvorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, - dass die Backvorrichtung einen Backraum (1) mit einem Abzug umfasst, - dass die Vorwärmanordnung (6) oder zumindest der Wärmetauscher der Vorwärmanordnung (6) im Abzug angeordnet ist, - und dass die Vorwärmanordnung (6) oder zumindest der Wärmetauscher zum Wärmeaustausch zwischen dem Abzug und dem gasförmigen Medium eingerichtet ist.
  6. 6. Backvorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Backzangen (2) entlang der Umlaufbahn jeweils nacheinander: - einen Backmassenauftragsbereich (9) zum Auftrag einer Backmasse auf eine geöffnete Backzange (2), - einen Schließbereich (10) zum Schließen der Backzangen (2), - den Backraum (1) zum Backen der Backprodukte in den Backzangen (2), - einen Öffenbereich (11) zum Öffnen der Backzangen (2), - und einen Backproduktentnahmebereich (12) zur Entnahme der gebackenen Produkte aus den geöffneten Backzangen (2) durchlaufen.
  7. 7. Backvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, - dass die Düse (5) zwischen die beiden Backplatten (3) einer im Öffenbereich (11) befindlichen Backzange (2) gerichtet ist, - und/oder dass die Düse (5) zwischen die beiden Backplatten (3) einer im Backproduktentnahmebereich (12) befindliche Backzange (2) gerichtet ist, - und/oder dass die Düse (5) zwischen die beiden Backplatten (3) einer Backzange (2) gerichtet ist, wobei sich die Backzange (2) nach dem Backproduktentnahmebereich (12), aber vor dem Backmassenauftragsbereich (9) befindet.
  8. 8. Backvorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, - dass die Düse (5) auf eine der Backplatten (3) der Backzange (2) gerichtet ist, - und/oder dass die Düse (5) auf beide Backplatten (3) der Backzange (2) gerichtet ist, - und/oder dass mindestens zwei Düsen (5) vorgesehen sind, wobei mindestens einer dieser Düsen (5) auf die eine Backplatte (3) einer Backzange (2) gerichtet ist und mindestens eine andere dieser Düsen (5) auf die andere Backplatte (3) dieser Backzange (2) gerichtet ist.
  9. 9. Backvorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, - dass die Umlaufbahn, entlang welcher die Backzangen (2) umlaufen, nacheinander: - eine obere, im Wesentlichen waagrecht verlaufende, Transportebene (14), - einen hinteren Umlenkbereich (15), - eine untere, im Wesentlichen waagrecht verlaufende, Transportebene (16) - und einen vorderen Umlenkbereich umfasst, - dass die Backzangen (2) im hinteren Umlenkbereich (15) durch Umlenkung um 180° von der oberen T ransportebene (14) auf die untere T ransportebene (16) geführt sind, - und dass die Backzangen (2) im vorderen Umlenkbereich (17) durch Umlenkung um 180° von der unteren T ransportebene (16) wieder zurück auf die obere Transportebene (14) geführt sind.
  10. 10. Backvorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, - dass die Backvorrichtung einen Backraum (1) mit einem oder mit dem Abzug umfasst, - und dass die Druckleitung (7), insbesondere zur Bildung des Wärmetauschers, spiralförmig oder mäanderförmig im oder am Abzug angeordnet ist, - und dass die Druckleitung (7) zum Wärmeaustausch zwischen dem Abzug und dem gasförmigen Medium eingerichtet ist.
  11. 11. Backvorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, - dass die Druckleitung (7), zur Bildung des Wärmetauschers, zwischen der unteren (16) und der oberen Transportebene (14), insbesondere geradlinig, angeordnet ist - und dass die Druckleitung (7) zum Wärmeaustausch zwischen dem Abzug und dem gasförmigen Medium eingerichtet ist.
  12. 12. Backvorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 11, dadurch gekennzeichnet, - dass der Druckbehälter (8) im Backraum (1) angeordnet ist, - und dass der Druckbehälter (8) zum Wärmeaustausch zwischen dem Backraum (1) und dem gasförmigen Medium eingerichtet ist.
  13. 13. Backvorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, - dass das Medium Luft ist, - und dass die Blasanordnung (4) für die Erzeugung und Ausgabe von beheizter Druckluft ausgebildet ist.
  14. 14. Backvorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 13, dadurch gekennzeichnet, - dass ein vom Backraum (1) im Wesentlichen abgetrennter Vorkopf (18) vorgesehen ist, in dem der Backmassenauftragsbereich (9), der Schließbereich (10), der Offenbereich (11) und der Backproduktentnahmebereich (12) angeordnet sind, - und dass die Düse(n) (5) im Vorkopf (18) zwischen die Backzangen (2) gerichtet ist oder sind.
  15. 15. Backvorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorkopf (18) im Wesentlichen unbeheizt ist.
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