AT156721B - Austenitischer Zusatzwerkstoff zum Schweißen nichtaustenitischer Stähle und von Grauguß. - Google Patents

Austenitischer Zusatzwerkstoff zum Schweißen nichtaustenitischer Stähle und von Grauguß.

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AT156721B
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Boehler & Co Ag Geb
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  Austenitischer Zusatzwerkstoff zum Schweissen nichtaustenitischer Stähle und von Grauguss. 



   Im Patente Nr. 155141 sind die bei der Herstellung hochfester   Schweissverbindungen   an nicht- austenitischen Stählen,   Grau- und Stahlguss   mittels austenitisehen Zusatzwerkstoff auftretenden
Schwierigkeiten erörtert und auch ein Weg zur Behebung dieser Schwierigkeiten angegeben. Nach diesem Patent wird dem Zusatzwerkstoff 0'03-1% Phosphor beigegeben, wobei der Phosphor ganz oder teilweise in bekannter Weise dem als Zusatzwerkstoff zu verwendenden   Schweissdraht   zugesetzt ist ; dies kann entweder durch unmittelbare Legierung des   Schweissdrahtes   selbst geschehen oder aber durch Beigabe zu Flussmitteln oder Umhüllungen.

   Im Patent Nr. 155141 ist weiter beschrieben, dass eine Erhöhung des Kohlenstoffgehaltes des   Schweissgutes   zu einer nicht mehr tragbaren Versprödung der Übergangszone durch stärkere Ausbildung einer   martensitisehen   Zwischenschicht von ungenügenden Zähigkeitseigenschaften führt. 



   Wenn auch nach neuen Feststellungen der Kohlenstoffgehalt des Zusatzwerkstoffes in erster Linie an der Entstehung und Art dieser Übergangszone beteiligt ist, so spielt auch der Kohlenstoffgehalt des Grundwerkstoffes hiebei eine bedeutsame Rolle, u. zw. zeigt sich mit steigendem Kohlenstoffgehalt des Grundwerkstoffes eine wachsende Versprödung der Übergangszone. Man ist demnach gezwungen, Grundwerkstoffe mit steigendem Kohlenstoffgehalt durch Zusatzwerkstoffe mit sinkendem Kohlenstoffgehalt zu   verschweissen,   um die Versprödung der Übergangszonge in tragbaren Grenzen zu halten.

   Mit steigendem Kohlenstoffgehalt des Grundwerkstoffes steigen aber, wie bekannt, dessen Festigkeitseigenschaften, während anderseits mit sinkendem Kohlenstoffgehalt die Festigkeit der bisher bekannten austenitisehen Zusatzwerkstoffe, wie im Patent Nr. 155141 beschrieben, absinkt, so dass die Übereinstimmung der   Güteeigenschaften   von Grund-und Zusatzwerkstoff nicht mehr gegeben ist. 



   Die vorliegende Erfindung gibt nun in Erweiterung des Erfindungsgedankens des Patentes Nr. 155141 einen Weg, auch unter den oben beschriebenen Bedingungen eine zweckentsprechende Abstimmung der Festigkeitseigenschaften von Grundwerkstoff und   Schweissgut   zu erreichen, u. zw. derart, dass die festigkeitssteigernde Wirkung des Phosphors zum Ausgleich der fehlenden Wirkung verringerten Kohlenstoffgehaltes herangezogen wird. Es gelingt demnach, kohlenstoffreiche Grundwerkstoffe mit kohlenstoffarmen phosphorlegierten austenitischen   Zusatzwerkstoffen   bei entsprechenden oder höheren Festigkeitseigenschaften des   Sehweissgutes   und unter Verminderung der Versprödung der Übergangszone zu verschweissen.

   Der Kohlenstoffgehalt des Zusatzwerkstoffes soll aus den oben geschilderten Gründen maximal   0'08% nicht   übersteigen. Zur Erzielung der gewünschten höheren Festigkeit genügt die Beilegierung von   0'03 bis 1% Phosphor.   



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Austenitischer Zusatzwerkstoff zum   Schweissen   nichtaustenitischer Stähle und von Grauund Stahlguss nach Patent Nr. 155141, dadurch gekennzeichnet, dass ein kohlenstoffarmer Zusatzwerkstoff mit maximal 0'08% Kohlenstoff verwendet wird, der mit 0'03-1% Phosphor legiert ist. 

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Claims (1)

  1. 2. Austenitischer Zusatzwerkstoff nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Phosphorzusatz ganz oder teilweise in der Umhüllung der Zusatzdrähte oder in der Schweisspaste untergebracht wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT156721D 1938-03-03 1938-03-03 Austenitischer Zusatzwerkstoff zum Schweißen nichtaustenitischer Stähle und von Grauguß. AT156721B (de)

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