AT157090B - Verfahren zur Erzeugung von reinen Magnesiumverbindungen, insbesondere Magnesiumoxyd. - Google Patents

Verfahren zur Erzeugung von reinen Magnesiumverbindungen, insbesondere Magnesiumoxyd.

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    • C01F5/00Compounds of magnesium
    • C01F5/02Magnesia
    • C01F5/06Magnesia by thermal decomposition of magnesium compounds
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Description


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  Verfahren zur Erzeugung von reinen Magnesiumverbindungen, insbesondere Magnesiumoxyd. 



   Nach dem im Stammpatent Nr. 154567 beschriebenen Verfahren kann die Erzeugung reiner Magnesiumsalze durch Abkühlung und Kristallisation der Rohlauge   durchgeführt   werden. Die dabei anfallende Mutterlauge enthält an Verunreinigungen neben Eisen und Mangan, welche durch Fällung mit   MgO   entfernt werden, Kalziumsalze. Bei wiederholter   Zurückführung   der Mutterlauge in den Löseturm zur weiteren Einengung wird mit der Zeit der Kalziumgehalt der Lauge auf einen Wert   ansteigen, der das Auskristallisieren des reinen Magnesiumsalzes unmöglich macht. 



  Wie bekannt, lässt sich in verdünnten Lösungen und bei Zimmertemperatur eine quantitative   Ausfällung von Kalzium durch Schwefelsäure oder Sulfate wegen der verhältnismässig grossen Löslichkeit des CaS04 nicht durchführen. Es entsteht erst nach Tagen oder Wochen ein Niederschlag, wobei ein Teil des Kalziums jedoch gelöst bleibt. 



   Ausserdem fällt der Gips als CaS04. 2 Ho, wodurch eine sehr voluminöse, schwer von der Lösung trennbare Fällung entsteht. Dies gilt auch von der in der amerikanischen Patentschrift Nr. 1090125 beschriebenen Fällung, bei der wohl sehr konzentrierte Lösungen bis zum spezifischen Gewicht   1'35   verwendet werden. 



   Es wurde nun gefunden, dass man das Kalzium praktisch vollständig und in kürzester Zeit mit Schwefelsäure oder Sulfation fällen kann, wenn die kalziumhältige Lösung mit Magnesiumehlorid gesättigt ist und wenn hohe Temperaturen von mindestens   700 C   bis zum Siedepunkt der Lösung angewendet werden. Man erreicht dadurch, dass das   CaS04   als Anhydrit, also wasserfrei und sehr rasch und vollständig fällt. Der erhaltene Niederschlag ist wesentlich weniger voluminös und leicht von der Lösung abzutrennen. Zur Fällung verwendet man entweder Schwefelsäure oder Sulfate, am besten Magnesiumsulfat, welche mit etwas Schwefelsäure angesäuert werden. 



   Die Mutterlauge kann durch Hinzufügen einer berechneten Sulfat-oder Sehwefelsäuremenge unmittelbar in den Löseturm zur weiteren Konzentrierung zurückgeführt werden. Das sich ausscheidende CaS04 geht dabei in den Schlamm über, der sich im Turm infolge unlöslicher   Rückstände   ohnedies bildet. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Erzeugung reiner Magnesiumverbindungen, insbesondere Magnesiumoxyd durch Fällen der nach dem Patent Nr. 154567 erhaltenen kalziumehloridhältigen Magnesiumchloridlaugen durch Zusatz von Sulfaten und/oder Schwefelsäure, dadurch gekennzeichnet, dass die Fällung bei einer Konzentration der Lauge von nicht weniger als 1'35 spezifischem Gewicht und einer Temperatur von mindestens 70 C bis zum Siedepunkt der Lauge erfolgt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT157090D 1936-06-23 1936-06-23 Verfahren zur Erzeugung von reinen Magnesiumverbindungen, insbesondere Magnesiumoxyd. AT157090B (de)

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AT319188B (de) * 1970-02-20 1974-12-10 Veitscher Magnesitwerke Ag Verfahren zur großtechnischen Gewinnung von Magnesiumoxyd hoher Reinheit

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