AT157323B - Vorrichtung zum Steuern von Flüssigkeitsgetrieben. - Google Patents

Vorrichtung zum Steuern von Flüssigkeitsgetrieben.

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AT157323B
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Voith J M Fa
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Description


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  Vorrichtung zum Steuern von Fliissigkeitsgetrieben. 
 EMI1.1 
 

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   Die vorliegende Erfindung vermeidet diese Nachteile, indem die aus der Strömungskupplung über eine gesteuerte Entleernngsöffnung austretende Betriebsflüssigkeit in einer umlaufenden Fangrinne aufgefangen und von dort über feststehende Sehöpfrohre entweder nach dem zu füllenden Strömungskreislauf oder z. B. in einen Reservebehälter gefördert wird. Dabei können in die Schöpfrohrleitungen Absperr-und Verteilventile eingebaut sein, die eine Verteilung der Betriebsflüssigkeit auf die einzelnen Strömungskreisläufe besorgen. 



   In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele der Erfindung sehematiseh dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 ein Turbogetriebe mit zwei Strömungskreisläufen im Schnitt und die Fig. 2 und 3 eine Ausführung mit schwenkbarem Sehöpfrohr. 



   Gemäss Fig. 1 sind am   äusseren Umfang   der Kupplung 9 mit der   Primärwelle   7 und der Sekundärwelle   8   selbsttätig arbeitende Ventile 1 mit grosser Ausflussöffnung für den Augenblick des Umschaltens angeordnet. Der Ausfluss dieser Ventile, welcher früher in eine Schale erfolgte, mündet nun über   Bohrungen   5 in eine an der Kupplung angebaute Rinne 2, in welche das   Schöpfrohr   3 hineinragt. Das Sehöpfrohr 3 ist dabei so angeordnet, dass die Mündung auf einem grösseren Durchmesser als dem   Profildurehmesser   der hydraulischen Kupplung 9 liegt.

   Dieses   Schöpfrohr@   3 kann ausserdem mit einem zweiten kleineren Sehöpfrohr kombiniert werden, welches zur Aufnahme des zur Wärmeabfuhr notwendigen Öles während des Normalbetriebes dient. Öffnen sich nun beim Umschalten die Ventile   1,   so füllt sieh die Rinne 2. Ein'Überlaufen der Flüssigkeit aus diesem Raum wird dadurch vermeiden, dass das Sehöpfrohr 3 mit seiner Mündung so ausgebildet ist, dass diese Öffnung des   Schöpfrohres : 3   die aus dem Ventil 1 austretende Flüssigkeit mit Sicherheit aufnehmen kann. Obwohl die aus dem   Ventil 1 ausströmende Fliissigkeit   im Raum 2 zunächst aus einem   Öl-Luft-Gemisch   besteht, ist infolge der Zentrifugalkraft, die auf dieses Gemisch einwirkt, die Flüssigkeit am äusseren Umfang der Rinne 2 luftfrei.

   Die Flüssigkeit im   Schöpfrohr@   3 kann nun direkt über ein entsprechendes Ventil 4 in den andern Kreislauf 10 gefördert werden, wodurch für diesen   Umschaltvorgang   die Füllpumpe   6, welche   zum Ersetzen der   Leekverluste   da ist, entlastet wird und daher kleiner als bisher üblich gebaut werden kann. 



  Diese Anordnung hat ferner den Vorteil, dass die Bauhöhe des Getriebes sehr klein wird, da eine besondere Ölfangrinne wegfällt und damit der Flüssigkeitsspiegel des Ölsumpfes höher gelegt werden kann, ohne dass die rotierenden Teile im Sumpf waren. 



   In den Fig. 2 und 3 ist ein schwenkbares   Sehöpfrohr   12 dargestellt, das aus der Flüssigkeit-   rinne : 2 ausgeschwenkt   werden kann. 



   Für die Erfindung ist es ohne Bedeutung, ob die Ventile 1 mechanisch betätigt werden oder selbsttätig arbeiten, ob das Getriebe nur aus einer Kupplung oder aus zwei oder mehreren Kreisläufen besteht und ob die von dem Sehöpfrohr      geförderte Ölmenge in einen andern hydraulischen Kreislauf oder z. B. in einen Vorratsbehälter gefördert wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum Steuern von Flüssigkeitsgetrieben, dadurch gekennzeichnet, dass die aus der Strömungskupplung über eine gesteuerte   Entleerungsöffnung   austretende Betriebsflüssigkeit in einer an dem mit einem Laufrad verbundenen, umlaufenden Gehäuse angeordneten Fangrinne aufgefangen und von dort über feststehende Sehöpfrohre abgeleitet wird.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fangrinne derart seitlich an dem mit einem Laufrad verbundenen, umlaufenden Gehäuse des Strömungskreislaufes angeordnet ist, dass sie den Profildurehmesser des Strömungskreislaufes nur unerheblich übertrifft.
    3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass in den Schöpfrohrleitungen Absperr-und Verstellventile (4) angeordnet sind.
    4. Vorriehtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Saugende des Schöpfrohres auf einem grösseren Durchmesser als dem grössten Innendurchmesser des Kreislaufes liegt.
    5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Hauptsehöpf- rohr mit einem auf einem grösseren Durchmesser als das Hauptsehöpfrohr liegenden Hilfssehöpf- rohr (8)'versehen ist.
AT157323D 1937-03-12 1938-03-11 Vorrichtung zum Steuern von Flüssigkeitsgetrieben. AT157323B (de)

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