<Desc/Clms Page number 1>
Schaltung zum Empfang modulierter Trägerwellen.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltung zum Empfang modulierter Trägerwellen, bei welcher eine selbsttätige Regelung der Wiedergabetreue in Abhängigkeit von den Empfangsbedingungen erfolgt.
Bei den bekannten Schaltungen dieser Art wird die Regelung der Wiedergabetreue indirekt durch eine Veränderung der Selektivität des Empfängers bewirkt. Dabei ist naturgemäss die Wieder- gabegüte schlecht, wenn die Selektivität gross ist, und die Wiedergabequalität ist optimal, wenn die
Selektivität gering ist. Die bei grosser Selektivität vorhandene schlechte Wiedergabe ergibt sieh aus der Dämpfung der äusseren Seitenbandfrequenzen gegenüber den mittleren Seitenbandfrequenzen. Alle bekannten Schaltungen mit selbsttätiger Regelung der Wiedergabetreue bedingen daher einen
Kompromiss zwischen der Wiedergabetreue und der Selektivität. Es sei darauf hingewiesen, dass auch ein Verfahren zur Beeinflussung der Wiedergabetreue bzw.
Wiedergabegüte bekanntgeworden ist, bei welchem die durch gewisse Eigenschaften der Wiedergabeapparatur abgeflachte Dynamik, beispielsweise einer Musikwiedergabe, durch eine Art Modulationsvorgang im Niederfrequenzverstärker vergrössert werden kann. Bei dieser Schaltung wird der Verstärkungsgrad einer Niederfrequenzverstärkerröhre im Rhythmus der übertragenen Niederfrequenzsehwingungen derartig verändert, dass für grössere Amplituden eine grössere Verstärkung bewirkt wird als für kleinere Amplituden. Infolgedessen werden die Intensitätsunterschiede der Wiedergabe künstlich erhöht und können auf das Mass derjenigen Intensitätsunterschiede gebracht werden, die bei der Originaldarbietung des Musikstückes vorhanden waren.
Bei der Erfindung wird-wie später noch zu erläutern ist-, zwar auch von einer Modulation Gebrauch gemacht, jedoch liegt das Ziel der Erfindung lediglich in einer Regelung der von einer Empfangseinrichtung durchgelassenen Modulationsbandbreite, während die dynamischen Unterschiede durch die Schaltung nach der Erfindung nicht kiinstlich beeinflusst werden sollen. Die Anordnungen, welche bisher zur Regelung der durchgelassenen Modulationsbandbreite mit Hilfe einer Selektivitätsregelung vorgeschlagen worden sind, lassen sich in zwei Klassen einteilen, nämlich Geräte mit Handregelung und Geräte mit automatischer Regelung der Selektivität. Von Hand zu bedienende Selektivitätsregelungen sind zwar in ihrer Wirkung auf die Breite des durchgelassenen Bandes durchaus befriedigend, jedoch sind sie für den Benutzer schwierig zu verwenden.
Die automatischen Anordnungen vermeiden zwar diese Schwierigkeit, jedoch sind die dazu erforderlichen Schaltungen verhältnismässig kompliziert und teuer.
Es ist der Zweck der vorliegenden Erfindung, eine Schaltung zur direkten Regelung der Wiedergabetreue eines Empfängers für modulierte Trägerwellen zu schaffen, bei welcher die Selektivität der Kreise des Empfängers nicht verändert wird. Dabei soll die ganze Anordnung, welche vorzugsweise eine Regelung in Abhängigkeit von der Intensität des gewünschten Empfangsträgers bewirkt, einfach
EMI1.1
modulierter Trägerwellen zum Zwecke der selbsttätigen Regelung der Wiedergabetreue in Abhängigkeit von den Empfangsbedingungen erfindungsgemäss Mittel vorgesehen sind, um in einer Trägerfrequenzstufe des Empfängers den modulierten Signalträger nochmals mit einer Modulationsschwingung zu
EMI1.2
<Desc/Clms Page number 2>
EMI2.1
vor ihrer endgültigen Detektion verstärkt.
Man hat es nun in der Hand, bei dieser nochmaligen Modulation die höheren l\1odulationsschwingungen gegenüber den tieferen zu bevorzugen oder zu schwächen, so dass die Wiedergabecharakteristik nach Wunsch verändert werden kann, ohne dass die Selektionseigensehaften der Filterkreise des Empfängers verändert werden müssen.
Es ist auch eine einfache Regelung des Ausmasses dieser Modulation von Hand und in Abhängigkeit von der Empfangsamplitude möglich.
EMI2.2
wenig selektiven Eingangsteil des Empfängers ; sie bewirkt dann, dass für die nachfolgenden Stufen höherer Selektivität sich die l\10dulationstiefe des modulierten Trägers in Abhängigkeit von den Empfangsbedinglmgen ändert, u. zw. kann dies für hohe und tiefe Modulationsfrequenzen in verschiedenem Masse geschehen, wie noch erläutert wird.
EMI2.3
verhältnismässig selektiv ist. Der Hauptteil der Gesamtselektivität wird im Zwischenfrequenzkanal des Empfängers erreicht.
Die Dämpfung der äusseren Seitenbandfrequenzen, die sieh aus der hohen Selektivität dieses Kanals ergibt, verursacht, dass das Amplitudenverhältnis der äusseren Seitenbandfrequenzen zu den Seitenbandfrequenzen in der Nähe der Trägerfrequenz hinter den Selektoren
EMI2.4
eine Verstärkungsregelung einer oder mehrerer Hochfrequenzverstärkerstufen umgekehrt zum Momentanwert der Niederfrequenzspannung kann man nun die Seitenbandfrequenzen in der Nähe der Trägerfrequenz dämpfen, ohne die Verstärkung der äusseren Seitenbandfrequenzen wesentlich zu beeinflussen. Das Ergebnis ist eine Abflachung der Frequenzcharakteristik des Empfängers und eine wesentliche Verbesserung der Wiedergabe. Die automatische Regelung wird zweckmässigerweise in Abhängigkeit von der Intensität des Empfangsträgers durchgeführt.
Wenn der Empfänger als
EMI2.5
kann diese Veränderung der Ausgangsamplitude als Steuereinfluss für die Regelung der Wiedergabegüte in Abhängigkeit von der Intensität des Empfangsträgers dienen. Wenn jedoch im Empfänger eine Vorwärtsregelung zur Verstärkungsregelung vorgesehen ist, wird die Ausgangsamplitude auch für grosse Schwankungen der Eingangsamplitude nahezu konstant gehalten. Dann werden zur Regelung der Wiederzabeo-üte zusätzliche Mittel erforderlich.
In der Figur ist die Schaltung eines Superheterodyneempfängers dargestellt, welcher Mittel
EMI2.6
bildet ein abstimmbarer Hoehfrequenzselektor 10, dessen Eingangskreis mit dem Antennenkreis 11 verbunden ist. Die Ausgangsklemmen des Selektors 10 stehen mit den Eingangsklemmen einer Hoch- frequenzverstärkerstufe in Verbindung, welche die Entladungsröhre 12 enthält. Die Ausgangselektroden der Röhre 12 sind mit der Transponierungsstufe l") verbunden, auf welche die beiden Zwisehenfrequenzverstärker. M und 15, der Demodulator 16, der Niederfrequenzverstärker 17 und der Lautsprecher 18 nacheinander folgen.
Der Demodulator 16 besteht im wesentlichen aus einem Diodengleiehrichter 19, in dessen Belastungskreis ein Widerstand 20 vorhanden ist, welcher durch den Kondensator 21 für Trägerfrequenzschwingungen überbrückt ist. Die Modulationskomponenten der an dem Widerstand 20 entwickelten Spannung werden dem Eingangskreis des Niederfrequenzverstärkers 17 über den Kopplungskondensator 22 zugeführt.
Um die Eingangsamplitude des Demodulators 16 innerhalb enger Grenzen zu halten, wenn sich die Amplitude der Empfangssehwingungen verändert, ist eine automatische Verstärkungsregelung vorgesehen, welche durch eine von dem Diodengleiehriehter 28 entwickelte Regelspannung betrieben
EMI2.7
und arbeitet auf einen Belastungskreis, welcher die Widerstände 24 und 25 in Reihenschaltung enthält, welche für Trägerfrequenzschwingungen durch die Kondensatoren 26 und 27 überbrückt sind. Der Verbindungspunkt zwischen den beiden Widerständen und den zugehörigen Kondensatoren ist geerdet.
Die am Widerstand 24 erzeugte gleichgerichtete Spannung wird durch einen Filter mit dem Reihenwiderstand 28 und dem Überbrückungskondensator 29 von Modulationskomponenten befreit und den Verstärkungsregelelektroden einer oder mehrerer Röhren der Zwisehenfrequenzverstärker 14 und 15 und der Transponierungsstufe z sowie der Röhre 12 über die Leitung 30'in negativer Polung zugeführt.
Man erkennt, dass diese Verstärkungsregelung in bezug auf den Hochfrequenzverstärker mit der Röhre 12, den Zwischenfrequenzverstärker 14 und die Transponierungsstufe 13 als Riickwärtsregelung anzusprechen ist, während sie in bezug auf den Zwisehenfrequenzverstärker 15 als Vorwärtsregelung wirkt.
EMI2.8
bei grossen Schwankungen der Empfangsamplitude nahezu konstant bleibt.
Die Regelung der Wiedergabetreue entsprechend der Erfindung wirkt auf die Röhre 12 ein, u. zw. auf das dritte Gitter dieser Röhre. In der Zuleitung der Regelspannung ist eine Einrichtung- 30 zur Phasenverschiebung vorgesehen sowie eine Verstärkerröhre-H, deren Steuerelektrode mit einem
<Desc/Clms Page number 3>
EMI3.1
dasselbe Steuergitter der Röhre 12 verwendet werden, welchem die Empfangsschwingungen zugeführt werden. Die Trennung der beiden Funktionen und ihre Verteilung auf zwei verschiedene Gitter ist jedoch vorzuziehen, weil dann die Schaltungsteile zur Wiedergaberegelung von dem Hochfrequenzteil des Empfängers besser getrennt sind.
Zur automatischen Betätigung der Wiedergaberegelung, so dass der Empfänger scharf selektiv ist bei kleiner Empfangsintensität und verhältnismässig wenig selektiv bei grosser Empfangsintensität, ist die Verstärkerröhre 31 vorgesehen, welche an ihrem Gitter von zwei Seiten her Steuerspannungen erhält und deren Anodenkreis über die Phasenverschiebungsschaltung. 30 auf die Hochfrequenzverstärkerröhre 12 einwirkt. Das Steuergitter der Röhre 31 ist über den Kondensator 32 mit einem Abgriff am Widerstand 20 verbunden. Die Spannungsquelle 33 erzeugt für das Steuergitter der Röhre 31 eine negative Anfangsvorspannung von solcher Grösse, dass der Anodenstrom nahezu unterdrückt wird und keine Übertragung in der Röhre erfolgt.
Um die Verstärkerleistung der Röhre. 31 in direkter Abhängigkeit von der Stärke des modulierten Signalträgers zu verändern, sobald die Intensität des Trägers einen vorbestimmten Wert übersteigt, wird die an dem Widerstand 25 erzeugte gleichgerichtete Spannung der Steuerelektrode der Röhre 31 in positiver Polung über einen Filterwiderstand. 36 zugeführt.
Es ist klar, dass die gleichgerichtete Spannung am Widerstand 25 sich direkt mit den Schwankungen des ausgewählten Signalträgers verändert und dass sie wegen ihrer positiven Polung die Röhre : 31 wirksam macht, wenn sie infolge des Anstiegs der Trägeramplitude gross genug geworden ist. Von dieser Grenze an wird bei weiterem Trägeranstieg die Verstärkung der Röhre. 37 weiter vergrössert, und es findet eine Übertragung der Niederfrequenzweehselspannung vom Widerstand 20 zur Phasenverschiebungsschaltung 30 hin statt. Die Grösse der dem Eingang der Röhre. 37 zugeführten Nieder- frequenzspannung ist je nach der Lage des Abgriffs 37 am Widerstand 20 einstellbar, so dass das Ausmass der Regelwirkung nach Belieben gewählt werden kann.
Bei einem Empfänger der dargestellten Art wird die Selektivität hauptsächlich im Zwischen-
EMI3.2
bildet sind. Dies ist erforderlich, um unerwünschte Interferenzschwingungen mit starken Sendern auf Naehbarkanälen zu verhindern. Die Folge ist aber, dass der Träger und die ihm benachbarten Seitenbandfrequenzen wesentlich mehr verstärkt werden als die äusseren Seitenbandfrequenzen, und es ergeben sich infolgedessen Verzerrungen der Wiedergabe.
Diese unerwünschte Benachteiligung der äusseren Seitenbandfrequenzen wird in der beschriebenen Schaltung durch die Regeleinrichtung für die Wiedergabetreue verhindert, indem die Verstärkung der Röhre 12 in umgekehrter Abhängigkeit von der Momentanamplitude der Niederfrequenzschwingungen geregelt wird. Zu diesem Zweck wird eine Spannung, welche der Augenblicksamplitude der Modulationsfrequenzhüllkurve entspricht, von dem Widerstand 20 des Demodulators 16 abgenommen, in der Verstärkerröhre 31 verstärkt, durch die Phasenverschiebungssehaltung. 30 in die richtige Phasenlage gebracht und in negativer Polung der Regelelektrode der Röhre 12 zugeführt, so dass sie zur Modulationsfrequenzkomponente des in dieser Röhre verstärkten modulierten Trägers genau in Gegenphase liegt.
Die Phasenversehiebungssehaltung kompensiert dabei natÜrlich nur die kleinen Phasenverschiebungen, welche sich in den Selektorkreisen der einzelnen Empfängereinheiten zwischen der Röhre 12 und dem Demodulator 16 ergeben ; die notwendige Phasenumkehr von 1800 wird in der Röhre 31 bewirkt. Durch die am dritten Gitter zugeführte Regelspannung wird die Verstärkung der Röhre 12 um einen Betrag vermindert, welcher durch die Augenblicksamplitude der Regelspannung bestimmt ist ; in dieser Regelspannung sind aber am stärksten die Seitenbandfrequenzen vertreten, welche der Zwischenträgerfrequenz am nächsten liegen ; dies liegt an der scharfen Selektivität des Zwischenfrequenzkanals.
In der Röhre 12 werden also diejenigen Seitenbandfrequenzen am meisten geschwächt, welche durch die Selektoren des Zwischenfrequenzkanals am stärksten hindurchgelassen werden. Der in der Röhre 12 verstärkte Träger wird also unter dem Einfluss der Regelung in gewissem Sinne entmoduliert, u. zw. hinsichtlich der einzelnen Seitenbandfrequenzen in umgekehrtem Verhältnis gegenüber der Benachteiligung einzelner Seitenbandfrequenzen durch die Selektionskreise des Zwischenfrequenzkanals.
EMI3.3
des dem Gleichrichter 23 zugeführten Signalträgers grösser als ein bestimmter Grenzwert ist, welcher ausreicht, um die Verstärkerröhre 37 wirksam zu machen.
Bei Trägeramplituden oberhalb dieses Grenzwertes wird die Übertragungswirksamkeit der Röhre 31 in direkter Abhängigkeit von der Trägerintensität verändert, so dass bei grosser Trägerintensität sich in der Röhre 31 eine beträchtliche Verstärkung der Niederfrequenzspannungen ergibt und der ankommende Träger in der Röhre 12 in einem grossen Ausmass entmoduliert wird ; die Breite des übertragenen Frequenzbandes wird also auf diese Weise in Abhängigkeit von der Trägerintensität geregelt, ohne dass ein Einfluss auf die Selektionseigenschaften der verwendeten Schwingungskreise ausgeübt wird.
Es wurde bereits erwähnt, dass die Ausgestaltung der Anordnung zur Wiedergaberegelung in mancher Hinsicht davon abhängt, ob durch die automatische Verstärkungsregelung eine vollständige oder nur angenäherte Konstanthaltung der Ausgangsamplitude bewirkt wird. Im vorliegenden Fall
<Desc/Clms Page number 4>
EMI4.1
mit der zugeordneten Schaltung zur Verstärkungsregelung dieser Röhre in Abhängigkeit von der Trägerintensität erforderlich.
Wenn jedoch ein Empfänger mit der Wiedergaberegelung nach der Erfindung ausgerüstet werden soll, bei welchem sieh infolge der Verwendung einer Rüekwärtsregelung die Eingangsamplitude des Demodulators entsprechend den Veränderungen der Hochfrequenzeingangsamplitude an der Antenne in einem gewissen Grade ändert, so kann die Röhre if unter Umständen wegfallen ; in diesem Fall genügt der Anstieg der Modulationsfrequenzspannung, welcher sich bei einer Vergrösserung der Eingangsintensität ergibt, um die gewünschte Regelung zu bewirken.
Bei der eben beschriebenen Schaltung wurde die Regelung der Wiedergabegiite bewirkt, indem
EMI4.2
frequenzkanals die den tiefen Tönen entsprechenden Seitenbandfrequenzen stärker enthält, in einem die Verstärkung herabsetzenden Sinne der Hoehfrequenzverstärkerröhre 12 zugeführt wurde. Dasselbe Ergebnis kann auch erreicht werden, wenn die Regelspannung in einem die Verstärkung vergrössernden
EMI4.3
Regelspannung mit der Modulationsfrequenzhüllkurve des in der Röhre 12 verstärkten Trägers in Phase, und sie enthält bevorzugt die hohen Frequenzen des Modulationsbandes. Auch in diesem Fall ergibt sich eine Ausdehnung der übertragenen Bandbreite bei einer Zunahme der Empfangsintensität.
Bei der beschriebenen Ausführungsform der Erfindung wurde die Verstärkungsregelung zur
EMI4.4
der Wirkung zu erhalten, können natürlich auch mehrere Verstärkerstufen zu diesem Zweck herangezogen werden. Auch die Verwendung der Zwisehenfrequenzverstärkerstufen zu einer Regelung
EMI4.5
Es wurde beschrieben, was gegenwärtig als bevorzugte Ausführungsform der Erfindung betrachtet wird, es ist jedoch klar, dass viele Veränderungen gemacht werden können, ohne sich vom Geiste der Erfindung zu entfernen.
PATENT-ANSPRUCHE :
1. Schaltung zum Empfang modulierter Trägerwellen, dadurch gekennzeichnet, dass zum Zwecke
EMI4.6
welche durch eine Demodulatorstufe aus dem modulierten Signalträger gewonnen wird.
<Desc / Clms Page number 1>
Circuit for receiving modulated carrier waves.
The invention relates to a circuit for receiving modulated carrier waves, in which an automatic control of the fidelity takes place as a function of the reception conditions.
In the known circuits of this type, the control of the fidelity is effected indirectly by changing the selectivity of the receiver. The quality of reproduction is naturally poor when the selectivity is high, and the quality of reproduction is optimal when the
Selectivity is low. The poor reproduction present with high selectivity results from the attenuation of the outer sideband frequencies compared to the middle sideband frequencies. All known circuits with automatic control of the fidelity therefore require one
Compromise between fidelity and selectivity. It should be noted that a method for influencing the fidelity or
Reproduction quality has become known in which the dynamics flattened by certain properties of the reproduction apparatus, for example music reproduction, can be increased by a type of modulation process in the low-frequency amplifier. In this circuit, the gain of a low-frequency amplifier tube is changed in the rhythm of the transmitted low-frequency visual oscillations in such a way that greater amplitudes result in greater amplification than smaller amplitudes. As a result, the differences in intensity of the reproduction are artificially increased and can be brought to the level of those differences in intensity that were present in the original performance of the piece of music.
In the invention, as will be explained later, use is also made of modulation, but the aim of the invention is merely to regulate the modulation bandwidth passed by a receiving device, while the dynamic differences are not artificial due to the circuit according to the invention should be influenced. The arrangements that have been proposed so far for regulating the transmitted modulation bandwidth with the aid of a selectivity control can be divided into two classes, namely devices with manual control and devices with automatic control of selectivity. Selectivity controls that can be operated by hand are indeed quite satisfactory in their effect on the width of the band that is passed, but they are difficult to use for the user.
The automatic arrangements avoid this difficulty, but the necessary circuits are relatively complex and expensive.
It is the purpose of the present invention to provide a circuit for directly controlling the fidelity of a receiver for modulated carrier waves, in which the selectivity of the circuits of the receiver is not changed. The entire arrangement, which preferably effects a regulation as a function of the intensity of the desired reception carrier, should be simple
EMI1.1
modulated carrier waves for the purpose of the automatic control of the fidelity of reproduction depending on the reception conditions, means are provided according to the invention in order to add a modulation oscillation to the modulated signal carrier in a carrier frequency stage of the receiver
EMI1.2
<Desc / Clms Page number 2>
EMI2.1
amplified before their final detection.
With this repeated modulation, it is now up to you to prefer or weaken the higher modulation vibrations over the lower ones, so that the reproduction characteristics can be changed as desired without having to change the selection properties of the receiver's filter circuits.
It is also possible to regulate the extent of this modulation by hand and as a function of the reception amplitude.
EMI2.2
less selective input part of the receiver; it then has the effect that, for the subsequent levels of higher selectivity, the modulation depth of the modulated carrier changes as a function of the reception conditions, u. between this can be done to different degrees for high and low modulation frequencies, as will be explained below.
EMI2.3
is relatively selective. Most of the overall selectivity is achieved in the receiver's intermediate frequency channel.
The attenuation of the outer sideband frequencies, which results from the high selectivity of this channel, causes the amplitude ratio of the outer sideband frequencies to the sideband frequencies in the vicinity of the carrier frequency behind the selectors
EMI2.4
a gain control of one or more high-frequency amplifier stages reversed to the instantaneous value of the low-frequency voltage, one can now attenuate the sideband frequencies in the vicinity of the carrier frequency without significantly influencing the gain of the outer sideband frequencies. The result is a flattening of the frequency characteristics of the receiver and a significant improvement in reproduction. The automatic regulation is expediently carried out as a function of the intensity of the receiving carrier.
If the recipient is saved as a
EMI2.5
This change in the output amplitude can serve as a control influence for regulating the reproduction quality as a function of the intensity of the reception carrier. If, however, a feedforward control for gain control is provided in the receiver, the output amplitude is kept almost constant even for large fluctuations in the input amplitude. Additional funds will then be required to regulate the rezabeo-üte.
In the figure, the circuit of a superheterodyne receiver is shown, which means
EMI2.6
forms a tunable high frequency selector 10, the input circuit of which is connected to the antenna circuit 11. The output terminals of the selector 10 are connected to the input terminals of a high-frequency amplifier stage which contains the discharge tube 12. The output electrodes of the tube 12 are connected to the transposition stage 1 "), which is followed by the two two-frequency amplifiers M and 15, the demodulator 16, the low-frequency amplifier 17 and the loudspeaker 18.
The demodulator 16 consists essentially of a diode rectifier 19, in the load circuit of which there is a resistor 20 which is bridged by the capacitor 21 for carrier frequency oscillations. The modulation components of the voltage developed across the resistor 20 are supplied to the input circuit of the low-frequency amplifier 17 via the coupling capacitor 22.
In order to keep the input amplitude of the demodulator 16 within narrow limits when the amplitude of the received oscillations changes, an automatic gain control is provided which is operated by a control voltage developed by the diode circuit 28
EMI2.7
and works on a load circuit which contains the resistors 24 and 25 in series, which are bridged by the capacitors 26 and 27 for carrier frequency oscillations. The connection point between the two resistors and the associated capacitors is grounded.
The rectified voltage generated at the resistor 24 is freed from modulation components by a filter with the series resistor 28 and the bypass capacitor 29 and the gain control electrodes of one or more tubes of the dual frequency amplifiers 14 and 15 and the transposition stage z as well as the tube 12 via the line 30 'in negative polarity fed.
It can be seen that this gain control is to be addressed as reverse control with respect to the high-frequency amplifier with the tube 12, the intermediate frequency amplifier 14 and the transposition stage 13, while it acts as a forward control with respect to the dual frequency amplifier 15.
EMI2.8
remains almost constant with large fluctuations in the reception amplitude.
The fidelity control according to the invention acts on the tube 12, u. between the third grid of this tube. In the supply line of the control voltage, a device 30 for phase shifting and an amplifier tube H, the control electrode of which is provided with a
<Desc / Clms Page number 3>
EMI3.1
the same control grid of the tube 12 can be used to which the received oscillations are fed. The separation of the two functions and their distribution on two different grids is preferable, however, because the circuit parts for the reproduction control are then better separated from the high-frequency part of the receiver.
For automatic actuation of the playback control so that the receiver is sharply selective with low reception intensity and relatively less selective with high reception intensity, the amplifier tube 31 is provided, which receives control voltages on its grid from two sides and its anode circuit via the phase shift circuit. 30 acts on the high frequency amplifier tube 12. The control grid of the tube 31 is connected to a tap on the resistor 20 via the capacitor 32. The voltage source 33 generates a negative initial bias voltage for the control grid of the tube 31 of such a magnitude that the anode current is almost suppressed and no transmission takes place in the tube.
To the amplifier power of the tube. 31 in direct dependence on the strength of the modulated signal carrier, as soon as the intensity of the carrier exceeds a predetermined value, the rectified voltage generated at the resistor 25 of the control electrode of the tube 31 is in positive polarity via a filter resistor. 36 supplied.
It is clear that the rectified voltage at resistor 25 changes directly with the fluctuations of the selected signal carrier and that, because of its positive polarity, it makes the tube: 31 effective when it has become large enough as a result of the increase in the carrier amplitude. From this limit on, as the carrier increases further, the gain of the tube becomes. 37 is further enlarged, and the low-frequency alternating voltage is transmitted from resistor 20 to phase shift circuit 30. The size of the entrance of the tube. 37 supplied low-frequency voltage is adjustable depending on the position of the tap 37 on the resistor 20, so that the extent of the control effect can be selected as desired.
With a receiver of the type shown, the selectivity is mainly in the interim
EMI3.2
forms are. This is necessary in order to prevent unwanted interference oscillations with strong transmitters on nearby channels. The consequence, however, is that the carrier and the sideband frequencies adjacent to it are amplified considerably more than the outer sideband frequencies, and this results in distortions in the reproduction.
This undesired disadvantage of the outer sideband frequencies is prevented in the circuit described by the control device for the reproduction fidelity, in that the gain of the tube 12 is controlled in inverse dependence on the instantaneous amplitude of the low-frequency oscillations. For this purpose, a voltage which corresponds to the instantaneous amplitude of the modulation frequency envelope curve is taken from the resistor 20 of the demodulator 16 and amplified in the amplifier tube 31 by the phase shift circuit. 30 brought into the correct phase position and fed with negative polarity to the control electrode of the tube 12 so that it is exactly in phase opposition to the modulation frequency component of the modulated carrier amplified in this tube.
The phase shift circuit of course only compensates for the small phase shifts that result in the selector circuits of the individual receiver units between the tube 12 and the demodulator 16; the necessary phase reversal of 1800 is effected in tube 31. The control voltage supplied to the third grid reduces the gain of the tube 12 by an amount which is determined by the instantaneous amplitude of the control voltage; In this control voltage, however, the sideband frequencies that are closest to the subcarrier frequency are most strongly represented; this is due to the sharp selectivity of the intermediate frequency channel.
In the tube 12, therefore, those sideband frequencies are weakened the most, which are allowed through the selectors of the intermediate frequency channel the strongest. The carrier amplified in the tube 12 is thus demodulated in a certain sense under the influence of the regulation, u. between the individual sideband frequencies in inverse proportion to the disadvantage of individual sideband frequencies by the selection circuits of the intermediate frequency channel.
EMI3.3
of the signal carrier fed to the rectifier 23 is greater than a certain limit value which is sufficient to make the amplifier tube 37 effective.
At carrier amplitudes above this limit value, the transmission efficiency of the tube 31 is changed in direct dependence on the carrier intensity, so that with a high carrier intensity there is a considerable amplification of the low-frequency voltages in the tube 31 and the incoming carrier in the tube 12 is demodulated to a large extent; the width of the transmitted frequency band is regulated in this way as a function of the carrier intensity without influencing the selection properties of the oscillating circuits used.
It has already been mentioned that the configuration of the arrangement for playback control depends in some respects on whether the automatic gain control brings about a complete or only approximate keeping of the output amplitude. In the present case
<Desc / Clms Page number 4>
EMI4.1
with the associated circuit for gain control of this tube as a function of the carrier intensity.
If, however, a receiver is to be equipped with the reproduction control according to the invention, in which the input amplitude of the demodulator changes to a certain degree as a result of the use of a backward control in accordance with the changes in the high-frequency input amplitude at the antenna, then the tube if may be omitted; in this case, the increase in the modulation frequency voltage, which results when the input intensity is increased, is sufficient to effect the desired regulation.
In the circuit just described, the control of the playback rate was effected by
EMI4.2
frequency channel containing the sideband frequencies corresponding to the low tones stronger, in a gain-reducing sense of the high frequency amplifier tube 12 was supplied. The same result can also be achieved if the control voltage increases the gain
EMI4.3
Control voltage in phase with the modulation frequency envelope of the carrier amplified in tube 12, and it preferably contains the high frequencies of the modulation band. In this case, too, there is an expansion of the transmitted bandwidth with an increase in reception intensity.
In the described embodiment of the invention, the gain control was used
EMI4.4
To obtain the effect, several amplifier stages can of course also be used for this purpose. Also the use of the dual frequency amplifier stages for regulation
EMI4.5
There has been described what is presently considered to be the preferred embodiment of the invention, but it will be understood that many changes can be made without departing from the spirit of the invention.
PATENT CLAIMS:
1. A circuit for receiving modulated carrier waves, characterized in that for the purpose
EMI4.6
which is obtained from the modulated signal carrier by a demodulator stage.