AT158444B - Schienenbefestigung mittels eines als Klemmplatte dienenden Keiles. - Google Patents

Schienenbefestigung mittels eines als Klemmplatte dienenden Keiles.

Info

Publication number
AT158444B
AT158444B AT158444DA AT158444B AT 158444 B AT158444 B AT 158444B AT 158444D A AT158444D A AT 158444DA AT 158444 B AT158444 B AT 158444B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
clamping plate
rail
wedge
guide
rail fastening
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
E H Gustav De Dr Ing Grahl
Original Assignee
E H Gustav De Dr Ing Grahl
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by E H Gustav De Dr Ing Grahl filed Critical E H Gustav De Dr Ing Grahl
Application granted granted Critical
Publication of AT158444B publication Critical patent/AT158444B/de

Links

Landscapes

  • Railway Tracks (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Schienenbefestigung   mittels eines als Klemmplatte dienenden Keiles. 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Schienenbefestigung mittels eines als Klemmplatte dienenden
Keiles, der in einer Führung quer zur Schiene verschiebbar ist und durch einen parallel zur Schiene liegenden Riegel gehalten wird. Bei den bekannten Ausführungen dieser Art ergibt sich entweder der
Nachteil, dass die Klemmplatte durch einen Riegel nur in einer ganz bestimmten Stellung verriegelt werden kann, so dass also ein Nachziehen der Verbindung nicht möglich ist, oder es ist nicht möglich, die Spurregelung ohne zusätzliche Teile zu erreichen. 



   Die Erfindung beseitigt diesen Übelstand dadurch, dass der zur Schiene parallel liegende'Riegel selbst als Keil ausgebildet ist und zwischen der Führung für die Klemmplatte und der   Schienenfusskante   angeordnet ist. Der keilförmige Riegel legt sich mit seiner Keilfläche gegen die entsprechende, zur   Schienenlängsrichtung   geneigte Anlagefläche der Klemmplattenfiihrung und presst sich mit seiner andern Seite gegen die Schienenfusskante und gleichzeitig gegen eine Nase des auf dem   Schienenfuss   aufliegenden Klemmplattenendes. 



   Der Vorteil dieser erfindungsgemässen Ausbildung ist darin zu sehen, dass durch den   keilförmigen   Riegel einmal jederzeit eine Nachstellung der Verbindung   möglich   ist und zum andern der Querriegel als Spurregler dient, so dass ein besonderer Teil für die Spurreglung nicht notwendig ist. Die Verbindung wird hiedurch denkbar einfach und wirtschaftlich. 



   Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Fig.   l-4   der Zeichnung dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 die erfindungsgemässe Schienenbefestigung im Betriebszustande in Seitenansicht, Fig. 2 einen
Querschnitt durch die Schienenbefestigung, Fig. 3 eine Seitenansicht der Befestigung ohne Querriegel und mit der Klemmplatte in nicht gespanntem Zustande und Fig. 4 eine Draufsicht auf die Klemmplattenführung und den Querriegel. 



   Die Klemmplatte s ist als Schlitten ausgebildet und führt sich in den Führungsleisten   .   Sie wird mit Hilfe eines Hammers auf den Schienenfuss   i   aufgeschlagen. Der Schienenfuss i stellt an sich eine Keilfläche dar, die einen äusserst hohen   Flächendruck   zwischen den Führungsleisten   I   und den Gleitflächen des schlittenförmigen Teiles der Klemmplatte hervorruft und daher imstande ist, die Betriebsseitendrücke aufzunehmen. Die die Leisten für die Schlittenführung tragende Unterlegplatte   h   besitzt eine zur Schienenachse schräg verlaufende Seitenwand, gegen die sich der keilförmige Querriegel k anlegt.

   Wird die Schiene auf die Schwelle gebracht, so befindet sich die Klemmplattenführung (Schlitten) s zunächst in der Stellung gemäss Fig. 3, um dann mit dem Hammer auf den Schienenfuss i geschlagen zu werden. Hiebei wirkt das unter dem Schienenfuss befindliche Pappelholzplättehen federnd, also nachgebend. Ist die Stellung des Klemmplattenschlittens s, wie in Fig. 1 ersichtlich, annähernd erreicht, wird der Keil (Querriegel), der gleichzeitig die Spur regelt, eingeschlagen, so dass er mit seiner Seitenfläche   g   einmal gegen die Unterlegplatte h drückt, anderseits gegen die   Fläche f des   Klemmplattenschlittens und gegen die Fläche c des   Schienenfusses   anliegt.

   Die Schiene erhält dadurch eine denkbar sichere Lage,   unverrückbar   nach oben und nach der Seite, und das mit den einfachsten zu Gebote stehenden Maschinenelementen. 



   Die Erfindung bringt noch einen andern Vorteil mit sich : sie schützt die Sehienenbefestigung gegen Lösung durch   Unbefugte-z.   B. im   Kriege-.   Bei soleher Absicht lässt sich wohl der Riegel durch Hammerschläge lösen, nicht aber der Klemmplattenschlitten zurücktreiben, weil für den Hammer zwischen Klemmplatte und Schienenkopf kein Platz vorhanden ist und   Schläge   gegen das entsprechend auszubildende Kopfende des Schlittens unwirksam sind.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Schienenbefestigung mittels eines als Klemmplatte dienenden Keiles, der in einer Führung quer zur Schiene verschiebbar ist und durch einen parallel zur Schiene liegenden Riegel gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, dass der zwischen der Klemmplattenführung fil) und der Schienenfusskante angeordnete keilförmig ausgebildete Riegel (k) sich mit seiner Keilfläche (g) gegen eine entsprechend zur Schienenlängsrichtung geneigte Anlagefläche der Klemmplattenführung abstützt, während sich seine andere Fläche (e) gleichzeitig gegen die Schienenfusskante und gegen eine Nase (f) des auf dem Schienenfuss aufliegenden Klemmplattenendes anpresst. EMI2.1
AT158444D 1938-05-14 1938-05-14 Schienenbefestigung mittels eines als Klemmplatte dienenden Keiles. AT158444B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT158444T 1938-05-14

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT158444B true AT158444B (de) 1940-04-10

Family

ID=3649827

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT158444D AT158444B (de) 1938-05-14 1938-05-14 Schienenbefestigung mittels eines als Klemmplatte dienenden Keiles.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT158444B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE669867C (de) Schienenbefestigung mittels eines als Klemmplatte dienenden Keiles
DE580315C (de) Austreiber mit Keilwirkung fuer Werkzeugkegel
CH244120A (de) Werkzeug zum Einschlagen von kleinen, mit der Hand nicht gut haltbaren Nägeln.
DE1159868B (de) Werkzeug zum Halten und Fuehren von Naegeln od. dgl.
DE646413C (de) Schienenbefestigung mittels schwingend gelagerter Klemmplatte und Spannkeil
DE622127C (de) Schienenbefestigung fuer leicht verlegbare Gleise
DE418472C (de) Bossierhammer mit Kreuzbohrung zur Stielbefestigung
DE698489C (de) Reissschiene mit zur Gerad- bzw. Parallelfuehrung eingerichtetem Fuehrungskopf
DE463228C (de) Schreibmaschine, Setzmaschine o. dgl.
DE882409C (de) Schienenbefestigung mittels Federnaegel
DE609247C (de) Schienenbefestigung auf Holzquerschwellen unter Verwendung von eisernen Unterlegplatten und Schienennaegeln
DE375049C (de) OEseneinsetzmaschine
DE957575C (de) Schienenbefestigung fuer Grubenbahnen
DE653351C (de) Nagelkopf fuer Absatzaufnagelmaschinen
DE446151C (de) Pinnort
DE734545C (de) Schuetzenwaechtervorrichtung fuer doppelschuetzige, mit Kreuzschlag arbeitende und mit einer Stechervorrichtung versehene Webstuehle
DE809313C (de) Schienenbefestigung mittels Keile
CH342243A (de) Hilfseinrichtung an Schreibmaschinen
DE933812C (de) Gummizwischenlagen zwischen Schiene und Schwelle
DE520681C (de) Fuehrung fuer den Aufspanntisch an Aufschnittschneidemaschinen
DE893257C (de) Vorrichtung zum Einlassen eines Schubkastenschlossriegels
DE616124C (de) Gegen unbefugtes Loesen gesicherte Schienenbefestigung auf Holzschwellen
DE605310C (de) Schliesskeil mit Sicherung fuer Druckformen
AT132260B (de) Wiederholungsdruckvorrichtung für Registrierkassen und Rechenmaschinen.
DE526950C (de) Dreiteiliger eiserner Grubenstempel