<Desc/Clms Page number 1>
Schwimmer für Brennstoffvergaser.
Die Erfindung betrifft die besondere Ausgestaltung eines Schwimmers, wie er in den zur Zerstäubung bzw. Vernebelung des Brennstoffes dienenden Vergasern für Verbrennungsmotoren Anwendung findet. Der Schwimmer steuert bekanntlich in Abhängigkeit vom Brennstoffverbrauch das in der Brennstoffzuführungsleitung liegende Nadelventil. Ein einwandfreier und gleichmässiger Betrieb des Vergasers ist nur gewährleistet, wenn der Schwimmer störungsfrei arbeitet und nicht etwa an der Innenwandung des Schwimmergehäuses hängen bleibt.
Dieser Nachteil trat bei den bisher üblichen Schwimmern leicht dadurch ein, dass der in der Sehwimmerkammer nach Massgabe der Schwankungen des Brennstoffspiegels sich auf-und niederbewegende Schwimmer leicht kippte, so dass er einseitig mit der Schwimmerwandung in Berührung kam. Dieses Kippen des Schwimmers
EMI1.1
Schwerpunkt des Gesamtschwimmers in dessen Bodenwandung verlegt wird. Vorteilhaft wird zu diesem Zweck an der Bodenwandung des Schwimmers ein Gewicht vorgesehen, das gegebenenfalls durch eine im Innern des Schwimmers angebrachte Einlage, z. B. aus Blech, Lötzinn, Asphalt od. dgl., gebildet sein kann. Durch die Verlegung des Schwerpunktes des Gesamtschwimmers in dessen Bodenwandung wird ein seitliches Kippen des Schwimmers mit Sicherheit vermieden.
Der sich mit schwankendem Brennstoffspiegel auf und niederbewegende Schwimmer wird durch das an der Bodenwandung vorgesehene Gewicht immer in seiner senkrechten Lage gesichert, so dass die Längsachse des Schwimmers mit derjenigen der Schwimmerkammer in gleicher Flucht liegt, d. h. der Schwimmer überall in hinreichendem und gleichbleibendem Abstand von der Gehäuseinnenwandung gehalten wird.
Die einwandfreie Lagerung des Schwimmers wird gemäss der Erfindung auch noch dadurch gewährleistet, dass die senkrechte Seitenwandung des Schwimmers bis dicht an die Ebene der Bodenwandung reicht und mit einer Krümmung kleinen Halbmessers in diese Bodenwandung übergeht.
Dies hat zur Folge, dass die senkrechten Seitenwände eine verhältnismässig lange Führung für den Schwimmer bilden, so dass ein Kippen des Schwimmers ausgeschlossen ist.
Bisher bereitete es in der Regel gewisse Schwierigkeiten, beim Auswechseln des Schwimmers oder bei etwaigen Reparaturen am Vergaser den Schwimmer aus der ihn nahezu vollständig umschliessenden Schwimmerkammer herauszuheben. Meistens war es erforderlich, den Vergaser nach Abnahme des Deckels für die Schwimmerkammer umzudrehen, so dass der Schwimmer von selbst aus der Kammeröffnung herausfiel.
Das Herausnehmen des Schwimmers wird nun dadurch erheblich vereinfacht, dass ein am Schwimmerdeckel vorgesehener Handgriff gemäss der Erfindung als am Deckel befestigtes, mit seinem Rand vom Deckel etwas abstehendes Blechplättchen ausgebildet ist. Beim Auswechseln des Schwimmers braucht man nur unter den vom Schwimmerdeckel etwas abklaffenden Rand des Blechplättchens zu greifen und kann dann den Schwimmer sicher nach oben aus der geöffneten Schwimmerkammer herausheben.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, u. zw. zeigt Fig. 1 eine teilweise aufgebrochene Seitenansicht eines Vergasers, während in Fig. 2 der in dem Vergaser verwendete Schwimmer im Schnitt und grösseren Massstabe veranschaulicht ist. Fig. 3 zeigt den Schwimmer im Grundriss.
Wie aus Fig. 1 zu erkennen ist, liegt der Schwimmer 1 in der an die Brennstoffzuführungs- leitung 2 angeschlossenen Schwimmerkammer. 3 und dient in bekannter Weise dazu, das als Abschluss-
<Desc/Clms Page number 2>
organ dienende und in der Zuführungsleitung 2 vorgesehene Nadelventil J nach Massgabe des schwankenden Brennstoffverbrauchs zu steuern. Der Schwimmer 1 ist verhältnismässig dicht an der Innenwandung der Kammer 3 geführt.
Um ein Kippen und Festklemmen des Schwimmers und dadurch hervorgerufen Betriebsstörungen zu vermeiden, ist im Innern des Schwimmers an dessen Bodenwandung 5 eine Einlage 6 vorgesehen, durch die der Schwerpunkt des Gesamtschwimmers in die Ebene der Boden-
EMI2.1
in der richtigen senkrechten Stellung gehalten, so dass die Seitenwände des Schwimmers immer in gehörige Abstand von der Innenwandung der Schwimmerkammer bleiben.
Wie Fig. 2 ferner zeigt, ist die senkrechte Seitenwandung 7 des Schwimmers bis dicht an die Bodenwandung 5 heruntergezogen, so dass die Verbindung der Seitenwandung mit der Bodenwandung nur eine Krümmung verhältnismässig kleinen Halbmessers bildet. Auf diese Weise werden hohe, d. h. lange Seitenwandungen gebildet, die in Zusammenwirkung mit der Innenwandung der Schwimmer-
EMI2.2
für den Schwimmer bilden.
In der Mitte des Schwimmerdeckels 8 ist ein Blechplättchen 9 angelötet, das mit einer mittleren Ausbuchtung. ? in eine entsprechende Einbuchtung 11 des Schwimmerdeckels eingreift. In die Aus- buchtung 10 reicht bei in den Vergaser eingebautem Schwimmer das untere Ende der Ventilnadel 4.
Der äussere Rand des Blechplättchens 9 steht, wie aus Fig. 2 zu erkennen ist, von dem zweckmässig etwas nach aussen gewölbten Schwimmerdeckel etwas ab, so dass also zwischen diesem Rand und dem Schwimmerdeckel ein Spalt verbleibt. Will man den Schwimmer nach Abnahme des die Schwimmerkammer verschliessenden Gehäusedeckels aus dem Vergaser herausheben, so braucht man nur unter den Rand des vom Sehwimmerdeekel etwas abklaffenden Blechplättchens 9 zu greifen, wie dies in Fig. 2 mit strichpunktierten Linien veranschaulicht ist. Man kann dann den Schwimmer
EMI2.3
Vergaser umkehren zu müssen.
Selbstverständlich kann an Stelle des in Fig. 2 veranschaulichten Blechplättchen 9 auch ein
EMI2.4
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schwimmer für Brennstoffvergaser von Verbrennungsmotoren, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwerpunkt des Gesamtsehwimmers (1) etwa in der Ebene der Bodenwandung (5) liegt.