AT158853B - Verfahren zum Schleifen der Flankenflächen der Zähne von Drehfutterbacken, die in das Spiralgewinde des Stellringes eingreifen. - Google Patents

Verfahren zum Schleifen der Flankenflächen der Zähne von Drehfutterbacken, die in das Spiralgewinde des Stellringes eingreifen.

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AT158853B
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grinding
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tooth
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Paul Seifert
Erich Seifert
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Paul Seifert
Erich Seifert
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  Verfahren zum Schleifen der   Flankenflächen   der Zähne von Drehfutterbacken, die in das Spiral- gewinde des   Stellringes   eingreifen. 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Schleifen der   Flankenflächen   der Zähne von Dreh-   futterbacken,   die in das Spiralgewinde des   Stellringes   eingreifen. 



   Zum Schleifen derartiger Backenzähne hat man bisher zwei verschiedene, nach den Grenzkrümmungen der Backenzähne bemessene   dünnwandige   Topfschleifscheiben verwendet, von denen die eine mit der konvexen   Aussenfläche,   die andere mit der konkaven   Innenfläche   auf die entsprechenden Zahnflanken geringerer bzw. stärkerer   Krümmung   wirkt. 



   Diese bekannten   Topfscheiben   haben den Nachteil, dass das Anstellen der Topfscheiben Schwierigkeiten macht, da die Topfscheiben die Schleifstelle völlig überdecken. Ausserdem haben derartige   dünnwandige   Topfscheiben keine grosse Steifigkeit und neigen daher zu Schwingungen. 



   Weiterhin sind die genannten   Topfseheiben   einem grossen Verschleiss ausgesetzt, da sie durch Vorschub in Richtung der Zahntiefe im wesentlichen nur mit einer Kante der Topfscheibe schleifen. 



  Ausserdem sind zum Schleifen für jede   Backengrösse   stets zwei bestimmte Topfscheiben erforderlich. 



   Die vorstehenden Nachteile des Schleifens der Backenzähne von   Drehfutterbacken   mittels zweier   Topfseheiben   werden durch die Erfindung beseitigt, indem eine an sich bekannte   Plansehleif-   scheibe verwendet wird, deren   Umfläche   derart kegelig   abgeschrägt   ist, dass die Scheibe bis auf den   Zahnlückengrund   der Backen reicht und ein freies Hindurehschwenken der Scheibe durch die Zahnlücken möglich ist, wobei die Schleifscheibe derart verwendet wird,

   dass mit der ebenen   Stirnfläche   grösseren Durchmessers die stärker   gekrümmten Aussenflankenfläehen   und mit der kegeligen Umfangsfläche bei entsprechender Neigung der   Schleifscheibenachse   zur Werkstückachse die   schwächer   gekrümmten   Innenflankenfläehen   der Backenzähne geschliffen werden. 



   Es ist zwar bekannt, am Umfang   abgeschrägte     Plansehleifscheiben   zum Schleifen von Fräsern und Gewindespindeln zu verwenden. Hier entspricht jedoch das Profil der Schleifscheibe der Zahnbzw. Gewindelücke des betreffenden Werkstückes, d. h. das Vollprofil der Schleifscheibe entspricht im wesentlichen dem Hohlprofil der Zahnlücke. Dies ist jedoch nicht der Fall bei Verwendung einer am Umfang kegelförmigen   Planschleifseheibe beim Schleifen von Backenzähnen von Drehfutterbacken.   



   Ausserdem haben Fräser und Gewindespindeln stets Zähne und   Zahnlücken   von gleichem Profil, wobei ausserdem die Zahnflanken entweder ballig oder eben sind. Bei den Zähnen von Drehfutterbacken dagegen haben diese ein nicht gleichbleibendes Profil, da der Krümmungshalbmesser der Innenflanken der Zähne erheblich grösser ist als der   Kriimmungshalbmesser   der Aussenflanken.

   Ferner sind bei derartigen Drehfutterbacken bei den Innenflanken der Zähne konkav gekrümmte   Schleifflächen   vorhanden, während die Aussenflanken konvex gekrümmt sind, so dass hier eine besondere Aufgabe vorlag, die in einfacher Weise nach der Erfindung dadurch gelöst wird, dass die ebene Stirnseite einer planförmigen Schleifseheibe zum Schleifen der Aussenflanken und die kegelförmige   Umfangsfläche   dieser Scheibe zum Schleifen der   Innenflanken   benutzt wird. Beim Schleifen von   Fräsern   oder Gewindespindeln hat man zwar auch zwei verschiedene Flächen einer   Planseheibe   zum Schleifen der gegenüberliegenden Flanken des Werkstückes benutzt. Hier hatten jedoch die beiden Flanken die gleiche Gestalt und waren konvex gekrümmt. 



   Das neue Verfahren ist an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles erläutert. In der Zeichnung zeigen die Fig. 1 und 5 verschiedenartig gelagerte Schleifscheiben, die bei dem Verfahren nach der Erfindung benutzt werden, im Schnitt. Die Fig. 2-4 sind Schnitte nach 

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 der Linie II-II der Fig. 1, die den in Eingriff befindlichen Teil der Schleifscheibe in verschiedenen
Arbeitsstellungen zeigen. 



   In der Zeichnung ist 1 bzw. 2 eine   Plansehleifseheibe,   deren Stirnflächen mit 3 und 4 bezeichnet sind.   Mit J   ist eine Öffnung zur Befestigung der Scheibe auf einer Welle angedeutet. Wie aus Fig. 1 und 5 ersichtlich, besitzt die Planscheibe eine Abschrägung 6, so dass die Schleifscheiben 1 bzw. 2 einen Kegelstumpf bilden. Diese   Absehrägung   6 ist nun so bemessen, dass die Scheibe mit ihrem Umfangsteil 7 bis auf den Grund der Zahnlücke der zu schleifende Backe geführt und in dieser Stellung durch die betreffende Zahnlücke mit Spiel hindurchgeführt werden kann. Aus den Fig. 1-4 ist zu ersehen, dass die   Stirnfläche 3   zum Schleifen der äusseren Zahnflanke 8 eines Backenzahns 9 benutzt wird.

   Die Zahnflanke 8 hat, wie aus der Zeichnung ersichtlich, eine stärkere Krümmung als die innere Flanke 10 des Zahnes. Aus Fig. 1 und 2 ist ersichtlich, dass die Schleifscheibe 1 mit ihrem Umfangsteil 7 mit
Spiel in der gezeigten Stellung durch die Zahnlücke 11 in   Pfeilriehtung hindurchgeführt werden   kann. In Fig. 2 ist der in Eingriff befindliche Teil 7 der Schleifscheibe zu Beginn der Schleifstellung, in Fig. 3 in der mittleren Sehleifstellung und in Fig. 4 in der Endstellung gezeigt. 



   Während nun erfindungsgemäss nach den Fig. 1-4 mit der Stirnfläche 3 der Schleifscheibe 1 die Zahnflanken stärkerer Krümmung geschliffen werden, wird erfindungsgemäss nach Fig. 5 die abgeschrägte   Umfangsfläche   6 der Sehleifseheibe zum Schleifen der Zahnflanken geringerer Krümmung, d. h. der Zahnflanke   10,   benutzt. Dabei werden vorteilhaft zwei verschieden gelagerte Scheiben 1 und 2 gleichzeitig verwendet, u. zw. in der Weise, dass die beiden Scheiben hintereinander durch die Zahnlücke   hindurchgeführt   werden. Damit wird ein höchst wirtschaftliches Arbeiten erreicht. 



   Es kann aber auch anderseits nur eine einzige Schleifscheibe zum Schleifen sowohl der Zahnflanken stärkerer Krümmung als auch der Zahnflanken geringerer Krümmung verwendet werden. 



   Aus der Zeichnung geht ohne weiteres hervor, in welcher Weise die Schleifscheibe in Eingriff mit der zu schleifende Backe gebracht werden muss. Es wird dabei zweckmässig die zu schleifende Backe, die in der Zeichnung mit 12 bezeichnet ist, fest eingespannt und die Sehleifseheibe bzw. die Schleifscheiben durch die Zahnlücke hindurehgeschwenkt. Statt dessen kann aber auch selbstver-   stündlich   der umgekehrte Bewegungsvorgang stattfinden. 



   Die mit dem neuen Sehleifverfahren erzielten Vorteile sind für den Fachmann ohne weiteres gegeben. Das Anstellen der Schleifscheibe kann bequem vorgenommen werden, da die   Schleifstelle   in keiner Weise durch das Werkzeug verdeckt wird. Es ist möglich, eine Schleifscheibe mit grossem Scheibendurehmesser zu verwenden, da im vorliegenden Fall der Durchmesser von Flankenkrümmung und Zahnhöhe weitgehend unabhängig ist. Durch einen grossen Schleifseheibendurehmesser wird eine sehr grosse Lebensdauer der Schleifscheibe erzielt, da eine solche Scheibe mit grossem Durchmesser ein häufiges Abrichten ermöglicht. Das Abrichten gestaltet sich, wie ohne weiteres ersichtlich ist, sehr einfach. 



   Weiterhin besitzen die bei dem Verfahren gemäss der Erfindung benutzten Plansehleifseheiben eine grosse Steifigkeit, so dass diese auch einen kräftigen   Vorsehub   und trotzdem ein genaues Arbeiten ermöglichen. 



   Die Schleifscheiben nach der Erfindung schleifen während des ganzen Schleifvorganges stets in voller Höhe des jeweiligen Zahnes, wie aus Fig. 1 und 5 ersichtlich. Dabei werden beim Schwenken der Scheiben durch die Zahnlücken nacheinander die verschiedenen Stellen der Flanken geschliffen. 



  Die Abnutzung der Scheibe ist hiedurch verhältnismässig gering. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum Schleifen der   Flankenflächen   der Zähne von Drehfutterbacken, die in das Spiralgewinde des Stellringes eingreifen, gekennzeichnet durch die Verwendung einer an sich bekannten   Planschleifscheibe (1, 2),   deren   Umfläche     (6)   derart kegelig   abgeschrägt   ist, dass die Scheibe (1, 2) bis auf den   Zahnlüekengrund   (10) der Backen   (12)   reicht und ein freies Hindurehschwenken der Scheibe   (2)   durch die Zahnlücken   (11)     möglich   ist, wobei die Schleifscheibe derart verwendet wird, dass mit der ebenen Stirnfläche   (ö)

     grösseren Durchmessers die stärker gekrümmten Aussenflanken-   flächen     (8)   und mit der kegeligen   Umfläche     (6)   bei entsprechender Neigung der Schleifscheibenachse zur   Werkstückachse   die schwächer gekrümmten   Innenflankenflächen   (10) der Zähne   (9)   geschliffen werden.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren, gekennzeichnet durch die Anordnung zweier Schleifscheiben nach Anspruch 1, derart, dass zum Schleifen der beiden Flankenflächen nach Art des Anspruches 1 je eine besondere Schleifscheibe benutzt wird.
AT158853D 1938-05-14 1938-05-14 Verfahren zum Schleifen der Flankenflächen der Zähne von Drehfutterbacken, die in das Spiralgewinde des Stellringes eingreifen. AT158853B (de)

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