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Geschoss.
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Auf der Aussenseite des Bodens des Geschosses 7 ist eine Platte ? mittels dreier Schrauben 33 befestigt. In die Platte und in den Boden des Geschosses ist je eine Nut eingearbeitet, die zusammen den Hohlraum 40 zur Aufnahme eines Hebels 25 bilden, der über den Rand des Geschosses hinaussteht und durch eine Einschnürung 46 in der Nut der Platte ? einen festen Drehpunkt erhält. Beim Abschuss des Geschosses 7 aus dem Primärgeschoss 6 trifft der Hebel 25 gegen die Schulter 26 des Laderaumes des Geschosses 6 und schlägt dabei mit seinem inneren Ende gegen den Zündstift 28, der seinerseits die Zündkapsel 29 zur Entzündung bringt, die die Verbrennung des in den Kanälen 48, 81 und 49 untergebrachten Brennsatzes einleitet.
Die Brenndauer des Brennsatzes richtet sich nach der Anzahl der in die Bodenschraube des Geschosses eingedrehten Spiralgänge M, die von der Kappe 47 abgedeckt werden. Um die Herstellung der Spiralen zu ersparen, könnte auch eine Zündschnur vorgesehen sein.
Der Brennsatz oder die Zündschnur zündet schliesslich die Kapsel 30, die die Explosion der Treib- ladung 11 bewirkt.
Die Zündung der Treibladung 10 für das Sekundärgeschoss 7 wird durch einen Körper 16 ein- geleitet, der beim Abschuss des Primärgeschosses 6 gegen die Kraft einer Feder 88 zurückbleibt und auf die Zündkapsel 17 auftrifft. Der Brennsatz ist in der Spirale 45 eines Einstellringes 18, in der
Bohrung 19 der Bodenschraube des Geschosses und in dem durch Nuten der Scheiben 50, 51 gebildeten
Kanal 20 untergebracht und bringt die Kapsel 21 zur Entzündung. 22 bezeichnet eine Befestigungs- schraube für die Scheiben 50, 51.
Für die Unterbringung der Randfeuerzündkapsel 17 ist zwischen der mittels der Schraube 44 zügig zu befestigenden Einstellschraube 18 und der Bodenschraube eine mittels des Stiftes 24 gegen Verdrehung gesicherte Scheibe 23 vorgesehen, die auch eine Öffnung zur
Verbindung des Spiralkanals 45 mit dem Kanal 19 hat. Ferner hat die Scheibe 23 eine Bohrung zur
Durchführung eines in der Bodenschraube axial beweglich angeordneten Stiftes 52, der sich mit seinem unteren Ende in der Ringnut 53 der Einstellscheibe 18 abstützt. Diese Nut hat an einer Stelle des
Umfanges eine nockenförmige Erhöhung 54 (Fig. 4), auf die der Stift 52 aufläuft, wenn die Tempier- skala 0 auf 0 eingestellt wird. Der angehobene Stift 52 legt sich dann als Anschlag vor den Trägheits- körper 16 und verhindert dessen Aufschlag auf die Zündkapsel 17.
Bei dieser Einstellung der Scheibe 18 kann also das Geschoss gefahrlos gehandhabt werden, da die Zündung des Primärgeschosses 6 aus- geschaltet ist, wogegen die Zündung der Sekundärgeschosse (abgesehen von der Aufschlagzündung der Geschosse 8 und 9) nur beim Abschuss des betreffenden Geschosskörpers wirksam werden kann.
Die Einstellseheibe 18 hat entweder die aus Fig. 1 ersichtliche Becherform, wobei die Einstell- skala und die Nullmarke bei 39 auf den Mantelflächen der Scheibe und des Geschosskörpers 6 angebracht sind und die Einstellung durch Verdrehung des Geschosses gegenüber der Scheibe 18 und der Patrone 5 zu erfolgen hat, oder ist, falls es sich um Geschosse handelt, die von der Patronenhülse 5 getrennt sind, gemäss Fig. 4 in den Boden des Geschosses eingelassen, wobei Teilung und Nullmarke bodenseitig vorgesehen und die Scheibe 18 gegenüber dem Geschosskörper 6 zu verdrehen ist. Die Tempierung der Zündvorrichtungen der Sekundärgeschosse 7, S und 9 ist auf der Aussenseite des Geschosses 6 vermerkt.