AT159360B - Tablettenpresse. - Google Patents

Tablettenpresse.

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AT159360B
AT159360B AT159360DA AT159360B AT 159360 B AT159360 B AT 159360B AT 159360D A AT159360D A AT 159360DA AT 159360 B AT159360 B AT 159360B
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tablet press
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Emil Korsch Maschinenfabrik
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  Tablettenpresse. 



   Die Erfindung betrifft eine Tablettenpresse. Um die Leistungsfähigkeit von Tablettenpressen voll auszunutzen, ist es wünschenswert, dass die Pressgeschwindigkeit je nach der Grösse der zu pressenden Tabletten und nach dem zu veipressenden Material geändert werden kann. Tabletten von kleinem Durchmesser können mit einer grösseren Tourenzahl gepresst werden als so'ehe mit grossem Durchmesser. 
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   Plesstomenzahl   als körnige, spezifisch schwerere Materialien. 



   Bei den bekannten Tablettenmaschinen konnte die Pressgeschwindigkeit nur dadurch geändert werden, dass man den Antriebsmotor mit einer geringeren Tourenzahl laufen liess oder die Tourenzahl durch ein Deckenvorgelege reduzierte. Im allgemeinen jedoch verzichtete man auf eine   Änderung   der Pressgeschwindigkeit und stellte die Maschine von   vo nherein   auf eine Durchschnittsleistung ein, um nicht bei Änderung der   Tablettengrösse   eine Änderung im Antrieb voinehmen zu müssen, die bei den bekannten Einrichtungen mit Schwierigkeiten verbunden war. Die Leistungsfähigkeit der Presse konnte jedoch auf diese Weise nicht vollkommen ausgenutzt werden. 



   Durch die Erfindung werden die geschilderten Nachteile vermieden. Die   Eifindung   besteht darin, dass zur Ermöglichung einer schnellen Änderung der Presstourenzahl ein an sich bekanntes Wechselgetriebe vorgesehen wird,   duich   das die Übersetzung zwischen dem Antriebsmotor oder der Transmission und der den Pressexzenter betätigenden Welle geändert wird. Dieses   Wechselgetriebe   wird vorteilhaft unmittelbar an der Presse angebracht, u. zw. kann es im   Maschinenkörper   oder seitlich, vor oder hinter der Maschine untergebracht werden. Auf diese Weise lassen sich duich einfaches Schalten des Getriebes verschiedene Pressgeschwindigkeiten der   Pressstempel,   beispielsweise 20,30, 40 und 50 Hübe pro Minute, ohne weiteres einstellen.

   Diese Einrichtung ist besonders für Laboiatoriumspressen und solche Betriebe von Bedeutung, in denen oft ein Wechsel der   Pressmaterialien   und der Tablettengrösse vorkommt. 



   In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt. 



   Die Tablettenpresse besteht in üblicher Weise aus dem Gestell   1,   dem in seiner Höhe einstellbaren Unterstempel 2, der Matrize 3 und dem Oberstempel   4,   der durch den Exzenter 5 betätigt wird, welcher über eine Welle 6 von dem Zahnrad 7 angetrieben wird. Das Zahnrad 7 steht bei der dargestellten   Ausführungsform   in unmittelbarem Eingriff mit einem Zahmad 8, das auf einer Zwischenwelle 9 sitzt, die mittels der Lager 10 und 11 an dem Gestell 1 gelagert ist. Der Antrieb des Zahnrades 7 durch das Zahnrad 8 kann auch über eine Kette erfolgen. Gemäss der Etfindung sitzen auf der Welle 9 noch weitere vier   Zahnräder     12-15,   die verschiedene Durchmesser besitzen.

   Sie können in Eingriff gebracht werden mit Zahnrädern   16-19,   die auf der Hauptantriebswelle 20 der Presse drehfest, aber verschiebbar angeordnet sind. In der dargestellten Stellung befindet sich das kleinste auf der Hauptwelle angeordnete Zahn. ad 19 in Eingriff mit dem   grössten   Zahnrad 15 der Zwischenwelle. Die Presstourenzahl ist infolgedessen am kleinsten. Durch Verschieben des Zahnradsatzes 16-19 um eine Zahnradbreite kommt das Zahn ad 18 mit dem Zahnrad 14 in Eingriff, wodurch die Pressgeschwindigkeit vergrössert wird. Durch weiteres Verschieben um eine   Zahm adbreite   wird das Rad 17 mit dem Rad   M   und durch nochmaliges Verschieben um eine Zahmadbreite das Rad 16 mit dem Rad 12 in Eingriff gebracht.

   Die Anzahl der Zahnräderpaare richtet sich nach der Anzahl der verschiedenen Press- 

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 geschwindigkeiten, die man zur Verfügung zu haben wünscht. Es können sowohl weniger als auch mehr Zahnradpaare vorgesehen sein. Die Welle 20 wird bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel in üblicher Weise über eine Kupplung 21 von der Riemenscheibe 22 angetrieben, die ihre Kraft von einer Transmission erhält. Das Handrad 2. 3, das auf der dem Rad 22 gegenüberliegenden Seite der Welle 20 
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Zahnradsatz 16-19 in die   gewünschte   Stellung zu verschieben. Zu diesem Zweck können jedoch auch andere bekannte Schaltmittel vorgesehen sein. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Tablettenpresse, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Presse ein   Wechselgetriebe   verbunden ist, durch das   die Übersetzung zwischen   dem Pressenantrieb und der Exzenterwelle der Presse innerhalb eines grossen Bereiches in verhältnismässig vielen Stufen geändert werden kann.

Claims (1)

  1. 2. Tablettenpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Hauptwelle (20) der Presse ein Satz Zahnräder (16-19) verschiedenen Durchmessers verschiebbar derart angebracht ist, dass jeweils nur eines derselben mit einem Zahnrad eines auf einer Zwischenwelle (9) der Presse befestigten Zahnradsatzes (12-15) in Eingriff gebracht werden kann, während ein weiteres auf der Zwischenwelle (9) befestigtes Zahnrad (8) in dauernder Verbindung mit dem den Pressexzenter (5) antreibenden Zahnrad (7) steht. EMI2.2
AT159360D 1938-05-14 1938-05-14 Tablettenpresse. AT159360B (de)

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