AT159400B - Induktionsmeßlehre, insbesondere zum Messen von Längenänderungen. - Google Patents

Induktionsmeßlehre, insbesondere zum Messen von Längenänderungen.

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    Induktionsmesslehre,   insbesondere zum Messen von Längenänderungen. 



   Die Erfindung betrifft eine Induktionsmesslehre, insbesondere zum Messen von   Längenänderungen,   welche eine eisengeschlossene Induktionsspule aufweist, deren Scheinwiderstand durch die Verstellung eines mit einem Tastorgan verbundenen Ankers beeinflusst wird. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung, mittels welcher das Tastorgan auf elektrischem Wege angehoben werden kann, ohne dass ein Druck auf das empfindliche Tastorgan ausgeübt wird. 



   Nach der Erfindung ist gegenüber der eisengeschlossenen Messspule und dem zugehörigen, mit dem Tastorgan verbundenen Anker eine zweite, zweckmässig gleichartige eisengesehlossene Induktionspule angeordnet, welche mit Gleichstrom erregt wird und durch den im Eisenkern induzierten Magnetfluss den Anker und mit ihm das Tastorgan anzieht. Bei einer Messlehre, in welcher sich der Anker zwischen zwei Induktionsspulen befindet, kann die eine dieser Spulen selbst als Anhebevorriehtung ausgebildet und entsprechend an einer   Gleiehstromquelle   anschaltbar sein. Es bedarf also zur Anhebung des Tastorgans keiner zusätzlicher magnetischer Mittel, vielmehr kann durch Betätigen eines Druckknopfschalters, welcher die betreffende Spule in einen Gleichstromkreis einschaltet, die An- hebung vorgenommen werden. 



   Um zu vermeiden, dass beim Anheben des Tasters der Zeiger des Instrumentes besonders bei grosser Empfindlichkeit beschädigt wird, wird zweckmässig mit der Anhebevorrichtung ein Schalter gekuppelt, der entweder das Instrument shuntet oder die Spannung der Brücke, in welcher die Mess- 
 EMI1.1 
 angebracht. Da der einzuhaltende Abstand nur einige   Hundertstelmillimeter   zu betragen braucht, kann die Abstandsbegrenzung in besonders einfacher Weise durch einen galvanischen Überzug des Ankers aus nicht magnetischem Werkstoff bestehen. 



   Die Einstellung des Messgerätes kann weiterhin dadurch vereinfacht werden, dass am Lehrengehäuse eine schräge Fläche vorgesehen ist, die sich gegen eine entsprechende   schräge   Fläche des Trägers anlegt. Eine Drehung der Lehre gegenüber ihrem Träger hat dann zur Folge, dass sich die Lehre um einen bestimmten Betrag hebt oder senkt, so dass man für die Messung verhältnismässig stark voneinander abweichender   Werkstücke   auf einfache Weise eine Feineinstellung innerhalb des bei Betätigung der Anhebevorrichtung gewonnenen Abstandes zwischen dem Taster und der Oberfläche des Werkstückes erhält. 



   Fig. 1 zeigt in schematischer Darstellung die Anordnung der als Topfmagnet   1   ausgebildeten Messspule relativ zu dem Anker   2   und dem mit diesem verbundenen Tastorgan 3. Gegenüber der Induktionsspule 1 und dem Anker 2 ist eine zweite gleichartig ausgebildete Induktionsspule   4   angeordnet, welche, mit Gleichstrom beschickt, eine Anhebung des Ankers und damit des Tastorgans verursacht. 



   In Fig. 2 ist der untere Teil der Messlehre ohne Anhebevorrichtung in vergrössertem Massstabe dargestellt. Durch eine zentrale Bohrung im Topfmagneten 1 des Lehrengehäuses 5 und des Lehrenträgers 6 ist das mit dem Anker 2 verbundene   Tastorgan 3 hindurchgeführt.   Das Lehrengehäuse 5 und der Träger 6 liegen mit einer Schrägfläche 7 aneinander. Durch Drehung des Gehäuses gegenüber dem Träger ergibt sich eine Senkung oder Anhebung des Gehäuses mit dem Tastorgan 3. Das Gehäuse kann in der gewählten Stellung mittels einer Druckschraube 8 festgehalten werden.

Claims (1)

  1. p PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Induktionsmesslehre, insbesondere zum Messen von Längenänderungen mittels einer eisengeschlossenen Induktionsspule mit durch ein Tastorgan beeinflusstem Luftspalt, gekennzeichnet durch eine gegenüber der Induktionsspule und dem mit dem Tastorgan verbundenen Anker angeordneten, als elektrische Anhebevorriehtung für das Tastorgan ausgebildete zweite eisengeschlossene Induktionsspule.
    2. Induktionsmesslehre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mit der elektrischen Anhebevorrichtung ein das Messinstrument überbrückender oder die Messspannung abschaltende Schalter gekuppelt ist.
    3. Induktionsmesslehre nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Lehre mit einer zentrisch zum Tastorgan liegenden Schrägfläche gegen eine entsprechend ausgebildete Fläche des Lehrenträgers anliegt. EMI2.1
AT159400D 1937-09-25 1937-11-08 Induktionsmeßlehre, insbesondere zum Messen von Längenänderungen. AT159400B (de)

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