AT159687B - Verfahren zur Herstellung animalisierter künstlicher Fasern. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung animalisierter künstlicher Fasern.

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  Verfahren zur Herstellung   animalisierter   künstlicher Fasern. 



   Die nach dem Verfahren des Patentes Nr. 158197 hergestellten unlöslichen. Stickstoff und Schwefel enthaltenden Körper, die durch Wechselwirkung von   Äthylenimin,   seiner Homologen oder analog reagierenden, eine Imingruppe enthaltenden Basen und Schwefelkohlenstoff entstehen, lassen sich mit bestem Erfolg auch als Zugabe zur Spinnlösung verwenden. Die dadurch erzielten Ani-   malisierungseffekte   sind mit   denjenigen   mindestens gleichwertig, die durch   Imprägnierung   der fertigen Fasern mit Lösungen, aus denen diese   unlöslichen Körper entstehen   können, erhalten werden. 



   Die stickstoff- und schwefelhaltigen,   unlöslichen   Reaktionsprodukte aus   Äthylenimin   oder seinen in gleicher Weise reagierenden Derivaten und Schwefelkohlenstoff können nach entsprechend feiner Verteilung entweder als Pulver oder in Form von Emulsionen verwendet werden. Die Teilchen-   grosse   der verwendeten Pulver richtet sich nach der Art der zu erzeugenden Fasern und kann sich in der für Mattierungsmittel üblichen Grössenordnung bewegen. 
 EMI1.1 
 ein Verdickungsmittel der I. G. Farbenindustrie. Aktiengesellschaft) versetzt. Hiezu lässt man unter starkem Rühren und gleichzeitiger Kühlung 270 g Schwefelkohlenstoff zutropfen. Die einige Stunden gestandene gelbliehweisse Emulsion setzt eine gelbliche Masse ab. die von der Mutterlauge durch Abhebern getrennt werden kann.

   Von dieser abgesetzten Masse wird die Hälfte, etwa 400 g, bei 50 C geschmolzen und diese   dünnflüssige,   konzentrierte Emulsion mit 600 g Viskose gut verrührt. Diese emulgierte Viskose wird in weitere   9'4   kg Viskose eingetragen. Die so hergestellte Viskose zeigt gute   Filtrations-und Spinntahigkeit.   



   In gleicher Weise kann die konzentrierte Emulsion auch einer   Kupferoxydammoniaklösung   zugesetzt werden. 



   2.   100 g   Gelatine werden in 2 Liter Wasser bei 50 C gelöst und auf   300 C abgrkühl1. : Man   setzt dann dieser Gelatinelösung unter Rühren   2 l15   v. H.-ige Äthyleniminlösung oder   N-Methyläthylen-   
 EMI1.2 
 



   Die Spinnlösungen können in üblicher Weise zu Kunstfasern verarbeitet werden, zeigen gute Spinnfähigkeit und liefern Fasern, die im Aussehen und in ihren physikalischen Konstanten sich von den üblichen Zellulosefasern nicht unterscheiden, aber gegen Wollfarbstoffe so gut wie Wolle anfärbbar sind. 



   In Farbbädern, die z.   B. 2 v.   H. Farbstoff, berechnet auf das Fasergewicht, enthalten können, werden die nach dem Verfahren der Erfindung hergestellten Fasern beispielsweise mit folgenden sauren Wollfarbstoffen so gut wie Wolle direkt angefärbt : Supraminrot B oder G, Anthralanrot 3 B, Guineaeehtblau,   Palatineehtblau,   Guinea-Bordeaux, Metachrombordeaux. 



   Die Fasern eigenen sich besonders als Ersatz für Wolle und für   Mischungen   mit Wolle, die in einem einzigen Bad gefärbt werden sollen. Die nach dem Verfahren der Erfindung hergestellten und gefärbten Fasern zeigen gute   Wascheehtheit.   Auch Farbstoffe, die   nachehromiert   werden müssen, können mit gutem Erfolg verwendet werden. Von gut brauchbaren nachchromierten Farbstoffen seien erwähnt : Echtbeizenblau,   Chromeehtblau   6 BA,   Veganschwarz   R, Chromegenviolett B, Säurechromgrün G. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung animalisierter künstlicher Fasern, bei dem schwerlösliche. Stickstoff und Schwefel enthaltende Körper in feiner Verteilung den Spinnlösungen einverleibt werden, dadurch gekennzeichnet, dass Körper, die nach dem Patent Nr. 158197 hergestellt sind, verwendet werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT159687D 1937-01-06 1937-12-24 Verfahren zur Herstellung animalisierter künstlicher Fasern. AT159687B (de)

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