AT159715B - Kippgerät mit Energiespeichersystem. - Google Patents

Kippgerät mit Energiespeichersystem.

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AT159715B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Kippgerät mit Energiespeichersystem. 
 EMI1.1 
 besondere für   Fernsehzwecke.   



   Die für diesen Zweck angewendeten bisher bekannten Kippgeräte arbeiteten grundsätzlich so, dass die gesamte zum Aufbauen des Magnetfeldes erforderliche und während des Zeilenvorlaufs in die Ablenkspule gelieferte Energie während des   Zeilenrücklaufs   wieder vernichtet (d. h. im wesentlichen in Wärme umgesetzt) wurde. Es hat sich gezeigt, dass bei der in dieser Weise vorgenommenen Ablenkung von Kathodenstrahlen besonders hoher Geschwindigkeit, z. B. solchen, die in Projektionsröhren Verwendung finden, Schwierigkeiten auftreten, die durch den zur Kippung erforderlichen Energieaufwand bedingt sind. 



   Gegenstand der Erfindung ist es, diesen   Energieanfwand   zu verringern. Zu diesem Zweck werden gemäss der Erfindung die Ablenkspulen des Kippgerätes mit einer Anzahl gekoppelter Schwingungskreise so zusammengeschaltet, dass für die Grundwellen und die ersten Oberwellen der Kippfrequenz ein Energiespeichersystem entsteht, das den für diese Frequenzen zuzuführenden Energiebedarf sehr stark herabsetzt. Dieses Schwingkreissystem hat zusammen mit den Ablenkspulen so viele Resonanzspitzen, wie es der Zahl der Schwingungskreise entspricht. Diese Kreise werden so abgeglichen, dass die Resonanzspitzen mit der gewünschten Kippfrequenz und deren Oberwellen übereinstimmen. 



   Die Anwendung von abgestimmten Kreisen in Verbindung mit den Ablenkspulen hat zur Folge, dass bei Parallelschaltung des Schwingkreissystems und Anwendung eines als Stromgenerator wirkenden, d. h. einen definierten Stromverlauf liefernden Sehwingungserzeugers, sowie bei Serienschaltung des Schwingkreissystems und Anwendung eines als Spannungsgenerator wirkenden, d. h. einen definierten Spannungsverlauf liefernden Sehwingungserzeugers infolge des Frequenzganges im Schwingkreissystem der Strom in den Ablenkspulen nicht den gewünschten Verlauf hat. Infolgedessen muss bei Seriensehaltung ein Strom-und bei Parallelschaltung ein Spannungsgenerator vorgesehen werden. 



  Praktisch wird die Parallelschaltung in Verbindung mit einem Sehwingungserzeuger benutzt, der einen definierten Spannungsverlauf erzeugt, d. h. mit einem Generator mit reellem oder scheinbarem, durch eine   Kunstschaltung   erzeugten geringen Innenwiderstand. 



   Die Erfindung wird im nachfolgenden an Hand von Figuren eingehender erläutert. 



   In Fig. 1 bezeichnet 1 die Endröhre der Kippschaltung und 2 die zugehörige Ablenkspule. Wird parallel zu dieser Ablenkspule ein Kondensator 3 angeordnet und durch geeignete Wahl der Selbstinduktivitäts-und Kapazitätswerte der aus 2 und 3 bestehende Schwingungskreis auf die Grundfrequenz der   Kippschwingung   abgestimmt, so wird die Schwingungsenergie zwischen Induktivität und Kapazität hin und her pendeln. 



   Die Weiterbildung dieses Grundgedankens zeigt Fig 2, bei der parallel zu der Ablenkspule 2 eine aus den   Kondensatoren J und J   und der Induktivität 4 zusammengesetzte Schaltanordnung liegt. 



  Die Grösse dieser einzelnen Schaltelemente muss in diesem Fall so bemessen werden, dass für die Grundfrequenz die resultierende Kapazität der   aus')',   4 und 5 bestehenden Schaltanordnung gleich der Kapazität des in Fig. 1 dargestellten Kondensators J ist. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 wobei   Z ;,' den Scheinwiderstand   des Kondensators   C, und   Z'den Scheinwiderstand der Parallelschaltung von Induktivität 4 und Kondensator 5, Z, den   Scheinwiderstand   der Induktivität 4 und Z5 den   Seheinwiderstand   des Kondensators 5 bezeichnet. 
 EMI2.2 
 Dies eingesetzt ergibt : 
 EMI2.3 
 
 EMI2.4 


AT159715D 1937-04-24 1938-04-23 Kippgerät mit Energiespeichersystem. AT159715B (de)

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