AT159890B - Selbsttätige Wiedereinschaltvorrichtung. - Google Patents

Selbsttätige Wiedereinschaltvorrichtung.

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AT159890B
AT159890B AT159890DA AT159890B AT 159890 B AT159890 B AT 159890B AT 159890D A AT159890D A AT 159890DA AT 159890 B AT159890 B AT 159890B
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Elin Ag Elek Ind Wien
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Selbsttätige Wiedereinsehaltvorrichtung. 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Die einzige   Einschränkung   der freien Wählbarkeit der beiden Schaltwege und somit Schaltzeiten besteht nur darin, dass die Zeit a+b immer grösser ist als die Zeit b allein, dass also die   Wiedereinsehalt-   zeit auf eine länger bestehende Störung immer nur grösser gewählt werden kann, als die Wiedereinsehaltzeit auf eine rasch vorübergehende Störung, welcher Umstand nur erwünscht ist, keinesfalls unangenehm 
 EMI2.1 
   Schliesslich   ist es auch ohne weiteres möglich, durch entsprechende Verstellung des Klinkenhebels F die Ablaufzeit b des Hemmwerkes auf Null einzustellen,

   so dass bei dieser Einstellung der in Betrieb stehende Schalter bei Auftreten einer   Störung   vollkommen unverzögert wieder eingeschaltet 
 EMI2.2 
 
Eine   Ausführungsmöglichkeit   dieses Zählwerkes ist in Fig. 2 beispielsweise wiedergegeben. 



  Durch jede Ausschaltung des Sehalters wird die Klinke D und mit ihr die Stange H gehoben. Befindet sich das Hemmwerk (Zeitwerk) in einer Stellung, welche noch innerhalb der ersten Ablaufzeit a liegt, d. h. erfolgt die Auslösung des Schalters unmittelbar oder rasch nach seiner letzten Einschaltung, hat   also der Schalter auf eine bereits bestehende Störung (Kurzschluss, Erdschluss, Unterspannung usw. )   oder Überlast geschaltet, so wird durch die angehobene Stange H das Zählwerk (Zahnrad) G um einen Zahn weitergedreht. War aber der Schalter bei seiner Auslösung schon längere Zeit (gleich oder beliebig länger als a) in Betrieb, fällt er also durch eine erst auftretende   Störung, Überlast usw., so   wird dieser 
 EMI2.3 
 gebracht hat.

   Durch einfache, an sich bekannte, verstellbare   Anschläge   (verstellbarer Stift K auf der   Zählseheibe   und fester Arm L am Hemmwerk) kann nun das Hemmwerk nach einer beliebig einzustellenden Zahl gezählter Schaltungen gänzlich blockiert und somit die Zahl der Schaltungen auf bestehende länger andauernde Störungen ganz unabhängig von der Zahl der sonstigen Schaltungen 
 EMI2.4 
 
Will man erreichen, dass der Schalter durch die Wiedereinschaltvorrichtung auf   vorübergehende   kurzzeitige   Störungen   oder Überlastungen usw. beliebig oft, auf dauernde   Störungen,   Überlastungen usw.

   
 EMI2.5 
 und L entfallen und an Stelle dessen die Sperrklinke D so eingerichtet werden, dass sie durch den fallenden Schalter   (Ölschalter)   nur vorübergehend kurzzeitig ausgelöst und sofort wieder freigegeben wird. Fällt bei dieser Einrichtung der Schalter sofort nach seiner Einschaltung, wird also der Schalter auf eine bestehende andauernde   Störung, Überlast   usw. geschaltet, so wird die Klinke D zwar abgehoben, 
 EMI2.6 
 strecke (t durchlaufen hat. Es kommt also nicht zur Freigabe des Hemmwerkes, und der Schalter wird kein zweitesmal eingeschaltet.

   Erfolgt aber der Ausfall des Schalters einige Zeit (gleich a oder beliebig 
 EMI2.7 
   usw.,   so gibt auch die kurzzeitige Lüftung der Klinke D das Hemmwerk endgültig frei und es erfolgt die Wiedereinsehaltung jeweils nach Ablauf der beliebig einzustellenden Strecke (Zeit) b. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Selbsttätige Wiedereinschaltvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass die beliebig einzustellende Verzögerungszeit eines an sieh bekannten Hemmwerkes (Zeitwerkes B) durch eine. bei Fall des wiedereinzusehaltenden Schalters zu lösende Sperrklinke (D) od. dgl. in zwei voneinander unabhängig und beliebig einstellbare   Verzögerungszeiten   (a und b) unterteilt wird, von denen die Summe   b)   durchlaufen wird, wenn der Schalter direkt auf eine länger dauernde Leitungsstörung (Kurz-   schluss, Erdschluss, Unterspannung u. dgl.

   ) oder Überlast eingeschaltet wird und nur die zweite nach   Lösung des genannten Sperrgliedes verbleibende   Verzögerungszeit (b), wenn zwischen Einschaltung   des   Sehalters   und seiner   Auslösung   durch Störung oder Überlast eine zum Ablauf der ersten, vor Lösung 
 EMI2.8 
 verstrichen ist (Fig.   1).  

Claims (1)

  1. 2. Selbsttätige Wiedereinschaltvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in Abhängigkeit von der Stellung des Verzögerungswerkes (Hemmwerkes B) im Augenblicke der Auslösung die durch direktes Einschalten des Schalters auf eine bestehende, länger andauernde Störung, Überlast od. dgl. erfolgenden Auslösungen, nicht aber die Auslösungen des in Betrieb stehenden Schalters durch rasch vorübergehende Störungen, Überlastungen od. dgl. durch ein einfaches, an sieh bekanntes Klinkenzählwerk (G) od. dgl. gezählt werden und dass nach einer beliebig einstellbaren Zahl solcher Wiedereinsehaltungen auf länger andauernde Störungen, Überlastungen od. dgl.
    das Verzögerungwerk (Hemmwerk B) durch das Zählwerk (G) vollständig gesperrt und somit eine abermalige Einschaltung dauernd verhindert wird (Fig. 2). <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 EMI3.2
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