<Desc/Clms Page number 1>
Selbsttätige Wiedereinsehaltvorrichtung.
EMI1.1
<Desc/Clms Page number 2>
Die einzige Einschränkung der freien Wählbarkeit der beiden Schaltwege und somit Schaltzeiten besteht nur darin, dass die Zeit a+b immer grösser ist als die Zeit b allein, dass also die Wiedereinsehalt- zeit auf eine länger bestehende Störung immer nur grösser gewählt werden kann, als die Wiedereinsehaltzeit auf eine rasch vorübergehende Störung, welcher Umstand nur erwünscht ist, keinesfalls unangenehm
EMI2.1
Schliesslich ist es auch ohne weiteres möglich, durch entsprechende Verstellung des Klinkenhebels F die Ablaufzeit b des Hemmwerkes auf Null einzustellen,
so dass bei dieser Einstellung der in Betrieb stehende Schalter bei Auftreten einer Störung vollkommen unverzögert wieder eingeschaltet
EMI2.2
Eine Ausführungsmöglichkeit dieses Zählwerkes ist in Fig. 2 beispielsweise wiedergegeben.
Durch jede Ausschaltung des Sehalters wird die Klinke D und mit ihr die Stange H gehoben. Befindet sich das Hemmwerk (Zeitwerk) in einer Stellung, welche noch innerhalb der ersten Ablaufzeit a liegt, d. h. erfolgt die Auslösung des Schalters unmittelbar oder rasch nach seiner letzten Einschaltung, hat also der Schalter auf eine bereits bestehende Störung (Kurzschluss, Erdschluss, Unterspannung usw. ) oder Überlast geschaltet, so wird durch die angehobene Stange H das Zählwerk (Zahnrad) G um einen Zahn weitergedreht. War aber der Schalter bei seiner Auslösung schon längere Zeit (gleich oder beliebig länger als a) in Betrieb, fällt er also durch eine erst auftretende Störung, Überlast usw., so wird dieser
EMI2.3
gebracht hat.
Durch einfache, an sich bekannte, verstellbare Anschläge (verstellbarer Stift K auf der Zählseheibe und fester Arm L am Hemmwerk) kann nun das Hemmwerk nach einer beliebig einzustellenden Zahl gezählter Schaltungen gänzlich blockiert und somit die Zahl der Schaltungen auf bestehende länger andauernde Störungen ganz unabhängig von der Zahl der sonstigen Schaltungen
EMI2.4
Will man erreichen, dass der Schalter durch die Wiedereinschaltvorrichtung auf vorübergehende kurzzeitige Störungen oder Überlastungen usw. beliebig oft, auf dauernde Störungen, Überlastungen usw.
EMI2.5
und L entfallen und an Stelle dessen die Sperrklinke D so eingerichtet werden, dass sie durch den fallenden Schalter (Ölschalter) nur vorübergehend kurzzeitig ausgelöst und sofort wieder freigegeben wird. Fällt bei dieser Einrichtung der Schalter sofort nach seiner Einschaltung, wird also der Schalter auf eine bestehende andauernde Störung, Überlast usw. geschaltet, so wird die Klinke D zwar abgehoben,
EMI2.6
strecke (t durchlaufen hat. Es kommt also nicht zur Freigabe des Hemmwerkes, und der Schalter wird kein zweitesmal eingeschaltet.
Erfolgt aber der Ausfall des Schalters einige Zeit (gleich a oder beliebig
EMI2.7
usw., so gibt auch die kurzzeitige Lüftung der Klinke D das Hemmwerk endgültig frei und es erfolgt die Wiedereinsehaltung jeweils nach Ablauf der beliebig einzustellenden Strecke (Zeit) b.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Selbsttätige Wiedereinschaltvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass die beliebig einzustellende Verzögerungszeit eines an sieh bekannten Hemmwerkes (Zeitwerkes B) durch eine. bei Fall des wiedereinzusehaltenden Schalters zu lösende Sperrklinke (D) od. dgl. in zwei voneinander unabhängig und beliebig einstellbare Verzögerungszeiten (a und b) unterteilt wird, von denen die Summe b) durchlaufen wird, wenn der Schalter direkt auf eine länger dauernde Leitungsstörung (Kurz- schluss, Erdschluss, Unterspannung u. dgl.
) oder Überlast eingeschaltet wird und nur die zweite nach Lösung des genannten Sperrgliedes verbleibende Verzögerungszeit (b), wenn zwischen Einschaltung des Sehalters und seiner Auslösung durch Störung oder Überlast eine zum Ablauf der ersten, vor Lösung
EMI2.8
verstrichen ist (Fig. 1).