<Desc/Clms Page number 1>
Mechanisch angetriebenes Doppelklappenwehr.
EMI1.1
<Desc/Clms Page number 2>
bereiches bleiben. Es kann auch eine ausserhalb des Strömungsbereiches liegende Führungsbahn dadurch verwirklicht werden, dass man die Bewegung der auf einer solchen Bahn sich bewegenden Rolle durch ein Gelenkviereck auf die Unterklappe überleitet.
Die beschriebene Möglichkeit der Bewegung der Unterklappe kann weiter dazu benutzt werden, um die Oberklappe vermittels der Unterklappe in verschiedenen Lagen gegen die Sohle abzustützen und dadurch das Windwerk zu entlasten. Eine solche Entlastung ist besonders bei sehr langen und grossen Klappen erwünscht. Schliesslich kann die Oberklappe so weit angehoben werden, dass von der Unterwasserseite ein freier Zutritt zu dem von den beiden Klappen überdachten Raum, zwecks Beseitigung von Schlammablagerungen usw. entsteht.
In den Fig. 1-5 sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Insbesondere zeigen die Fig. 1 und 2 die die Wehrgrube vollkommen abdeckende Unterklappe mit ihrer Führung in einem im Pfeiler schwenkbar gelagerten Rahmen. Fig. 3 veranschaulicht eine rollende Abstützung und Dichtung der Unterklappe, während in den Fig. 4 und 5 eine kürzere Unterklappe dargestellt ist, die durch eine Parallelogrammführung vom Pfeiler aus gesteuert wird.
In den Ausführungsbeispielen (Fig. l-5) ist das Staublech der Oberklappe mit 1, das Mantelblech des verwindungssteifen Hohlkörpers mit 2, die Zwischenquerrahmen mit 3 und die Gelenkreihe
EMI2.1
normalen Sohle auf der Unterwasserseite mit 12 benannt. Durch die obere Gelenkreihe 5 ist an die Oberklappe die Unterklappe angeschlossen, bestehend aus dem Deckblech 6, dem Mantelblech 7 und den Zwisehenquerrahmen 8 (Fig. 3). Der aus einem Teil des Deckblechs und aus dem Mantelblech gebildete verwindungssteife Hohlkörper befähigt die Unterklappe, sich frei und ohne Abstützung auf der Sohle zu tragen.
Die Zwischenquerrahmen 8 reichen bis zu dem unteren Rand 17 der Unterklappe (Fig. 3) und ermöglichen dadurch die Abstützung des Doppelklappenwehres an der Sohle 11, u. zw. mittels der Abstützzähne 14 oder 15. Die Luftlöcher 16 im Mantelblech 2 der Oberklappe verhüten die Bildung eines unerwünschten Auftriebes.
In Fig. 1 ist die im Wehrpfeiler vorgesehene Führung, die die vorgeschriebene Bewegung der Unterklappe bewirkt, dargestellt. Zu dem Zweck ist zunächst der Endquerrahmen 18 der Unterklappe derart über das Scheitelgelenk 5 hinaus nach oben verlängert, dass das obere Ende des Endquerrahmens bzw. das an diesem Ende, an der Achse 19 angeordnete Doppelrollenpaar 20, 21 während der ganzen Bewegung der Unterklappe ausserhalb des Stromungs-und Siaubereiehes verbleibt. Da der Bewegung des unteren Randes 17 der Unterklappe längs des Sohlenabsatzes 11 eine bestimmte Bahnkurve des obengenannten Doppelrollenpaares 20, 21 entspricht, so ist durch Führung der Doppelrollen zwischen den nach dieser Bahnkurve geformten inneren und äusseren Schienen 22 bzw. 23 die Bewegung der Unterklappe bei jeder Stellung der Oberklappe eindeutig bestimmt.
Fig. 2 veranschaulicht die praktisch spielraumlose Führung der Achse 19 bzw. der Rollen 20 und 21 zwischen den Schienen, indem das innere Rollenpaar 20 auf dem Sehienenpaar 22 und das äussere Rollenpaar 21 auf einem andern Schienenpaar 23 laufen und dadurch beide Rollenpaare mit ihren Schienen gleichzeitig und ständig in Berührung bleiben können. Das Schienenpaar 22 ist in dem Versteifungsträger 24 und das
EMI2.2
lichen Rahmen zusammengeschlossen sind. Dieser Zusammenschluss hat den Zweck, den Schienenrahmen und dadurch die Führungsbahn des Doppelrollenpaares verlegen zu können und dadurch zu ermöglichen, dass der untere Rand 17, etwa bei Vorhandensein von beliebig angeordneten Ab- stützzähnen 14 und 15, über diese hinweggeführt werden kann.
Die Verlegung der Führung ist hier dadurch verwirklicht, dass der aus den Trägern 24 und 25 bestehende Schienenrahmen um die im Pfeilermauerwerk angebrachte Achse 26 drehbar angeordnet ist, wobei die Drehachse 26 zweek-
EMI2.3
Führungsrollen bei umgelegter Doppelklappe befinden. Durch diese Anordnung der Drehachse weist der obere Teil der Führungsbahn, wo sich die Rollen bei steilerer Lage der Oberklappe befinden, die grössten Aussehläge, und es ist dadurch möglich, den unteren Rand 17 der Unterklappe gerade in jenem Bereich des Sohlenabsatzes 11, wo die Abstützzähne angeordnet sind, von diesem abzuheben.
Die Schwenkung des Sehienenrahmens erfolgt durch das zug- und drucksteife Hubmittel 28, das durch die Achse 27 an dem Sehienenrahmen, insbesondere an dem Träger 24 angeschlossen ist, während die Oberklappe durch das im Scheitelgelenk 5 angreifende Haupthubmittel 29 in jeder beliebigen Lage gehalten werden kann. Die Lage der Schienenpaare 22,23 und des Trägers 24, die dem über die Abstützzähne angehobenen Unterklappenrand 17 entspricht, ist in der Fig. 1 strichliert angedeutet. Die äusserste Lage des Schienenrahmens in der einen Schwenkrichtung, entsprechend der Bewegung des Randes 17 unmittelbar entlang dem Sohlenabsatz 11, kann durch den Anschlag 30 begrenzt werden.
In Fig. 3 ist eine Anordnung für den unteren Rand der Unterklappe dargestellt, bei der die durchlaufend über die ganze Klappenlänge sich erstreckende Rolle. 31 gleichzeitig als Auflagerung und Dichtung dient.
Die Fig. 4 und Ï stellen schliesslich eine beispielsweise Ausführung dar, bei der die Bewegung der Unterklappe nicht wie in der Fig. 1 unmittelbar durch den Endquerrahmen 18, sondern durch
<Desc/Clms Page number 3>
Vermittlung eines Gelenkgestänges von der Führungsbahn 40 aus gelenkt wird. Zu diesem Zwecke bildet der Endquerrahmen zusammen mit den Gelenkstangen 33,34 und 35 ein Gelenkviereck, dessen zwei untere, im Endquerrahmen 18 liegenden Gelenke das Scheitelgelenk 5 und das neben dem unteren Kappenrand liegende Gelenk 39 sind, wogegen von den zwei oberen Gelenken, das eine 37 mittels der um den festen Punkt 36 drehbaren Gelenkstange 32 auf einer Kreisbahn geführt wird und das andere 38 auf seiner Achse die Lenkrollen 20, 21 trägt, die sich zwischen der doppelten Schienenbahn 40 bewegen.
Die aus dem Deckblech 6, dem Mantelblech 7 und den in den Fig. 4 und 5 nicht besonders dargestellten Zwischenquerrahmen bestehende Unterklappe ist kürzer als im vorstehenden Ausführunsgbeispiel ausgebildet und wird durch die vorgenannte Führung derart gelenkt, dass sie bei steileren Lagen der Oberklappe freischwebend und flachgehalten wird, so dass sie den Überfallstrahl vom Becken 13 fernhält und möglichst weit in das vorgelagerte Becken 41 leitet, während im weiteren Verlauf der Absenkung die Unterklappe durch die Lenkung eine steilere Stellung einnimmt, so dass sie, wie Fig. 5 zeigt, an der Sohle des Beckens 41 entlang streicht und so, unterstützt vom ÜberfaIlstrahl, das sich etwa im Vorbecken 41 angesammelte Geschiebe wegspült.
In der völlig abgesenkten Lage liegt die Unterklappe im Becken 41. Zwischen dem Becken 13 und dem Vorbecken 41, am Ende seiner nach Oberwasser ansteigenden Sohle, ist eine durchgehende Schwelle 42 angeordnet, die das Wandern des Geschiebes in das Hauptbecken 13 erschwert. Für die doppelte Führungsbahn 40 der Doppelrolle 20, 21 muss die zweckmässigste Form bzw. der günstigste Verlauf in jedem besonderen Falle durch hydraulische Versuche ermittelt werden.
Zu der Gelenkviereckführung sei noch hervorgehoben, dass die Parallelität zwischen den Gelenkstangen 33 und 34, sowie zwischen der Gelenkstange 35 und der Verbindungslinie der Gelenkachse 5 mit der Gelenkachse 39 und schliesslich zwischen dem Gelenkstab 32 und der Verbindungslinie der Gelenkachsen von 4 und 5 für die Herbeiführung einer eindeutigen Lenkung nicht
EMI3.1
die übrigen analogen Teile mit denselben Bezugszeichen wie zuvor bezeichnet worden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Mechanisch angetriebenes Doppelklappenwehr mit vom Wehrpfeiler an einem oder an beiden Enden angetriebener verwindungssteifer Stauklappe, an deren freiem Rand eine zweite Klappe gelenkig angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, dass diese zweite Klappe ebenfalls verwindungssteif ist und dass ihre Bewegung und Stellung vom Endquerrahmen (18) bzw. vom Pfeiler aus betätigt wird, derart, dass je nach Bedarf der untere Rand der zweiten Klappe sich entlang der Wehrsohle bewegt oder hoch über diese hebbar ist.
<Desc / Clms Page number 1>
Mechanically driven double flap weir.
EMI1.1
<Desc / Clms Page number 2>
area remain. A guide track lying outside the flow area can also be implemented by transferring the movement of the roller moving on such a track to the lower flap through a four-bar linkage.
The described possibility of moving the lower flap can also be used to support the upper flap by means of the lower flap in different positions against the sole and thereby relieve the wind turbine. Such relief is particularly desirable for very long and large valves. Finally, the upper flap can be raised so far that there is free access from the underwater side to the space covered by the two flaps, for the purpose of removing sludge deposits, etc.
Some embodiments of the invention are shown in FIGS. 1-5. In particular, FIGS. 1 and 2 show the lower flap completely covering the weir pit with its guide in a frame pivotably mounted in the pillar. Fig. 3 illustrates a rolling support and sealing of the lower flap, while in Figs. 4 and 5 a shorter lower flap is shown, which is controlled by a parallelogram guide from the pillar.
In the exemplary embodiments (Fig. 1-5), the baffle plate of the upper flap is 1, the casing sheet of the torsionally rigid hollow body is 2, the intermediate cross frame is 3 and the row of joints
EMI2.1
normal sole named 12 on the underwater side. Through the upper row of joints 5, the lower flap is connected to the upper flap, consisting of the cover plate 6, the jacket plate 7 and the intermediate transverse frame 8 (FIG. 3). The torsion-resistant hollow body formed from a part of the cover sheet and the jacket sheet enables the lower flap to be carried freely and without support on the sole.
The intermediate cross frame 8 extend to the lower edge 17 of the lower flap (FIG. 3) and thereby enable the double flap weir to be supported on the sole 11, and the like. between the support teeth 14 or 15. The air holes 16 in the casing sheet 2 of the upper flap prevent the formation of undesired buoyancy.
In Fig. 1 the guide provided in the weir pillar, which causes the prescribed movement of the lower flap, is shown. For this purpose, the end transverse frame 18 of the lower flap is first extended upwards beyond the apex joint 5 so that the upper end of the end transverse frame or the pair of double rollers 20, 21 arranged at this end on the axis 19 during the entire movement of the lower flap outside the Stromungs- and Siahreiehes remain. Since the movement of the lower edge 17 of the lower flap along the sole heel 11 corresponds to a certain trajectory of the above-mentioned pair of double rollers 20, 21, the movement of the lower flap is controlled by guiding the double rollers between the inner and outer rails 22 and 23 formed according to this trajectory Position of the upper flap clearly determined.
Fig. 2 illustrates the practically no clearance guidance of the axis 19 or the rollers 20 and 21 between the rails, in that the inner pair of rollers 20 run on the pair of rails 22 and the outer pair of rollers 21 on another pair of rails 23 and thereby both pairs of rollers with their rails at the same time and can stay in touch all the time. The pair of rails 22 is in the stiffening beam 24 and the
EMI2.2
unified framework. The purpose of this connection is to be able to relocate the rail frame and thereby the guideway of the pair of double rollers and thereby enable the lower edge 17 to be guided over them, for example if any support teeth 14 and 15 are present.
The routing of the guide is realized here in that the rail frame consisting of the beams 24 and 25 is rotatably arranged around the axis 26 attached in the pier masonry, the axis of rotation 26 being two-way.
EMI2.3
With the double flap folded down. Due to this arrangement of the axis of rotation, the upper part of the guideway, where the rollers are located when the upper flap is at a steeper position, has the greatest chances, and it is thereby possible to locate the lower edge 17 of the lower flap in that area of the sole heel 11 where the supporting teeth are arranged to stand out from this.
The viewing frame is pivoted by the tensile and pressure-resistant lifting means 28, which is connected to the viewing frame, in particular to the support 24, by the axis 27, while the upper flap can be held in any position by the main lifting means 29 engaging in the apex joint 5. The position of the pairs of rails 22, 23 and of the carrier 24, which corresponds to the lower flap edge 17 raised above the support teeth, is indicated by dashed lines in FIG. The outermost position of the rail frame in one pivoting direction, corresponding to the movement of the edge 17 directly along the sole heel 11, can be limited by the stop 30.
In Fig. 3 an arrangement for the lower edge of the lower flap is shown, in which the continuously extending over the entire length of the flap roller. 31 serves as a support and seal at the same time.
Finally, FIGS. 4 and Ï represent an exemplary embodiment in which the movement of the lower flap is not carried out directly through the end transverse frame 18, as in FIG
<Desc / Clms Page number 3>
Mediation of an articulated linkage is steered from the guide track 40. For this purpose, the end transverse frame together with the articulated rods 33, 34 and 35 forms a four-bar linkage, the two lower joints located in the end transverse frame 18 being the apex joint 5 and the joint 39 located next to the lower cap edge, while one of the two upper joints is 37 is guided on a circular path by means of the articulated rod 32 rotatable about the fixed point 36 and the other 38 carries the steering rollers 20, 21 on its axis, which move between the double track 40.
The lower flap consisting of the cover plate 6, the jacket plate 7 and the intermediate transverse frame, which is not specifically shown in FIGS. 4 and 5, is shorter than in the above exemplary embodiment and is guided by the aforementioned guide in such a way that it floats freely and flat in steeper positions of the upper flap so that it keeps the overflow jet away from the pool 13 and directs it as far as possible into the upstream pool 41, while in the further course of the lowering the lower flap assumes a steeper position due to the steering, so that it, as FIG. 5 shows, on the sole of the basin 41 and so, supported by the overfall jet, which washes away debris that has accumulated in the antechamber 41.
In the completely lowered position, the lower flap lies in the basin 41. Between the basin 13 and the fore basin 41, at the end of its bottom rising towards the upper water, a continuous threshold 42 is arranged, which makes it difficult for the bed load to migrate into the main basin 13. For the double guide track 40 of the double roller 20, 21, the most appropriate shape or the most favorable course must be determined in each particular case by hydraulic tests.
With regard to the quadrangular joint guide, it should be emphasized that the parallelism between the joint rods 33 and 34, as well as between the joint rod 35 and the connecting line of the joint axis 5 with the joint axis 39 and finally between the joint rod 32 and the connecting line of the joint axes of 4 and 5 for the induction a clear steering not
EMI3.1
the remaining analog parts have been designated with the same reference numerals as before.
PATENT CLAIMS:
1. Mechanically driven double flap weir with torsion-resistant damming flap driven by the weir pillar at one or both ends, at the free edge of which a second flap is articulated, characterized in that this second flap is also torsion-resistant and that its movement and position from the end cross frame (18) or is actuated from the pillar in such a way that, as required, the lower edge of the second flap moves along the defensive sole or can be lifted high above it.