AT15996U1 - Regenwasser-Ablaufelement - Google Patents

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AT15996U1
AT15996U1 ATGM50125/2017U AT501252017U AT15996U1 AT 15996 U1 AT15996 U1 AT 15996U1 AT 501252017 U AT501252017 U AT 501252017U AT 15996 U1 AT15996 U1 AT 15996U1
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Zambelli Fertigungs Gmbh & Co Kg
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Abstract

Regenwasser-Ablaufelement (1, 2), das mit einem anderen Regenwasser-Ablaufelement an stutzenartigen Abschnitten (5) mit zueinander komplementären Profilquerschnitten unterschiedlicher lichter Weite in einer übergreifenden Weise zusammensteckbar ist, gekennzeichnet durch eine zumindest abschnittsweise um den Umfang des stutzenartigen Abschnitts (5) des Regenwasser- Ablaufelements ausgebildeten sickenartigen Eintiefung (9), die in Steckrichtung vor einem Klemmabschnitt (10) des stutzenartigen Abschnitts (5), an dem dieser mit dem komplementären stutzenartigen Abschnitt (5) des anderen Regenwasser-Ablaufelements (1, 2) eine feste Verbindung herstellen kann, angeordnet ist und einen Ring (11) aus elastischem Material hält, der so dimensioniert ist, dass er im montierten Zustand zumindest eine provisorische Halteverbindung zwischen den noch nicht vollständig zusammengesteckten stutzenartigen Abschnitten (5) herstellen kann.

Description

Beschreibung [0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Regenwasser-Ablaufelement als Bestandteil einer Regenwasser-Ablaufgarnitur, das mit einem anderen Regenwasser-Ablaufelement der Regen-wasser-Ablaufgarnitur an stutzenartigen Abschnitten mit zueinander komplementären Profilquerschnitten unterschiedlicher lichter Weite in einer übergreifenden Weise zusammensteckbar ist.
[0002] Regenwasser-Ablaufgarnituren umfassen üblicherweise einen an einer Regenrinne zu befestigenden Einhänge- oder Rinnenstutzen, welcher mit einem stutzenartigen Abschnitt in Form eines rohrförmigen Auslassstutzens ausgestattet ist, einen mit dem Rinnenstutzen zu verbindenden Rohrbogen und ein an den Rohrbogen anschließendes Fallrohr und werden grundsätzlich jeweils vor Ort am Gebäude zusammengebaut. Im Hinblick auf die Tatsache, dass die Teile der Regenwasser-Ablaufgarnitur in vertikaler Orientierung zusammengebaut werden müssen, ergibt sich für den jeweiligen Monteur oder Handwerker das Problem, dass er mit einer Hand beispielsweise den Rohrbogen mit dem Auslassstutzen des Rinnenstutzens in Anlage halten und mit der anderen Hand versuchen muss, den Rohrbogen in das anschließende Fallrohr einzusetzen.
[0003] Erst wenn die komplementären stutzenartigen Abschnitte der Regenwasser-Ablaufelemente vollständig zusammengesteckt sind, gelangen üblicherweise in den stutzenartigen Abschnitten ausgebildete Klemmabschnitte in Eingriff miteinander, wodurch eine feste bzw. annähernd starre Verbindung hergestellt ist, die nur durch erhöhten Kraftaufwand wieder zu lösen ist und die jeweilige Ablaufgarnitur endgültig zusammengebaut ist.
[0004] Nachdem die einzelnen Bestandteile der Regenwasser-Ablaufgarnitur häufig nicht in absolut fluchtender Ausrichtung zusammengebaut werden können, beispielsweise in Folge besonderer Gegebenheiten des Gebäudes, bedarf die Montage einer mehrteiligen Regenwasser-Ablaufgarnitur seitens des Monteurs oder Handwerkers einer erheblichen Geschicklichkeit und teilweise auch eines beträchtlichen Kraftaufwandes.
[0005] Aus dem Umstand, dass der Zusammenbau einer Regenwasser-Ablaufgarnitur seitens des Handwerkers oder Monteurs einer besonderen Geschicklichkeit bedarf, resultiert naturgemäß auch die Gefahr, dass dem Handwerker oder Monteur ein Teil entgleiten kann, was für diesen selbst oder für andere eine nicht unerhebliche Gefahr darstellt.
[0006] Um diesem Problem abzuhelfen und den Monteur oder Handwerker zu entlasten und insbesondere ein Herabfallen von Teilen zu verhindern sind bereits verschiedene Vorschläge gemacht worden.
[0007] Einer dieser Vorschläge sieht vor, dass der Monteur oder Handwerker den Rohrbogen auf den Auslassstutzen des Rinnenstutzens aufsteckt und anschließend mittels eines sog. Pop-Niets sichert. Dieser Vorschlag bringt aber keine besondere Entlastung des Monteurs oder Handwerkers mit sich.
[0008] Gemäß einem anderen Vorschlag ist der Auslassstutzen des Rinnenstutzens mit einer Kralle bzw. einem an ihm befestigten Halteelement ausgestattet, welches sich beim Aufschieben des Rohrbogens bestimmungsgemäß an diesem Verkrallen soll, so dass der auf diesen aufgeschobene Rohrbogen nach dem Aufschieben mit einer gewissen Kraft am Auslassstutzen des Rinnenstutzens gehalten wird. Eine Kralle oder ein entsprechend bewehrtes Halteelement, welches immerhin schneidend oder zumindest ritzend in das Material des Rohrbogens eindrin-gen soll bringt aber auch eine Verletzungsgefahr für den Monteur oder Handwerker mit sich und führt zu einer Beschädigung einer Oberflächenbehandlung oder -beschichtung des Materials, was neben einer optischen Beeinträchtigung auch zu Korrosion führen kann.
[0009] Aus der DE 3602658 A1 ist eine Regenwasser-Ablaufgarnitur mit einem Verbindungssystem für einander übergreifende rohrförmige Bestandteile aus Metallblech bekannt, welche einen Rinnenstutzen und ein Bogenteil in Form eines Rohrbogens umfassen und welche zueinander komplementäre Profilquerschnittformen unterschiedlicher lichter Weite aufweisen. Zum
Zwecke des temporären Festlegens des Rohrbogens am Auslaufstutzen des Rinnenstutzens bei der Montage ist am Auslaufstutzen eine umlaufende, nach innen gerichtete Sicke und am Rohrbogen eine ebenfalls nach innen gerichtete Einprägung oder knopfförmige Durchsetzung vorgesehen.
[0010] Die US 266017 A beschreibt eine Rohrverbindung für Rohrstutzen aus einem Blechmaterial, die mehrere am Umfang verteilte, nach außen gerichtete Ausformungen oder Vorsprünge an dem innen liegenden Rohrstutzen sowie eine nach außen gerichtete Umfangsnut mit axialen Erweiterungsnuten am außen liegenden Rohrstutzen aufweist, wobei sich die Erweiterungsnuten von der Umfangsnut bis zum Rand des Rohrstutzens erstrecken und so dimensioniert und angeordnet sind, dass die Vorsprünge am anderen Rohrstutzen bajonettartig über die Erweiterungsnuten in die Umfangsnut eingeführt und verriegelt werden können.
[0011] Die AT 276716 B beschreibt eine Verbindung eines konischen Abschnittes eines Dachrinnenstutzens mit einem zu einem Fallrohr führenden Einlaufstutzen, wobei der Dachrinnenstutzen und der Einlaufstutzen aus einem elastischen Kunststoff bestehen und konisch ausgebildet sind und in dem konischen Bereich eine der Berührungsflächen des Dachrinnenstutzens und des Einlaufstutzens mindestens eine sich in einer Sicke der anderen Berührungsfläche zentrierende entsprechende Ausweitung aufweist.
[0012] Die DE 102005013219 B4 beschreibt eine Regenwasser-Ablaufgarnitur, bei der die rohrförmigen Bestandteile zueinander komplementäre Profilquerschnittsformen unterschiedlicher lichter Weiten aufweisen, wobei der obere, übergriffene Bestandteil der Auslaufstutzen des Rinnenstutzens ist und über seinen Umfang verteilt mehrere lokale, radial nach außen gerichtete und zumindest teilweise federnd elastisch verformbare Ausformungen besitzt, und das untere, übergreifende Bestandteil das Bogenteil ist und mit einer umlaufenden, nach außen gerichteten Rinne versehen ist. Diese Ausgestaltung erfordert relativ starke lokale Verformungen an beiden komplementären stutzenartigen Abschnitten der Regenwasser-Ablaufelemente, die auch an der Außenseite sichtbar sind, was neben einer optischen Beeinträchtigung aufgrund der Umformung auch zu einer lokalen Beschädigung einer Oberflächenbehandlung oder -beschichtung des Materials führen kann.
[0013] Von diesem Stand der Technik ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Regenwasser-Ablaufelement als Bestandteil einer Regenwasser-Ablaufgarnitur, das mit einem anderen Regenwasser-Ablaufelement der Regenwasser-Ablaufgarnitur an stutzenartigen Abschnitten mit zueinander komplementären Profilquerschnitten unterschiedlicher lichter Weite in einer übergreifenden Weise zusammensteckbar ist, vorzuschlagen, das selbst bei weniger günstigen Montagebedingungen, eine problemlose und sichere provisorische Verbindung der Bestandteile der Regenwasser-Ablaufgarnitur gewährleistet und dadurch die Montage erleichtert, das auch bei empfindlichen Materialien eine Beschädigung der Oberflächen durch das Zusammenstecken verhindert, und das optisch ansprechend ausgestaltet ist.
[0014] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Regenwasser-Ablaufelement mit den Merkmalen des Schutzanspruches 1 gelöst. Bevorzugte Ausgestaltungen sind in den abhängigen Schutzansprüchen angegeben.
[0015] Die Erfindung betrifft demnach ein Regenwasser-Ablaufelement, das mit einem anderen Regenwasser-Ablaufelement an stutzenartigen Abschnitten mit zueinander komplementären Profilquerschnitten unterschiedlicher lichter Weite in einer übergreifenden Weise zusammensteckbar ist. Das Regenwasser-Ablaufelement hat eine zumindest abschnittsweise um den Umfang des stutzenartigen Abschnitts des Regenwasser-Ablaufelements ausgebildete sickenartige Eintiefung, die in Steckrichtung vor einem Klemmabschnitt des stutzenartigen Abschnitts, an dem dieser mit dem komplementären stutzenartigen Abschnitt des anderen Regenwasser-Ablaufelements eine feste Verbindung hersteilen kann, angeordnet ist und einen Ring aus elastischem Material hält, der so dimensioniert ist, dass er im montierten Zustand eine Halteverbindung zwischen den zusammengesteckten stutzenartigen Abschnitten hersteilen kann. [0016] Die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Regenwasser-Ablaufelements gestattet es, die Montagehilfe in Form der sickenartigen Eintiefung und des Rings ohne großen Aufwand im Rahmen der Herstellung mit auszubilden. Außerdem kann der Monteur oder Handwerker die Regenwasser-Ablaufelemente ohne besonders große Kraft und ohne weitere Hilfsmittel bei der Montage provisorisch zusammenstecken, um dann ggf. noch eine gesicherte Verbindung, z.B. durch eine Nietverbindung, herzustellen. Während dieser provisorischen Verbindung durch die Reibung zwischen dem Ring und der Gegenfläche am anderen Ablaufelement ist die Verbindung der beiden Elemente aber schon gegen unbeabsichtigtes Lösen gesichert und die provisorische Verbindung hinterlässt keine Beschädigungen oder Kratzer an den Elementen. Außerdem ist die Montagehilfe, zumindest wenn die sickenartige Eintiefung nur in dem übergriffenen stutzenartigen Abschnitt ausgebildet ist, von außen nicht sichtbar, weil der übergreifende stutzenartige Abschnitt glatt bzw. ohne Eintiefung ausgebildet sein kann.
[0017] Vorzugsweise ist der Ring aus einem witterungsbeständigen Material, vorzugsweise aus einem Gummimaterial oder aus Silikonmaterial hergestellt.
[0018] Vorzugsweise erstreckt sich die sickenartige Eintiefung nutartig um den gesamten Umfang des stutzenartigen Abschnitts.
[0019] Vorzugsweise ist die sickenartige Eintiefung an einer Innenumfangsseite oder an einer Außenumfangsseite des stutzenartigen Abschnitts geöffnet.
[0020] Vorzugsweise ist der Klemmabschnitt des stutzenartigen Abschnitts durch eine konische Erweiterung bzw. Verengung des Profilquerschnitts des stutzenartigen Abschnitts gebildet.
[0021] Vorzugsweise ist das Regenwasser-Ablaufelement aus einem Blechteil und vorzugsweise aus Stahl, Aluminium, Kupfer, Zink, verzinktem Stahl oder aus beschichteten oder lackierten Blechen aus den vorstehend genannten Materialien hergestellt.
[0022] Vorzugsweise ist das Regenwasser-Ablaufelement ein Einhänge- oder Rinnenstutzen, ein Rohrbogen oder ein gerades Rohrstück oder Fallrohr.
[0023] Die Erfindung ist in der nachfolgenden Beschreibung eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels im Einzelnen beschrieben. In der Zeichnung zeigt die [0024] Figur 1 eine perspektivische Darstellung eines Rinnenstutzens; [0025] Figur 2 eine Seitenansicht der Verbindung zwischen dem Rinnenstutzen und einem Rohrbogen; und [0026] Figur 3 vergrößerte Darstellung des Details "A" des Verbindungsbereichs von Figur 2.
[0027] Die in der Zeichnung (Fig. 1 und 2) dargestellten Regenwasser-Ablaufelemente als Teile einer Regenwasser-Ablaufgarnitur umfassen einen mit einer in der Zeichnung nicht gezeigten Regenrinne zu verbindenden Einhänge- oder Rinnenstutzen 1 und einen Rohrbogen 2. Der Rinnenstutzen 1 weist einen im Allgemeinen kegelstumpfförmig gestalteten Hauptkörper 3 auf, welcher zur Befestigung an der Regenrinne mit freigeschnittenen Lappen 4 ausgestattet ist. An den Hauptkörper 3 des Rinnenstutzens 1 ist ein rundrohrförmiger Auslassstutzen 5 (stutzenartiger Abschnitt) angeschlossen, mit welchem bestimmungsgemäß ein stutzenartiger Abschnitt des Rohrbogens 2 mit komplementärem Profilquerschnitt unterschiedlicher lichter Weite in einer übergreifenden Weise verbunden werden soll.
[0028] Der Auslassstutzen 5 des Rinnenstutzens 1 weist einen geringeren Durchmesser auf als das diesem zugewandte Ende 7 des ein stutzenartigen Abschnitts des Rohrbogens 2, derart, dass der Rohrbogen 2 im Zuge der Montage auf den Auslassstutzen 5 aufgeschoben werden kann. Die erforderliche Differenz zwischen dem Außendurchmesser des Auslassstutzens 5 und dem lichten Durchmesser des diesem zugewandten Endes 7 des stutzenartigen Abschnitts des Rohrbogens 2 ist durch die Materialstärke des Auslassstutzens 5 bestimmt.
[0029] In dem bestimmungsgemäß vom aufzuschiebenden Ende 7 des Rohrbogens 2 übergriffenen Bereich 8 des Auslassstutzens 5 ist eine um den Umfang des Auslassstutzens 5 umlaufende sickenartige Eintiefung 9 ausgebildet, die sich nutartig um den gesamten Umfang er streckt und zur Innenseite durchgesetzt und zur Außenseite offen ist. Die sickenartige Eintie-fung 9 befindet sich in Steckrichtung vor einem Klemmabschnitt 10 des Auslassstutzens 5, an dem dieser mit dem komplementären stutzenartigen Abschnitt des Rohrbogens 2 eine Verbindung herstellen kann, wenn die Abschnitte zusammengesteckt sind. Der stutzenartige Abschnitt 5 des Rinnenstutzens 1 bzw. des Rohrbogens 2 kann im Bereich des Klemmabschnitts 10 gerade oder leicht konisch verengt oder erweitert sein.
[0030] Die sickenartige Eintiefung 9 hält einen Ring 11 aus elastischem Material, der so dimensioniert ist, dass er im montierten Zustand nur soweit über die Eintiefung nach Außen vorsteht, dass er zumindest eine provisorische Halteverbindung zwischen den noch nicht vollständig zusammengesteckten stutzenartigen Abschnitten 5 herstellen kann.
[0031] Der Ring 11 ist aus einem witterungsbeständigen Material, vorzugsweise aus einem Gummimaterial oder aus Silikonmaterial hergestellt. Da der Ring hauptsächlich die provisorische Befestigung bei der Montage und nicht die langjährige Abdichtung erfüllen muss, kann hier ein einfaches, kostengünstiges Material aus Gummi oder ein anderes wasserfestes und ausreichend elastisches bzw. dehnbares Material verwendet werden.
[0032] Der Ring 11 überbrückt an dieser Stelle größere Maßtoleranzen bei Rohrbogen oder Rinnenstutzen und erfüllt hauptsächlich den Zweck als Montagehilfe. Er vermeidet außerdem, dass Kratzer zwischen den Elementen (bei Montage bzw. De- und Remontagen) zumindest in den Bereichen außerhalb des eigentlichen Klemmabschnitts vermieden werden, was bei Verwendung von beschichteten oder lackierten Materialien bzw. bei vorbewittertem Zinkmaterial für die Regenwasser-Ablaufelemente wichtig ist. Schließlich dichtet der Ring bei stumpfgeschweißten Rinnenstutzen und Rohrbögen die Verbindung zusätzlich ab.
[0033] Die Klemmung im Bereich des Klemmabschnitts ist ohne weitere Rast- oder Befestigungsmittel üblicherweise leicht lösbar, um die Montage zu erleichtern. In Kombination mit dem Ring in der Eintiefung in Einsetzrichtung vor dem Klemmabschnitt ergibt sich aber eine Verbindung zwischen den Ablaufelementen (Rinnenstutzen und Rohrbogen), die als Montagehilfe dient und bei kleineren Dachvorsprüngen auch als dauerhafte Verbindung, z.B. ohne zusätzliche Vernietung oder Verlötung genutzt werden kann.
[0034] In der dargestellten Ausführungsform ist die sickenartige Eintiefung 9 an dem stutzenartigen Abschnitt von nur einem der beiden zusammensteckbaren Regenwasser-Ablaufelemente ausgebildet. In einer nicht dargestellten Variante kann eine sickenartige Eintiefung auch an den stutzenartigen Abschnitten von beiden Ablaufelementen an entsprechenden fluchtenden Positionen ausgebildet sein. In diesem Fall liegt der Ring nach der Befestigung den sickenartigen Eintiefungen von beiden stutzenartigen Abschnitten, wodurch eine stabilere Befestigung erreicht wird und eine spürbare definierte Steckposition vorgegeben ist.
[0035] Die sickenartige Eintiefung kann, was nicht dargestellt ist, auch so ausgebildet sein, dass sie durch mehrere um den Umfang verteilte Eintiefungsabschnitte gebildet ist, so dass sie sich zumindest abschnittsweise um den Umfang erstreckt.
[0036] Die sickenartige Eintiefung kann, wie dargestellt und bevorzugt, an einer Außenumfangsseite des stutzenartigen Abschnitts geöffnet sein und den Ring darin halten. Sie kann aber auch an einer Innenumfangsseite geöffnet sein. In diesem Fall kann die Eintiefung in dem stutzenartigen Abschnitt 5 des Rohrbogens 2 ausgebildet sein, während der komplementäre stutzenartige Abschnitt 5 des Rinnenstutzens 1 gerade ausgebildet sein kann.
[0037] Das Regenwasser-Ablaufelement ist vorzugsweise als Blechteil ausgebildet, beispielsweise aus Stahl, Aluminium, Kupfer, Zink, verzinktem Stahl oder aus beschichteten oder lackierten Blechen aus den vorstehend genannten Materialien.
[0038] Funktional ist das Regenwasser-Ablaufelement wie dargestellt ein Einhänge- oder Rinnenstutzen oder ein Rohrbogen als Bestandteil einer Regenwasser-Ablaufgarnitur, kann aber auch ein gerades Rohrstück oder Fallrohr sein, das mit dem Rinnenstutzen oder Rohrbogen an stutzenartigen Abschnitten mit komplementären Profilquerschnitten zusammengesteckt werden kann.
[0039] Die erfindungsgemäßen Regenwasser-Ablaufelemente werden in an sich bekannter Weise als Blechbiegeteile hergestellt. Die sickenartige Eintiefung wird erst in einem letzten Herstellungsvorgang eingedreht und anschließend wird der Ring in die Eintiefung installiert.

Claims (7)

  1. Ansprüche
    1. Regenwasser-Ablaufelement (1, 2), das mit einem anderen Regenwasser-Ablaufelement an stutzenartigen Abschnitten (5) mit zueinander komplementären Profilquerschnitten unterschiedlicher lichter Weite in einer übergreifenden Weise zusammensteckbar ist, gekennzeichnet durch eine zumindest abschnittsweise um den Umfang des stutzenartigen Abschnitts (5) des Regenwasser-Ablaufelements ausgebildeten sickenartigen Eintiefung (9), die in Steckrichtung vor einem Klemmabschnitt (10) des stutzenartigen Abschnitts (5), an dem dieser mit dem komplementären stutzenartigen Abschnitt (5) des anderen Regenwasser-Ablaufelements (1, 2) eine feste Verbindung hersteilen kann, angeordnet ist und einen Ring (11) aus elastischem Material hält, der so dimensioniert ist, dass er im montierten Zustand zumindest eine provisorische Halteverbindung zwischen den noch nicht vollständig zusammengesteckten stutzenartigen Abschnitten (5) hersteilen kann.
  2. 2. Regenwasser-Ablaufelement (1,2) nach Anspruch 1, wobei der Ring (11) aus einem witterungsbeständigen Material, vorzugsweise aus einem Gummimaterial oder aus Silikonmaterial hergestellt ist.
  3. 3. Regenwasser-Ablaufelement (1, 2) nach Anspruch 1 oder 2, wobei die sickenartige Eintiefung (9) sich nutartig um den gesamten Umfang des stutzenartigen Abschnitts (5) erstreckt.
  4. 4. Regenwasser-Ablaufelement (1, 2) nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die sickenartige Eintiefung (9) an einer Innenumfangsseite oder an einer Außenumfangsseite des stutzenartigen Abschnitts (5) geöffnet ist.
  5. 5. Regenwasser-Ablaufelement (1, 2) nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei der Klemmabschnitt (10) des stutzenartigen Abschnitts durch eine konische Erweiterung bzw. Verengung des Profilquerschnitts des stutzenartigen Abschnitts (5) gebildet ist.
  6. 6. Regenwasser-Ablaufelement (1,2) nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei dieses aus einem Blechteil und vorzugsweise aus Stahl, Aluminium, Kupfer, Zink, verzinktem Stahl oder aus beschichteten oder lackierten Blechen aus den vorstehend genannten Materialien hergestellt ist.
  7. 7. Regenwasser-Ablaufelement (1,2) nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei dieses ein Einhänge- oder Rinnenstutzen, ein Rohrbogen oder ein gerades Rohrstück oder Fallrohr ist. Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
ATGM50125/2017U 2017-06-28 2017-06-28 Regenwasser-Ablaufelement AT15996U1 (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB770668A (en) * 1954-05-13 1957-03-20 Bendz Ltd Improvements relating to stack pipes
JPS603350A (ja) * 1983-06-18 1985-01-09 ド−エイ外装有限会社 雨樋

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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