AT160379B - Verfahren zum Befestigen von Schwebstoffiltern im Gehäuse von Atemschutzfiltern. - Google Patents

Verfahren zum Befestigen von Schwebstoffiltern im Gehäuse von Atemschutzfiltern.

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  Verfahren zum Befestigen von Schwebstoffiltern im Gehäuse von Atemschutzfiltern. 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Befestigen eines aus Fasern bestehenden   Schwebstoff-   filters im Gehäuse von Atemschutzfiltern. Die Befestigung solcher Filter erfolgte bisher gewöhnlich in der Weise, dass das Innere des Filtergehäuses mit einer im erwärmten Zustande streichbaren Masse bestrichen wurde, die nach dem Erkalten eine glatte Oberfläche bildete. Infolge der glatten Oberfläche liess sich das Schwebstoffilter ohne Behinderung oder Zerstörung in das Filtergehäuse einschieben. Nach Verschliessen des Filters durch einen Siebdeckel musste das Filtergehäuse erwärmt werden, so dass der Klebstoff wirksam wurde. 



   Dieses Verfahren ist in mancher Hinsicht nachteilig. Die Auftragung eines bei Erwärmung 
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 Metallfläche dem Klebstoff schon beim Auftragen grosse Wärmemengen entzieht und ihn zu schnell erstarren lässt. Um eine möglichst glatte Oberfläche zu erzielen, musste daher das Filtergehäuse schon beim Bestreichen mit dem Klebstoff erwärmt werden. Anderseits leiden gewisse Faserstoffkombinationen stark in ihrer Filterwirkung durch das Erhitzen, so dass bei solchen eine Befestigung im Gehäuse nach diesem Verfahren nicht möglich war. Ein weiterer Nachteil bestand darin, dass man nachträglich nicht mehr feststellen konnte, ob das Gehäuse erwärmt wurde und ob tatsächlich das Ankleben des Filters erfolgt war. 



   Die Erfindung betrifft nun ein anderes Verfahren, durch das die vorgenannten Nachteile vermieden werden. 



   Das erfindungsgemässe Verfahren besteht darin, dass man die ursprünglich fest zusammenhängende oder durch künstliche Pressung zusammengehaltene Fasermasse an den für die Klebung vorgesehenen Stellen, also vorzugsweise am Rande, mittels Spritzpistole oder einer sonst geeigneten Vorrichtung mit schnell trocknendem Lack, Nitrolack, Zaponlack od. dgl. bespritzt und sodann unverzüglich mittels geeigneter Führung in das Filtergehäuse eindrückt. Hiebei hat sich gezeigt, dass der Lack nicht in das Filter einzieht und daher die Filterwirkung der Fasern nicht beeinträchtigt. Zweckmässig wählt man den Durchmesser des Schwebstoffilters so, dass er nur wenig grösser als die lichte Weite des Filtergehäuses ist. Die Vorrichtung zum   Eindrücken   kann aus einem schwach konischen Füllansatz bestehen, der auf die Filteröffnung gestellt wird.

   Ein Stempel von dem Querschnitt des Filters schiebt das Filter durch den schwach konischen Füllansatz hindurch und drückt das Filter etwas zusammen. Wenn das Filter den schwach konischen Ansatz passiert hat, hat es das Bestreben, sich wieder seitlich auszudehnen und gleitet in die ihm zugewiesene Lage. Das Filtergehäuse kann nun verschlossen werden. Der schnell trockende Lack verklebt die Filterwände mit dem fasrigen Filter in ganz kurzer Zeit. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum Befestigen eines aus zusammenhängenden Fasermassen bestehenden Schwebstoffilters im Gehäuse eines Atemschutzfilters, dadurch gekennzeichnet, dass die Fasermasse an den   im Filtergehäuse   festzuklebenden Stellen mit einem schnell trocknenden Lack, insbesondere Nitrolack, bestrichen oder bespritzt und vor dem Erhärten des Lackes mit einer geeigneten Vorrichtung in das   Filtergehäuse   eingedrückt wird. 

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Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen schwach konischen Füllansatz, der auf die Filteröffnung gesetzt und durch den das mit Klebstoff versehene Filter mittels eines Stempels in die Filterbüchse gedrückt wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT160379D 1937-05-13 Verfahren zum Befestigen von Schwebstoffiltern im Gehäuse von Atemschutzfiltern. AT160379B (de)

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