AT160420B - Verfahren zur Schädlingsbekämpfung. - Google Patents

Verfahren zur Schädlingsbekämpfung.

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  Verfahren zur Schädlingsbekämpfung. 



   In der Schädlingsbekämpfung spielen die Schwermetall enthaltenden anorganischen Mittel auch heute noch eine bedeutende Rolle. Hingewiesen sei lediglich auf das Kupfersulfat. Diese anorga-   nischen Sehwermetallsalze sind nur in saurer Losung in ionaler Form beständig. Derartige saure Losungen   können nun aber im allgemeinen nicht ohne weiteres verwendet werden, da sie den Pflanzen unzuträglich sind. Man muss sie daher durch Zusatz einer Base neutral oder alkalisch machen, wobei Schwermetallhydroxyd oder-karbonat ausfällt. So setzt man beispielsweise einer   Kupfersulfatlösung   vorzugsweise Kalk oder Soda zu und erhält dann die sogenannte Kupferkalkbrühe oder Kupfersodabrühe. Ähnlich liegen die Verhältnisse bei den andern Schwermetallverbindungen anorganischen Charakters. 



   Für die Beizung von Saatgut benutzt man reine Lösungen von Schwermetallverbindungen ohne Zusätze, wie beispielsweise reine Kupfersulfatlösung. Es dürfen jedoch auch hier nur Lösungen geringer Konzentrationen verwendet werden, um Schädigungen zu vermeiden. 



   Es wurde nun gefunden, dass sich Schwermetallverbindungen solcher Phosphorsäuren, die wasserärmer als Orthophosphorsäure sind, mit Vorteil für die Schädlingsbekämpfung, wie auch für die Saatgutbeize eignen. 



   Diese Schwermetallsalze zeigen, soweit sie   wasserlöslich   sind, nur eine ganz schwach saure, neutrale oder schwach alkalische Reaktion. 



   Wasserlöslich sind solche Verbindungen im allgemeinen dann, wenn sie gleichzeitig neben dem Schwermetall noch Alkali im Molekül enthalten, wie beispielsweise Kupfer-Natrium-Polyphosphat. 



   Die Wirkungsweise der beanspruchten Verbindungen geht beispielsweise aus folgenden Vergleichsversuchen hervor :
In den Versuchen wurde als Nährboden Traubenzuckergelatine   (10% Gelatine, 2% Trauben-   zucker, 0'5% NaCl) benutzt, in der jeweils 2% der Kupferverbindung gelöst bzw. suspendiert wurde. 
 EMI1.1 
 
Es wurden untersucht :
Kupfer-Natrium-Metaphosphat (Bezeichnung : 1),
Kupfer-Natrium-Polyphosphat (Bezeichnung : 2),
Kupfer-Natrium-Pyrophosphat (Bezeichnung : 3),
Kontrolle (Bezeichnung : K). 



   Nach fünf Tagen (bei einer Temperatur von 25 bis   26 )   zeigte sich in Nr. 1 schwaches Schimmelund Bakterienwachstum ; Nr. 2 keinerlei Wachstum ; Nr. 3 keinerlei Wachstum ; Kontrolle : sehr starkes Schimmel-, mässig starkes Bakterienwachstum. 



   Vergleichsversuche gegenüber Peronospora. 



   Kein Befall von Peronospora trat bei Verwendung von Spritzbrühen mit nachfolgendem Kupfergehalt auf :
1. Kupfer-Kalk-Mittel des Handels   0'17%   Cu,
2. ein hochwirksames Kupfermittel 0'08% Cu, 
 EMI1.2 
 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Schädlingsbekämpfung, dadurch gekennzeichnet, dass Schwermetallsalze solcher Phosphorsäuren verwendet werden, die wasserärmer als Orthophosphorsäure sind und im Molekül neben Schwermetall noch Alkali enthalten, insbesondere Sehwermetall-Alkalipolyphosphate. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die in Anspruch 1 gekennzeichneten Verbindungen im Gemisch mit andern an sich bekannten Mitteln verwendet werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT160420D Verfahren zur Schädlingsbekämpfung. AT160420B (de)

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