AT160720B - Verfahren zur Herstellung von gewickelten Tuben aus Papier od. dgl. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von gewickelten Tuben aus Papier od. dgl.Info
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Description
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Verfahren zur Herstellung von gewickelten Tuben aus Papier od. dgl.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von gewickelten Tuben aus Papier, Metallfolie, Cellophan oder sonstigem geeignetem Material.
Erfindungsgemäss werden bei solchen Tuben am oberen und bzw. oder am unteren Rande der zur Tube zu wickelnden Materialbahn, des Materialstreifens od. dgl. vor dem Wickeln Randstreifen, z. B. aus Metallfolie, Cellophan od. dgl., derart aufgebracht und mit dem Tubenmaterial verbunden, dass die Ränder der Wickelbahn von den Randstreifen umfasst werden.
Durch die erfindungsgemässe Herstellung wird eine wesentliche Verbesserung des den Hals bzw. das Füllende der Tube bildenden Materials erzielt. Am Tubenhals kann durch entsprechende Pressung nicht nur die Ausflussöffnung, sondern auch das Gewinde einwandfrei ausgebildet werden.
Damit entfällt das verteuernde Aufsetzen einer Kuppe, wobei gleichzeitig durch die Folie aus Metall, Cellophan od. dgl. eine undurchlässige Schulter-und Halswandung erzielt wird. Durch Erhitzen oder durch Verwendung von das Material lösenden Stoffen kann dasselbe erweicht und das Gewinde gleichmässiger gebildet werden. Durch die Verstärkung des Füllendes wird ein festes, einen dauerhaften Verschluss gewährleistendes Material geschaffen, das sich einerseits auf der automatischen Full-un ! Schliessmaschine leicht eindrucken lässt, anderseits auch in gefülltem und gefaltetem Zustande der Tube einen festen Abschluss sichert. Auch hier kann durch Anwendung von Lösemitteln für das Material oder durch seine Erhitzung eine noch festere bleibende Faltenbildung erzielt werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen Fig. 1 eine an den Rändern verstärkte Materialbahn in Ansicht, Fig. 2 dieselbe im Querschnitt, Fig. 3 einen Längsschnitt durch eine Tube mit verstärktem Hals-und Füllende.
Um die angeschärften Längsränder 1, 2 der Papierbahn 3 ist beiderseits ein Randstreifen 4, z. B. ein Metallstreifen, geschlagen, so dass die Bahnränder des Tubenmaterials von den Randstreifen 4 umfasst werden. Die Streifen sind mit der Materialbahn z. B. durch Verkleben verbunden. Nach dem Wickeln der Tube aus der Materialbahn ist sowohl der Halsteil 6 als auch das Füllende derselben (Fig. 3) verstärkt. In den Halsteil ist sowohl das Gewinde 7 als auch die Füllöffnung 8 eingepresst.
Das Füllende lässt sich infolge der Streifenverstärkung beim Füllen und Schliessen der Tube auf der automatischen Maschine leicht eindrücken, ohne federnd zurückzuspringen. Auch im gefüllten Zustande der Tube und bei gefaltetem Ende ist ein fester Verschluss gewährleistet. Zweckmässig können die Verschlussfalten am Füllende mittels Drahtklammern 8 verbunden werden, wobei durch Erhitzen oder Zusatz geeigneter Stoffe ein luftdichter Verschluss der beim Heften im Material entstehenden Löcher 9 erzielt wird.
PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von gewickelten Tuben aus Papier, Metallfolie, Cellophan oder sonstigen geeigneten Materialien bzw. der Kombination solcher Materialien, dadurch gekennzeichnet, dass am oberen und bzw. oder am unteren Rande der zur Tube zu wickelnden Materialbahn, des Materialstreifens od. dgl. vor dem Wickeln Randstreifen, z. B. aus Metallfolie, Cellophan od. dgl., derart aufgebracht und mit dem Tubenmaterial verbunden werden, dass die Ränder der Wickelbahn von den Randstreifen umfasst werden.
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Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussfalten am Füllende der Tube durch Heften mittels Drahts-rammern (8) miteinander verbunden werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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