AT160771B - Verfahren zur Erzeugung einer besonders hitzebeständigen Schutzschicht auf Werkstücken aus Eisen durch Zementieren. - Google Patents

Verfahren zur Erzeugung einer besonders hitzebeständigen Schutzschicht auf Werkstücken aus Eisen durch Zementieren.

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AT160771B
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  Verfahren zur Erzeugung einer besonders hitzebeständigen Schutzschicht auf   Werhstiieken aus  
Eisen durch Zementieren. 



   Es sind die verschiedensten Verfahren zur Erzeugung einer Schutzschicht auf Eisen (Stahl) bekannt, u. zw. auch im Wege des Zementieren, wobei insbesondere ein Zusatz von Aluminium die Hauptrolle spielt. Das mit Aluminium und meistens auch mit anderweitigen Beigaben umgebene Eisen wird also in einem geschlossenen Behälter erhitzt. 



   Solche Schutzschichten werden dann besonders hitzebeständig, wenn eine reine Mischung von pulverisiertem   Aluminium   und pulverisiertem metallischen Silizium ohne Beigabe von andern reaktionsfähigen oder bindenden Stoffen in einem solchen Mengenverhältnis benutzt wird, dass neben Aluminium auch Silizium in einer die Hitzebeständigkeit wesentlich beeinflussenden Menge in das Eisen einlegiert wird. Die so erzeugte Schutzschicht hat sich nebenbei auch noch widerstandsfähig gegen Korrosion und sogar gegen   Verschleissbeanspruchung   erwiesen. 



   Bemerkt sei, dass es bekannt ist, den elektrischen Widerstand von Eisen dadurch zu erhöhen, dass gewisse Metalle oder Metalloide, sowie auch gewisse Metalle und Metalloide in Pulverform durch Zementation in das Eisen diffundiert werden, wobei unter den Metallen auch Aluminium und unter den Metalloiden auch Silizium vorgeschlagen worden ist. Abgesehen davon, dass es sich hiebei um eine Zementation mit einem ganz andern Ziel handelt, fehlt aber auch der bestimmte Vorschlag, Aluminium und Silizium zu verwenden. Nur der gemeinschaftliche Einsatz von Aluminium und Silizium in Pulverform kann aber eine derartige Einlegierung von Silizium in das Eisen bewirken, dass die Hitzebeständigkeit erheblich erhöht wird.

   Anderseits ist es auch schon vorgeschlagen worden, bei der   EiÌ1legierung   eines Aluminiumüberzuges in Eisen diesen Überzug, der durch Spritzen, Galvanisieren od. dgl. auf-   gebracht wird, mit meinem siliziumhaltigen   Stoff (Wasserglas) zu bestreichen oder ihn in Quarzsand einzubetten, um den Luftsauerstoff bei dem zur Diffusion notwendigen Nacherhitzen fernzuhalten. Ebenso wurde vorgeschlagen, eine Paste auf das Eisen aufzubringen, die aus einem aluminium-und einem siliziumhaltigen Stoff in Pulverform nebst einem Bindemittel besteht.

   Bei Befolgung dieser beiden Vorschläge kann keine nennenswerte Erhöhung der Hitzebeständigkeit des Eisens entstehen, da, wie durch Versuche festgestellt wurde, die Anwesenheit des Aluminiums und des Siliziums in Pulverform das Einlegieren des Siliziums in das Grundmetall sichert, während eine Paste, sogar gleichgültig, ob sie Silizium enthält oder nicht enthält, keine Einlegierung ermöglicht, die übrigens auch nach dem erwähnten Vorschlag nicht behauptet wird. 



   Es ist auch bereits bekannt (britische Patentschrift Nr. 411982), auf Eisengegenständen durch Erhitzen in einem Gemisch von gepulvertem Aluminium, Siliziumkarbid, weiters von Chromchlorid und   Ammonehlorid   auf etwa 1150   C   Aluminium, Silizium und Chrom enthaltende hitzebeständige Schutzschichten zu erzeugen, da bei dieser Temperatur SiC in Silizium und Kohlenstoff zerfällt, worauf dann das Silizium ebenso wie das Aluminium und Chrom in das Eisen eindiffundiert. 



   Es wurde nun gefunden, dass besonders hitzebeständige Schutzschichten bei Anwendung einer pulverisierten Aluminium-Silizium-Legierung erhalten werden können, weil dadurch die Einlegierung des Siliziums und damit die Hitzebeständigkeit noch weiter gefördert wird. Der Siliziumgehalt kann 5-90% betragen, während 75% Aluminium und 25% Silizium sich als eine vorteilhafte Mischung bezeichnen lässt. Es ist auch möglich, ausser dem Silizium noch ein anderes Metall oder ein anderes Metalloid zuzusetzen ; genannt seien Chrom, Mangan, Titan od. dgl. 



   PATENT-ANSPRÜCHE
1. Verfahren zur Erzeugung einer besonders hitzebeständigen Schutzschicht auf Werkstücken aus Eisen oder Stahl durch Erhitzen der mit Aluminium-und Siliziumpulver umgebenen Werkstücke in einem geschlossenen Behälter ohne Beigabe von andern reaktionsfähigen oder bindenden Stoffen, dadurch gekennzeichnet, dass eine pulverisierte Aluminium-Silizium-Legierung mit 5-90% Silizium benutzt wird. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1 zur Erzeugung einer besonders hitze-, korrosions-und versehleiss- beständigen Schutzschicht, dadurch gekennzeichnet, dass die Aluminium-Silizium-Legierung etwa 75% Aluminium und 25% Silizium enthält. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT160771D 1935-11-05 Verfahren zur Erzeugung einer besonders hitzebeständigen Schutzschicht auf Werkstücken aus Eisen durch Zementieren. AT160771B (de)

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