AT16179B - Behälter für flüssige Glasmasse. - Google Patents

Behälter für flüssige Glasmasse.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Österreichische 
 EMI1.1 
   TITRE   TOLEDO GLASS COMPANY IN TOLEDO   (OHIO,   V. ST. A.). 



     Behälter   für flüssige Glasmasse. 



   Beim Glasblasen, besonders in Verbindung mit einer Ansaugeform, das heisst einem Formstück, das in die flüssige Glasmasse eingetaucht wird, wobei man die Masse durch Herausziehen der Luft in das Formsttick einsaugt, hat man die Erfahrung gemacht, dass die Berührung des kalten Metalles mit der flüssigen Glasmasse diese erstarren macht, so dass darauf an derselben Stelle der Glasmasse mit demselben Erfolge kein Glas entnommen werden kann.

   Bei dem üblichen Absangen kühlt das Absaugewerkzeug, wenn es in die Glasmasse eingetaucht wird, diese ab und die nächste Glasentnahme sowie die folgenden liefern kein Glas   von derselben Zähigkeit-  
Die vorliegende Erfindung hat den Zweck, diese   Übelstände   zu beseitigen und besteht im besonderen in der Anwendung eines Behälters oder Troges, an welchem an einer Stelle Glasmasse ausgeschöpft oder abgesaugt werden kann und der so eingerichtet ist, dass stets eine neue Stelle der   Glasmasse   in die Entnahmestelle gebracht und ausserdem der Teil der Musse, welchem vorher Glas entnommen wurde, von neuem erhitzt wird. 



   Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des   Bchältors nach   der vorliegenden 
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 . 4 bezeichnet einen Schmelzbehälter üblicher Bauart, in den die zu schmelzenden Bestandteile gewöhnlich bei B au dem einen Ende eingeführt werden (Fig.   2),   während das zur Erzeugung der erforderlichen Hitze dienende Gas von der Seite her am hinteren Ende zugeführt wird. Nahe dem Vorderende des   Behälters befindet   sich gewöhnlich eine Zwischenwand C, an deren Ende sich eine Durchgangsöffnung D befindet, durch die die Glasmasse tritt und im vorderen Räume des Behälters so auf gleicher Höhe steht.

   Der bekannte Zweck dieser Zwischenwand ist, Schaum und Unreinlichkeiten, die sich auf der   G1asoberBäche   ansammeln, zurückzuhalten und nicht mit an die Verbrauchsstelle zu führen. 
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 sich das Glas einen Ausweg sucht, sobald sein Spiegel über dio Unterkante der Öffnung steigt.

   Die Öffnung ist in einem Ansatz F fortgeführt und reicht so bis zu einem gewissen Punkte   oberhalb dos drehbaren Behälters (r,   in welchen die Glasmasse   hinabfliesst.   Über 
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 wand I besitzt, welche derart (luer über dem   drehbaren Behälter G vorläuft,   dass ein Teil J des Behälters über die Stirnwand hervorsteht und ein Stück der Glasmasse, wie durch K (Fig. 1) angedeutet ist, unbedeckt bleibt, so dass an diesem Punkte das Saugeisen, Tauch- oder   Schöpfworkzeug   an das Glas gebracht würden kann. 



   Der Behälter G ist, wie aus den Zeichnungen ersichtlich ; auf einer Wolle K'angebracht, welche, in geeigneten Lagern gestützt, beispielsweise mit einem Schaltrad L. oder dgl. versehen ist, mit dessen Hilfe der Behälter in Drehung versetzt werden kann. Mit diesem
Schaltrade zusammen arbeitet vorteilhaft eine von irgendeiner Kraftquelle intermittierend   angetriebene Schaltklinlo L',   so dass der Behälter durch eine ruckweise erfolgende Bewegung jedesmal soweit herumgedreht wird, dass eine neue Stelle der Glasmasse bis an die vor   der Stirnwand I gelegone   Entnahmestelle herumkommt. 

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   In Fig. 3 ist mit   a   der Punkt bezeichnet, an welchem der Eintauchvorgang am besten bewirkt wird, während b die Lagen dieses Punktes, wia er sie durch die ruckweise erfolgende Drehung erhält, veranschaulichen, worauf er unter der Stirnwand 1 hindurch wieder in die Heizkammer M zurückgeht. Es ist ersichtlich, dass eine solche von der Entnahmestelle wieder in die Heizkammer M beförderte Stelle a, welche durch das Eintauchen des Werkzeuges abgekühlt worden ist, so wiederum erhitzt und zu einem gleichförmigen   Grade   der Zähigkeit mit der übrigen Glasmasse gebracht wird, bevor die Stelle wiederum zur Entnahme gelangt. 



   Es ist einleuchtend, dass der   Scbmelzbehälter A weggelassen   und das Glas in dem   Behälter G   geschmolzen werden kann, wenn geringe Mengen von Glasmasse verarbeitet werden sollen. Der besondere Zweck der Anwendung des Behälters   A   in Verbindung mit G ist, einen beständigen Zufluss von Glasmasse zu haben und beständig den richtigen Stand der Glasmasse in G zu bewahren. 



   Wenn die Glasmasse in dem Behälter G geschmolzen werden soll, werden die Seiten- 
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 Bei der gewöhnlichen Verwendung in Verbindung mit dem Schmelzbehälter   A   sind diese Gaszufüirungsrohre nicht erforderlich, da die von   A   durch die   Öffnung E und den An-   
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   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Behälter für zu verarbeitende flüssige Glasmasse, welcher derart beweglich ist, dass er durch diese Bewegung für jede Entnahme von Glasmasse eine neue Entnahmestelle bietet und bei welchem die vorige, gleichfalls weiter bewegte Entnahmestelle von neuem erhitzt wird, zum Zwecke, die gesamte Glasmasse in einem   gleichförmigen   breiige Zustande zu erhalten.

Claims (1)

  1. 2. Eine Ausführungsform des Behälters nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass er drehbar angeordnet ist und durch diese Drohung für jede Entnahme eine neue Stelle der Glasmasse zur Entnahmestelle befördert. EMI2.3
AT16179D 1903-06-17 1903-06-17 Behälter für flüssige Glasmasse. AT16179B (de)

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