AT162029B - Einrichtung zur stetigen Veränderung der Induktivität. - Google Patents

Einrichtung zur stetigen Veränderung der Induktivität.

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AT162029B
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inductance
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coils
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Viktor Dipl Ing Fischmeister
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Viktor Dipl Ing Fischmeister
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  Einrichtung zur stetigen Veränderung der Induktivität. 



   Es wurde bereits vorgeschlagen, zur stetigen Veränderung einer Induktivität eine wendelförmige Spule axial zu verformen, wobei der Leitungsdraht gegen Erschütterungen und damit unbeabsichtigte Induktionsänderungen durch elastische Unterstützungen gesichert wurde, indem zwischen den Windungen Stücke aus Schwammgummi angeordnet oder aber die Windungen an Gummischnüren befestigt wurden. Zufolge des komplizierten Aufbaues solcher Spulen, aber auch der durch die Gummiunterstützungen verursachten Erhöhung der Eigenverluste und Eigenkapazität, haben sich solche Einrichtungen in der Praxis nicht durchgesetzt. 



   Gemäss der Erfindung ist die Spule nach Art einer Schraubenfeder selbsttragend und elastisch. 



  Hiedurch werden die genannten Mängel beseitigt, da die Spule völlig freitragend ausgebildet sein kann und gegen Erschütterungen oder dgl. auch ohne besondere Unterstützung der einzelnen Windungen genügenden Widerstand bietet. Eigenverluste und Eigenkapazität werden denkbar klein gehalten. Solche Spulen können in einfacher Weise auch für selbsttätige Regelung ausgebildet werden. 



   In der Zeichnung zeigen die Fig. 1 und 2 zwei   beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung. 



  Fig. 1 zeigt eine Drosselspule, deren Wicklung   zwecks Veränderung der Selbstinduktivität nach Art einer Schraubenfeder deformierbar ist. Es bezeichnet 1 eine Wendel aus elektrisch leitendem Werkstoff, 2 eine starre, 3 eine flexible Anschlussfahne, 4 einen Stütz-Isolator, 6 eine Stange aus Isolierstoff, 7 ein Zugseil, das z. B. zu einer Seilwinde führt, die das Seil in jeder Lage festzustellen gestattet. Durch Anziehen des Seiles wird die Wendel 1 gestreckt und damit ihre Selbstinduktivität verringert. Bei Nachlassen des Seiles zieht sich die Wendel elastisch zusammen und ihre Selbstinduktivität steigt an. Statt des Zugseiles können auch andere Mittel zur Ver- änderung des Wicklungsabstandes dienen, z. B. eine Schraube oder dgl. 



   Um die flexiblen Anschlussfahnen zu vermeiden, kann man beispielsweise die Selbstinduktivität gemäss Fig. 2 auf zwei Teilspulen 1 aufteilen, die   beiden unteren Enden dieser Spulen mit festen Anschlussfahnen 2 versehen und auf zwei Stütz-   Isolatoren 4 setzen. Ihre oberen Enden sind durch eine metallische Brücke 5 leitend verbunden, an welcher die verformenden Zugkräfte über einen Isolierstab'6 und ein Zugseil 7 angreifen. Diese Ausführung eignet sich wegen der langen Überschlagswege zwischen beiden Spulen besonders für höhere Spannungen. Für niedrige Spannungen kann man die beiden Teilspulen auch konzentrisch anordnen. 



   Bei grossen Spulen und besonders bei Hochfrequenz kann man aus wirtschaftlichen Erwägungen die Wendel zweckmässig aus VerbundWerkstoff, z. B. aus kupfer-plattiertem Stahlrohr, herstellen, wobei praktisch ausschliesslich das Kupfer den Strom leitet und der Stahlkern im wesentlichen die mechanische Beanspruchung übernimmt. 



   Nötigenfalls kann in bekannter Weise eine Kühlflüssigkeit durch das Rohr geleitet werden. 



   Ein Lufttransformator mit stetig veränderlicher Gegeninduktivität kann beispielsweise in der Art ausgeführt werden, dass der eine Stromkreis, etwa der Primärkreis, aus einer starren Wicklung, der Sekundärkreis jedoch aus einer verformbaren Wicklung hergestellt wird. Zwecks Erweiterung des Regelbereiches können auch beide Stromkreise aus verformbaren Spulen aufgebaut sein, die, sofern die Spulen in axialer Richtung verformt werden, gegenläufig bewegt werden, so dass ihre gegenseitige Überdeckung mehr oder weniger geändert wird. Es kann auch z. B. die Grobregelung mittels der einen Spule, die Feinregelung mittels der anderen Spule vorgenommen werden. Hiebei ist das eine Ende der   verform-   baren Spule bzw. Spulen ortsfest ausgebildet. 



   PATENTANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur stetigen Veränderung der Induktivität, bei der eine wendelförmige Spule axial verformt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Spule nach Art einer Schraubenfeder selbsttragend und elastisch ist. 

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Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der die Spule bildende Leiter aus einer äusseren, elektrisch gut leitenden Schichte und einer inneren, im wesentlichen die mechanische Beanspruchung bei der Verformung aufnehmenden Schichte besteht. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT162029D 1946-06-18 1946-06-18 Einrichtung zur stetigen Veränderung der Induktivität. AT162029B (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE849126C (de) * 1950-03-29 1952-09-11 Elektrowerk G M B H Einrichtung zur AEnderung der Induktivitaet von Ultra-Kurzwellenkreisen
DE1041114B (de) * 1954-04-01 1958-10-16 Standard Elektrik Lorenz Ag Abgeschirmte Spulen fuer UKW-Kreise insbesondere fuer Fequenzen ueber 100MHz
US4085394A (en) * 1976-10-14 1978-04-18 Clare-Pendar Co. Contactless key switch
US4325040A (en) * 1980-11-26 1982-04-13 Rca Corporation Apparatus for automatic adjustment of an inductor in a tuned circuit
DE3539135A1 (de) * 1985-11-05 1987-05-07 Bosch Gmbh Robert Abgleichbare luftspule

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