AT162206B - Anordnung von Steuer- und Kommandoschaltern in Schaltwarten - Google Patents
Anordnung von Steuer- und Kommandoschaltern in SchaltwartenInfo
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Description
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Anordnung von Steuer-und Kommandoschaltern in Schaltwarten
Es ist bekannt, dass Steuer-und Kommando- schalter in Schaltwarten in das Schaltpult montiert werden, sei es unmittelbar von hinten an den
Pultdeckel, sei es auf besonderen Gerüsten unter dem beweglichen Pultdeckel, jedoch in beiden
Fällen im Innern des Pultes. Die Betätigungs- organe dieser Schaltelemente sind normalerweise in Schaltbildern auf dem Pultdeckel angeordnet.
Die Grösse des Pultes, besonders die Fläche des Pultdeckels, ist durch die Grösse und Anzahl der benötigten Steuerschalter gegeben.
Ein Nachteil dieser Montagearten besteht vor allem darin, dass die Pultdeckel verhältnismässig gross werden, was für die Bedienung von Nachteil ist. Ein weiterer Nachteil liegt in der schlechten
Zugänglichkeit dieser Schaltapparate in dem verhältnismässig engen und tiefen Pult, was sich ungünstig auswirkt, besonders zum Anschliessen der Leitungen, oder aber auch für die Überwachung der Kontakte. Als weitere Nachteile sind umständliche und unübersichtliche Leitungsführung vom Kabelboden zu den Schaltelementen und dem Schaltpult sowie untel Umständen Führung der Leitung in Scharnieren zu nennen.
Die vorliegende Erfindung will diese Nachteile vermeiden, indem die Kommando-und Steuerapparate nicht mehr im Innern des Pultes angeordnet werden, sondern unterhalb desselben, normalerweise im Kabelboden. Die Kommandound Steuerschalter sind durch mechanische Antriebe mit den zugehörigen Betätigungsorganen, die im Pultdeckel angeordnet sind, verbunden. Die Betätigungsorgane selber können in bekannter Weise auf dem Pultdeckel in Schaltbildern angeordnet sein.
Nach einer besonderen Ausführungsform der Erfindung ist die Anordnung so gewählt, dass die von den Schaltelementen eingenommene Anordnungsfläche wesentlich grösser ist als die von den zugehörigen Betätigungsorganen benötigte Befestigungsfläche.
Auf diese Weise werden die Anschlussstellen bedeutend zugänglicher als bei den üblichen Montagearten und mit zunehmender Länge der mechanischen Antriebe fallen die Zuleitungen kürzer und übersichtlicher aus.
Fig. 1 zeigt beispielsweise die Ausführung einer Anordnung gemäss der Erfindung. 1 ist das Schaltpult mit dem Deckel 2, auf welchem die Betätigungsorgane 3 angeordnet sind. 4 ist der Boden des Kommandoraumes. 5 zeigt einen Steuerschalter, der im Raum unterhalb des Schaltpultes (normalerweise Kabelboden) angeordnet ist und mit den zugehörigen Betätigungsorganen durch das Gestänge 6 verbunden ist. 7 und 8 sind die zum Steuerschalter gehörigen Anschlussleitungen.
Fig. 2 stellt ein Beispiel einer Ausführung dar,
EMI1.1
und die mechanischen Antriebe einfach ausfallen. In 11 ist der Deckel eines Schaltpultes im Schnitt dargestellt mit den Betätigungsorganen 12, welche durch die mechanischen Antriebe 13 mit den
Schaltelementen 14 verbunden sind. Die Schalt- elemente 14 können auf einem besonderen Gerüst
15 befestigt sein oder auch in einem nach unten verlängerten Teil des Pultes, wie es Fig. 3 zeigt.
In diesem Falle kann das ganze Pult mit den
Schaltelementen schon in der Werkstatt voll- ständig zusammengestellt werden.
Analoge Ausführungen können auch bei senk- rechter Schaltwand angewendet werden, wie es z. B. auf Fig. 4 dargestellt ist, wobei die Schalt- elemente 14 hinter die Wand zu liegen kommen.
Eine weitere Möglichkeit zeigt Fig. 5 im
Längsschnitt und Fig. 6 im Querschnitt, bei welcher die Schaltelemente 14 in der Längsrichtung der Schaltwand 11 verteilt angeordnet sind, wodurch die mechanischen Antriebe 13 fächerförmig in einer oder mehreren verschiedenen Ebenen von den Betätigungsorganen 12 strahlenförmig ausgehen.
Die besonderen Vorteile der Erfindung sind :
Kleine Abmessungen der Pulte, besonders'des Pultdeckels, nur bedingt von der Grösse des Betätigungsorganes und unabhängig von der Grösse der Steuer-und Kommandoschalter.
Möglichkeit, grössere, ausgedehntere Schaltbilder auf den Pultdeckeln unterzubringen und dadurch bessere Bedienungsmöglichkeiten der Schaltelemente. Wegfall der vielen Verbindungsleitungen vom Kabelboden zum Schaltpult. Bequeme Montage der Steuer-und Kommandoschalter, die gleich angeordnet werden können wie die Betätigungsgriffe in den Schaltbildern oder auch
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ganz unabhängig von der Anordnung der Betätigungsorgane in einer oder in mehreren Lagen.
Dies erlaubt eine gute Zugänglichkeit der Anschlussklemmen und Wegfall von Zwischenklemmen und flexiblen Verbindungen. Übersichtlichkeit der Leitungsanordnung zwischen Kabelendverschlüssen und Steuer-und Kommandoapparaten ; dadurch rasches Auffinden des Fehlers in Störungsfällen. Verbilligung der Anlage durch Einsparung von Zeit und Material bei der Montage.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Anordnung von handbedienten Steuerschaltern in Schaltwarten, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltelemente unterhalb des Bedienungsraumes angeordnet und mit den im Bedienungsraum befindlichen zugehörigenBetätigungsorganen durch mechanische Antriebe verbunden sind.
Claims (1)
- 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltelemente in gleicher Anordnung wie die Betätigungsorgane montiert sind.3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltelemente in beliebiger Reihenfolge oder beliebiger Lage, unabhängig von der Anordnung der Betätigungsorgane, angeordnet sind.4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltelemente räumlich so verteilt sind, dass ihre Gesamtanordnungsfläche wesentlich grösser ist als die von den zugehörigen Betätigungsorganen benötigte Befestigungsfläche.5. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltelemente treppenförmig angeordnet sind.6. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltelemente in der Längsrichtung der die Betätigungsorgane tragenden Flächen fächerförmig verteilt sind.7. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltelemente auf einem vom Schaltpult unabhängigen Gestell befestigt sind. EMI2.1 dem Gerüst des Schaltpultes selbst befestigt sind.9. Anordnung von handbedienten Steuerschaltern nach einem der Ansprüche 1 bis 8 für lotrechte Schaltwände, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltelemente hinter der Schaltwand in einer entsprechenden Entfernung von dieser angeordnet und mit den auf der Schaltwand befindlichen Bedienungsorganen durch die mechanischen Antriebe verbunden sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH162206X | 1945-03-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT162206B true AT162206B (de) | 1949-02-10 |
Family
ID=29256283
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT162206D AT162206B (de) | 1945-03-29 | 1947-04-17 | Anordnung von Steuer- und Kommandoschaltern in Schaltwarten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT162206B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3734552A1 (de) * | 1987-10-13 | 1989-04-27 | Herbert Petersen | Dreiphasen-netzschalter |
-
1947
- 1947-04-17 AT AT162206D patent/AT162206B/de active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3734552A1 (de) * | 1987-10-13 | 1989-04-27 | Herbert Petersen | Dreiphasen-netzschalter |
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