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Selbstkassierender Gasverkäufer.
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worauf durch Festhalten des Gasmessertriebwerks ein sicherer Abschluss des Gases erreicht wird, wenn die bezahlte Menge verbraucht ist. Wenn man nämlich die Absperrung des
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dasselbe ganz dicht schliesst, was für die Dauer wohl niemals unbedingt zu erreichen ist, denn das Gas führt kleine feste Partikolchen mit sich, die am Ventilsitz hängen bleiben und Undichtigkeiten zur Folge haben. Die geringste Undichtigkeit bewirkt zunächst, dass Gasverluste entstehen. Dieses ist aber oft der geringere Nachteil, denn die Gasmengen. die dadurch verloren gehen, werden nicht immer bedeutend sein.
Ein grösserer Nachteil tritt jedoch auch schon bei ganz winzigen Gasverlusten ein, wenn ein Gasmesser mit ge-
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Gas nur den geringen Druck von 4 g pro Quadratzentimeter besitzt, so wirkt doch infolge' der grossen Flächen und der bedeutenden Übersetzung z.
H. an dem Schneckenradc eines fünflampigen Gasmessers, das in die Zählwerkswelle eingreift, ein Druck von mehreren hundert Kilogramm. Diese Kräfte bewirken bei einem solchen lange mit geschlossenem aber undichtem Ventil dastehenden Gasmesser, dass der Bewegungsmechanismus (Trommel, Bälge) langsam aber sicher weitergeht und hiebei werden Zähne verbogen, Räder gelockert oder ausser Eingriff gebracht.
Auch eine andere bei ielen Konstruktionen beobachtete Erscheinung, dass nämlich die Angaben des Zählwerks niemals mit den eingezahlten Münzen
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die Gasabsporrung durch Bremsung geschieht. Eine solche Bremsung ist aber unbrauchbar, denn durch Versuche wurde festgestellt, dass weder eine vollkommene Warnung noch eine Gasabsperrung durch Bremsung zu erreichen ist. Infolge ungleichmässiger Reibung wird
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noch ein Ventil hinzugefügt worden, das aber nicht a) s Absperrorgan, sondern nur zum Warnen dient, welchen Zweck es auch, ohne völlig dicht zu sein, erfüllen kann.
Die oben beschriebene Vereinigung von Warnung und Gasabsperrung bringt zwei Konstrlktionsbedingungen mit sich. Wenn nämlich beim Verbrauch der Gaszufll1ss sich seinem Ende nähert, so warnt der Apparat zunächst mit einem Ventil. Wenn aber das Ventil etwas undicht ist, so hat der Bewegungsmechanismus des Gasmessers das Bestreben, fortzuschreiten, würde aber daran durch seine feste Verbindung mit dem Ventil, das nicht weiter gehen kann, gehindert werden und alle Nachteile, die oben hervorgehoben worden sind, nämlich das Verbiegen von Zähnen oder dgl. würden entstehen.
Es ist daher zwischen Bewegungsmechanismus und Ventil eine Feder eingeschaltet worden, die das Vorrücken der beweglichen Teile so lange gestattet, bis der völlige Gasabschluss durch Festhalten derselben erfolgt. Da ferner die zur Warnung erforderlichen Gasmengen nach der Zahl der brennenden Lampen verschieden sind und diese Gasmengen verschiedenen Ventilstellungen entsprechen, so muss sich das Ventil langsam und stetig schliessen, damit diese Stellungen sich nicht zu rasch ändern d. h. damit die Warnung eine gewisse Zeit andauert. Ein sprungweise sich schliessendes Ventil, wie es mehrfach bekannt ist, kann wohl den Zweck des Gasabschlusses, aber nicht den der Warnung erfüllen, wenn auch die einzelnen Teilhewegungen sehr klein sein sollten.
Im letzteren Falle würde dann wohl bei grossen gasentnahme eine unvoll- kommene Art von Warnung eintreten ; bei geringerer Gasentnahme, wie sie z. B. ein Auor- brenner beansprucht, würde eine solche Warnung gar nicht bemerkbar werden, sondern ein plötzliches Verlöschen eintreten. Es ist daher zweitens die Konstruktion derart gestaltet worden, dass das Ventil sich langsam und stetig schliesst, während der Bewegungsmechanismus plutzlich an einem sich schnell bewegenden Element festgehalten wird, um einem Verderben des Apparates vorzubeugen.
Die Zeichnung stellt die hintere Ansicht der Warnungs-und Absperrvorrichtung dar.
Darin sind d und c mit den Lücken r und 3 die auf der Welle v befestigten Schaltscheiben, die einerseits durch eine (nicht gezeichnete) Einwurfsvorrichtung in der Pfeilrichtung α und andererseits vom Gasmessertriebwerk in der Pfeilrichtung ss gedreht werden. m ist eine Feder, die mit dem Ventil M'fest verbunden ist. Der Winkelhebel f a dient zur Auslösung und Sperrung des vom Gasmessertriebwerk gedrehten zweiarmigen Hebels e. Dieser Hebel s bewegt sich sehr rasch und es ist daher nur eine geringe Kraft erfordertich, um ihn festzuhalten.
Der leicht auf der Welle v drehbare Hebel g mit der scharfen Kante k, der durch die Feder y an den Stift o der Scheibe d gedrückt wird, hat den Zweck, bei der Absperrung ein möglichst rasches Abfallen des Hebels f an der scharfen hante 1. in die Lücke zu ermöglichen.
Die Scheibe d wird nämlich vom Zählwerk sehr langsam bewegt und ist es daher unmöglich, dem Hebel f den abgerundeten Teil der Lücke'als Bahn anzuweisen, da dann die Kante 2 des anderen Schenkels a sich langsam dem rasch sich drehenden Hebel e nähern und von ihm (e) vor der endgiltigen Absperrung mehrere Stösse erhalten würden Hei der Auslösung dagegen wird die Scheibe d rasch durch Drehen der Einwurfsvorrichtung mit der Hand bewegt und der Ilebel f wird daher schnell durch die abgerundete Fläche der Lücke r-auf den Rand der Scheibe d gehoben.
Wird nun in dem Münzeinwurf eine Münze eingeführt, so drehen sich die Scheiben d und c mit ihren Lücken,. und 3 und den beiden Stiften o und 4 in der Pfeilrichtung α (der Stift o sitzt vorn, der Stift 4 hinten auf der Scheibe d). Der Stift 4 entfernt sich von der Feder m, die mit dem zweiarmigen Hebel der Ventilklappe w verbunden ist und die
Ventilklappe öffnet sich rasch durch ihr Eigengewicht. Für den Fall, dass die Klappe w etwa durch Adhäsion an ihrem Sitze festgehalten wird, ist die Scheibe e mit einer Lücke 3 versehen. Eine Fläche derselben drückt, nachdem der Stift 4 von der Feder Mt entfernt ist, auf letztere und öffnet so das Ventil. Die Klappe : c ist mit dem längeren Hebel im
Gehäuse 5 auf der Welle x befestigt.
Ausserhalb des Gehäuses 5 ist auf der Welle der kurze Hebel mit der Feder in angebracht. Gleichzeitig mit der Öffnung des Ventiles wird die Sperrvorrichtung ausgelöst, u. zw. durch die Scheibe d. Die Lücke r ist, wie schon erwähnt, an der Seite, wo der Hebel f angreift, abgerundet. Solange der Messer gesperrt ist, verdeckt der federnde Hebel 9 den abgerundeten Teil der Lücke r.
Wird aber die
Scheibe d von der Einwurfsvorrichtung aus rasch in der Pfeilrichtung x gedreht, so gibt der Hebel 9 dem Druck des Hebels f nach, die Lücke r wird frei und der Hebel f wird durch die abgerundete Fläche der Lücke 'angehoben und gelangt auf den Rand der
Scheibe d, wobei der Schenkel a den zweiarmigen Hebel e. freigibt, so dass der Bewegungs- mechanismus des Gasmessers in Tätigkeit treten kann. Der federnde Hebel 9 nimmt dann seine ursprüngliche Lage am Stift o wieder ein.
Wenn das bezahlte Gas fast verbraucht ist und die Scheibe d sich so weit in der Pfeilrichtung ss zurückgedreht hat, dass der
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Hebel f nahe bei der Kante k angelangt ist, so drückt der Stift 4 auf die Feder m und schliesst nach und nach unter gleichzeitiger Warnung das Ventil. Ist das Ventil ? nicht ganz dicht, so rUckt der Bewegungsmechanismus des Gasmessers langsam vorwärts und dreht die Scheibe d in der Pfeilrichtung weiter zurück, während das Ventil w bereits aufsitzt und sich nicht weiter bewegen kann. Die Möglichkeit dieser Weiterbewegung wird mit Hilfe der Feder ? M erreicht, die hiebei vom Stift 4 so lange durchgebogen wird, bis
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Weiterbewegung hindert, wodurch das Gas völlig abgesperrt wird.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Selbstkassierender Gasverkäufer, bei dem die Beendigung der Lieferung der ver- kauften Gasmenge durch Schliessung eines Leitungsventiles und Hemmung des Triebwerkes erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass die Hemmung des Triebwerkes zur Erzielung eines sicheren Gasabschlusses auch bei undichtem Ventil durch Eingriff eines Sperrglieds (a, 2) in die Bahn eines vom Triebwerk angetriebenen Teiles, z. B. eines rasch rotierenden Flügels (e) erfolgt.