AT162456B - Haardauerwellgerät - Google Patents

Haardauerwellgerät

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AT162456B
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Johann Graschitz
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Description


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  Haardauerwellgerät 
Die Erfindung betrifft ein Haardauerwellgerät in Form einer zweiteiligen, beheizten Dose. Es wurde bereits ein solches Gerät vorgeschlagen, bei dem die beiden Dosenteile entlang von Wellenflächen aneinander anliegen, so dass den zwischen diesen Teilen eingespannten Haaren die gewünschte Wellenform erteilt wird. 



   Gemäss der Erfindung ist in der flachen Dose, in der die Haare im wesentlichen in einer Ebene liegen, eine Anzahl paralleler Stiftreihen angeordnet, von denen ein Teil, zweckmässig jede zweite, auf in ihrer Längsrichtung verschiebbar gelagerten Schienen sitzt, die mit aus der Dose herausragenden Handhaben versehen sind. Da die Haare in eine solche Dose in geradem Zustand eingelegt werden, ist das Einlegen gegenüber der erwähnten, bekannten Ausführung erheblich erleichtert und die flache Dose einfacher.

   Durch entsprechende Betätigung der einzelnen Schienen können an verschiedenen Stellen Wellen verschiedener Form gebildet werden, so dass die Dauerwellung der individuellen Frisur weitgehend angepasst werden kann. Überdies hat sich gezeigt, dass die durch das erfindungsgemässe Gerät erhaltene Zickzackform der Haare nach dem Auskämmen Wellen liefert, die länger haltbar sind als die bei den bekannten Geräten hergestellten Rundwellen. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Fig. 1 ist eine Draufsicht, Fig. 2 ein Längsschnitt und Fig. 3 ein Querschnitt. 



   Die Dose besteht aus einem Gehäuse 1 aus Leichtmetall, auf dem mittels eines Scharnieres 2 ein Rahmendeckel 3 angelenkt ist. In letzterem ist eine Schichte 4 aus einem saugfähigen Stoff, z. B. Asbest, mittels einer Deckplatte 5 festgelegt. 



  Die Schichte 4 und Deckplatte 5 sind der Deutlichkeit wegen in Fig. 1 entfernt. Im Gehäuse 1 ist ein Heizkörper 6 mit den Heizwicklungen 7 gelagert und durch eine Deckplatte 8 unter Zwischenschaltung einer dünnen Asbestlage 9 fixiert. Im Gehäuse 1 sind parallele Reihen von Stiften 10 befestigt. Die zwischen diesen liegenden Reihen von gleichartigen Stiften 11 sitzen auf Schienen 12, die in Schwalbenschwanznuten des Gehäuses 1 verschiebbar geführt sind. 



  Die Schienen 12 können mittels ausserhalb des Gehäuses 1 liegenden Handhaben 13 in die in Fig. 1 und 2 gestrichelte Lage herausgezogen werden. 



  Bei geschlossenem Deckel treten die Stifte 10 und 11 durch Schlitze 14 des Deckels 3 in Löcher der Asbestschichte 4 ein. Bei 15 sind federnde Riegel angedeutet, die beim Schliessen des Deckels selbsttätig einschnappen und so den Verschluss der Dose bewirken. 



   Eine komplette Vorrichtung besteht aus etwa sechs bis acht solcher Dosen, die an einem gemeinsamen Ständer durch verstellbare Träger befestigt sind, die das Gewicht der Dosen zur Gänze aufnehmen, so dass diese den Kopf der behandelten Person nicht belasten. Zweckmässig bestehen diese Träger aus biegsamen Metallschläuchen, die auf die Tüllen 16 der Dosen aufgesteckt werden und die Stromzuführungen 17 für die Heizdrähte 7 enthalten. 



   Das Haar wird in einzelne Gruppen aufgeteilt, die ausgebreitet in je eine Dose eingelegt werden, wobei die Haare quer zu den Stiftreihen verlaufen. Werden nun die Schienen 12 mit ihren Stiften 11 in die gestrichelte Lage herausgezogen, so werden hiedurch die Haare in Zickzack-bzw. Wellenform gebracht, wobei die Reibung zwischen den zahlreichen Stiften 10, 11 und den Haaren genügt, um diese zu spannen und im Gerät eindeutig festzulegen, so dass irgendwelche Klammern entfallen können. 



  Während des Heizens wird aus der Flüssigkeit, mit der vorher die Asbestschichte 4 getränkt wurde, Dampf entwickelt und das Haar einem wirksamen Kochvorgang unterworfen. Nach Beendigung des Heizens weisen die Haare zufolge der beschriebenen Lage, die sie während des Kochens einnehmen, bereits Wellenform auf. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Haardauerwellgerät in Form einer zweiteiligen, beheizten Dose, dadurch gekennzeichnet, dass in der flachen Dose, in der die Haare im wesentlichen in einer Ebene liegen, eine Anzahl paralleler Stiftreihen angeordnet ist, von denen ein Teil, zweckmässig jede zweite, auf in ihrer Längsrichtung verschiebbar gelagerten Schienen sitzt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT162456D 1946-05-09 1946-05-09 Haardauerwellgerät AT162456B (de)

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