AT162481B - Selbstspannendes Bohrfutter - Google Patents

Selbstspannendes Bohrfutter

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AT162481B
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Austria
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closed
clamping jaws
self
drill chuck
conical ring
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Inventor
Wilhelm Koestler
Original Assignee
Wilhelm Koestler
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Selbstspannendes Bohrfutter 
Gegenüber den bekannten selbstspannenden
Bohrfutter, bei denen durch den Bohrdruck das
Festklemmen des Werkzeuges bewirkt wird, bietet der Gegenstand der Erfindung mannig- fache Vorteile. Eine besondere Einrichtung vermeidet das bei den bekannten Futtern ähnlicher
Art notwendige Vorspannen des Werkzeuges von Hand, während eine andere Vorrichtung das rasche Öffnen des Futters und Wechseln des Werk- zeuges ermöglicht. 



   Der Erfindungsgegenstand ist gekennzeichnet durch einen im Gehäuse 1 geführten, einseitig geschlossenen Kegelring 2, der in die gleichartig geformten Eindrehungen der Spannbacken 3 eingreift und das Öffnen und Schliessen derselben bewerkstelligt, wobei das Schliessen durch den über den Bohrerschaft auf den Kegelring übertra- genen Bohrdruck bewirkt wird, während ein
Gegendruck auf die das Gehäuse durchsetzenden
Stifte 5 das Öffnen verursacht. 



   Die Zeichnung zeigt den Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform. Fig. 1 stellt einen Schnitt in geöffnetem Zustand, Fig. 2 einen Schnitt in geschlossenem Zustand dar, die Fig. 3 und 4 zeigen die wesentlichen Einzelteile, u. zw. Fig. 3 den einseitig geschlossenen Kegelring im Schnitt, Fig. 4 eine Spannbacke in verschiedenen Ansichten. 



   Das Gehäuse 1 enthält den einseitig geschlossenen Kegelring 2, die Spannbacken 3 und wird nach unten durch das Bodenstück 4 abgeschlossen. 



   Die Stifte 5 durchbrechen das Gehäuse und sind in den geschlossenen Teil des Kegelringes eingeschraubt. Am Umfang des Gehäuses sind die Stellschrauben 6 eingeschraubt, durch welche die Druckfedern 7 geführt und verstellt werden. 



  Der Werkzeugkegel 8 ist mit dem Gehäuse aus einem Stück gearbeitet. 



   Das Gehäuse 1 ist ein Hohlzylinder, der nach oben geschlossen ist. Unten befindet sich ein Muttergewinde zum Einschrauben des Bodenstückes. Die am Umfang des Gehäuses befindlichen Bohrungen mit Muttergewinde dienen zur Aufnahme der Stellschrauben. Am oberen geschlossenen Teil sind Bohrungen für die Stifte angebracht. 



   Der Kegelring 2 ist nach oben abgeschlossen und verjüngt sich nach unten. Er wird durch die beiden konischen Flächen   a-b   gebildet. 
Im geschlossenen Teil befinden sich Gewinde zum Einschrauben der Stiften. Seitlich weist er eine ringförmige Fläche auf zur Führung im
Gehäuse. 



   Die Spannbacken   3,   die in bekannter Art zu drei oder mehr vorhanden sein können, sind kreissegmentartig geformt und durch die schwal- benschwanzartige Ausführung ihrer Basis im
Bodenstück radial geführt. Oben weisen die
Spannbacken kegelringförmig nach unten sich ver- jüngende Eindrehungen auf, durch welche die konischen Flächen   c-d   gebildet werden. Die
Eindrehungen bilden in dem durch die geschlos- senen Spannbacken gebildeten zylindrischen Kör- per einen Kegelringraum, dessen Form der des
Kegelringes entspricht. In geschlossenem Zu- stand passen die Spannbacken in die Öffnung des Kegelringes. 



   Im Bodenstück 4 sind an der Innenseite radial angeordnete Schwalbenschwanzführungen zur
Führung der Spannbacken eingefräst. Ein Schraubengewinde am Umfang desselben dient zum' Einschrauben in das Gehäuse. Zum Durchlassen des Werkzeuges ist das Bodenstück mit einer axialen Bohrung versehen. 



   Die Stifte 5 sind in den Kegelring eingeschraubt. 



  Die Stellschrauben 6 haben Ansätze zur Führung der Druckfedern 7, durch welche die Spannbacken in geschlossener Ausgangsstellung gehalten werden. Der Werkzeugkegel 8 ist in bekannter Art geformt. 



   Die Wirkungsweise des Bohrfutters ist folgende :
Ein auf die Stifte 5 ausgeübter Druck überträgt sich durch diese auf den Kegelring 2 und bewegt diesen nach unten. Dadurch kommen die beiden konischen Flächen   b-d   zum Eingriff, wodurch der nach unten gerichtete Druck in eine vertikal nach unten und eine radial nach aussen gerichtete Komponente zerlegt wird, wobei die letztere die Spannbacken, die durch den Druck der Druckfedern geschlossen gehalten werden, entgegen diesem nach aussen bewegt und somit öffnet. Das Werkzeug kann nun in das Futter eingeführt werden und wird, nachdem nach Aussetzen des Druckes auf die Stifte die Druckfedern die Spannbacken wieder schliessen, durch diese gehalten. Beim Auftreffen auf das Werkstück wird das noch lose im Futter gehaltene Werkzeug durch den Bohrdruck nach oben bewegt.

   Durch den 

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 Bohrerschaft wird diese Aufwärtsbewegung auf den Kegelring 2 übertragen und die konischen Flächen   a-c   kommen zum Eingriff. Der nach oben gerichtete Bohrdruck wird in eine vertikal nach oben und eine radial nach innen gerichtete Komponente zerlegt, wobei die letztgenannte die Spannbacken   nach innen bewegtunddas   Werkzeug festgeklemmt wird. Das in den Spannbacken auftretende Drehmoment, welches ein Verklemmen derselben in der Schwalbenschwanzführung hervorrufen würde, wird durch den Druck der Federn 7 aufgehoben. Zum Lösen des Werkzeuges nach dem Arbeitsprozess ist der Vorgang derselbe, wie er eingangs dieses Absatzes beschrieben wurde. 



   PATENTANSPRÜCHE   :   
1. Selbstspannendes Bohrfutter, dadurch gekennzeichnet, dass ein einseitig geschlossener Kegelring   (2)   in die Spannbacken   (3)   derart eingreift, dass durch den vom Bohrerschaft auf den Kegelring übertragenen Bohrdruck die Spannbacken sich schliessen, während das Öffnen der Spannbacken durch einen mittels Stifte (5), die das Gehäuse   (1)   durchsetzen, auf den Kegelring ausgeübten Gegendruck erfolgt.

Claims (1)

  1. 2. Bohrfutter nach Anspruch 1, dadurch ge- EMI2.1
AT162481D 1946-02-13 1946-02-13 Selbstspannendes Bohrfutter AT162481B (de)

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