AT162681B - Druckbacke für Bandschleifmaschinen - Google Patents

Druckbacke für Bandschleifmaschinen

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AT162681B
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Austria
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pressure jaw
compressed air
pressure
belt
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Inventor
Ernst Fruehwald
Original Assignee
Ernst Fruehwald
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  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
Die bisher bekannten Druckbacken zum An- pressen des Schleifbandes von Bandschleifmaschinen an das Werkstück weisen den Nachteil auf, dass zwischen ihnen und dem Schleifband eine übergrosse Reibung besteht, die eine Bremsung des Schleifbandes und damit eine Vermin- derung seiner Laufgeschwindigkeit bedingt, rasche Abnutzung von Schleifband und Druckbacke ergibt und eine insbesondere die Festigkeit des
Schleifbandes beeinträchtigende Wärmeentwicklung verursacht. 



   Die vorliegende Erfindung bezweckt, diese Übelstände, zu beseitigen. Der Erfindung gemäss wird dies dadurch erreicht, dass die Druckbacke aus einem mit durchbrochener Bodenfläche versehenen Hohlkörper besteht, der mit Mitteln zum Anschluss einer Druckluftleitung ausgestattet ist. Die in den Hohlkörper eingeleitete Druckluft dringt durch die   Bodenöffnungen   in den Spalt zwischen Druckplatte und Schleifband ein und bildet dort ein Gleitmittel in Form eines Luftpolsters, durch das die Reibung zwischen Druckbacke und Schleifband auf ein Mindestmass herabgedrückt wird. Zugleich bewirkt die Druckluft auch eine wirksame Kühlung der Druckbacke und des Schleifbandes. 



   Um einen gleichmässigen Druck der Druckbacke auf ihrer ganzen Druckfläche zu gewährleisten, ist es zweckmässig, die Bodenplatte des Hohlkörpers mit gleichmässig verteilten, z. B. schachbrettartig angeordneten   Ausströmöffnungen   für die Druckluft auszustatten. Ferner ist es für den gleichen Zweck vorteilhaft, im Innern des Hohlkörpers Mittel zum Verteilen der Druckluft anzuordnen. Ein in der Bauart einfaches Verteilmittel besteht aus einem Ablenkblech, das im Bereiche des Druckluftanschlusses vorgesehen ist.

   Schliesslich ist es für den Erhalt eines gleichmässigen Druckes auch von Vorteil, das   Trag-und Führungsmittel   für die Druckbacke ungefähr über der Mitte der mit Druckluft beaufschlagten Bodenfläche anzuordnen, so dass die Summen der freien Durchgangsquerschnitte zu beiden Seiten irgend einer durch die Mitte des Trag-und Führungsmittels gelegten Vertikalebene ungefähr gleich sind. Für die Handhabung der Druckbacke zweckmässig ist die Anordnung des Druckluftanschlusses derart, dass dieser in der Laufrichtung des Schleifbandes hinter dem Trag-und Führungsmittel vorgesehen ist. 
Die Druckbacke kann entweder als Handgerät ausgebildet und mit einem das Trag-und
Führungsmittel bildenden Handgriff ausgestattet sein oder sie kann auch in die Bandschleifinaschine eingebaut und z.

   B. mittels einer Gleitmuffe auf einer parallel zum Schleifband verlaufenden
Führungsstange zweckmässig verstellbar ange- ordnet sein. An Stelle der Anordnung eines besonderen Anschlussmittels für die Druckluft kann dieser Anschluss auch mit dem Trag-und
Führungsmittel vereinigt, z. B. einem Handgerät, zu einem Handgriff ausgebildet sein. Die Druckbacke gemäss der Erfindung weist neben den bereits aufgezeigten Vorteilen auch den Vorteil einfacher Bauart auf ; sie kann aus einem hohlen
Gussstück aber auch aus Blech geschweisst hergestellt sein. 



   In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele von Druckbacken gemäss der Erfindung dargestellt. Die Fig. 1, 2 und 3 zeigen eine als Handgerät ausgebildete Druckbacke, u. zw. zeigt Fig. 1 die Druckbacke im Längsschnitt, Fig. 2 in Draufsicht und Fig. 3 in einem Querschnitt nach Linie III-III der Fig. 1. In Fig. 4 ist eine Druckbacke in Form eines Einbaugerätes in einer Bandschleifmaschine in Seitenansicht dargestellt. 



   In den Fig. 1 bis 3 ist 1 ein schuhartiger Hohlkörper von rechteckiger Grundform, 2ist die ebene   Bodenplatte und. ? die Deckelplatte des   Hohlkörpers. 



  In der Bodenplatte 2 sind Löcher 4 gleichmässig und schachbrettartig verteilt angeordnet. Auf der Deckplatte 3 sind Stege   5   befestigt, z. B. angeschweisst, zwischen denen ein aus Holz bestehender Handgriff 6 eingesetzt und mittels Schrauben 7, Nieten od. dgl. an 5 befestigt ist. 



   In der Laufrichtung des Schleifbandes a (Pfeilrichtung p) ist hinter dem Handgriff 6 ein Stutzen 9 vorgesehen, der zum Anschluss einer Druckluftleitung dient. Der Stutzen 9 mündet in den Hohlraum 10 des Hohlkörpers. In letzterem ist ein gebogenes Blechstück 11 angeordnet, das die bei 9 einströmende Druckluft ablenkt und damit eine bessere Verteilung der Druckluft im Hohlraum 10 herbeiführt. 



   Beim Gebrauch der Druckbacke wird diese in üblicher Weise auf die Innenseite des Schleifbandes aufgelegt und gegen das Schleifband gedrückt. Die bei 9 in den Hohlraum 10 einströmende Druckluft dringt durch die Öffnungen 4 1 

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   in den Spalt zwischen Bodenplatte 2 und Schleifband a ein und fliesst unter geringer Anhebung der ganzen Druckbacke an den Rändern der Bodenplatte 2 aus diesem Spalt heraus. Die Druckluft bildet hierbei einen zwischen Druckbacke und Schleifband befindlichen dünnen Luftpolster, der ein wirksames, die Reibung zwischen den erwähnten Teilen auf ein Mindestmass herabdrückendes Gleitmittel darstellt. 



  Gleichzeitig bewirkt die durch den erwähnten Spalt strömende Druckluft eine Kühlung des Schleifbandes und der Druckbacke. 



  Die Druckbacke gemäss Fig. 4 weist im Prinzip die gleiche Bauart auf wie die gemäss den Fig. 1 bis 3 und es sind die gleichen Bauteile mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet. An Stelle des Handgriffes 6 sind auf der oberen Deckelplatte 3 Zapfen 12 befestigt, die in Hülsen 13 einer Gleitmuffe 14 vertikal verschieblich sitzen. Die Gleitmuffe 14 ist auf einer parallel zum Schleifband a verlaufenden Führungsstange 15 verschiebbar angeordnet. Auf der Muffe 14 ist ein Hebel 16 mit Handgriff 17 gelagert, der mit einem Hebelarm 18 drehfest in Verbindung steht. Dieser Hebelarm ist durch ein Gelenk 19 mit der Druckbacke verbunden. Demnach wird durch Bewegung des Hebels 16, 17 im Uhrzeigersinn die Druckbacke vom Schleifband abgehoben und durch entgegengesetzte Bewegung an das Schleifband angedrückt. 



  Die vorstehend beschriebenen Druckbacken mit verhältnismässig grosser ebener Bodenfläche dienen insbesondere für die Bearbeitung ebener Flächen ; es steht aber nichts im Wege, die Bodenfläche auch schmal, z. B. zum Schleifen von Zylinder-   flächen oder profiliert zum Schleifen von profilierten Werkstücken auszubilden. Gegebenenfalls kann die Bodenplatte auch auswechselbar am Hohlkörper der Druckbacke befestigt sein. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Druckbacke für Bandschleifmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einem mit 
 EMI2.1 


Claims (1)

  1. schluss einer Druckluftleitung ausgestattet ist. 2. Druckbacke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenplatte (2) mit über ihrer ganzen Fläche verteilt angeordneten, zweckmässig schachbrettartig versetzten Löchern (4) ausgestattet ist.
    3. Druckbacke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in ihrem Hohlraum (10) Mittel (11) zum Verteilen der Druckluft vorgesehen sind.
    4. Druckbacke nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verteilmittel aus einem im Bereiche des Anschlusses (9) der Druckluftleitung vorgesehenen Ablenkblech (11) bestehen.
    5. Druckbacke nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass ihr Trag-und EMI2.2 Bodenfläche (2) angeordnet ist.
    6. Druckbacke nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckluftanschluss (9) in der Laufrichtung (p) des Schleifbandes (a) hinter dem Trag-und Führungsmittel (6 bzw. 12-14) vorgesehen ist.
AT162681D 1947-03-08 1947-03-08 Druckbacke für Bandschleifmaschinen AT162681B (de)

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