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Gegensprechschaltung mit Verstärker für den Verkehr zwischen zwei oder mehreren
Lautsprecherstationen
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Gegensprechanlage zu schaffen, bei der mehrere Lautsprecherstationen über Verstärker verkehren können, ohne dass eine Rückkopplung die Anlage in Selbstschwingungen versetzt. Es ist für diesen Zweck bekanntgeworden, die einzelnen Lautsprecherstationen über Ausgleich- übertrager zusammenzuschalten. Es ist zwar auf diese Weise möglich, eine Rückkopplung zu vermeiden und eine Verbindung zwischen jeder Station mit sämtlichen übrigen Stationen auszuführen, jedoch ist der Aufwand einer derartigen
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einem Vorwiderstand in Reihe geschaltet.
Dabei wird das Verhältnis von Vorwiderstand zu Laut- sprecherwiderstand für alle Stationen gleich- gemacht und eine gerade Anzahl der aus den
Vorwiderstände und Lautsprechern einer jeden
Station gebildeten Reihenschaltungen sämtlich an den Ausgang des Verstärkers angeschlossen, dessen Eingang an zwei Punkten gleichen Poten- tials der aus den Vorwiderstände und den Laut- sprechern bestehenden Schaltung liegt.
Die einzige Abgleichbedingung besteht darin, dass das Verhältnis von Vorwiderstand zu Laut- sprecherwiderstand für sämtliche Stationen gleich sein muss. Da man aus Symmetriegründen an- streben wird, sämtlichen Lautsprechern den gleichen Widerstand zu geben, bedeutet diese
Bedingung, dass auch die Vorwiderstände sämtlich gleich sein müssen. Um Unterschiede der Laut- sprecherwiderstände bei den Vorwiderstände berücksichtigen zu können, ist es zweckmässig, diese als veränderbare Widerstände auszubilden.
Die Schaltung gemäss der Erfindung setzt voraus, dass eine geradzahlige Anzahl von Vorwider- ständen und Lautsprechern zusammengesetzt ist.
Soll eine ungerade Anzahl von Stationen zusammengeschaltet werden, so ist dies jedoch mit der Schaltung gemäss der Erfindung auch möglich, indem eine nicht als Station wirkende Reihenschaltung von Vorwiderstand und Lautsprecher zur Ergänzung auf eine gerade Anzahl vorgesehen wird. An Stelle dieses Ergänzungslautsprechers kann notfalls auch ein entsprechend ausgebildeter Widerstand vorgesehen werden. In den Fällen, in denen der Energieverlust in den Vorwiderständen vermieden werden soll, können diese durch weitere Lautsprecher gebildet werden.
In den Fig. 1 und 3 sind zwei Ausführungbeispiele des Erfindungsgedankens für eine Anlage für zwei bzw. vier Teilnehmer dargestellt.
Fig. 2 dient zur Veranschaulichung der Wirkungsweise der in Fig. 1 dargestellten Schaltung.
In Fig. 1 bestehen die beiden Lautsprecherstationen Stl und jeweils aus der Reihenschaltung eines Vorwiderstandes Ri bzw. mit dem gleichzeitig als Mikrophon dienenden Lautsprecher L1 bzw. Z. Die beiden Reihenschal-
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tungen liegen parallel an dem Ausgang des Verstärkers V, dessen Eingang an die beiden Punkte Al und A2 angeschlossen ist. Die Wirkungsweise dieser Schaltung wird ohneweiters ersichtlich aus dem in Fig. 2 in Form einer Brückenschaltung dargestellten Schaltbild, das im übrigen genau der Schaltung nach Fig. 1 entspricht. Eingang und Ausgang des Verstärkers sind an die beiden Diagonalen der abgeglichenen Brücke angeschlossen, so dass die Ausgangsspannung des Verstärkers keine Spannung an seinem Eingang erzeugen kann.
Die bekannte Abgleichbedingung der Brückenschaltung lautet : R, : Ll=R, : L" wenn unter I. i bzw. L2 die Widerstände der beiden Lautsprecher verstanden werden.
In Fig. 3 ist die Anlage für vier Stationen Stl bis St4 dargestellt. Jede Station besteht auch hier wieder aus der Reihenschaltung von einem Widerstand R mit einem Lautsprecher L. Sämtliche Reihenschaltungen liegen parallel an dem Ausgang des gemeinsamen Verstärkers V, dessen Eingang an die Punkte Al und A4 der Schaltungsanordnung angeschlossen ist. Wird beispielsweise der Lautsprecher Z als Mikrophon besprochen, so gelangt die an diesem entstehende Spannung über die an dem Punkt Ai angeschlossene Leitung einerseits und über die beiden Leitungsteile 11 und 16 sowie den Lautsprecher L4 anderseits an den Eingang des Verstärkers V. Die Ausgangsspannung des Verstärkers V liegt an sämtlichen Lautsprechern, so dass diesen jeweils die gleiche Energie zugeführt wird.
Die Punkte und A4 weisen jedoch hinsichtlich der Ausgangsspannung des Verstärkers gleiches Potential auf. Die zwischen diesen beiden Punkten liegende Spannung setzt sich folgendermassen zusammen : In Reihe mit der Spannung am Lautsprecher L1 liegt über die Leitungen 11 und 12 die Spannung am Lautsprecher L jedoch mit entgegengesetzter Polarität.
Hierauf folgt die Spannung am Widerstand Ruz, daman anschliessend über die Leitungsteile 13 und 14 die entgegengesetzte Spannung am Widerstand J ? dann die Spannung am Lautsprecher L3, die die gleiche Phase aufweist wie die am Lautsprecher L1 und schliesslich über die
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Einhaltung der Bedingung, dass das Verhältnis von Vorwiderstand zu Lautsprecher für jede Station dasselbe ist, sind die Spannungsabfälle, die an den Lautsprecherwiderständen auftreten, für alle Stationen gleich. Es heben sich daher die Spannungsteilbeträge zwischen den Punkten A und A4 auf.