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Kreisflächenweitstrahlgerät
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in ihrer Gesamtheit ausserhalb des Nabenumfanges angeordnet sind, können auch bei vollem Ein- rücken der Turbine in den Strahl nur die Schaufel- flächen selbst beaufschlagt werden, nicht aber die Nabe. Da die gesamte Fläche der an sich grossen Turbinenschaufeln für den Antrieb nutz- bar gemacht ist, kann die Beaufschlagung der
Turbine in einem sehr weiten Bereich beliebig verändert werden. Durch Einstellung der klein- sten, für die Inganghaltung des Regners gerade ausreichenden Beaufschlagung kann eine Grob- beregnung bei grösster Wurfweite erzielt werden.
Beim Einrücken der Turbine in den vollen Strahl der Düse erfolgt eine äusserst weitgehende
Zerstäubung bzw.
Vemebelung des Wasser- strahles, während in den Zwischeneinstellungen durch das mehr oder minder starke Einschwenken der Turbine ein entsprechendes Aufreissen des
Strahles und dementsprechend veränderte Grade der Feinberegnung bzw. verschiedene Wurfweite erhalten werden. Ein weiterer Vorteil der erfin- dungsgemässen Vorrichtung besteht darin, dass durch das Einschwenken der Turbine der bei den bekannten Regnern stets gleichbleibende Beaufschlagungswinkel weitgehend geändert wird, so dass die die Bewegung fördernde Komponente des Strahles grösser und hiedurch die Zerstäubung bzw. Nebelbildung bedeutend gefördert wird.
Der Regner lässt den eingetretenen Strahl vollkommen unbehindert und verstopfungsfrei aus der Düse springen, wodurch die volle Ausnutzung der mit dem jeweils vorhandenen kleineren oder grösseren Betriebsdruck verbundenen, grösstmöglichen Wurfweite erzielt wird.
Die genaue Einstellung der Wurfweite mit einer über der ganzen Fläche gleichbleibenden Wasserverteilung wird. beim Beregnungsgerät durch die von Hand aus bewirkte einstellbare Ausschwenkung der Turbine erreicht. Aber auch die Wahl der Grösse des Düsendurchmessers spielt dabei eine wesentliche Rolle.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäss ausgebildeten KreisflächeWeitstrahlgerätes dargestellt. Es zeigen : Fig. 1
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vorrichtung bei abgenommenem Deckel.
Auf den feststehenden Fussteil 1 des Regners ist das Strahlrohr 2 mit abgebogenem Endteil, im Kugellager 3 laufend, drehbar aufgesetzt. Die
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die Freistrahlturbine 4 tragende Welle 5 durchsetzt vorne einan das Strahlrohraogesetztes Führungs- kugellager 6 und überträgt über die eigentliche
Getriebewelle 7 und ein in einem Gehäuse 8 untergebrachtes Untersetzungsgetriebe, z. B. ein
Schneckengetriebe, seine Drehbewegung auf ein
Zahn-oder Kegelrad 9, welches an den am fest- stehenden Fussteil vorgesehenen Zahnkranz 10 abrollt und damit den Regner in gleichförmige
Drehbewegung versetzt.
Die Turbinenwelle 5 ist durch eine allseits schwenkbare Kupplung, z. B. ein Gummischlauchstück 11, an dieGetriebswelle7, die die gesteuerte Drehbewegung des Regners hervorruft, angeschlossen. Die Umlaufgeschwindigkeit des Regners hängt von dem Ausmass, in welchem die Turbinenschaufeln in den Wasserstrahl gelegt werden, ab. Der Achsabstand zwischen der Welle 5 des Turbinenrades und der Mittellinie der Düse kann jeweils von Hand durch Verdrehen einer Schraube 12 eingestellt werden. Dadurch werden die Turbinenschaufeln mehr oder weniger in den Wasserstrahl gelegt und es wird eine stärkere oder schwächere Zerstäubung erzielt. Auch können zu dem letztgenannten Zweck an das Strahlrohr 2 Düsen 13 mit verschiedenem Durchmesser angesetzt werden, wodurch Kreisfläche jeweils gewünschten Durchmessers begrenzt werden können.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Kreisflächenweitstrahlgerät mit einer, im Bereich des aus der umlaufenden Düse des
Beregnungsgerätes ungehindert austretenden
Strahles einstellbaren, axial beaufschlagten Frei- strahlturbine, dadurch gekennzeichnet, dass die
Breite des beaufschlagten Teiles des Schaufel- kranzes der ein-und ausschwenkbaren Turbine mindestens gleichgross ist, wie der Durchmesser der Düsenöffnung, die Turbinenschaufeln zur
Gänze ausserhalb des Nabenumfanges liegen und die Beaufschlagung von der kleinsten, für den Antrieb des Gerätes gerade ausreichenden Einstellung bis zum Auftreffen des vollen Strahles auf der Schaufelfläche beliebig veränderlich ist.