AT163369B - Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit mehreren einer gemeinsamen Leitung zugeordneten Teilnehmern oder Teilnehmergruppen. - Google Patents

Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit mehreren einer gemeinsamen Leitung zugeordneten Teilnehmern oder Teilnehmergruppen.

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AT163369B
AT163369B AT163369DA AT163369B AT 163369 B AT163369 B AT 163369B AT 163369D A AT163369D A AT 163369DA AT 163369 B AT163369 B AT 163369B
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Inventor
Heinrich Dipl Ing Peter
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Kapsch Telephon Telegraph
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit mehreren einer gemeinsamen Leitung zugeordneten Teilnehmern oder Teilnehmergruppen 
Zweck der Erfindung ist, durch eine geeignete
Schaltungsanordnung die Regelung der An- schaltung gespeicherter Teilnehmeranrufe nach
Gruppenabzweigen trotz Verwendung von Gabel- leitungen in einfacher, betriebssicherer Art zu ermöglichen. 



   Wie bereits in einem anderen Vorschlag für ungegabelte Stammleitungen ausgeführt, wird zur Kennzeichnung eines gespeicherten Anrufes
Erdpotential an einen   Prüfstromkreis   über aI,   G (1#2), spo, Lb,   gegen das Endamt gelegt (in Fig. 2 eingezeichnet). 



   In Fig. 1 der Zeichnung ist eine Femsprechanlage mit vier Gabelleitungen GL   1...   GL 4 und in Fig. 2 eine Schaltungsanordnung hiezu dargestellt. Hiebei wurden alle für das Verständnis der Erfindung nicht erforderlichen Einzelheiten weggelassen. Hervorgehoben ist die Darstellung dreier bei dem Gruppenabzweig AZ I von der Stammleitung abzweigender Gabelleitungen GL 1, GL 2, GL 3. Für die Ausführung des Erfindungsgedankens ist es gleichgültig an welcher Stelle eine Gabelleitung von der Stammleitung abzweigt, d. h. die Abzweigstelle muss nicht in unmittelbarer Nähe eines Gruppenabzweiges gelegen sein. Vergleiche GL 4 in Fig. 1. Ebenso ist die Anzahl der Gabelleitungen ohne Belang. 



   Erfindungsgemäss ist nun jeder Gabelleitung GL 1, GL 2, GL 3 an ihrem Abzweigpunkte je ein Schaltmittel W1 bzw.   t, Hg   zugeordnet, das in betätigtem Zustand durch den ihm zugeordneten   Kontakt will   bzw.   Wai     Nez   den Leitungsast   Lb-einerseits gegen die   nachfolgenden, d. h. elektrisch vom Endamt entfernteren Gabelleitungen mit den an diesen angeschlossenen Gruppenabzweigen und anderseits auch gegen die nachfolgenden elektrisch ent- 
 EMI1.1 
 der Stammleitung La,   Lb # auftrennt.   



   Sobald die Endamtbedienung den Stöpsel aus der Klinke zieht, wird dort in einer Relais- übertragung ein Prüfstromkreis mit Spannung an den Leitungsast Lb gelegt, um festzustellen, ob auf der Leitung (Stamm-oder Gabelleitung) die Kennzeichnung (Erdpotential) eines ge-   speicherten   Anrufes vorliegt. 



   Angenommen dies sei an der Gruppenabzweig- stelle AZ I selbst der Fall. Der vom Endamt   kommende Strom fliesst über Lb, spo, G(1#2),     aI,   Erde und bringt im Gruppenabzweig das
Schaltmittel G, welches durch Kontakt   glu des   Leitungsast Lb gegen alle elektrisch entfernteren Anschlüsse auftrennt, zum Ansprechen. Das Schaltmittel G verhindert somit durch Kontakt   glu dans   Wirksamwerden der Anschaltemittel   Y,   
 EMI1.2 
 
Stammleitungen, z. B. im   Gruppenabzweig AZ II.   



   Liegt dagegen bei Anschaltung des Prüfstrom- kreises eine Kennzeichnung (Erdpotential) in einem der Gruppenabzweige auf der Gabelleitung
GL 1 vor, so   fliesst   Strom über den Stammleitungsast Lb, gI1, Schaltmittel W1, Gabelleitungsast Lb 1, über die Schaltelemente des Gruppenabzweiges in welchem Erdpotential vorhanden ist, u. zw. über   so,   G (1-2), al, Erde. Der
Strom bringt das in diesem Kreis   erfindungsgemässe   eingebaute Schaltmittel W1 zum Ansprechen. 



  Dieses öffnet mit Kontakt   w/II     (analog dem     Kontakt gI1) alle elektrisch entfernteren Leitungs-   äste Lb, so dass in keiner Teilnehmergruppe, weder auf der Gabelleitung GL 2 bzw. GL 3, noch auf der Stammleitung La, Lb in Richtung Gruppenabzweige   AZ 11   usw., die Schaltmittel G   und J   wirksam werden können. 



   Während es bei bekannten Anlagen mit ungegabelter Stammleitung genügt, während des Prüf-bzw. Anschaltevorganges über den Leitungsast Lb das Schaltmittel G zu bringen, das mit Kontakt   gl,   die Lb-Ader gegen die elektrisch entfernteren Teilnehmergruppen bzw. Gruppenabzweige auftrennt, kommt bei Gabelungen   erfindungsgemäss   zu dem genannten Kontakt noch eine Kontaktkette hinzu, die aus den 
 EMI1.3 
 leitung GL 1, GL 2, GL   3,   zugeordneten Schaltmittels W1 bzw.   Wu, à   gebildet wird. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Wie aus der Zeichnung ohne weiteres hervorgeht, ist bei Vorhandensein von Anrufspeicherungen im Gruppenabzweig AZ   1   der Stammleitung, in den Gruppenabzweigen der Gabelleitungen GL 1, GL 2, GL   3,   und im Gruppenabzweig AZ   II,   die Reihenfolge ihres Wirksamwerdens derart selbsttätig geregelt, dass als erste Speicherung jene des eigenen Gruppenabzweiges AZ 1 der Stammleitung zur Wirkung 
 EMI2.1 
 leitung GL 3   (Wg   hält Kontakt   n   offen). Schliesslich kommen die Speicherungen der Gruppenabzweige AZ   11   usw. auf der Stammleitung an die Reihe. 



   Um die Widerstandserhöhung der Leitungs-   äste Lb   durch die in diese eingebauten und an sich niederohmig ausgeführten Wicklungen der Schaltmittel   i, , 13   vollkommen zu vermeiden, insbesondere sowohl im Gesprächszustand der Leitung als auch in dem Zeitpunkt, wo ein Spannungsabfall auf der Leitung unzulässig wäre, z. B. bei Verwendung eines über die Leitungsäste Lb gesteuerten Schrittschaltwerkes während der Wahl, werden die Wicklungen   der Schaltmittel ? 1   bzw.   W2)   W3 durch Kontakte sp 11, sp 12, sp 13 eines der Abzweigstelle gemeinsamen Schaltmittels Sp erfindungsgemäss kurzgeschlossen oder abgeschaltet. Es ist aber auch ohne weiteres denkbar und durchaus im Sinne des Erfindungsgedankens, unter gegebenen Ortsverhältnissen, z.

   B. wenn an dem Abzweigpunkte der Gabelleitungen kein Gruppenabzweig vorhanden ist, diese Abschaltung der Schaltmittelwicklungen durch ein ihnen gemeinsames, einerseits an den Leitungsast La der Stammleitung, anderseits gegen Erde angeschlossenes Relais, zu bewirken. In diesen Fällen werden die Schaltmittel   W1#W3   mit dem Abschaltorgan Sp zweckmässigerweise für sich in einem Gehäuse untergebracht und im Bedarfsfalle als sogenannter Gabel-Zusatz GZ der Stammleitung eingefügt. 



   Die gegenständliche Erfindung ist nicht auf ein bestimmtes Femsprechsystem bzw. auf eine bestimmte Schaltungsanordnung beschränkt, sondern ist vielmehr bei jeder anderen Schaltungsanordnung mit Speicherung des Teilnehmeranrufes beibelegter Leitung mit Vorteil verwendbar. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Schaltungsanordnung für   Femsprechanlagen   mit mehreren einer gemeinsamen Leitung zugeordneten Teilnehmern oder Teilnehmergruppen (Gruppenabzweigen),beiwelcherdieVerbindungsleitung (Stammleitung) Abzweigungen (Gabelleitungen) aufweist, und bei welcher die während der Belegung der Stamm-oder Gabelleitung vorkommenden Teilnehmeranrufe gespeichert werden, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Gabel- 
 EMI2.2 
 der Gabelleitungsäste (Lb 1,   Lb 2, Lb 3)   betätigt wird und einen Leitungsast (Lb) der Stammleitung   (La, Lb) gegen die nachfolgenden Gruppen-   abzweige auftrennt, so dass eine zwangsweise Regelung der Anschaltung gespeicherter Anrufe nach Gruppenabzweigen gewährleistet ist.

Claims (1)

  1. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die den Relais EMI2.3 gleichen Zwecken dienenden Relais (G) des Gruppenabzweiges an der Abzweigstelle, eine an dieser Stelle im Leitungsast der Verbindungsleitung (Stammleitung La, Lb) eingefügte TrennKontaktkette bilden.
    3. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das jeder Gabelleitung (Gi 1, GL 2, GL 3, GL 4) zugeordnete Relais (W1, W2, W3, W4) sowohl im Gesprächszustand der Leitung, als auch in dem Zeitpunkt in dem ein Spannungsabfall auf der Gabelleitung unerwünscht ist, z. B. in der Zeit der Steuerung von Schrittschaltwerken (Sp, J) durch Kontakte (sp 11, sp 12, sp 13, sp 14) eines der Gabelabzweigstelle gemeinsamen Schaltmittels (Sp) kurzgeschlossen oder abgeschaltet wird.
    4. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die den Gabelleitungen einer Abzweigstelle zugeordneten Relais (W) mit dem ihnen gemeinsamen Relais (Sp) zu einer konstruktiven Einheit (GZ) vereinigt werden, so dass diese im Bedarfsfalle unabhängig von den Gruppenabzweigen in die : Verbindungsleitung (Stammleitung) eingefügt werden kann.
AT163369D 1946-07-26 1946-07-26 Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit mehreren einer gemeinsamen Leitung zugeordneten Teilnehmern oder Teilnehmergruppen. AT163369B (de)

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