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Österreichische PATENTSCHRIFT Nr. 16357. BERNHARD MÜLLER IN WINTERTHUR (SCHWEIZ).
Selbsttätige Feuerwaffe mit gleitendem Lauf.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine selbsttätige Feuerwaffe mit gleitendem Lauf und verriegeltem Verschluss, bei welcher das Verschlussstück auf dem Laufe geführt ist ; die vorliegende Feuerwaffe kennzeichnet sich dadurch, dass die Verriegelungsvorrichtung derselben aus einem oberen von dem Lauf getragenen Riegel und einem unteren im Ver- schlossgehäuse gelagerten Riegel besteht, der bei vorgeschobene Lauf, behufs Verriegelung des Verschlusses mit dem Lauf, den oberen Riegel hinter einen Ansatz des Verschlusses gehoben hält, welcher Riegel sich beim Rückgang des Laufes infolge einer hinteren Absetzung des unteren Riegels senkt und so das Verschlussstück freigibt, welches alsdann allein weiter zurückgeht.
Ferners kennzeichnet sich die Feuerwaffe dadurch, dass der Abzug bei seiner Be- tätigung einen Hammer spannt, welcher gegen Ende des Abzugshubes sich auslöst und dann bei seinem nunmehr erfolgenden Zurückschnellen das eigentliche Schlagorgan auslöst, so dass bohnfs Erzielung leichten Abzuges die Auslösung des Hammers entsprechend gestaltet
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Doppelschüsse sicher verhütet werden.
Auf beiliegenden Zeichnungen ist der Ertindungsgegenstand in bcispidswcispr Aus- führungsform als an einer Pistole angewendet dargestellt und zeigt :
Fig. 1 denselben in Ansicht und teilweisem Schnitt in geschlossener Stellung mit verriegeltem Verschlusse.
Fig. 2 denselben im senkrechten Schnitt in Offenstellung mit entriegeltem Verschlusse.
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und teilweise herausgezogenem Verschlüsse und Lauf.
Fig. 4 ist eine Vorderansicht der Fig. 1 mit teilweisem Schnitt.
Fig. 6-8 sind verschiedene Bestandteile der Pistole.
Fig. 9 ist ein Schnitt nach A-B der Fig. 3.
Fig. 10 ist ein Schnitt nach C-D der Fig. 6,
Fig. 11 ist ein Schnitt nach E-F der Fig. 7,
Fig. 12 ein solcher nach G-H derselben Figur.
Fig. 13 und 14 zeigen den oberen Riegel in Vorder-und Seitenansicht und Fig. 15 und 16 zeigen den unteren Riegel in Vorderansicht und im Querschnitt.
Fig. 17 zeigt die teilweise und im senkrechten Schnitt dargestellte Feuerwaffe in geschlossener Stellung mit gespannter Abzugsvorrichtung.
Fig. 18 dieselbe in gleicher Stellung mit ausgelöster Abzugsvorrichtung,
Fig. 19 dieselbe in Offenstellung mit teilweiser gespannter Abzugsvorrichtung,
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sicht der Abzugsvorrichtung.
Fig. 32 und 33 sind Bestandteile der Fig. 17-21.
Fig. 24-27 zeigen den Hahn in Verbindung mit einer Vorrichtung, um denselben
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Die Pistole besteht nach den Zeichnungen aus folgenden drei Hauptbestandteilendem Verschlussgehäuse 1, dem in denselben geführten Lauf 2 und dem auf diesem letzteren und dem Verschlussgehäuse geführten Verschlussstück 3.
Das Verschlussgehäuse 1 ist hohl und nach vorn und oben offen und besitzt an seinen Innenseiten wagrecht angeordnete Längsrippen 4 zur Führung des Laufes, sowie an seinem hinteren erhöhten, durch eine mit ihrem oberen Teile als Anschlag dienende Querwand 5 unter Belassung einer Öffnung abgeschlossenen Teile äussere Nuten 6 zur Führung des Verschlussstückes (Fig. 5 und 9).
Der Lauf 2 besitzt an seinem vorderen rohrartigen Teile eine Kornwarzo mit Korn 7 (Fig. 1) und an seinem mittleren vierkantigen Teile obere Nuten 8 zur Führung des Ver- schlussstückes 8 (Fig. 4,7 und 12), während an demselben und dem hinteren gabelförmigen Teile (Fig. 8) untere seitliche Nuten 9 sowie an letzterem obere Nut. en 10 vorgesehpn sind (Fig. 7 und 11).
Der vierkantige Laufteil ist durch eine von der Oberseite desselben sich beidseitig nach unten erstreckende Ausnehmung, durch welche die unteren Führungsnuten 9 geteilt werden, auf einen Längenteil unterbrochen, wodurch untere Innenkanten gebildet werden, von welchen die mit 11 bezeichneten Kanten als Anschläge dienen (Fig.7 und 8) ; der eine Gabelschenkel des Laufes hat eine längliche Austrittsöffnung 12 für die Patronenhülsen, der andere an seiner Innenseite eine Auswerfernase 13. Der Lauf ist derart im Verschlussgehäuse geführt, dass die Rippen 4 des letzteren in die Nuten 9 des erstelen treten. Die Gabelschenkel des Laufes sind durch einen Steg 14 miteinander verbunden.
Das Verschlussstück 3 ist rinnenförmig ausgebildet, nach unten und den Seiten offen, wobei dasselbe mit seinen unteren Kanten auf den Oberkanten des Verscblussgehäuses auf- zuliegen kommt ; an seinem vorderen Ende besitzt das Verschlussstück innere Rippen 15, welche sich in den Nuten 8 des mittleren Laufteiles führen (Fig. 4 und 6) und an seinem hinteren Ende sind ebenfalls innere Längsrippen 16 vorgesehen (Fig. 10), welche in dip oberen Führungsnuten 10 des gabelförmigen Laufendes eintreten.
Hinter den Führung- rippen 15 bafindet sich eine nach hinten schräg abfallende Ausnehmung 17, welche nach vorne durch einen Ansatz 18 geschlossen ist, während in der Mitte des Verschlussstückes der zwischen die Gabelenden des Laufes hineinragende Verschlusskolben 19 angeordnet ist (Fig. 2,3 und 10), in dessen unterem Teile der federnde Schlagbolzen 20 gelagert und in dessen oberem Teile ein Stiften 21 geführt ist, welcher durch eine um denselben angeordnete Schraubenfeder 22 gegen die Querwand 5 des Verschlussgehäuses 1 gedrückt gehalten wird, welche Feder mit ihrem anderen Ende in einer Bohrung 23 des Verschluss- kolbens ruht.
An den Aussenseiten des Verschlusskolbens 19 sind ferner einerseits eine
Längsnut 24 für die Auswerfernase und andererseits ein federnder Auszieher 25 angeordnet (Fig. 2, 3, 6 und 10), sowie am hinteren Ende des Verschlussstückcs ein Visiereinschnitt 20 und seitliche Warzen 27 zum Zurückziehen des Verschlussstückes von Hand (Fig. 4) ; in der einen Seitenwand des letzteren ist ferner eine Ausnehmung 28 angebracht, welche zusammen mit einer an der einen Seitenwand des Verschlussgehäuses vorgesehenen Aus- nehmung 29 eine längliche Austrittsöffnung für die auszuwerfenden leeren Patronenhülse bilden (Fig. 2, 5 und 6) und zu diesem Zwecke im geeigneten Augenblicke mit der Öffnung 12 des Laufes zusammenfallen.
Im vorderen vertieften Teile des Verschlussgehäuses, über dem Abzugsbtigel 30 des- selben, ist um einen Stiften 31 ein unterer Riegel 32 drehbar gelagert, welcher mit seinen vorderen, nach oben gerichteten Armen in die seitliche Ausnehmung am Laufe von unten her tritt und den an dieser Stelle verschwächten Laufteil umfasst, wobei die Endkanten 3.''' der Riegelarme zwischen die Innenkanten am mittleren Laufteile bezw. den Kanten-11 des letzteren gegenüber zu liegen kommen.
Der Riegel 32 besitzt an den Oberkanten seiner
Arme untere Absetzungen 34, neben denselben angeordnete Erhöhungen 35 und über diese letzteren ragende Nasen 36 ; er wird durch ein unter demselben drehbar gelagertes Winkel- stück 37 in seiner Lage gehalten, welch letzteres eine aus dem Verschlussgehäuse heraus- ragende Zunge ? zum Herunterziehen desselben besitzt und durch eine Flachfeder 39 in ihren jeweiligen Endstellungen festgehalten ist.
Im oberen Teile der Ausnehmung am mittleren Laufteile sitzt lose ein denselben von oben her umfassender oberer Riegel 40, dessen nach unten gerichtete seitliche Arme 41 vorne abgeschrägt sind, wobei der eine Arm einen Einschnitt 42 besitzt, in welchen der
Arm 43 eines am vorderen Ende der Ausnehmung auf einer Seite des Laufes drehbar gelagerton Winkelhebelchons 44 tritt, dessen Arm 45 nach unten gerichtet ist und durch die eine Nase 36 des unteren Riegels betätigt werden kann (Fig. 1 und 2). um ein siheres Heruntergehen das oberen Riegels zu bewirken.
In der in Fig. 1 gezeichneten geschlossenen Stellung der Pistole ruht der obere
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gehoben wird und sein vorderes Ende hinter den Ansatz 18 desselben zu liegen kommt, auf welche Weise der Lauf 2 mit dem Verschlussstücke verriegelt ist.
46 ist der im hinteren Teile des Verschlussgehäuses 1 gelagerte Hahn, 47 das im Griff 48 untergebrachte Patronenmagazin ; 49 ist das Patronenlager im Laufe und 50 die Bohrung des Laufes (Fig. 2).
Die Wirkungsweise der vorbeschriebenen selbttätigen Pistole bezw. deren Verriegelungsvorrichtung ist nun folgende :
Zum Zwecke der Abgabe des ersten Schusses und der Zuführung der ersten Patrone aus dem gefüllten Patronenrahmen wird das Verschlussstück von Hand zurückgezogen, wobei die Feder 22 gespannt und der durch den hochgehobenen oberen Riegel 40 mit demselben verriegelte Lauf durch den Ansatz 18 ebenfalls mitgenommen wird, bis der obere Riegel 40 mit seinen Armen 41 die Erhöhungen 35 des unteren Riegels 32 verlässt und auf die Absetzungen 34 desselben fällt, hiedurch wird das Verschlussstück freigegeben und wird dasselbe nun noch allein weiter rückwärts bewegt, bis der Verschlusskolben 19 sich über das Patronenmagazin 47 wegbewegt hat und an der Querwand 5 des Verschlussgehäuses anstösst.
Durch das kleine seitliche Winkelhebelcheo 44 ist das Herunterfallen des oberen Riegels 40 gesichert worden, indem dessen unterer Arm 45 beim Rüekwärtsbewegen des Laufes gegen die eine Nase 36 des unteren festgelagerten Riegels 32 stiess, durch welche die Drehung des IIobelchens 44 bewirkt wurde.
Beim nunmehrigen selbsttätigen, durch die Rückwirkung der Feder 22 erfolgenden Zurückkehren, bezw. Vorwärtsgehen des Verschlussstückes wird durch den Verschlusskolben 19 eine Patrone aus dem Magazin entnommen und in das Patronen lager 49 des Laufes geschoben und zugleich durch den seitlichen Auszieher 25 festgehalten, wobei durch den an den Lauf anstossenden Verschlusskolben 19 der Lauf ebenfalls wieder mit vorwärtsbewegt wird und dabei der obere Riegel 40 durch die Erhöhungen 35 des unteren Riegels. 32 in die Ausnehmung 17 hinter den Ansatz 18 des Verschlussstückes hochgehoben und so der Lauf wieder mit dem Verschlussstücke verriegelt wird.
Die Vorwärtsbewegung des Laufes und somit des Verschlussstückes wird dadurch begrenzt, dass die Innenkanten 11 des ersteren an die Kanten. 33 des unteren Riegels 32 anstossen (Fig. 1).
Durch Betätigung der auf der Zeichnung in Fig. 17-23 dargestellten und später beschriebenen Abzugsvorrichtung wird der Hahn 46 nach vorne schnellen, wobei er auf den Schlagbolzen 20 trifft, durch welchen die im Patronenlager befindliche Patrone zur
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wirkung der Pulvergaso auf die leere Patrone bezw. auf den hinter derselben liegenden Kolben 19 des Verschlussstückes wird dasselbe und der mit demselben verriegelte Lauf zurückgeschleudert ;
dabei senkt sich der Riegel 40 und es wird die von dem Auszieher 25 festgehaltene Patronenhülse mitgenommen und durch Anstossen an die Auswerfernase 13 von dieser durch die Öffnung 14 der Laufgabel, sowie durch die in diesem Augenblicke übereinander stehenden und eine längliche Öffnung bildenden Ausnehmungen 28 und 29 des Verschlussstückes 3 und Gehäuses 1 (Fig. 2) ausgeworfen, wobei gleichzeitig der Hahn 48 durch den Verschlusskolben 19 wieder gespannt wird. Das Verschlussstück wird hierauf durch die Feder 22 sofort wieder nach vorne gestossen und dadurch eine neue Patrone in den Lauf geschoben, wobei der Lauf mit dem Verschlussstücke wieder von neuem ver- rifgelt wird.
Diese Ver-und Entriegelung des Laufes mit dem Vorschlussstücke wird sich vor und nach Abgabe jedes Schusses selbsttätig wiederholen.
Indem das Winkelstück durch Ziehen an der Zunge 28 nach unten gedreht wird, kann der untere Riegel 32 nach unten fallen, wobei er die Ausnehmung am Laufe verlässt,
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schlossgehäuse nach vorne herausgezogen werden kann (Fig. 3), wodurch ein Auseinander- nehmen sämtlicher Bestandteile der Pistole ermöglicht wird.
Der Steg M zwischen den Gahelondon des Laufes (Fig. 2,7 und 8) dient dazu, ein Auftreffen des Hahnes auf den Schlagbolzen 20 bei nicht verriegeltem Verschlüsse zu verhindern, indem dann der Hahn in seinem Anschlage durch den Steg aufgehalten wird.
Die im mittleren Teile des Verschlussgehäuses 1 angeordnete Abzugsvorrichtung besteht in der Hauptsache aus einem mit seinem gabelförmigen oberen Ende um einen Stiften 51 gelagerten Abzug 52, welcher nach unten durch den Abzugsbügel 30 geschützt ist und durch eine in seinem nach hinten offenen, unteren Ende gelagerte Feder. 53 nach vorne gedrückt wird ; der kürzere nach oben umgebogene Arm des unteren Endes dieser Feder wirkt auf den unteren Arm einer im Abzug drehbar gelagerten Knagge 54 ein und hält deren oberen Arm bezw. Nase 55 in Eingriff mit einer Einkerbung 56, welche an der im gabelförmigen Ende des Abzuges auf dem Stiften 51 gelagerten Nahe eines seitlich nach auswärts gebogenen Hammers 57 (Fig. 21 und 23) angebracht ist.
Seitlich zwischen
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Nase 61 greift, welch letztere bei gespanntem Hahn (Fig. 17) gegen die Rast 60 der Abzugsstange 59 zu liegen kommt. Über der Abzugsstange 59 ist eine Flachfeder 62 ge- lagert, deren hinteres Ende den hinteren Arm der Abzugsstange gegen die Nase 61 des Hahnes gedrückt hält, während deren vorderes Ende über den Hammer 57 zu liegen kommt durch einen Stiften 63 jedoch verhindert wird, auf denselben einzuwirken. Der Hahn 46 ist um einen Stiften 64 drehbar und besitzt einen von einer Nabe ausgehenden Fortsatz 65, in dessen gabelförmiges Ende eine Schlagfeder 66 eingehängt ist, durch welche der Hahn betätigt werden kann.
Die Wirkungsweise der vorbeschriebenen Abzugs Vorrichtung ist nun die folgende :
Beim Zurückziehen von Hand des Verschlussstückes 3 wird wie bereits erwähnt, durch den Verschlusskolben 19 der Hahn 46 gespannt (Fig. 19), wobei sich dessen Nase'61 gegen die Rast 60 der Abzugsstange 59 legt und die Feder 66 gespannt wird (Fig. 19), worauf durch die Rückwirkung der Feder 22 das Verschlussstück. 8 unter Mitnahme einer Patrone wieder nach vorne getrieben wird. Wird nun der Abzug 52 nach hinten gezogen, so wird durch den Hammer 57 unter Vermittlung der mit dessen Nabe durch Wirkung der Feder 53 in Eingriff stehenden Knagge 54 die Feder 62 gehoben bezw. gespannt (Fig. 17).
Sobald bei der weiteren Rückwärtsdrehung des Abzuges der untere Arm der Knagge 54 gegen die innere Wandung des den Abzug umgebenden Bügels 30 stöbt bezw. am Druckpunkte anlangt, wird bei Überschreitung dieses Druckpunktes bezw. bei weiterer Einwirkung auf den Abzug die Knagge 54 sich drehen ; dadurch wird deren oberer Arm bezw.
Nase 55 die Einkerbung 56 am Hammer 57 verlassen und derselbe unter dem Drucke der Feder 62 nach unten schnellen und auf den vorderen Arm der Abzugsstange 59 treffen, um dieso nach unten zu drücken, wodurch der hintere Arm derselben gehoben wird und die Nase 61 des unter dem Drucke der Schlagfeder 65 stehenden Hahnes 46 die Rast/10 der Abzugsstange verlässt (Fig. 20) und so der Hahn 46 freigegeben wird, so dass er nach vorne schnellt und auf den Schlagbolzen 19 trifft, durch welchen die im Patronenlager 49 befindliche Patrone entzündet bezw. der Schuss abgefeuert wird (Fig. 18).
Der Hahn 46 wird hierauf durch die Rückwirkung des Schusses auf den Verschluss-
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in dieser Lage festgehalten.
Der Abzug 52 wird durch Nachgeben des Zeigefingers unter Vermittlung der Feder 53 in seine Ruhelage zurückkehren, wobei auch die Nase 55 der sich mitbewegenden Knagge 54 wieder unter Wirkung des unteren Armes der Feder 53 in die Einkerbung 56 der Nabe des Hammer 57 einschnappt ; zum Abfeuern des zweiten Schusses wird der Abzug wieder zurückgezogen und dadurch der Hahn 46 durch den Hahn 57 und die Abzugsstange 59 ausgelöst.
Das vordere Ende der Feder 62 62 wird heim Auslösen des Hammers 57 in ihrem Zurückschnellen nach unten durch den Stiften 63 aufgehalten, während der Hammer sich weiter nach unten bewegt, um nach Auftreffen auf den vorderen Arm der Abzugsstange durch denselben wieder unter die Feder 62 hochgehoben zu werden, derart, dass also der Hammer lose zwischen dem Ende der Feder 62 und dem vorderen Armende der Abzugsstange 59 in Ruhelage bis zur nächsten Betätigung des Abzuges verbleibt.
Diese vorbeschriebene Anordnung der Abzugsvorrichtung dient dazu, Doppelschüsse zu verhüten, indem die Rast des Hahnes nicht mehr gefeilt zu werden braucht, um einen leichteren Abzug bezw. einen feineren Druckpunkt beim Abfeuern zu haben.
Im weiteren ist für die vorbeschriebene, selbsttätige Feuerwaffe eine Vorrichtung
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können, sowie um den Hahn in ausgelöster und gespannter Lage sichern zu können. Zu diesem Zwecke besitzt die an den Hahn 46 angelenkte und im Griffe 48 sich nach unten erstreckende Schlagfeder 66 einen nach oben gerichteten, abgebogenen und hinten aus der in der Querwand des Verschlussgehäuses- 1 vorgesehenen Öffnung heraustretenden Fortsatz 67, welcher vor seinem hinteren Ende eine Absetzung 68 und am hinteren Ende eine Einkerbung 69 aufweist.
Über dem hinteren Ende des Schlagfederfortsatzes 67 bezw. vor dessen Absetzung 68 ist im Verschlussgehäuse 1 eine drehbare Achse 70 quer gelagert, welche an ihrem vorderen Ende mit seitlichen Armen 71 und 72 und an ihrem hinteren Ende mit einer seitlichen Nase versehen ist. wobei die Arme sich ausserhalb des Gehäuses 1 befinden und zueinander versetzt sind und der Arm 71 auf seiner Rückseite mit einer Warze 73 vorsehen ist, welche in entsprechende Vertiefungen 74 auf der vorderen Aussenseite des Gehäuses treten können.
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Die Aohse 70 besitzt ferner'in ihrer Mitte eine dem Fortsatze 67 der Schlagfeder gegenüberliegende Ausnehmung 75, sowie eine in dieselbe ragende Nase (Fig. 28). In Fig. 26 ist das auf dem oberen Teile des Verschlussgohäuses gelagerte und an dessen hinterem Ende geführte Verschlussstück 3 teilweise dargestellt, das hindere Ende von dessen vorderem Wandteil trägt unten eine kleine Abschrägung 77, welche über den hochgehobenen Arm 22 zu liegen kommt (Fig. 26).
Die Wirkungsweise der vorbeschriebenen Spann-sowie Sicherungsvorrichtung ist nun folgende :
Durch Einwirkung mit dem Daumen der die Waffe haltenden Hand auf das hintere, aus dem Verschlussgehäuse herausragende Ende des Federfortsatzstückes 67 wird sich derselbe in das Innere des Gehäuses 1 verschieben, wodurch die Schlagfeder 66 entgegen ihrer Wirkung zusammengedrückt und durch dieselbe der Hahn 46 um den Stiften 64 nach hinten gedreht
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Achse liegt also gerade über dem Fortsätze 67, so dass sich dieser bei seiner Verschiebung nach vorne frei unter der Achse 70 hindurchbewegen kann ; dasselbe wird auch bei Auslösung des Hahnes 46 stattfinden.
Soll nun der ausgelöste Hahn gesichert werden, so dass derselbe nicht mehr gespannt werden kann, so wird die Achse 70 vermittels des Armes 71 derart gedreht, dass dieser Arm von der in Fig. 24 gezeigten Stellung I in die Stellung 1I der Fig. 26 gelangt. Hiebei gelangt die Nase 76 der Achse 70 vor die Absetzung 68 des Federfortsatzes 67, so dass derselbe nicht mehr nach einwärts verschoben werden kann.
Ist der Hahn gespannt und befindet sich also das Fedorfortsatzstück 67 in seiner vorderen Stellung (Fig. 25), so kann der Hahn in dieser Lage ebenfalls gesichert werden, dadurch, dass die Achse 70 vermittels des Armes 77 wiederum in die Stellung 11 der Fig. 26 gedreht wird, wobei die Nase 76 der Achse in die Einkerbung 69 des Fortsatzstückes 67 tritt und so dasselbe in dieser Lage hält (Fig. 27).
Bei beiden Stellungen des Hahnes bezw. des Sicherungsarm 72 ist ein Verschieben des Verschlussstückes 3 nach hinten durch den hochgehobenen, sich gegen die Abschrägung 77 des Verschlussstückes sperrenden Arm 72 unmöglich gemacht (Fig. 26).
Die Auslösung der Sicherung erfolgt bei beiden gesicherten Stellungen des Hahnes durch einfaches Abwärtsbewegen des Armes 71 der Achse 70 aus der Stellung Il in die Stellung 1 zurück, wobei die Nase 76 der Achse 70 nach oben bewegt wird und so das
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wegen kann (Fig. 24 und 25). l) as Festhalten des Armes 71 bezw. der Achse 70 in iller jeweiligen Lage geschieht durch Einschnappen der Warze 75 des Armes 77 in die entsprechende Vertiefung 74 (Fig 27) am Verschtussstuck.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Selbsttätige Feuerwaffe mit gleitendem Lauf und verriegeltem Verschluss, bei welcher das Verschlussstück auf dem Lanf geführt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungsvorrichtung derselben aus einem oberen von dem Lauf getragenen Riegel (40) und einem unteren im Verschlussgehäuse gelagerten Riegel (32) besteht, der, bei vorge- schobenem Lauf, behufs Verriegelung des Verschlusses mit dem Lauf, den oberen Riegel (j) hinter einen Ansatz des Verschlusses gehoben hält, welcher Riegel (40) sich beim Rückgange des Laufes infolge einer hinteren Absetzung des unteren Riegels (32) senkt und so das Verschlussstück freigibt, welches alsdann allein weiter zurückgeht.
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Austrian PATENT LETTERING No. 16357. BERNHARD MÜLLER IN WINTERTHUR (SWITZERLAND).
Automatic firearm with sliding barrel.
The subject of the present invention is an automatic firearm with sliding barrel and locked breech, in which the breech block is guided on the barrel; The present firearm is characterized in that the locking device of the same consists of an upper bolt carried by the barrel and a lower bolt mounted in the bolt housing which, when the barrel is advanced, locks the bolt with the barrel, the upper bolt behind an approach of the Keeps the breech lifted, which bolt lowers when the barrel retreats as a result of a rearward deposition of the lower bolt, thus releasing the breech block, which then only goes back further.
The firearm is also characterized by the fact that the trigger cocks a hammer when it is activated, which is released towards the end of the trigger stroke and then releases the actual striking element when it snaps back, so that Bohnf's achievement of a slight trigger designs the triggering of the hammer accordingly
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Double shots are safely prevented.
In the attached drawings, the subject of the invention is shown in bcispidswcispr embodiment as applied to a pistol and shows:
Fig. 1 the same in view and partial section in the closed position with the lock locked.
2 shows the same in vertical section in the open position with the lock unlocked.
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and partially pulled out breeches and barrel.
Fig. 4 is a front view, partially in section, of Fig. 1.
6-8 are various components of the pistol.
FIG. 9 is a section along A-B of FIG. 3.
Fig. 10 is a section along C-D of Fig. 6,
Fig. 11 is a section along E-F of Fig. 7,
Fig. 12 is one according to G-H of the same figure.
13 and 14 show the upper latch in front and side views, and FIGS. 15 and 16 show the lower latch in front view and in cross section.
17 shows the firearm, shown partially and in vertical section, in the closed position with the trigger device cocked.
18 shows the same in the same position with the trigger device triggered,
19 shows the same in the open position with a partially cocked trigger device,
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view of the trigger.
Figures 32 and 33 are part of Figures 17-21.
Figs. 24-27 show the tap in connection with a device around the same
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According to the drawings, the pistol consists of the following three main components: the breechblock housing 1, the barrel 2 guided in the same and the breech block 3 guided on the latter and the breechblock housing.
The lock housing 1 is hollow and open to the front and top and has horizontally arranged longitudinal ribs 4 on its inner sides for guiding the barrel, as well as outer grooves on its rear, raised transverse wall 5 with its upper part serving as a stop, leaving an opening 6 for guiding the locking piece (Fig. 5 and 9).
The barrel 2 has a grain warzo with grain 7 on its front tubular part (FIG. 1) and upper grooves 8 on its central square part for guiding the closure piece 8 (FIGS. 4, 7 and 12), while on the same and the rear fork-shaped parts (Fig. 8) lower lateral grooves 9 and on the latter upper groove. en 10 are provided (Figs. 7 and 11).
The four-edged running part is interrupted on a length part by a recess extending downward on both sides from the top of the same, through which the lower guide grooves 9 are divided, whereby lower inner edges are formed, of which the edges labeled 11 serve as stops (Fig. 7 and 8); One fork leg of the barrel has an elongated outlet opening 12 for the cartridge cases, the other has an ejector nose 13 on its inside. The barrel is guided in the breechblock housing in such a way that the ribs 4 of the latter enter the grooves 9 of the former. The fork legs of the barrel are connected to one another by a web 14.
The closure piece 3 is designed in the shape of a channel, open at the bottom and on the sides, with its lower edges resting on the upper edges of the closure housing; At its front end, the locking piece has inner ribs 15 which are guided in the grooves 8 of the central barrel part (FIGS. 4 and 6) and at its rear end there are also internal longitudinal ribs 16 (FIG. 10) which are inserted into the upper guide grooves 10 of the fork-shaped barrel end.
Behind the guide ribs 15 there is a rearwardly sloping recess 17 which is closed to the front by a projection 18, while the locking piston 19 protruding between the fork ends of the barrel is arranged in the middle of the locking piece (FIGS 10), in the lower part of which the resilient firing pin 20 is mounted and in the upper part of which a pin 21 is guided, which is held pressed against the transverse wall 5 of the lock housing 1 by a helical spring 22 arranged around the same, which spring with its other end in a Bore 23 of the sealing piston is at rest.
On the outside of the closure piston 19 are also on the one hand a
Longitudinal groove 24 for the ejector nose and, on the other hand, a resilient extractor 25 (FIGS. 2, 3, 6 and 10), as well as a visor notch 20 and lateral warts 27 at the rear end of the locking piece for pulling back the locking piece by hand (FIG. 4); In one side wall of the latter there is also a recess 28 which, together with a recess 29 provided on one side wall of the breech block, form an elongated outlet opening for the empty cartridge case to be ejected (FIGS. 2, 5 and 6) and for this purpose coincide at the appropriate moment with the opening 12 of the barrel.
In the front recessed part of the lock housing, above the trigger guard 30 of the same, a lower bolt 32 is rotatably mounted around a pin 31, which with its front, upwardly directed arms enters the lateral recess on the barrel from below and the one on this Place weakened running part includes, the end edges 3. '' 'of the locking arms between the inner edges on the middle running parts respectively. come to lie opposite the edges-11 of the latter.
The bolt 32 has at the top of his
Poor lower steps 34, next to them arranged elevations 35 and over these latter projecting lugs 36; it is held in its position by an elbow 37 rotatably mounted under it, which latter is a tongue protruding from the lock housing? has to pull it down and is held in place by a flat spring 39 in their respective end positions.
In the upper part of the recess on the middle running parts sits loosely an upper bolt 40 encompassing the same from above, the downwardly directed lateral arms 41 of which are beveled at the front, one arm having an incision 42 in which the
Arm 43 of an angle lever chon 44 rotatably mounted at the front end of the recess on one side of the barrel occurs, the arm 45 of which is directed downwards and through which a nose 36 of the lower bolt can be actuated (FIGS. 1 and 2). to make the upper bolt go down safely.
In the closed position of the pistol shown in FIG. 1, the upper one rests
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is lifted and its front end comes to lie behind the extension 18 of the same, in which way the barrel 2 is locked to the breeches.
46 is the tap mounted in the rear part of the breech block 1, 47 is the cartridge magazine accommodated in the handle 48; 49 is the chamber in the barrel and 50 is the bore of the barrel (Fig. 2).
The operation of the above-described self-operated pistol respectively. their locking device is now as follows:
For the purpose of firing the first shot and feeding the first cartridge from the filled cartridge frame, the breech block is withdrawn by hand, the spring 22 being tensioned and the barrel, which is locked by the raised upper bolt 40 with the same, is also taken through the extension 18 until the upper bolt 40 with its arms 41 leaves the elevations 35 of the lower bolt 32 and falls onto the deposits 34 of the same, thereby releasing the locking piece and moving it further backwards until the locking piston 19 has moved away over the cartridge magazine 47 and abuts the transverse wall 5 of the lock housing.
The falling of the upper bolt 40 has been secured by the small lateral bell crank 44, in that its lower arm 45 hit the one nose 36 of the lower bolt 32 when the barrel was moved backwards, through which the rotation of the small bolt 44 was effected.
When now automatic, by the reaction of the spring 22 taking place return, respectively. As the breechblock moves forward, the breechblock 19 removes a cartridge from the magazine and pushes it into the cartridge storage 49 of the barrel and at the same time holds it in place by the lateral extractor 25, with the barrel also being moved forward again by the breechblock 19 abutting the barrel the upper bar 40 through the elevations 35 of the lower bar. 32 is lifted into the recess 17 behind the shoulder 18 of the breech block and the barrel is locked again with the breech block.
The forward movement of the barrel and thus of the breech block is limited by the fact that the inner edges 11 of the former are against the edges. 33 of the lower bolt 32 abut (Fig. 1).
By operating the trigger shown in the drawing in Fig. 17-23 and described later, the hammer 46 will snap forward, where it hits the firing pin 20, through which the cartridge located in the chamber to
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effect of the powder gas on the empty cartridge respectively. the same and the barrel locked with the same are thrown back onto the piston 19 of the breech block located behind it;
The bolt 40 is lowered and the cartridge case held by the extractor 25 is taken along and by pushing the ejector nose 13 through the opening 14 of the running fork, as well as through the recesses 28 and 29, which at this point are one above the other and forming an elongated opening of the locking piece 3 and housing 1 (FIG. 2), the cock 48 being tensioned again by the locking piston 19 at the same time. The breech block is then immediately pushed forward again by the spring 22 and a new cartridge is pushed into the barrel, the barrel with the breech block being rifled again.
This locking and unlocking of the barrel with the locking piece will repeat itself automatically before and after each shot is fired.
By turning the elbow downwards by pulling the tongue 28, the lower bolt 32 can fall down, leaving the recess on the barrel,
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lock housing can be pulled out towards the front (Fig. 3), which enables all components of the pistol to be taken apart.
The web M between the Gahelondon of the barrel (Fig. 2, 7 and 8) serves to prevent the hammer from hitting the firing pin 20 when the lock is not locked, in that the stopper is then stopped by the web.
The trigger device arranged in the middle part of the breechblock housing 1 consists mainly of a trigger 52 mounted with its fork-shaped upper end around a pin 51, which is protected downward by the trigger guard 30 and by a spring mounted in its lower end which is open to the rear . 53 is pushed forward; the shorter upwardly bent arm of the lower end of this spring acts on the lower arm of a lug 54 rotatably mounted in the trigger and holds the upper arm respectively. Nose 55 in engagement with a notch 56 which is attached to the near of a laterally outwardly bent hammer 57 (FIGS. 21 and 23) mounted on the pin 51 in the fork-shaped end of the trigger.
Laterally between
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Nose 61 engages, which latter comes to rest against the detent 60 of the trigger rod 59 when the cock is cocked (FIG. 17). A flat spring 62 is mounted above the trigger rod 59, the rear end of which holds the rear arm of the trigger rod pressed against the nose 61 of the tap, while its front end comes to rest over the hammer 57 but is prevented by a pin 63 on the same to act. The cock 46 can be rotated about a pin 64 and has an extension 65 extending from a hub, in the fork-shaped end of which a striker spring 66 is suspended, by means of which the cock can be actuated.
The mode of operation of the trigger device described above is now as follows:
When the locking piece 3 is withdrawn by hand, as already mentioned, the stopcock 46 is tensioned by the locking piston 19 (FIG. 19), its nose 61 resting against the detent 60 of the trigger rod 59 and the spring 66 being tensioned (FIG. 19) ), whereupon by the reaction of the spring 22 the locking piece. 8 is driven forward again while taking a cartridge. If the trigger 52 is now pulled backwards, the spring 62 is lifted and / or lifted by the hammer 57 through the intermediary of the lug 54 engaging with its hub by the action of the spring 53. tensioned (Fig. 17).
As soon as the lower arm of the lug 54 hits the inner wall of the bracket 30 surrounding the trigger during the further reverse rotation of the trigger. arrives at the pressure point, if this pressure point is exceeded, respectively. if the trigger continues to act, the catch 54 will rotate; thereby their upper arm is respectively.
Nose 55 leave the notch 56 on the hammer 57 and the same snap down under the pressure of the spring 62 and hit the front arm of the trigger rod 59 to press it down, whereby the rear arm thereof is raised and the nose 61 of the lower the pressure of the mainspring 65 standing cock 46 leaves the latch / 10 of the trigger rod (Fig. 20) and so the cock 46 is released so that it snaps forward and hits the firing pin 19, through which the cartridge located in the chamber 49 ignites respectively the shot is fired (Fig. 18).
The hammer 46 is thereupon by the reaction of the shot on the breech
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held in this position.
The trigger 52 will return to its rest position by yielding the index finger mediated by the spring 53, with the nose 55 of the catch 54 moving with it again snapping into the notch 56 of the hub of the hammer 57 under the action of the lower arm of the spring 53; To fire the second shot, the trigger is pulled back again and the hammer 46 is triggered by the hammer 57 and the trigger rod 59.
The front end of the spring 62 62 is held in its downward snapback by the pin 63 when the hammer 57 is released, while the hammer continues to move downward, so that it is lifted up again under the spring 62 after hitting the front arm of the trigger bar in such a way that the hammer remains loosely between the end of the spring 62 and the front arm end of the trigger rod 59 in the rest position until the trigger is next operated.
This above-described arrangement of the trigger device is used to prevent double shots by the latch of the cock no longer needs to be filed to bezw a lighter trigger. to have a finer pressure point when firing.
There is also a device for the above-described automatic firearm
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as well as to be able to secure the cock in a released and cocked position. For this purpose, the striker spring 66, which is hinged to the cock 46 and extends downward in the handle 48, has an upwardly directed, bent extension 67 which protrudes from the opening provided in the transverse wall of the closure housing 1 and which has a shoulder in front of its rear end 68 and a notch 69 at the rear end.
About the rear end of the striker spring extension 67 respectively. Before it is set down 68, a rotatable shaft 70 is mounted transversely in the lock housing 1, which is provided with lateral arms 71 and 72 at its front end and with a lateral nose at its rear end. wherein the arms are located outside the housing 1 and are offset from one another and the arm 71 is provided on its rear side with a protrusion 73, which can enter into corresponding recesses 74 on the front outside of the housing.
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The hub 70 also has in its center a recess 75 opposite the extension 67 of the striker spring, as well as a nose protruding into the same (FIG. 28). In Fig. 26, the locking piece 3 mounted on the upper part of the lock housing and guided at its rear end is partially shown, the rear end of its front wall part has a small bevel 77 at the bottom, which comes to rest over the raised arm 22 (Fig. 26).
The mode of operation of the clamping and securing device described above is now as follows:
By acting with the thumb of the hand holding the weapon on the rear end of the spring extension piece 67 protruding from the breech housing, the same will move into the interior of the housing 1, whereby the mainspring 66 is compressed against its effect and through the same the hammer 46 around the pins 64 turned back
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The axis is therefore just above the extension 67, so that it can move freely under the axis 70 when it is moved forward; the same will take place when the cock 46 is triggered.
If the triggered cock is now to be secured so that it can no longer be tensioned, the axis 70 is rotated by means of the arm 71 in such a way that this arm moves from the position I shown in FIG. 24 to the position 1I in FIG . In this case, the nose 76 of the axis 70 comes in front of the offset 68 of the spring extension 67, so that the same can no longer be moved inward.
If the cock is cocked and the spring extension piece 67 is in its front position (FIG. 25), the cock can also be secured in this position, in that the axis 70 by means of the arm 77 is again in the position 11 of FIG. 26 is rotated, wherein the nose 76 of the axis enters the notch 69 of the extension piece 67 and thus holds the same in this position (FIG. 27).
In both positions of the cock respectively. of the securing arm 72, a displacement of the locking piece 3 to the rear is made impossible by the raised arm 72 blocking itself against the bevel 77 of the locking piece (FIG. 26).
The triggering of the safety occurs in both secured positions of the cock by simply moving the arm 71 of the axis 70 down from the position II to the position 1 back, the nose 76 of the axis 70 is moved upwards and so that
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because of (Fig. 24 and 25). l) as holding the arm 71 respectively. the axis 70 in each respective position is done by snapping the lug 75 of the arm 77 into the corresponding recess 74 (FIG. 27) on the closure piece.
PATENT CLAIMS:
1. Automatic firearm with sliding barrel and locked breech, in which the breech block is guided on the Lanf, characterized in that the locking device consists of an upper bolt (40) carried by the barrel and a lower bolt (32) mounted in the bolt housing which, when the barrel is advanced, holds the upper bolt (j) behind a projection of the breech in order to lock the bolt with the barrel, which bolt (40) closes when the barrel is retreated as a result of the lower bolt (32 ) lowers and so releases the locking piece, which then goes back further on its own.