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Kleinstdynamomaschine, insbesondere für Fahrräder
Die Erfindung bezieht sich auf eine besonders vorteilhafte Bauart einer vorzüglich für Fahr- räder geeigneten Kleinstdynamomaschine.
Bei der Herstellung von Lichtmaschinen für
Fahrräder geht das Bestreben vor allem dahin,
Dynamos von geringstmöglichen Abmessungen zu bauen, die schon bei kleinster Umdrehungszahl eine hohe Leistung besitzen, bei welchen jedoch bei höchster Umdrehungszahl des Ankers eine Gefahr des Durchbrennens der Glühlampen ausgeschaltet ist. Ausserdem soll das Licht auch bei geringer Umdrehungsgeschwindigkeit genügend hell, gleichmässig und frei von den (bei Wechselstrom) üblichen Flackererscheinungen sein.
Die angeführten Ziele werden bei der vorliegenden Maschine weitestgehend erreicht, bei welcher erfindungsgemäss zwei permanente Magnete von vorteilhaft Kugelkalotten-bis Halbkugelform mit zwei, vier oder mehr Polen auf einer Welle aufgezogen sind und zwischen beiden ein Feldspulenpaket gelagert ist, durch welches die Breite des Luftspaltes zwischen den Polen genau eingestellt und erhalten wird.
Das Feldspulenpaket besteht zweckmässig aus einer Vielzahl von zwischen zwei Deckeln eingebetteten Feldspulen, es bildet gleichzeitig das Lager für die Ankerwelle und bestimmt und erhält die Breite des Luftspaltes zwischen den Polen.
Es kann Vorsorge getroffen werden, dass einer der permanenten Magnete, vorteilhaft der untere, auf der Ankerwelle verstellbar angeordnet ist und durch eine Torsionsfeder in der richtigen Stellung gehalten wird. Bei Überschreiten der normalen Umdrehungszahl wird sich der axial verschiebbare permanente Magnet unter Ausnützung der Fliehkraft selbsttätig derart verstellen, dass der Abstand der Pole vergrössert und infolgedessen ein Stromabfall erzielt wird.
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führungsbeispiel einer erfindungsgemäss ausgebildeten Fahrradlichtmaschine dargestellt ist.
Es zeigen Fig. 1 die Lichtmaschine in Seitenansicht, Fig. 2 dieselbe im Achsschnitt, teilweise in Ansicht, Fig. 3 einen permanenten Magnet und Fig. 4 das Feldspulenpaket, beide in Stirnansicht.
Die Lichtmaschine 1 ist derart am Fahrrad befestigt, dass ihr Drehpunkt 2 ausserhalb ihrer
Längsachse 3 und über ihrem Schwerpunkt liegt, so dass eine Schrägstellung in der Richtung des antreibenden Fahrradreifens erzielt wird.
Es kann daher der Lagerdeckel 4 in Verbindung mit dem Gehäuse 5 für die Drehfeder aus einem
Stück, beispielsweise in Spritzguss oder Pressstoff hergestellt werden. Dies bedeutet einen grossen erzeugungstechnischen Vorteil, da das Drehfedergehäuse nicht mehr wie bisher als getrennter Pressteil hergestellt und an den unteren Gehäusedeckel 6 angenietet werden muss.
Auf der Welle 7 sind die beiden, permanenten Magnete 8 und 9 in einem solchen Abstand voneinander aufgezogen, dass zwischen ihnen das Feldspulenpaket 10 gelagert werden kann, das die Entfernung der Pole bzw. den Luftspalt zwischen ihnen genau festlegt bzw. einstellt.
Die permanenten Magnete 8, 9 besitzen Kugel- kalotten-bis Halbkugelform und sind im Ausführungsbeispiel vierpolig. Das Feldspulenpaket 10 enthält zwischen den beiden Deckeln 11 aus Kunststoff vier Feldspulen 12 eingebettet und dient gleichzeitig als Lager für die Ankerwelle 7.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Kleinstdynamomaschine, insbesondere für Fahrräder, dadurch gekennzeichnet, dass zwei permanente Magnete von vorteilhaft Kugel- kalotten-bis Halbkugelform mit zwei, vier oder mehr Polen auf einer Welle aufgezogen sind und zwischen beiden ein Feldspulenpaket gelagert ist, durch welches der Luftspalt zwischen den Polen eingestellt und erhalten wird.
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