AT163969B - Umhüllter Transformator oder Drosselspule für Gasentladungsröhren - Google Patents

Umhüllter Transformator oder Drosselspule für Gasentladungsröhren

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  Umhüllter Transformator oder Drosselspule für Gasentladungsröhren 
Die Hilfsapparatur von Gasentladungsröhren besteht in den meisten Fällen aus einer oder mehreren Drosselspulen, Transformatoren, Kon- densatoren usw.   Hilfsgeräte   mit einem Eisen- kreis, wie Drosselspulen und Transformatoren, weisen das grösste Volumen auf. Die Hilfs- geräte sind meist mit Umhüllungen versehen. 



   Der Querschnitt der Umhüllung kann recht- eckig   sein ;   aus lichttechnischen Gründen kann es aber zweckmässig sein, hiefür einen ver- jüngten Querschnitt zu wählen, was z. B. bei trapezförmigen Umhüllungen der Fall ist. 



   Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein umhülltes Hilfsgerät mit einem Eisenkreis für Gasentladungsröhren, bei dem der Quer- schnitt der Umhüllung verjüngt ausgebildet ist. 



   Nach der Erfindung ist das Gerät vom Kerntyp mit nur einem umwickelten Schenkel, wobei dieser
Schenkel im breiteren Teil und der zu ihm parallel liegende, nichtumwickelte Schenkel im schmaleren Teil der Umhüllung, im wesentlichen senkrecht zum erwähnten Querschnitt, untergebracht ist. 



   Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher erläutert, in der zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt sind. 



   In den Fig. 1 und 2 ist mit 1 eine stabförmige Gasentladungsröhre, beispielsweise eine luminiszierende Niederdruckquecksilberdampfentladungsröhre bezeichnet. Die Röhre wird von Röhrenhaltern 2 festgehalten. Die Röhrenhalter sind an einem Tragbalken 3 angebracht, an dem eine Drosselspule 4 befestigt ist. Der Schenkel 5 dieser Drosselspule ist mit einer Wicklung 6 versehen, während der zu ihm parallel liegende Schenkel 7 nicht umwickelt ist. Die Drosselspule ist von einer Überdachung 8 umgeben. Die Überdachung bildet nebst dem Balken 3 die Umhüllung der Drosselspule, welche Umhüllung senkrecht zu den Schenkeln 5 und 7 einen trapezförmigen Querschnitt aufweist. Der umwickelte Schenkel 5 befindet sich im breiteren Teil des Trapezes, während der nichtumwickelte Schenkel 7 im schmaleren Teil angeordnet ist.

   Auf diese Weise ergibt sich für den von der Umhüllung eingeschlossenen Raum ein günstigerer Füllfaktor, so dass die Höhe der Überdachung senkrecht zur Röhrenachse klein gehalten werden kann. Infolge dieses günstigen FüUfaktors ist es möglich, bei einer lichttechnisch günstigen (schattenfreien) und schlanken Gestalt der Umhüllung, Drosselspulen oder Transformatoren zu verwenden, deren Länge nicht zu gross ist. Es ist einleuchtend, dass die Überdachung, nebst der Drosselspule, auch andere Elemente der Hilfsapparatur, beispielsweise eine 
Zündvorrichtung, enthalten kann. Die Zuleitun- gen zur Drosselspule bzw. Röhre sind in der
Zeichnung nicht dargestellt. Der Balken 3, der die ganze Anlage trägt, kann z. B. an der
Decke eines Zimmers befestigt werden. 



   In den Fig. 3 und 4 ist eine etwas verschieden umhüllte Drosselspule bzw. ein Transformator 10 dargestellt. Die Umhüllung besteht in diesem
Falle aus den Teilen 11 und 12, die gleichfalls ein trapezförmiges Querprofil aufweisen, obzwar hiefür auch andere Formen in Frage kommen, von denen der der Entladungsröhre 13 näher liegende Teil schmaler ist als der mehr entfernte Teil. Die Länge der Umhüllung ist in diesem Falle nicht auf die Länge der Drosselspule beschränkt, sie ist sogar grösser als die stabförmige Entladungsröhre 13, die durch an der Umhüllung befestigte Röhrenhalter 14 unterstützt wird. 



   Die Umhüllung bildet in diesem Falle gleichsam ein Tragorgan für die ganze Anlage. Sie lässt sich z. B. mittels Pendel 15 an der Decke befestigen und eignet sich auch als Träger für zur Röhre parallele Glasplatten und für Querwände, die senkrecht zur Röhre angebracht sind usw. 



   Die Umhüllung bietet in diesem Falle hinreichenden Raum für die Betriebsgeräte einer Mehrzahl von Entladungsröhren, wobei die Röhren z. B. zu einander parallel und symmetrisch zum Querprofil der Umhüllung angebracht werden können. 



   Als Material für die Umhüllung kann vorzugsweise ein nichtmagnetisches Material, z. B. 



  Aluminium, Kunstharz usw. gewählt werden. 



  In der Zeichnung ist die Art der gegenseitigen Befestigung der Elemente der Anlagen nicht näher dargestellt. Dies kann auf die übliche Weise, z. B. mittels Schraub-, Schweissverbindungen usw., erfolgen. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Umhüllter Transformator oder Drosselspule für Gasentladungsröhren, wobei der Querschnitt der Umhüllung senkrecht zur Längsachse der Röhre eine von einem schmaleren Teil in einen breiteren Teil übergehende, z. B. trapezförmige Gestalt aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass als Transformator oder Drosselspule ein Kerntransformator oder eine Kerndrosselspule mit nur einem umwickelten Schenkel verwendet wird, wobei dieser Schenkel im breiteren Teil und der zu ihm parallel liegende nicht umwickelte Schenkel im schmaleren Teil der Umhüllung im wesentlichen senkrecht zum erwähnten Querschnitt angebracht ist. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT163969D 1946-07-17 1947-12-18 Umhüllter Transformator oder Drosselspule für Gasentladungsröhren AT163969B (de)

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