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Fensterverschluss mit Schub-oder Treibstangen
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Zahnrad die Triebstücke 3 bewegt, die mit einer auf einer Seite durch einen Schlitz 4 offenen ausmittig angeordneten Bohrung 5 versehen sind.
Die Triebstücke 3 gleiten dabei in dem Hohlraum zwischen der Grundplatte 6 und der Deckplatte 7.
Das innere Ende jeder Schubstange 8 ist bei 10 gegen das Innere der Deckleiste 13 abgekröpft oder abgesetzt und mit einem der Öffnung 5 nebst Schlitz 4 entsprechenden löffelförmigen Ende 9 versehen, das in der Schliessstellung durch eine Öffnung 11 in der Deckplatte 7 in die Bohrung 5 eingelegt werden kann. Auf der Getriebewelle 15 kann überdies noch ein in der Zeichnung nicht dargestellter Mittelriegel sitzen, jedoch kann dieser wie bei der gezeichneten Ausführungsform auch entfallen. Der Getriebekasten 1 liegt in einer entsprechenden Ausnehmung 18 in der Rückseite der Deckleiste 13 und in letztere sind auch die Schubstangen 8 aufnehmende Nuten 14 eingefräst. Der Drehgriff 2 ist mit einer dem unrunden Querschnitt der Getriebewelle entsprechenden Ausnehmung versehen, so dass er beim Aufstecken auf diese Welle mit ihr auf Drehung gekuppelt wird.
Er ist mit einer Rosette 16 drehbar vernietet, die ihrerseits mittels durch die Deckleiste hindurchgehender Schrauben an Gewindebuchsen 19 festgeschraubt werden kann, die im Getriebekasten gelagert sind. Die Gewindebuchsen sind dabei in Schlitzen in der Deckplatte 7 geführt, so dass ihr Abstand voneinander dem Abstand der Befestigungsschrauben für die Rosette angepasst werden kann. Wie aus Fig. 4 hervorgeht, können die Flügelhölzer der Fensterrahmen infolge der ausmittigen Anordnung der Schubstangen 8 in der Deckleiste 13 gleich breit hergestellt werden, was einen wesentlichen Vorteil bietet.
Beim Einbau des Fensterverschlusses wird zuerst bei abgenommenem Drehgriff 2 der Getriebekasten in die Ausnehmung 18 in der Deckleiste 13 eingelegt, sodann werden die Schubstangen 8 in die Nuten eingelegt, wobei sich das Getriebe in der Schliessstellung befinden muss.
Dreht man dann mittels des provisorisch aufgesteckten Drehgriffs 2 die Getriebewelle in die "Offen"-Stellung, dann können die dadurch mehr in den Getriebekasten hineingezogenen Schubstangen 8 nicht mehr herausfallen, da ihr abge-
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kröpfter oder abgesetzter Teil 10 durch die Deckplatte 7 des Getriebekastens festgehalten wird.
Nach diesem Einbau des Getriebes in die Deckleiste 13 wird diese samt dem eingebauten Getriebe auf den Fensterrahmen aufgeschraubt.
Man kann nun den Fensterrahmen streichen, ohne dass sichtbare Teile dabei beschmutzt werden. Nach Trocknung wird der Drehgriff 2 aufgesteckt und seine Rosette 16 wird mittels der Befestigungsschrauben durch die Deckleiste 13 hindurch an den Gewindebuchsen 19 des Getriebekastens festgeschraubt. Der ganze Verschluss weist keine Gussstücke auf, sondern nur gepresste oder gestanzte Teile. Ein besonderer Vorteil des erfindungsgemäss ausgebildeten Fensterverschlusses liegt darin, dass die ganze Einlassarbeit maschinell vorgenommen werden kann, so dass auch grosse Mengen von Deckleisten für einen Arbeitsgang des Anschraubens an die Fensterflügel bereitgestellt werden können.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Fensterverschluss mit Schub-oder Treibstangen, die in einer in der Rückseite der Deckleiste angeordneten Nut liegen, dadurch gekennzeichnet, dass der Getriebekasten (1), in dessen Triebstücke (3) die Schubstangen (8) in an sich bekannter Weise eingehängt werden, ebenfalls in einer Ausnehmung (18) in der Rückseite der Deckleiste (13) angeordnet ist, während der Drehgriff (2) von der Vorderseite der Deckleiste (13) her aufgesteckt und dabei mit der Getriebewelle (15) gekuppelt wird.