AT1642U2 - Schneidleiste - Google Patents

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AT1642U2
AT1642U2 AT0030697U AT30697U AT1642U2 AT 1642 U2 AT1642 U2 AT 1642U2 AT 0030697 U AT0030697 U AT 0030697U AT 30697 U AT30697 U AT 30697U AT 1642 U2 AT1642 U2 AT 1642U2
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Abstract

Bei einer Schneidleiste bestehend aus einem Schneidenkörper (1) mit mindestens einer eine Schneidkante (2) aufweisenden Hartstoffleiste (7) wird vorgeschlagen, daß die Hartstoffleiste (7) aus einer zähen Matrix mit darin eingelagerten Hartstoffpartikeln besteht und auf den Schneidenkörper (1) aufgeschweißt ist.

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Die Erfindung betrifft eine Schneidleiste bestehend aus einem Schneidenkörper mit mindestens einer eine Schneidkante aufweisenden Hartstoffleiste. 



  Zur Zerkleinerung von Futterpflanzen werden Maschinen - sogenannte   Häcksler - eingesetzt,   die, wie in Fig. 2 dargestellt, mit einem sich drehenden Schneidkopf, auf dem Messer 3 montiert sind, ausgestattet sind. Die Futterpflanzen werden durch einen Zufuhrkanal dem Schneidwerk zugefuhrt. Im Schnittbereich der Messer werden die Futterpflanzen von einer Schneidkante 2, die sich in nur minimalem Abstand von dem Messer 3 befindet, gehalten. Diese Schneidkante 2 muss scharfkantig sein und einen minimalen Abstand vom Messer aufweisen, da sonst der Kraftaufwand für das Schneiden ansteigt, die   Gleichmä-   ssigkeit der Schnittlänge verloren geht und sich nicht geschnittene Teile um diese Schneidkante legen. Ein Nachschärfen der Schneidkanten ist sehr schwierig, kostenaufwendig und verringert die Einsatzzeit in der begrenzten Erntesaison.

   Deshalb werden bei Hochleistungsmaschinen die Schneidkanten dieser Schneidleisten in besonders verschleissfester Ausführung,   z. B.   durch Aufbringen von Hartschichten, ausgeführt. Solche Schneidleisten mit dünnen, sehr verschleissfesten Schichten sind z. B. aus der AT-PS 398 509 (Busatis) bekannt. 



  Sie haben den Vorteil, dass durch ihre sehr geringe Dicke das dahinterliegende, weichere Grundmaterial schneller abgetragen wird und sich ein Selbstscharfeffekt einstellt. 



  Beim Schnittgut vermischt mit harten Anteilen, z. B. Steinen, wie dies bei der Ernte von Gras auftritt, hat sich diese Lösung nicht bewährt, da die Schneidkante durch Schläge   ausbricht.   

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  Daher werden für die Grasernte Schneidleisten gemäss Fig. 3 eingesetzt, die eine massiv aufgeschweisste Schneidkante 4 aus einem hartzähen Material, z. B. Schnellarbeitsstahl ähnlich   WSt   Nr. 13243, besitzen. Diese Kanten ergeben keinen Selbstschärfeffekt, da das Mass 5 über   3, 5 mm   beträgt, und werden verhältnismässig schnell rund. Dadurch steigt der zum Schneiden erforderliche Kraftaufwand, die Schnittqualität sinkt und die Schneidkanten müssen relativ schnell ersetzt werden. 



  Die Erfindung setzt sich zum Ziel, eine Schneidkante zu finden, die so dünn (Mass 5) ausgeführt werden kann, dass ein Selbstschärfeffekt durch Abtragen des Grundmaterials ermöglicht wird und die Schneidkante bei Schlägen trotzdem nicht ausbricht. 



  Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass die Hartstoffleiste aus einer zähen Matrix mit darin eingelagerten Hartstoffpartikeln besteht und auf den Schneidenkörper aufgeschweisst ist. Die erfindungsgemässe Schneidleiste hat den erforderlichen Verschleisswiderstand dadurch, dass die Hartstoffpartikel eine Härte von > 1800 HV aufweisen und in ausreichender Anzahl und Grösse in der Hartstoffleiste gleichmässig verteilt enthalten sind, und die hohe   Schlagfestig-   keit durch eine zähe Matrix, die durch die Hartstoffe vor dem Auswaschen geschützt ist. 



  Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung hat die Matrix eine Härte von maximal 600 HV, vorzugsweise 480 bis 580 HV. Sie besteht   erfindungsgemäss   aus einer Kombination von zwei oder mehreren der chemischen Elemente, Nickel, Silicium, Kohlenstoff und Bor. 



  Vorzugsweise haben die Hartstoffpartikel eine Härte von > 1800 HV. 



  Die resultierende Härte der Hartstoffleiste ist damit ähnlich gross. 



  Nach einer besonderen Ausführungsform sind die Hartstoffpartikel   Wölframschmelzkarbide.   Der Anteil der Hartstoffpartikel in der Hartstoffleiste ist vorzugsweise grösser 50 Gew. %. Der Flächenanteil der Hartstoffpartikel mit einem Durchmesser von 40 bis 160   ; um   im 

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 Schliffbild der Hartstoffleiste ist vorzugsweise mindestens 30% und die Hartstoffpartikel sind bevorzugt in der Matrix gleichmässig verteilt. Bei einer Partikelgrösse der Hartstoffe zwischen   zwam   ist der Effekt gegeben, dass das Ausbrechen der Partikel vermieden wird.

   Bei den bevorzugten Mengenverhältnissen und Gleichverteilung wird ein Aushöhlen des Matrixmaterial zwischen den Partikel und damit deren Ausbrechen gering gehalten, sodass die Hartstoffpartikel den Verschleisswiderstand der Hartstoffleiste bestimmen. 



  Nach einer besonderen Ausführungsform der Erfindung hat die Hartstoffleiste eine Dicke 8 von 2 bis 3, 5 mm. Dies ist dünn genug, dass das angrenzende Grundmaterial abgetragen werden kann und ein Selbstschärfeffekt der Schneidkante stattfindet. Ferner ist die Hartstoffleiste vorzugsweise seitlich am Schneidenkörper aufgeschweisst und sie hat bevorzugt eine Breite 9 von mindestens 6 mm. Unterhalb kommt es dadurch im Grundmaterial zu keiner nennenswerten Abtragung mehr, sodass dort die Substanz und Stabilität der Schneidleiste erhalten bleibt. 



  Nach einer besonderen Ausführungsform der Erfindung ist die Hartstoffleiste durch Auftragsschweissen am Schneidenkörper aufgeschweisst und sie weist eine Haftzugfestigkeit von mehr als   100     N/mm2   auf. 



  Bei der   Verwendung   der   erfindungsgemässen   Schneidleiste bei der Grasernte ergibt sich eine   Verlängerung   der Standzeit auf das Zwei- bis Dreifache der bisher bekannten Grasschneidleisten. 



  In den beiliegenden Zeichnungen zeigt Fig. 1 eine Schneidleiste 11 mit ihren Schneidkanten 2, wie sie als Gegenschneide in einem Häcksler montiert sein kann. Die Fig. 2 zeigt eine Schneidleiste 11 mit ihren Schneidkanten 2 und ein Messer 3, welches durch Rotation an der Schneidleiste 11 vorbeibewegt wird. Fig. 3 zeigt eine Grasschneidleiste gemäss dem Stand der Technik. Die Fig. 4,5 und 6 zeigen mehrere Ausführungsvarianten der erfindungsgemässen Schneidleiste. 

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 In Fig. 4 ist die aus einer zähen Matrix mit darin eingelagerten Hartstoffpartikel bestehende Hartstoffleiste 7 in eine Ausnehmung des aus weicherem Grundmaterial bestehenden Schneidenkörpers 1 eingesetzt, so dass die die Schneidkante 2 bildenden Oberflächen der Hartstoffleiste 7 mit den Oberflächen des Schneidenkörpers 1 fluchten.

   Durch den höheren Abrieb des weichen Materials des Schneidenkörpers 1 entsteht beim Einsatz der Schneidleiste eine Vertiefung 10 im Grundmaterial unmittelbar an die Dicke 8 der Hartstoffleiste 7 angrenzend und es ergibt sich ein Selbstschärfeffekt für die Schneidkante 2. Das an die Breite 9 der Hartstoffleiste 7 angrenzende Grundmaterial wird aufgrund der ausreichenden Ausmasse der Breite 9 nicht nennenswert abgetragen. Die Hartstoffleiste 7 kann   z. B.   mittels Plasmaauftragsschweissen an den Schneidenkörper 1   angeschweisst   sein. 



  Die Hartstoffleiste 7 kann auch wie in Fig. 5 nur zum Teil in den Schneidenkörper 1 eingesetzt oder wie in Fig. 6 auf den Schneidenkörper 1 aufgesetzt sein.

Claims (13)

  1. ANSPRÜCHE 1. Schneidleiste bestehend aus einem Schneidenkörper mit mindestens einer eine Schneidkante aufweisenden Hartstoffleiste, dadurch gekennzeichnet, dass die Hartstoffleiste (7) aus einer zähen Matrix mit darin eingelagerten Hartstoffpartikeln besteht und auf den Schneidenkörper (1) auf geschweisst ist.
  2. 2. Schneidleiste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Matrix eine Härte von maximal 600 HV, vorzugsweise 480 - 580 HV, aufweist.
  3. 3. Schneidleiste nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Matrix aus einer Kombination von zwei oder mehreren der chemischen Elemente, Nickel, Silicium, Kohlenstoff und Bor, besteht.
  4. 4. Schneidleiste nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Hartstoffpartikel eine Härte von grösser 1800 HV aufweisen.
  5. 5. Schneidleiste nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Hartstoffpartikel Wolframschmelzkarbide sind.
  6. 6. Schneidleiste nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Anteil der Hartstoffpartikel in der Hartstoffleiste (7) grösser 50 Gew. % ist.
  7. 7. Schneidleiste nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Flächenanteil der Hartstoffpartikel mit einem Durchmesser von 40-160 m im Schliffbild der Hartstoffleiste (7) mindestens 30% ist.
  8. 8. Schneidleiste nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Hartstoffpartikel in der Matrix gleichmässig verteilt sind. <Desc/Clms Page number 6>
  9. 9. Schneidleiste nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Hartstoffleiste (7) eine Dicke (8) von 2 bis 3, 5 mm aufweist.
  10. 10. Schneidleiste nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Hartstoffleiste (7) seitlich am Schneidenkörper (1) aufgeschweisst ist.
  11. 11. Schneidleiste nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Hartstoffleiste (7) eine Breite (9) von mindestens 6 mm hat.
  12. 12. Schneidleiste nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Hartstoffleiste (7) durch Auftragsschweissen am Schneidenkörper (1) aufgeschweisst ist.
  13. 13. Schneidleiste nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Hartstoffleiste (7) eine Haftungsfestigkeit von mehr als 100 N/mm aufweist.
AT0030697U 1997-05-16 1997-05-16 Schneidleiste AT1642U3 (de)

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