AT164655B - Bühne - Google Patents

Bühne

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AT164655B
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Adolf Hajek & Soehne O H G
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Description


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  Bühne 
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 gestell im Grundriss zeigt. Eine Vorderansicht des Fahrgestelles mit der mittleren Bühne zeigt die Fig. 7. Die Fig. 8 und 9 stellen ein Detail der Hubeinrichtung in zwei verschiedenen Stel- lungen dar. In den Fig. 10-12 ist die seitlich ausschiebbare Bühne mit ihrem Mechanismus in drei verschiedenen Stellungen veranschaulicht. 



   Die Fig. 13 ist eine Seitenansicht bzw. ein
Schnitt durch das ortsfeste und die beiden beweglichen Podien nach der Linie A der
Fig. 10. Aus der Fig. 14 ist der Grundriss des einen, mit einer Drehscheibe ausgestatteten
Podiums ersichtlich. Die Fig. 15 und 16 zeigen zwei Schaltungsschemas. 



   Die Bühne besteht aus einem ortsfesten, ungefähr   l   m hohen Podium   1,   in dessen Hohlraum das ausschiebbare, aus drei Teilen 2, 3 und 4 bestehende Podium untergebracht ist. 



  Das ortsfeste Podium 1 ist am Rande eines Tanzparkettes 5 aufgestellt, über dessen Fläche das ausschiebbare Podium 2, 3, 4, wie die Fig. 1-3 zeigen, ausgebreitet werden kann. Aus diesen Figuren geht hervor, dass die Podiumteile 2 und 3 zusammengeschoben eine   Podiumfläche   bilden, auseinandergeschoben dagegen den darunter befindliche Podiumteil 4 freigeben und sich an dieses seitlich anschliessen lassen, wobei alle drei Podiumteile fugenlos und stufenfrei aneinander und an das ortsfeste Podium schliessen und miteinander und mit dem ortsfesten Podium eine gemeinsame   Bühnenfläche   ergeben. Die Anordnung einer Drehscheibe 6 im Podiumteil 4 ist, wie die Fig. 3 zeigt, möglich. 



   Die Mittel zum Vergrössern und Verkleinern des Bühnenausmasses sind nachstehend beschrieben :
Zum Ausfahren der Podiumteile 2, 3, 4 aus dem Raum des ortsfesten Podiums 1 dient ein Wagen 7 (Fig. 4-6), der aus einem z. B. drei Reihen   gummibereifter   Rollenpaare 8 aufweisenden Profileisenrahmen besteht, vorne und hinten, seitlich über den Rahmen ausladende Querträger 9, 10 besitzt und mit einem am hinteren Querträger 10 an dessen Enden gelagerten Zahnräderpaaren 11 versehen ist. Das Zahnräderpaar 11 ist durch seine parallel zum Querträger 10 angeordnete Welle 12 mit einem Antriebsaggregat 13 verbunden, das aus einem Elektromotor und einem Getriebe besteht.

   Im ortsfesten Podium 1 (Fig. 4) sind an den einander 

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 gegenüberstehenden   Seitenwänden Zahnstangen 14   für die Zahnräder 11 des Wagens 7 und Führungsschienen 15 für eine Hubeinrichtung befestigt. 



  Die Zahnräder 11 befinden sich an den Wagenseiten und stehen in dauerndem Eingriff mit den ortsfesten Zahnstangen 14. Im Augenblick der Einschaltung des Antriebsaggregates 13 durch einen elektrischen Schalter 63 (Fig. 15) wird der die drei Podiumteile   2,   3,4 tragende Wagen 7 aus dem ortsfesten Podium 1 soweit herausgeschoben, bis ein selbsttätig wirkender elektrischer Ausschalter 62 (Fig. 15) den Stromkreis des Antriebsaggregates, wie später beschrieben, selbsttätig unterbricht. 



   Auf dem Wagen 7 ist der Podiumteil 4 mittels mehrerer Kniehebel 16 gelagert, welche mit Gelenkzapfen   17, 18   am Wagen 7 und am Podiumteil 4 angebracht und z. B. in drei Reihen hintereinander angeordnet sind, wobei die Kniehebel 16   jeder Reihe durch Verbindungsschienen. M   miteinander in zwangsläufiger Verbindung stehen. 



  Die Kniehebelreihen stehen durch den Podiumteil 4 auch untereinander in Verbindung, so dass alle Kniehebel 16 die ihnen, wie später beschrieben, erteilte Bewegung gleichzeitig ausführen können. 



  Die   Verbindungsschienen- sind   durch Lenker 20 mit in den   Führungsschienen   15 des ortsfesten Podiums 1 verschiebbaren Gleitbacke 21 gelenkig verbunden. Im eingefahrenen Zustand ruht das Podium 4 auf Anschlägen 22 des Wagens 7 auf, wobei sich die Kniehebel 16 in der, aus der Fig. 4 ersichtlichen Schräglage befinden. Diese Lage der Kniehebel   16   und des Podiums 4 ändert sich auch nicht während des Ausfahrens des Wagens 7 aus dem ortsfesten Podium 1. Erst am Ende der Ausfahrbewegung des Podiumteiles 4 treffen die Gleitbacke 21 auf Schienenanschläge 23 auf und bewirken dadurch ein Aufschwenken der unter dem   Einfluss   des noch weiter um das Mass   K"oder"P"vorfahrenden   Wagens 7   stehenden Hubkurbeln 16   (Fig. 8 bzw. 9).

   Die Gelenkzapfen 18 der Kniehebel 16 vollführen während der Relativbewegung des Wagens 7 gegenüber dem Podiumteil 4 eine in der Fig. 9 strichpunktiert angedeutete Polbahn   P1   und heben hiebei den Podiumteil 4 parallel zu sich, um die zwischen dem ortsfesten Podium 1 und dem Podiumteil 4 bestehende Höhendifferenz an. 



   Der Podiumteil 4 schliesst hiebei mit seiner rückwärtigen Stosskante dicht an die vordere Stosskante des ortsfesten Podiums 1 an und bildet dadurch eine fugenlose Bühnenfläche von bedeutend vergrössertem Ausmass. Dieses Hubausmass   P2   wird jedoch nur dann angewendet, wenn die Bühne mittels der Podiumteile 2 und 3 auch in der Breite vergrössert werden soll. In diesem Falle liegen die beiden Podiumteile 2, 3 vor dem Auseinanderrücken noch auf dem Podiumteil 4, also über der Ebene des Podiums 1. 



   Für den Fall, dass die Bühne der Seite nach nicht vergrössert werden muss und 
 EMI2.1 
 
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 der Hubweg der Kniehebel 16 in bezug auf die wirksame Hubhöhe um das Ausmass der Podiumstärke geringer und auf das Mass K2 beschränkt (Fig. 8). Zur Verringerung des Hubweges der Kniehebel 16 auf das Mass K2 wird der Weg der Gleitbacken 21 durch Verkürzung oder Versetzung der Anschläge 23 verlängert, wodurch auch die Relativbewegung zwischen dem Wagen 7 und den Podiumteilen   2,   3 und 4 und damit der wirksame Hubweg K gegenüber dem Hubweg P verlängert wird. Die Kniehebel 16 vollführen in diesem Falle die Polbahn Kl (Fig. 8) und heben die Podiumteile 2, 3 bis in die Höhe des ortsfesten Podiums 1 (Fig. 8) an und schliessen es mit letzterem dicht zusammen. 



   Die Anschläge 23 können auch aus zwei Teilen bestehen, von denen der eine Teil   23'beispiels-   weise mittels eines Schaltmagneten 59 (Fig. 15) aus der Gleitzapfenbahn ausgerückt oder in diese je nach Bedarf eingeschoben werden kann. 



   Zum Auseinanderschieben der beiden Podiumteile 2 und 3 dient die in den Fig. 10-13 dargestellte Einrichtung. 



   Am Wagen 7 sind in der Schubrichtung der   Podiumteile und zwei Schraubenspindeln J,    drehbar gelagert, von denen jede je zur Hälfte ein rechtes und ein linkes Gewinde trägt und die beide in der Mitte durch einen Kettenzahnradtrieb 27, 28 miteinander in zwangläufiger Verbindung stehen. Auf der einen Schraubenspindel 25 ist noch ein Schneckenzahnrad 29 befestigt, das durch einen Wurm 30 eines in beiden Drehrichtungen schaltbaren Elektromotors zum Antrieb der beiden Schraubenspindeln 25, 26 in Drehung versetzt wird. Auf   denSchraubenspindelnsitzenVorschubmuttem31,   welche durch an ihnen angelenkte, miteinander durch eine Querstange 32 verbundene Schubstangen 33 mit Hubhebeln 34 in zwangsläufiger Verbindung stehen.

   Diese Hubhebel 34 sind an den äusseren Enden der Podiumteile 2 und 3 an besonderen Versteifungswinkeln um die Zapfen 35 in der Vertikalebene schwenkbar gelagert und am unteren Ende mit Laufrollen 36 ausgestattet. Diese Hubhebel 34 werden noch durch Steuerlenker 37 beeinflusst, welche in kurzem Abstand von dem Schwenklager 35 an den Hubhebeln 34 im Gelenkpunkt 38 angreifen und am anderen Ende mit in Führungsschienen 39 des Wagens 7 geführten Gleitstücken 40 gelenkig verbunden sind. Der Bewegungsbereich der Gleitstücke 40 ist durch in den Führungsschienen 39 eingebaute Anschläge 41 begrenzt. Im zusammengeschobenen Zustand der Podiumteile 2 und 3 befinden sich die Hubhebel34 in der aus den Fig. 10,11 und 13 ersichtlichen Schräglage, wobei sie die Laufrollen 36 vom Parkett abgehoben erhalten.

   Durch Einschalten des Elektromotors 30 für den Schraubenspindelantrieb werden die Schraubenspindeln 25, 26 in Drehung versetzt und dadurch die Vorschubmuttern 31 in axiale Bewegung 
 EMI2.3 
 

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 mittels der Schubstangen 33 vorerst die Hubhebel 34 bis zum Auftreffen ihrer Laufrollen 36 auf das Parkett 5 vor und bewegen hierauf die sich mit ihren Rollen 36 am Boden abstützenden Hubhebel 34 zusammen mit den Steuerlenkem 37 und den Podiumteilen 2 und 3 nach beiden einander entgegengesetzten Richtungen auseinander. Zur Verminderung der Reibung der Podiumteile 2 und 3 am Podiumteil 4 sind sie an ihrer Unterseite mit Filzstreifen belegt, und durch am Rande des Podiumteiles 4 angeordnete, am Wagen 7 mittelbar gelagerte Hubrollen 42 unterstützt.

   Mit dem Auftreffen der Gleitstücke 40 auf die Anschläge 41 der Führungsschienen 39 ist die Ausschubbewegung der beiden Podiumteile 2,3 beendet. Die Druckmuttern 31 setzen jedoch. ihre Vorschubbewegung noch fort und steuern hiebei die Hubhebel 34 sowie die am Rande des Podiumteiles 4 angeordneten Hubrollen 42 um. Die Vorschubmuttern 31 besitzen Mitnehmerzapfen 43, die bei Bewegung der Muttern 31 in eine Rast 44 von am Wagen 7 um Achsen 45 drehbar gelagerte
Schaltscheiben 46 einrücken und diese zu einer Teildrehung veranlassen. Diese Winkeldrehung der Schaltscheiben 46 wird durch einen Lenker 47 auf einen Winkelhebel 48 übertragen. Dieser Winkelhebel 48 schwenkt um die im Wagen 7 gelagerte Achse 49 und trägt an dem einen Hebelarm die Druckrolle   42,   während sein anderer Arm mit dem Lenker 47 gelenkig verbunden ist.

   Der Winkelheber 48 ruht in der Druckstellung der Druckrolle 42 mit dem einen Hebelarm auf einem den Belastungsdruck aufnehmenden Anschlag 50 des Wagens 7 auf, wodurch die Schaltscheiben 46 druckentlastet gehalten werden. Durch die bereits erwähnte Winkeldrehung dieser Schaltscheibe 46 wird der Winkelhebel 48 so verschwenkt, dass die Druckrolle 42 sich zirka um das Ausmass der Podiumstärke senkt, so dass sich die ausgeschobenen Podiumteile 2 und 3 auf die seitlich ausladenden Querträger 51 des Podiumteiles 4 senken und genau in dessen Ebene zur Auflage kommen.

   Gleichzeitig mit der Umsteuerung der Hubrollen 42 erfolgt auch die Umsteuerung der Hubhebel 34 dadurch, dass sie unter dem Druck der Vorschubmuttern 31 mittels der Schubstangen 33 um die durch die Steuerlenker 37 am Ort gehaltenen Gelenkachsen 38 nach vor (Fig. 12) und über die durch diese Achsen hindurchgehende Vertikalebene hinaus verschwenkt werden. Der Schwenkweg ist in Fig. 12 mit x bezeichnet. Der Schwenkweg der Hubhebel 34 wird hiebei durch die Podiumteile 2 und 3 begrenzt, welche hiedurch nicht nur auf das Niveau des Podiumteiles 4 (Fig. 12), sondern auch noch an dessen Stosskante herangerückt werden. Das Anrücken der Podiumteile 2,3 wird durch den zweiten, ober dem Gelenkpunkt 38 befindlichen Arm der Hubhebel 34 in einem entgegengesetzt zur Ausschubrichtung erfolgenden, parallel zum Weg x verlaufenden Bewegungssinne bewirkt.

   Am Ende der Verschubbcwegung der Vorschubmuttern 31 schalten sie den Stromkreis für den Schraubenspindelantrieb mittels eines Schalters ab. 



   Die Podiumteile 2 und 3 befinden sich in diesem Zustand auf gleicher Höhe mit dem Mittelteil 4 und dem ortsfesten Podium   1,   wie dies in den Fig. 3 und 12 dargestellt ist. Alle Podiumteile lagern druckfest am Tanzparkett 5 und geben eine einheitliche   Bühnenfläche   von bedeutend vergrössertem Ausmass. Alle drei   Podiumteile 2, 3   und 4 sind nach vorne und nach beiden Seiten durch Seitenwände 57 derart nach unten abgeschlossen, dass von der ganzen mechanischen Einrichtung nur die Laufrollen sichtbar sind. 



   Im Podiumteil 4 ist, wie die Fig. 3,13 und 14 zeigen, die Drehscheibe 6 drehbar gelagert, welche durch einen elektrischen Antrieb 52 in Drehung versetzt und mittels einer pneumatisch oder elektrisch wirkenden, am Scheibenrand angreifenden Lüftungsbremse 53 stillgesetzt werden kann. Der Antrieb ist für Links-und Rechtsdrehung durch je einen Schalter   54,   55 einschaltbar und die Lüftungsbremse wird durch den Ausschalter 56 für den Antrieb gleichzeitig eingeschaltet. 



   Die Wirkungsweise der Einrichtung zum Vergrössern oder Verkleinern der Bühne ist folgende :
Es sei angenommen, dass die ausfahrbaren Podiumteile   2,   3 und 4 innerhalb der ortsfesten Bühne 1 verdeckt stehen (Fig. 1, 4,6, 7 und 10). Zum Ausfahren der Podiumteile 2, 3 und 4 zwecks einfacher Vergrösserung der Bühne auf die in Fig. 2 dargestellte Grösse wird der Schalter 58 (Fig. 15) betätigt und dadurch sowohl der Magnet 59 zum Ausrücken des Anschlagteiles   23'erregt   als auch der Stromkreis für den Antrieb 13 des Wagens   7-12   geschlossen. Dieser Antrieb rollt den Wagen mittels der in die Zahnstangen 14 eingreifenden Zahnräder 11 aus dem Raum unter dem ortsfesten Podium heraus.

   Gegen Ende dieser Wagenausfahrt schlagen die Gleitzapfen 21 an den Anschlägen 23 an, so dass die mit ihnen verbundenen Kniehebel 16 bei der Weiterfahrt des Wagens die übereinander liegenden Plattformen 2, 3 und 4 bis zur Höhe der ortsfesten Plattform um das   Mass K"   (Fig. 8) anheben und an deren Stosskante satt anschliessen. Der Wagen löst am Ende seiner Bewegung einen Grenzschalter 60 aus, der den Stromkreis des Wagenantriebes 13 unterbricht. Durch die Abstützung des ausfahrbaren Podiums an der Stirnfläche des ortsfesten Podiums und durch die Stützlage der Kniehebel 16 wird der vergrösserte Bühnenteil im ausgefahrenen Zustand nach allen Seiten hin gegen eine Relativverschiebung gesichert.

   Zum Einziehen des ausgefahrenen Podiums wird der Schalter 61 (Fig. 15) geschlossen und dadurch der Stromkreis über einen Polwendeschützen für den Antrieb 13 des Wagens   7-12   geschlossen. Am Beginn der Rückbewegung des Wagens wird vorerst das Podium mittels der Kniehebel 16 wieder in die Ausgangslage abgesenkt und hierauf in den, Raum unter das ortsfeste Podium ein- 

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 gezogen. Am Ende dieser Rückzugbewegung trifft der Wagen auf einen Grenzschalter 62 auf, der den Stromkreis des Wagenantriebes 13 unter- bricht, so dass das einziehbare Podium ausser
Gebrauch unter dem ortsfesten Podium betriebs- bereit verwahrt steht. 



   Für den Fall, dass eine Vergrösserung der Bühne auf das in der Fig. 3 der Zeichnung dargestellte
Ausmass erwünscht ist, wird der Schalter 63 (Fig. 15) betätigt. Dadurch wird der Wagen 7 bis zum Grenzschalter 64 durch den Antrieb 13 vorgetrieben, wobei die Kniehebel 16, wie be- reits beschrieben, die Podiumteile   2,   3 und 4 um das Mass   P2   anheben, so dass der Podiumteil 4 an das ortsfeste Podium, wie Fig. 9 zeigt, in dessen
Höhe dicht anschliesst, die Podiumteile 2 und 3 dagegen über der Podiumhöhe 1 liegen. Der
Grenzschalter 64 unterbricht den Stromkreis des
Wagenantriebes   13,   so dass der ausgefahrene
Podiumteil 4 in seiner Stellung verharrt. 



   Nunmehr wird der Schalter 65 für die Breitfahrt eingeschaltet und dadurch der Antrieb 30 für die Druckspindeln   25, 26   in den Stromkreis eingeschlossen. Die Druckspindeln 25, 26 treiben die beiden Podiumteile 2, 3 auseinander in die aus Fig. 3 ersichtliche Lage, in welcher sie, wie bereits beschrieben, auf die Höhe des Podiumteiles 4 abgesenkt und an diesen stumpf angeschlossen werden. Am Ende dieser Breitfahrt stellt ein Mitnehmer 66 der Druckmuttem 31 zum Grenzschalter 67 (Fig. 16) den Antrieb 30 der Druckspindeln   25, 26   selbsttätig ab.

   Zum Zurückziehen der Podiumteile 2 und 3 wird der Schalter68 betätigt, der über einen Polwendeschützen 69 den Antrieb 30 der Druckspindeln   25,   26 im entgegengesetzten Drehsinn, wie vorher antreibt und dadurch die Druckmuttern 31 zum Einziehen der Podiumteile   2,   3 veranlasst. Auch am Ende der Rückziehbewegung der Podiumteile   2,   3 stellt ein Grenzschalter 70 den Antrieb 30 selbsttätig ab. 



   Die Verbindung der Stromquelle mit den in Bewegung   befindlichen Antrieben 13, 30 und 52   des Wagens 7-12, der Ausschubeinrichtung 25-28 für die Breitfahrt und der Drehscheibe 6 kann durch Schlepphebel oder Schleifschienen erfolgen. 



   PATENTANSPRÜCHE :
1. Bühne mit veränderbarem Flächenausmass für Kleinkunstbühnen, Bars u. dgl., welche aus einem am Rande des Parketts angeordneten ortsfesten Podium und einem unter diesem gelagerten, in einer bestimmten Richtung ausfahrbaren Podium besteht, welches im ausgefahrenen Zustand mittels einer Hubeinrichtung auf die Höhe des ortsfesten Podiums anhebbar ist und dieses im Flächenausmass nach vorne vergrössert, dadurch gekennzeichnet, dass das ausfahrbare Podium aus einem Mittelteil   (4)   und zwei auf letzterem ruhenden, nach einander entgegengesetzten, in der zweiten Raumausdehnung der Bühne auseinanderbewegbaren Podiumhälften (2, 3) besteht, welche mittels einer im Fahrgestell des Mittelteiles gelagerten Ausschub-und 
 EMI4.1 
 ausschiebbar oder wieder in die Ausgangslage auf das normale Auszugpodiumausmass zusammenschiebbar sind.

Claims (1)

  1. 2. Bühne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass einerseits die Ausschub-und Rückziehvorrichtung für die beiden Podiumhälften mehrere an den äusseren Podiumenden angreifende und mit Laufrollen (36) versehene Hubhebel (34) steuert, von denen jeder Hubhebel (34) unter dem Einfluss einer von einer Druckschraubenmutter (31) gesteuerten Schubstange (33) und einem EMI4.2 Ende der Ausschubbewegung der beiden Podiumteile (2, 3) an einen Anschlag (41) der Führungsschiene (39) auftrifft und von diesem Augenblick an mit seinem zweiten Ende den Hebelschwenkpunkt (38) für den Hubhebel (34) bildet, der unter dem Einfluss der weiter vorgehenden EMI4.3 anschiebt, und dass andererseits die Podiumteile (2, 3)
    nahe den Stosskanten des mittleren Podiumteiles (4) durch Rollen (42) unterstützt sind, welche durch eine von den Druckschraubenmuttern (31) der Steuereinrichtungen (27-34) am Ende der Ausschub-bzw. am Beginn der Rück- EMI4.4
AT164655D 1947-05-24 1947-05-24 Bühne AT164655B (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3045292A (en) * 1957-09-16 1962-07-24 Medart Lockers Inc Control systems for power-actuated extensible seat structures
DE3127607A1 (de) * 1981-07-13 1983-02-03 Helmut 7141 Möglingen Ott Verstellbare buehnenanlage
US5947502A (en) * 1996-10-03 1999-09-07 K-Zell Metals, Inc. Rapidly erectable portable stage

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