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Schnellkupplung
EMI1.1
der die korrespondierende, konische Abschrägung aufweisende Profilring bezeichnet, auf dem der
Schlaucheinsatz aufgezogen ist und dadurch ausgeweitet wird, und der den Schlaucheinsatz gut abdichtend gegen die Abschrägung 3 des
Anschlusskopfes presst, wenn die in das Aussen- gewinde des Anschlusskopfes 1 eingreifende Überwurfmutter 6 angezogen wird und mit ihrem Ringflansch 7 gegen den korrespondierenden
Flansch 8 des profilierten Ringes 5 wirkt.
Zum"Anstechen"der Gasflasche beim Füllen oder bei der Entnahme ihres Inhaltes dient ein
Stecher, dessen Körper 10 eine zentrale Bohrung 11 aufweist, die aussenseitig in die erweiterte, zylindrische Ausnehmung 12 des kurzen Gewinde- stutzens 13 übergeht, der für den Anschluss des nicht dargestellten normalen Reduzier-bzw.
Füllventil bestimmt ist.
Am gegenüberliegenden Ende geht der Stecher- körper 10 in einem kurzen, glatten, zylindrischen
Stutzen 14 über, der das eigentliche Stecherrohr bildet, dessen Aussendurchmesser D etwas grösser bemessen ist als der Innendurchmesser d, den das zylindrische, frei in die Ausnehmung 2 ragende Ende des Schlaucheinsatzes 4 hat.
Ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen, kann man bei Wahrung derselben Verhältnisse in den Durchmessern, dem Stecherrohr wie auch dem Schlaucheinsatz eine nach dem Ende leicht konisch verjüngte Form geben. Beim Anschliessen des Stechers wird dann das Stecherrohr 14 auf jeden Fall den zylindrischen oder leicht konisch verjüngten Schlaucheinsatz etwas aufweiten, so dass er das Stecherrohr allseits dicht umschliesst.
Unter dem Einfluss der gegen den Aussenmantel wirkenden Pressung der Flaschenfüllung wird der Schlaucheinsatz überdies mit einer Kraft allseits gegen das Stecherrohr gepresst, die mit dem Druck der Flaschenfüllung zunimmt, so dass bei Verwendung von Gummi für den Schlaucheinsatz die Reibung gegenüber der trocken zu haltenden Aussenmantelfläche des Stecherrohres hinreichend gross ist, um ein Ablösen des Stechers von der Gasflasche auch bei Hochdruckfullung mit Sicherheit zu verhindern.
Gleichwohl ist erfindungsgemäss für eine zusätzliche mechanische Sicherung gesorgt. Hiezu ist der am Stecherkörper vorgesehene Flansch 20 an zwei diametral gegenüberliegenden Stellen bei 21 bzw. 22 ausgefräst für die Anordnung der
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beiden Sperrklinken 23 bzw. 24. Jede Sperrklinke ist als doppelarmiger Hebel um eine Achse 25 bzw. 26 drehbar gelagert und steht unter der ständigen Einwirkung eines federnden Elementes 28 und 29, das die Klinke in der Richtung des Pfeiles p (Fig. 3) zu verdrehen sucht. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel dient als federndes Element das Kautschukröllchen 28 bzw. 29, das zwischen den Aussenmantel des Stecherkörpers 10 und der bei 30 bzw. 31 leicht eingetieften Innenseite der Klinke eingeschoben wird.
Bei Aussergebrauch stehenden
Stecher ist die Endlage jeder Klinke erreicht, wenn ihre Innenseite gegen die Anschlagfläche 32 anliegt. Das Gummiröllchen hat bei dieser Klinkenstellung noch hinreichend Vorspannung, so dass es zwischen dem Stecherkörper und der Klinke ohne besondere Befestigungsmittel festgehalten wird.
Die Achse 25 bzw. 26 jeder Sperrklinke durchsetzt eine Bohrung 35 bzw. 36 der Klinke und die anschliessenden Bohrungen 37, 38 bzw. 39, 40 im Flansch 20 des Stecherkörpers 10.
Beim Aufschieben des Stechers reitet der Kopf 45 der Klinke mit seiner Abschrägung 46 am konisch abgeschrägten Rand 47 der Überwurfmutter 6 auf, so dass die Klinken unter Zusammenquetschung der Kautschukröllchen 28 bzw. 29 entgegen der Pfeilrichtung p verdreht werden, bis sie durch die Federung der Kautschukröllchen in die Ringnut 48 einschnappen, die an der Aussenseite der Überwurfmutter 6 eingefräst ist. Nach Anschluss des üblichen Reduzierventils bzw.
(der Fülleitung) an den Schraubkopf 13 ist die Gasflasche bzw. der Hochdruckbehälter für die Entnahme von Gas (die Füllung mit Gas) bereit.
Um das Abziehen des Stechers vom Flaschenkopf zu erleichtern, ist ein Entlüftungsventil vorgesehen. Der massive Ventilkörper 50 desselben liegt unter Zwischenlage einer Dichtung 56 gegen das bei 57 abgeflachte Gehäuse an und ist zu einer Spindel 51 abgesetzt, deren zentrale Entlüftungsbohrung 52 von der radialen Bohrung 53 angeschnitten wird.
Die Spindel 51 ist am Ende bei 54 mit Gewinde versehen und wird in die das korrespondierende Gewinde aufweisende Radialbohrung 55 des Stecherkörpers 10 eingeschraubt, bis der Dichtungsring 56 fest gegen den bei 57 abgeflachten Stecherkörper 10 angepresst wird. In dieser Abschlussstellung des Entlüftungsventils ist die Ausmündung der Radialbohrung 53 vom glatten Innenmantel der Bohrung 55 im Stecher- körper abgedeckt, die (Fig. 2) in die zentrale Bohrung 11 des Stecherkörpers mündet.
Am aussenliegenden Ende ist der Ventilkörper 50 von einem Handgriff 60 durchsetzt, mit dem das Entlüftungsventil betätigt werden kann. Soll der Stecher von der gefüllten Flasche abgezogen werden, so wird zuerst das (nicht dargestellte) Entnahmeventil der Flasche abgesperrt und dann das Entlüftungsventil herausgeschraubt, bis seine Radialbohrung 53 freigegeben ist, so dass der Anschlusskopf der Gasflasche drucklos wird. Der Stecher 10 kann nun vom Schlaucheinsatz 4 leicht abgezogen werden.
Um den an die Gasflasche angeschlossenen Stecherkörper gegen Verdrehung zu sichern, wenn die Fülleitung oder das Reduzierventil aufgeschraubt wird, ist der Stecherkörper für das Ansetzen eines Schlüssels bei c und d abgefacht.
Schliesslich sei noch bemerkt, dass man, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen, auch den Stecherkörper mit dem Anschlusskopf des Hochdruckbehälters verschrauben und den anderen Kupplungsteil für den Anschluss an den Stecher einerseits und an das Reduzierventil (die Fülleitung) anderseits ausbilden kann.
Die dargestellte Ausführungsform hat aber den Vorteil, dass der mit der Sperr-und Entlüftungseinrichtung ausgestattete, wesentlich kompliziertere und teurere Stecher bei einer gegebenen Zahl von zu bedienenden Behältern nur in einer verhältnismässig geringen Zahl anzuschaffen sein wird, während jeder Behälter nur mit dem baulich weit einfacheren und daher billigeren Kupplungsteil ausgerüstet werden muss.