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Es sind bereits verschiedene Ausführungen von Telephonbuchträgem patentiert worden, die sich in der Praxis wohl darum nicht durchsetzen konnten, weil jeder Konstruktion irgendwelche Einzelheiten zur Befriedigung der heutigen Ansprüche fehlen.
Der Gegenstand der vorliegenden Patentschrift betrifft nun eine Ausführung eines Telephonbuchträgers, die sich dadurch auszeichnet, dass trotz geringstem Aufwandes an Bauelementen zahlreiche Verwendungsmöglichkeiten gegeben sind.
Der erfindungsgemässe Telephonbuchträger ist auf der Zeichnung beispielsweise dargestellt und zeigt Fig. 1 das gesamte Gerät in schaubildlicher Darstellung von vorne, Fig. 2 eine Seitenansicht
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beweglichen Träger-und Auflageplatte B bis zu einem Winkel von ungefähr 45'fällt infolge
Federdruck oder Schwerkraft ein an der Vorder- seite des Behälters versenkt angebrachter recht- eckiger Bügel jssi als Stütze der Trägerplatte B heraus. Beim Zuklappen der Platte B wird der Stützbügel Si von unten etwas angehoben, worauf die Platte B von selbst in die senkrechte Ruhestellung zurückfällt.
Die Platte B trägt an der unteren Kante eine Fangleiste Bu, dite einerseits das Abrutschen des aufgelegten Telephonbuches oder sonstiger Gegenstände verhindert und andererseits als Anschlag und Stütze für den Bügel ssi dient. In die Oberfläche der Platte B ist eine Vertiefung eingearbeitet um darin verschiedene Schreibbehelfe wie Telephonnummernlisten, Löschpapier od. dgl. versenkt montieren zu können.
Die obere in den Scharnieren D bewegliche Deckelplatte A ist in Fig. 2 in zugeklappter Stellung dargestellt, ihre untere Kante ist ebenfalls mit einer vorstehenden Fangleiste versehen. An der oberen Kante kann beispielsweise eine Federklammer Al zum Festklemmen von Notizblättern od. dgl. vorgesehen sein. Die Klammern K für den Beleuchtungskörper S sind ebenfalls an dieser Oberkante befestigt.
Fig. 1 zeigt den Telephonbuchträger in einer Stellung, in welcher grössere Gegenstände (z. B. ein Telephonbuch) aufgelegt werden können. Die Lichtträger-Deckelplatte A und die Schreibund Telephonbuch-Auflageplatte B sind herausgeklappt. Fig. 2 zeigt dasselbe Gerät in einer
Stellung, bei welcher die Deckelplatte A als kleines Schreibpult dienen kann.
Eine weitere wesentliche Verbesserung gegen- über dem bekannten stellt die Beleuchtungs- vorrichtung dieses Gerätes dar. Diese besteht aus einer Stabbatterielampe S, deren Lichtaustritts- öffnung in der Mitte ihres zylindrischen Körpers angeordnet ist und die in den Klammern K derart drehbar eingelegt werden kann, dass durch
Verdrehen das Lichtbündel auf den gerade benötigten Gegenstand (z. B. Telephonbuch, Wahlscheibe, Notizblock usw. ) gelenkt werden kann. Die Klammern K können so ausgebildet sein, dass stabartige Leuchtkörper mit Anschluss an das Lichtnetz, wie sie z. B. in bekannter Art zur Beleuchtung von Klavieren, Nähmaschinen u. dgl. dienen, eingelegt werden können.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Telephonbuchträger mit Beleuchtungskörper und einer Auflege-und einer Schreibplatte, dadurch gekennzeichnet, dass an der vorderen
Oberkante eines das Telephonbuch tragenden kastenförmigen Behälters eine grosse und eine kleine Schreib-bzw. Auflegeplatte mit Scharnieren od. dgl.
schwenkbar angeordnet sind, derart, dass die grössere Platte bei Nichtgebrauch senkrecht hängt, zum Gebrauch mit Hilfe einer Stütze auf einen Winkel von etwa 450 gegenüber der vertikalen Vorderseite des Buchbehälters einstellbar ist, die kleinere Platte hingegen in einer Stellung unter einer für Schreibzwecke geeigneten Neigung auf der oberen Schmalseite des Behälters aufliegt und in einer anderen Stellung so weit nach vorne geklappt werden kann, dass der an ihr befestigte Beleuchtungskörper sich in einer geeigneten Lage zur Beleuchtung der in der Gebrauchsstellung befindlichen grösseren Platte befindet.
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