AT164911B - Vorrichtung zum Innenkleben beschädigter Pneumatikschläuche - Google Patents

Vorrichtung zum Innenkleben beschädigter Pneumatikschläuche

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AT164911B
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Karl Goldbrunner
Franz Goldbrunner
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Karl Goldbrunner
Franz Goldbrunner
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  Vorrichtung zum Innenkleben beschädigter Pneumatikschläuche 
Bisher wurden Pneumatikschläuche (Gummi- schläuche) auf folgende Art repariert : Die schadhaft gewordene Stelle, welche durch einen
Nagel oder durch Steinschlag am Schlauch entstanden sein kann, wurde auf der Aussenseite zuerst gereinigt, nachher mit einer Gummilösung bestrichen, etwas trocknen gelassen und ein entsprechender gummierter Pickfleck aussen daraufgeklebt. Der Nachteil beim vorerwähnten Vorgang ist, dass sich der Pickfleck, welcher auf der Aussenseite des Schlauches aufgeklebt wurde, bei Sonnenbestrahlung, welche im Schlauch innen einen erhöhten Druck verursacht, von der Schlauch-Aussenwand abhebt und die Luft aus dem Schlauchinnern entweichen lässt. 



   Um diesem Übelstand abzuhelfen, wurde der Gegenstand der Erfindung in der nachstehend angegebenen Weise ausgebildet. 



   In der Zeichnung ist die erfindungsgemässe Vorrichtung in einer beispielsweisen Ausführung in Fig. 1-4 veranschaulicht. 



   Der Vorgang einer solchen Reparatur und die dazu notwendigen Behelfe sind folgende :
Der schadhaft gewordene Schlauch 1 wird in die linke Hand genommen, mit der rechten Hand wird mittels einer Schere ein kleines kreisrundes Loch zirka 2-3 mm      an der Stelle ausgeschnitten, an der die Luft vom Schlauch austritt, s. 2 der Fig.   l.   



   In diese runde Öffnung im Schlauch wird eine Hülse 3 aus dünnem Stahlblech eingeführt, ein zurecht gerichteter Pickfleck 4 wird auf die Hülse aufgelegt, u. zw. so, wie auf der Zeichnung, Fig. 2, ersichtlich, nicht zentrisch, sondern die Mitte des Pickfleckes muss ausser der Mitte der Hülse zu liegen kommen ; dadurch wird erreicht,   dass beim Daraufdrücken mit einem Röhrchen, dem Holzkiel 5, der Pickfleck durch die Hülse   nicht durchgedrückt, sondern mehr durchgezogen wird ; andernfalls könnte der Pickfleck in der Hülse eventuell stecken bleiben. 



   Ist nun der Pickfleck im Schlauchinnern 6, wird die Hülse vorsichtig wieder herausgezogen, und der Pickfleck, welcher vorher durch einen Punkt 7 in seiner Mitte gekennzeichnet wurde, wird nun so lange gerückt, bis der kreisrunde Ausschnitt 2 im Schlauch mit dem Punkt 7 am Pickfleck übereinstimmt. 



    Nun nimmt man eine Tube Gummilösung und führt etwas Gummilösung in die runde Öffnung 2   am Schlauch ein, mit dem anderen Ende 8 des
Holzkieles wird die eingebrachte Gummilösung auf die ganze Fläche des Pickfleckes verstrichen und gleichmässig verteilt ; nachher lässt man die
Gummilösung etwas eintrocknen und zum Schluss wird der Pickfleck durch festes Andrücken mit dem Daumen an den Schlauch angepresst.
Bei einer auf solche Art durchgeführten Reparatur wird es niemals vorkommen, dass bei etwas höherer Temperatur der Pickfleck vom Schlauch abgehoben wird, im Gegenteil, er wird, wenn sich der Druck im Schlauchinnem erhöht, immer fester angepresst und luftundurchlässiger. 



   Dieses Verfahren, innen zu kleben, ist neu ; Hülse und Kiel sind notwendige Behelfsmittel zu seiner Durchführung. Das Ausschneiden eines kreisrunden Loches verhindert ein weiteres Aufreissen des Schlauches beim Einführen der Hülse. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Vorrichtung zum Innenkleben beschädigter Pneumatikschläuche, gekennzeichnet durch ein in die beschädigte Schlauchstelle einsteckbares Röhrchen, durch dessen Inneres ein Pickfleck mit Hilfe eines Stäbchens einführbar ist. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT164911D 1948-06-16 1948-06-16 Vorrichtung zum Innenkleben beschädigter Pneumatikschläuche AT164911B (de)

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