AT164955B - Seilwinde - Google Patents

Seilwinde

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AT164955B
AT164955B AT164955DA AT164955B AT 164955 B AT164955 B AT 164955B AT 164955D A AT164955D A AT 164955DA AT 164955 B AT164955 B AT 164955B
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Rudolf Ing Schmaranz
Karl Meirer
Ludwig Oberlechner
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Rudolf Ing Schmaranz
Karl Meirer
Ludwig Oberlechner
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Description


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  Seilwinde   Es sind Seilwinden, insbesondere zur Verwendung an Aufzügen, bekanntgeworden, bei denen in die Kraftübertragung ein durch eine Riemenspannvorrichtung ein-und ausrückbarer Keilriementrieb eingebaut ist, über welchen, bis zum endgültigen Anhalten der nach oben beförderten Last, ein Feineinstellmotor die restliche Förderleistung bei entsprechend verminderer Fahrgeschwindigkeit abgibt.

   Bei diesen bekannten Winden wird zwecks Vermeidung von Stössen beim Umschalten vom Hauptmotor auf den Feineinstellmotor, der Keilriementrieb für kurze Zeit entspannt und dadurch schlaff gemacht, so dass er durchgleiten kann, zu welchem Zwecke der den Keilriemen mittels der Riemenscheibe normalerweise spannende Feineinstellmotor auf einer federnden Wippe gelagert ist, die beim Umschalten vom Hauptmotor auf den Feineinstellmotor infolge des auftretenden Stosses hochgezogen wird. Hiedurch verkleinert sich der Abstand zwischen den beiden den Keilriemen tragenden Scheiben und der Riemen wird vorubergehend schlaff gemacht.

   Bei diesen bekannten Ausführungen wird also das für den geschilderten Sonderzweck erforuerliche Entspannen des Keilriemens durch ein Verlagern des Feineinstellmotors bewirkt, das in einem ganz bestimmten Zeitpunkt der Funktion der Gesamtanordnung automatisch und lediglich beim Einrücken des Keilriementriebes auftritt, nicht aber auch bei Beendigung der Kraftübertragung bei entgültigem Stillstand des Fördermotors, die durch eine andere Einrichtung bewirkt wird. 



  Es sind auch bereits Aufzugwinden bekanntgeworden, bei denen an die Lastseile Rollen anliegen, die bei Bruch dieser Seile das Anziehen eines Steuerseiles bewirken, das seinerseits wieder die Auslösung der Bremse und damit das Anhalten der Last herbeiführt. Bei diesen Ausführungen dienen die an die Seile anliegenden Rollen nicht zum Einleiten bzw. Ausschalten der Kraftübertragung, sondern treten lediglich bei Unterbrechung der Kraftübertragung durch Seilbruch in Wirksamkeit. 



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Seilwinde mit durch eine Riemenspann-   
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 weise auszeichnet und bei der die Riemenspannvorrichtung für sich allein sowohl das Einleiten   f"-cn   das Abstellen der Förderbewegung des   Hübsches   bewirkt   Lnd   gleichzeitig die Anordnung der    onst erfor-Utti Seiltrommelkupplung   entbehrlich macht Der   Ex-induing   gemäss wird dies dadurch erreicht) dass die an die Keilriemen anpressbare bzw. von diesen abhebbare Riemenspannrolle und die Seiltrommelbremse mittels eines gemeinsamen Betätigungsorgans derart steuerbar sind, dass beim Anpressen der Spannrolle und Einrücken des Keilriementriebes die 
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 Keilriemen 12 übertragen.

   Die Scheibe   11   ist mit der Welle 6 starr verbunden. 



     Der Keilriementrieb 7C, 77, 7   ist nun mittels einer Riemenspanvorrichtung ein-und aus-   rückbar.   Diese weist eine an die Keilriemen 12 anpressbare Spannrolle 13 auf, die mit der Seiltrommelbremse 14, 15 derart in steuernder Verbindung steht, dass beim Anpressen der Spannrolle 13 an die Riemen 1'2 und damit beim Einrücken des Keilriementriebes 10, 11, 12 die Trommelbremse 14, 15 gelüftet wird und umgekehrt. 14 bezeichnet dabei das am Hebel 16, u. zw. an dessen Augen 17 md 18 befestigte Bremsband, wogegen 15 die zugehörige Bremstrommel wiedergibt. Diese ist mit der Seiltrommel 19 auf der Welle 6 fest aufgekeilt. Der Hebel   16   ist um den Punkt 20 drehbar gelagert. 



  Die Verbindung zwischen der eigentlichen Bremseinrichtung 14, 15 und der Spannrolle 13 ist durch den am Hebel 16 befestigten Tragarm 21 der Spannrolle 13 gegeben. Diese Rolle und die
Seiltrommelbremse 14, 15 weisen daher ein sie steuerndes gemeinsames Betätigungsorgan, näm- lich den Steuerhebel   16,   auf. Dieser is, durch ein   Gewicht   belastet, welches ihn in seine
Endstellung drückt, in der die Spannrolle   13,   bei angezogener Seiltrommelbremse 14, 15 von den Keilriemen 12 abgehoben ist (in der Zeichnung nicht dargestellt). 



   Die Länge der Keilriemen 12 ist nun derart bemessen, dass sie grösser ist als die Länge eines gedachten, auf die Riemenscheiben 10, 11 in der üblichen Weise aufgespannten Vergleichsriemens, die normalerweise durch den gegenseitigen Abstand und die Durchmesser der Riemenscheiben bestimmt ist. Dadurch liegen die Keilriemen 12 mit einem gewissen Schlupf auf den Scheiben   10, 11   auf, so dass sie über ihre solcherart reichlicher bemessene Länge bzw. uber einen Teil derselben, über die Lage des besagten Vergleichsriemens nach aussen ausschweifen können.

   Dies ist aus Fig. 3 entnehmbar, gemäss welcher die Keilriemen 12 wohl im Bereich des Umspannungswinkels   1   an die Keilriemen- scheibe 10 anliegen, jedoch von der Keilriemen- 
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 mass von dem Grund der für die Aufnahme der Keilriemen bestimmten Keilnuten der Scheibe 11 abstehen.   Für die Abstützung   der in der geschilderten Weise entsprechend länger bemessenen Keilriemen 12 in deren   dwch die SpannrolJe 13   nicht gespanntem Zustand s. nd   A1Jaufflächen   23 vorgesehen, welche die bei nicht angepiesster Spannrolle 13 nach aussen reichenden Teile der Keilriemen 12 abstützen.

   Gemäss dem dargestellten   AusführungsbeÜ, pie1   sind die Anlaufflächen 23 lediglich im Bereich der Umspannungswinkel   &alpha;   1 und   dz   der Keilriemenscheiben   10, 11   angeordnet, doch kann fallweise auch die Anordnung solcher
Anlaufflächen über die gesamte Länge der
Keilriemen 12 erforderlich sein, etwa unter Aus-   sparung des für die Funktion der Spannrolle 13 frei zu belassenden Raumes. Die Anlaufflächen   verlaufen dabei derart, dass sie von einem auf die Riemenscheiben 10, 11 normal aufgespannt   gedachten : seiner   Stärke nach etwa mit dem äussersten Umfang dieser Scheiben   abschliessenden   Vergleichsriemen   überall   den gleichen Abstand Ad aufweisen. 



   Vorliegend besitzt die Seilwinde zwei Keil- 
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 je eine Riemenscheibe 8 bzw. 10 auf der Vorgelegewelle 9 angeordnet ist. Hiebei kann die Seilwinde zweckmässig derart ausgestaltet sein, dass die Riemenscheiben   11   des einen, die Steuerung der Winde bewirkenden Keilriementriebes 10, 11, 12, zwecks Änderung des Übersetzungsverhältnisses, auswechselbar sind, wie dies aus Fig. 4 hervorgeht, wo die beiden Scheiben 10, 11 gegenseitig vertauscht erscheinen. In diesem Falle müssen auch die Anlaufflächen 23 
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 um schon der Welle 9 eine entsprechende Drehzahl erteilen zu können. 



   Die Seilwinde wird in folgender Weise direkt gehandhabt oder aber mittels irgend einer geeigneten Fernsteuerung betätigt :
Zwecks Einrückens des Keilriementriebes 10, 11, 12 wird der Steuerhebel 16 ganz nach oben gedrückt (vgl. Fig. 2), wodurch die Spannrolle 13 die Keilriemen 12 spannt, so dass das Drehmoment von Scheibe 10 auf Scheibe 11 übertragen wird. Beim Aufwärtsschwenken des Steuerhebels 16 wird also die gesamte Kupplungsarbeit von dem Keilriemen 12 übernommen, der zu Beginn des Einkuppelns mit Schlupf auf der Keilriemenscheibe 11 läuft. Das Bremsband 14 ist bei dieser
Stellung des Steuerhebels 16 von der Bremstrommel 15 ganz gelöst. 



   Bei beabsichtigter Leerlaufstellung (Fig. 3) wird der Steuerhebel 16 so lange nach unten ge- schwenkt, bis die Spannrolle 13 die Keilriemen 12 freigibt. Nachdem, wie bereits beschrieben, die
Riemen 12 längenmässig derart bemessen sind, dass sie ohne Spannrolle 13 an die   Scheide 11     nicht   anliegen, so kann bei dieser Steuerhebel-   Stellung   keine Drehmomentübertragung erfolgen. 



   Die Keilriemen 12 werden sich zwar mitdrehen, jedoch sich an den Anlaufflächen 23 abstützen. 



   Das   Bicmsband   14 ist auch in diesem Leerlauf- zustand an die Bremstrommel 15 noch lose an- liegend. 
Soll die Seilwinde gebremst werden,   daiin ist   der Steuerhebel 16 ganz nach unten zu drücken, was auch durch das Gewicht 22 bewerkstelligt werden kann. Die Bremstrommel 15 wird durch das nunmehr angepresste Bremsband 14   abge-   bremst. Durch das Gewicht 22 wird bei Versagen der Schaltbewegung oder Fernsteuerung die Winde sofort zum Stillstand gebracht, d. h. selbsttätig abgebremst. 



   Bei ausgetauschten Keilriemenscheiben 10 und 11 (Fig.   4)   läuft die Winde mit einem gegen- über der Anordnung nach Fig. 2 entsprechend 

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 verlangsamten Gang. Die Scheiben 10 und 11 sind zwar auf den zugehörigen Wellen durch Keile gegen Verdrehen gesichert, können aber durch Lösen einer Befestigungsschraube ohne Schwierigkeit gegenseitig ausgewechselt werden. 



  Wie schon erwähnt, müssen dann auch die zu jeder Scheibe gehörenden Anlaufflächen 23 mit vertauscht werden. Die durch die Übersetzungen erreichten Geschwindigkeiten entsprechen im langsamen Gang einer Seilgeschwindigkeit zum Pflügen (etwa   0 710 mi'sec.),   im schnellen Gang der Seilgeschwindigkeit für Förderzwecke (etwa 2-7-3-2 m'sec.). 



   PATENTANSPRÜCHE :   l.   Seilwinde mit durch eine Riemenspannvorrichtung   ein-und ausrückbarem Keilriemen-   trieb, dadurch gekennzeichnet, dass die an die Keilriemen   (12)   anpressbare bzw. von diesen abhebbare Riemenspannrolle   (13)   und die Seil- 
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 sind, dass beim Anpressen der Spannrolle (13) und Einrucken des Keilriementriebes   (10,   11, 12) die Trommelbremse (14, 15) gelüftet wird und umgekehrt.

Claims (1)

  1. 2. Seilwinde nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das gemeinsame Betätigungsorgan als gewichtsbelasteter Steuerhebel (16) ausgebildet ist, der durch ein Gewicht (22) in eine Endstellung gedrückt vrird, in der die Spannrolle (13), bei angezogener Seiltrommelbremse (14, 15) von den Keilriemen (12) abgehoben ist.
    3. Seilwinde nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge der Keilriemen (12) grösser ist als die durch den unveränderlichen gegenseitigen Abstand und die Durchmesser der Riemenscheiben bestimmte Länge eines auf die Keilriemenscheiben (10, 11) aufgespannten Vergleichsriemens, so dass die nicht gespannten Keilriemen dz über ihre Länge oder einen Teil derselben über den Verlauf des besagten Vergleichsriemens hinausragen können.
    4. Seilwinde nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch Anlaufflächen (23) für die Abstützung der EMI3.2
    5. Seilwinde nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlaufflächen (23) im Bereich der Umspannungswinkel (7) der Keilriemenscheiben (10, 11) angeordnet sind.
    6. Seilwinde nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch im Bereich der gesamten Länge des Keilriemens (12) vorgesehen, Anlaufflächen (23).
    7. Seilwinde nach den Ansprüchen 4 und 6, dad'" gekennzeichnet, dass die Anlaufflächen derart verlaufen, dass sie von einem auf die Riemenscheiben , , aufgespannten Vergleichsriemen überall gleichen Abstand (. ld) aufweisen.
    8. Seilwinde nach den Ansprüchen 1 bis 7, gekennzeichnet durch zwei Keilriementriebe (10, 11, 12,. 5, 8, 7), von denen je eine Riemenscheibe (10 bzw. 8) auf einer Vorgelegewelle (9) angeordnet ist.
    9. Seilwinde nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Keilriemenscheiben (10, 11) und die zugehörigen Anlaufflächen (23) eines Keilriementriebes (10, 11, 12) zwecks Änderung des Übersetzungsverhältnisses auswechselbar sind.
    10. Seilwinde nach den Ansprüchen 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass einer der Keil- riementriebe (5, 8, 7), zwecks Änderung des Übersetzungsverhältnisses, durch eine einfache Antriebsscheibe (4 a) geeigneten Durchmessers ersetzbar ist.
AT164955D 1947-05-29 1947-05-29 Seilwinde AT164955B (de)

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