AT16551B - Relais. - Google Patents
Relais.Info
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Description
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Österreichische
EMI1.1
JOSEF ZELISKO IN WIEN.
Re la i s.
Angemeldet am 4. August 1903.-Beginn der Patentdauer : 15. Februar 1904.
Der Zweck dieser Konstruktion ist die Erreichung von : 1. Genau einregulierbarer Unempfindlichkeit gegen Restströme, 2. Vollständige Unempfindlichkeit gegen atmosphärische Entladungen und andere Stromstösse von relativ grosser Stärke, 3. Sichere Betriebsfähigkeit für einen sehr grossen Bereich der Linienstromstärke.
Auf einer Grundplatte A ist mit Hilfe von zwei Schrauben Bund C ein kräftiger Hufeisenmagnet Al befestigt, dessen Schenkel rechtwinkelig nach aufwärts abgebogen und muldenförmig ausgefräst sind. Dieselben tragen Backen E und F aus Isoliermaterial, die ihrerseits einen zweiten kleinen Hufeisenmagnet N so halten, dass dessen bombierte Schenkel mit denen des Hauptmagnetes M einen kreisringsektorförmigen, engen Spalt bilden. Die beiden Backen tragen ferner Messingaugen G, die zur Aufnahme von Kontaktschrauben K und L dienen. Letztere reichen durch geeignete Bohrungen des : : Magnetes N bis zur Relaiszunge V. Ausserdem besitzt die den Ruhekontakt K tragende Backe noch eine Messingbuchse Q, die einen mittels Gewinde achsial verstellbaren Stahlmagnet J aufnimmt.
Auf der horizontalen Schenkelfläche des Hauptmagneten erhebt sich ein durch einen Bajonett- verschluss 0 gehaltener Ständer P, der als Lager für die Relaiszunge V und als Träger zweier isolierter Kontaktstifte R und S dient. Die in den Schrauben D gelagerte Relaiszunge V besteht aus einem magnetisierten Stahlblech T und einem mit Gewinde versehenen
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Spule TIr die sich in dem früher erwähnten Spalt frei bewegen kann. Die Wicklungsfläche der Spule steht senkrecht auf der Relaiszungen-Längsachse. Der Kraftlinienfluss der per- manenten Magnete M und N durchsetzt jede Spulenhälfte einmal. Die stromdurchflossene Spule wird von dem sie umgebenden Felde so abgelenkt, dass ein Umschlagen der Zunge von Kontakt K nach L erfolgt.
Dieser Kraft entgegen wirkt die gegenseitige Anziehung zwischen Zunge und Stahhnagnet J, durch dessen Verschiebung die Stärke der Anziehung leicht geändert werden kann. a) Bei Arboitsstrombetrieb ist die Relaiszunge infolge der Anziehungskraft des Magneten J normal gegen die Kontaktschraube A'gedrückt. Wird ein Zeichen in Form eines Stromschlusses in der Linie gegeben, so tritt unter Überwindung der Anziehungskraft des Magnetes J eine Ablenkung der Spule JV ein. Der mit derselben verbundene Relaishebel schlägt um, schliesst an der Kontaktschraube K den Lokalstromkreis und überträgt auf diese Art das Zeichen des Linienstromkreises auf den Lokalstromkreis.
b) Bei Ruhestrombetrieb Hegt zufoigo des ununterbrochenen fliessenden Linienstromes die Zunge normal am Kontakt L, indem nämlich die ablenkende Kraft der stromdurch-
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wiegt. Wird in dem Linienstromkreis ein Zeichen in Form einer Stromunterbrechung gegeben, so gelangt die Kraftwirkung des Stahlmagnetes J allein zur Geltung und der Relaishebel schlägt gegen den Kontakt K. wodurch wiederum der Lokalstrom geschlossen wird.
Infolge des Wegfalles von, durch den Linienstrom beeinflussten Weicheisens, ist das Auftreten von störenden Remanenzerscheinuuge ! 1 im Relais völlig ausgeschlossen. Aus diesem Umstand ergibt sich ferner, dass das Drehspulenrelais für jede Linienstromstärke über einem bestimmten-von der Einstellung des Apparates abhängigen - Minimum sicher anspricht.
Claims (1)
- PATENT. ANSPRÜOHE : EMI2.1 manenter Magnete, dadurch gekennzeichnet, dass diese Drahtspule um eine zur Windungsfläche der Drahtspule parallele aber ausserhalb dieser Fläche gelegene Achse schwingt.2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die um eine fixe Achse schwingende Relaiszunge den Träger für die flache Drahtspulo bildet.3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1-2, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftspalt zwischen den beiden Magneten M, N, in welchem die flache Drahtspule schwingt, einen kreisringförmigen Querschnitt hat, zum Zwecke, die beiden parallelen Sputenseiten auszunützen und eine leichte Demontierung des ganzen Zangenkörpers zu er-, möglichen.4. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1-3, gekennzeichnet durch die Anordnung eines, von dem für die Kraftäusserung der flachen Drahtspule verwendeten Hauptmagneten, getrennten Systems permanenter Magnete, zum Zwecke, die Relaiszunge in die Ruhelage zurückzuführen. EMI2.2
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT16551T | 1903-08-04 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT16551B true AT16551B (de) | 1904-06-10 |
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ID=3518102
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| AT16551D AT16551B (de) | 1903-08-04 | 1903-08-04 | Relais. |
Country Status (1)
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| AT (1) | AT16551B (de) |
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1903
- 1903-08-04 AT AT16551D patent/AT16551B/de active
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