AT165561B - Kreissäge für Holz, insbesondere zum Schneiden von Holzscheiten - Google Patents

Kreissäge für Holz, insbesondere zum Schneiden von Holzscheiten

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AT165561B
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Austria
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wood
clamping device
circular saw
lever
attached
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Jaroslav Nechvatal
Arnost Nechvatal
Original Assignee
Jaroslav Nechvatal
Arnost Nechvatal
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Description


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  Kreissäge für Holz, insbesondere zum Schneiden von Holzscheiten 
Gegenstand der Erfindung ist eine Kreissäge für Holz, insbesondere zum Schneiden von Holzscheiten. 



   Es ist bekannt, Kreissägen mit einer schwenkbaren Gabel zu versehen, mittels welcher das Werkstück gegen das Sägeblatt geführt wird, wobei ein beweglicher Teil der Sicherheitshaube dadurch das Sägeblatt zur Durchführung des Schnittes freigibt, dass er sich um eine zur Achse des Sägeblattes parallele Achse nach aufwärts schwenkt. 



   Hiebei ist aber dieser ausgeschwenkte Teil bei der Arbeit hinderlich. 



   Dieser Nachteil wird erfindungsgemäss dadurch beseitigt, dass das Scheit in einer längs des Ständers der Säge verschiebbaren Klemmvorrichtung festgespannt wird und der bewegliche Teil der Sicherheitshaube um eine lotrechte Achse seitwärts aus der Ebene des Sägeblattes geschwenkt wird. 



   Die Klemmvorrichtung besitzt eine gabelförmige Unterlage, so dass das Holzscheit auf zwei Gabeln aufliegt, wobei die Festklemmung des Scheites dadurch erfolgt, dass eine an der Klemmvorrichtung angebrachte Metallspitze mittels eines Exzenters od. dgl. in das Holz gedrückt wird und das Holzscheit mittels einer am Gestell der Kreissäge an beiden Enden befestigten Kette vorwärts geschoben wird, in die zwei an der Klemmvorrichtung gelagerte
Kettenräder eingreifen, von welchen das eine Rad zur Führung bzw. zur Umlenkung der
Kette dient und das andere durch eine Kurbel od. dgl. gedreht wird. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Fig. 1 zeigt eine Vorderansicht und Fig. 2 eine Seitenansicht der Maschine. Die Fig. 3 und 4 zeigen den unteren
Teil der Klemmvorrichtung in zwei Ansichten,
Fig. 5 den zugehörigen oberen Teil dieser Vor- richtung in einem etwas grösseren Massstab. 



   Die Fig. 6-9 zeigen zwei Ansichten und im   vergrösserten   Massstab die Verstellung des be- weglichen Teiles der Sicherheirshaube, wobei die Fig. 6 und 7 die Ruhelage und die Fig. 8 und 9 die Lage während des Schnittes darstellen. 



   An der Grundplatte   1   ist der Ständer 2 be- festigt, der die Lager 3 trägt, in welchen die Welle 4 des Kreissägeblattes   5   gelagert ist, auf der die Antriebsriemenscheibe 6 sitzt. 



   Die Sicherheitshaube 7 umgibt das ganze Sägeblatt und ist mittels einer Stütze 8 am Ständer 2 befestigt. Sie besteht aus den unbeweglichen Teilen 9, 10, die miteinander verschraubt sind und aus einem um die Lager 11, 12 drehbaren Teil 13. 



   An der Grundplatte 1 sind die Lager 14 angebracht, in welchen ein Zapfen 15 drehbar ist, der an einem Hebel 16 angebracht ist, dessen oberes Ende eine Gabel 17 bildet, die drehbare Rollen 18, 18'besitzt, auf welchen das Holzscheit aufliegt. Durch Schwenkung in der Richtung des Pfeiles A kann das zu schneidende Holz gegen die Kreissäge gedrückt und dadurch geschnitten werden. 



   Die Einspannung des Holzes in der Maschine erfolgt durch eine Klemmvorrichtung   21,   die im wesentlichen aus einer   gabelformigen   Unterlage 19 (Fig. 3 und   4)   und einer über ihr an der Klemmvorrichtung angebrachten Spitze. 20 (Fig. 5) besteht, welche sich in das Holz einbohrt. 



   Die Klemmvorrichtung ist am Ständer 2 der Maschine horizontal verschiebbar, wodurch das 
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 geschoben wird, um die Länge des abzuschneidenden Holzstückes einzustellen. 



   Die Verschiebung der Klemmvorrichtung 21 am Ständer 2 erfolgt derart,   oaQ   eine an   ihr. n   beiden Enden 23, 24 am Ständer befestigte Kette 22 angeordnet ist, in deren Glieder zwei Kettenräder   25, 26   eingreifen, von welchen das eine (25) als   Führungs-bzw. Umlenkrolle   für die Kette dient und das andere   (26)   durch eine Kurbel 27 gedreht wird. 



   Die in das Holzscheit eindringende Spitze 20 ist an einem waagrechten Träger 28 angeordnet, der auf einer lotrechten Stange 29 sitzt, die am unteren die gabelförmige Unterlage 19 tragenden Teil der Klemmvorrichtung 21 befestigt ist. 



  Das Eintreiben der Spitze 20 in das Holz wird durch einen Hebel 30 bewirkt, der mit einem kleinen Exzenter ausgestattet ist. 



   Der bewegliche Teil 13 der Sicherheitshaube wird selbsttätig so ausgeschwenkt, dass das zu 

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 schneidende Holz zum Kreissägeblatt gelangen kann, wenn sich die Gabel 17 in der Richtung des Pfeiles A um ein gewisses Stück gegen das Sägeblatt bewegt hat. Der Zapfen, um den die Rolle 18'drehbar ist, besitzt eine Verlängerung, an der die Stange 32 schwenkbar befestigt ist, die am anderen Ende einen Anschlag 33 trägt. 



   Die Stange 32 geht durch ein Loch eines zweiarmigen Hebels 34 hindurch, der bei 35 am Ständer 2 drehbar gelagert ist. Auf den kürzeren Arm des Hebels 34 wirkt eine einerseits am Ständer bei 36, anderseits am Hebel bei 37 befestigte Feder   38,   die den kürzeren Arm des Hebels nach rechts zieht, so dass dieser Arm in der Ruhelage der Maschine (Fig. 6,7) an dem Anschlag 33 anliegt. 



   Wird nun der Hebel 16 mit der Gabel 17 in der Richtung des Pfeiles A in die Arbeitslage (Fig. 8,9) geschwenkt, so bewegt sich die Stange 32 derart, dass sich der Anschlag 33 vom Hebel 34 abhebt, so dass die Feder 38 den kürzeren Arm dieses Hebels nach rechts zieht. Am umgebogenen oberen Ende des längeren Armes des Hebels 34 befindet sich ein Kreuzgelenk 39, das mit einem waagrechten Arm 40 verbunden ist, an den der Zapfen 41 angelenkt ist, welcher mit dem beweglichen Teil 13 der Sicherheitshaube 7 fest verbunden ist. Hiedurch wird der Teil 13 um die in den Lagern 11, 12 drehbare Stütze 8 in die in den Fig. 8,9 ersichtliche Lage zur Seite geschwenkt, so dass der Schnitt des Holzes erfolgen kann.

   Bei der Rückbewegung des Hebels 16 entgegen der Richtung des Pfeiles   A   gelangt der bewegliche Teil der Sicherheitshaube dadurch wieder in seine ursprüngliche Lage, dass der Anschlag 33 der Stange 32 den kurzeren Arm des Hebels 34 entgegen der Kraft der Feder 38 zurückbewegt. 



   Die Führung des Hebels 16 und gleichzeitig die Begrenzung in seiner ausgeschwenkten Lage (Fig. 1 und 6) erfolgt dadurch, dass am Hebel ein Lager für einen Drehzapfen 42 angebracht ist, um den die Lasche 43 drehbar ist. Am anderen Ende der Lasche ist der Hebel 44 angelenkt,   de : bei 45   am Ständer 2 drehbar aufgehängt ist. 



  Am Ständer ist ferner eine Führung 46 für den Hebel 44 angebracht, welche einen Anschlagbolzen 47 trägt, der die Lage des Hebels 16 in der Ruhelage begrenzt. 



   Die Einrichtung nach der Erfindung er-   möglicht   es, Holzscheite od. dgl. zu zerschneiden, ohne dass sie gegen das Sägeblatt von Hand aus gedrückt werden müssen und ohne dass die
Gefahr einer Verletzung durch das Sägeblatt besteht. 



   Die Maschine ist aber auch für Tischlerarbeiten allgemeiner Art verwendbar, da sie mit einem Tisch 48 versehen ist, der, wenn er nicht gebraucht wird, um die Drehachse 53 in die lotrechte Lage 48'geschwenkt werden kann, wie dies in Fig. 1 dargestellt ist. In dieser Lage wird der Tisch durch einen Haken   49   gehalten, der am Ständer 2 angebracht ist und der in eine Öse 50 eingehängt wird, die am Tische befestigt ist. 



   Bei Verwendung des Tisches gelangt nach Abmontierung der vorstehend beschriebenen dreiteiligen Sicherheitshaube 7 eine einfache Sicherheitshaube 51 zur Verwendung, die längs einer Führung 52 verschoben und dort in gewünschter Höhe, z. B. durch eine Schraube, festgeklemmt werden kann. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Kreissäge für Holz, insbesondere zum Schneiden von Holzscheiten, bei der die Scheite auf einer schwenkbaren Gabel liegen, welche sie zum Sägeblatt befördert, durch deren Schwenkung ein Teil der Sicherheitshaube des Sägeblattes für den Schnitt freigegeben wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheite in einer längs des Ständers   (2)   der Säge verschiebbaren Klemmvorrichtung (21) festgespannt sind und der bewegliche Teil   (13)   der Sicherheitshaube   (7)   um eine lotrechte Achse seitwärts aus der Ebene des Sägeblattes geschwenkt wird.

Claims (1)

  1. 2. Kreissäge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmvorrichtung (21) eine gabelfornuge Unterlage (19) besitzt, in die das Holzscheit durch eine an der Klemmvorrichtung angebrachte, mittels eines Exzenters (31) od. dgl. in das Holz gedrückte Spitze (20) gepresst wird und die Klemmvorrichtung mit dem Holzscheit mittels einer am Ständer (2) an beiden Enden befestigten Kette (22) vorwärts geschoben wird, in deren Glieder zwei an der Klemmvorrichtung (21) gelagerte Kettenräder (25, 26) eingreifen, von welchen das eine Rad (25) als Führungs-bzw. EMI2.1 wird.
    3. Kreissäge nach den Ansprüchen l und 2 mit in lotrechte Lage klappbarem Tisch, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherheit haube (7) durch eine am Tisch (48) angebrachte einteilige Sicherheitshaube (51) ersetzt wird, die in einer Führung (52) hinsichtlich ihrer Höhe verstellbar ist.
AT165561D 1948-07-16 1948-07-16 Kreissäge für Holz, insbesondere zum Schneiden von Holzscheiten AT165561B (de)

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