AT165626B - Elektroflaschenzug - Google Patents
ElektroflaschenzugInfo
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Description
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Elektroflasehenzug
Es sind Elektroflaschenzüge mit Treibscheiben bekannt, bei denen die Treibscheiben im Getriebegehäuse auf eigenen Achsen in entsprechend vorgesehenen Lagern angeordnet sind. Das Hubseil ist bei diesen bekannten Ausführungen zwecks Erhöhung der Reibung ein-oder mehrmals über mehrere Treibscheiben geschlungen.
Gemäss der vorliegenden Erfindung wird bei
Kleinelektroflaschenzügen nur eine Treibscheibe verwendet, welche am getriebeseitigen Motorgehäuseende drehbar gelagert ist. Zwecks Erhöhung der Reibung und damit eines sicheren Transportes des Hubseiles ist für dieses in der Treibscheibe eine Klemmnut, beispielsweise eine trapezförmige
Rille vorgesehen, in die das Hubseil mittels federn- der Backen gedrückt wird. Diese erfindung- gemässe Anordnung spart durch den Wegfall von
Treibscheiben, Wellen, Achsen, schwere Bestand- teile ein, verringert dadurch das Gewicht eines transportablen Kleinhebezeuges ganz wesentlich und verkürzt die Baulänge desselben.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Fig. 1 zeigt einen teil- weisen Längsschnitt durch einen Elektro- flaschenzug und Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie 2-2 der Fig. 1 durch das Getriebegehäuse.
Im Motorgehäuse 1 ist der Stator 2 und der
Rotor 3 eines Elektromotors untergebracht. Die
Motorwelle 4 ist in den Lagerschilden 5 und 6 gelagert und weist auf ihrem getriebeseitigen
Ende eine Verzahnung 7 auf, welche in das
Getriebegehäuse 8 ragt. Am getriebeseitigen Ende des Motorgehäuses 1 ist, gegen einen Bund 10 od. dgl. anschlagend, die Treibscheibe 11 drehbar gelagert. Die Treibscheibe 11 weist eine Keil- nut 12 für die gute Klemmung des Hubseiles 13 auf und ist mit einem Antriebszahnkranz 14 ver- sehen. Der Zalmkranz 14 ragt durch einen von dem Motor-und Getriebegehäuse gebildeten
Ringschlitz 15 in das Getriebegehäuse 8 und erhält durch die im Getriebegehäuse gelagerten
Zahnräder 16, 17, 18, 19 vom Wellenritzel 7 den
Antrieb.
Bei Befestigung des Getriebegehäuses 8 am Motorgehäuse 1 mittels der vier Schrauben 20 wird durch den Bund 21 des Getriebegehäuses 8, der im Bereich der Zahnräder 16, 17 ausgenommen ist, einerseits das Lagerschild 5 festgespannt und anderseits das Treibrad 11 gegen axiale Vera schiebung gesichert.
Durch die Verwendung einer Keilnut 12 in der Treibscheibe 11 einerseits und federnder Backen 22, die durch Federn 23 in die Keilnut 12 gedrückt werden anderseits, wird die erforderliche Reibung zur Mitnahme des Hubseiles und das Heben der entsprechend angehängten Last erzielt, auch wenn auf dem zweiten Ende des Seiles keine ausgleichende Last zur Verringerung des
Spannungsunterschiedes vorhanden ist.
Durch die Verwendung der Druckbacken wird gleichzeitig verhindert, dass durch irgendwelche Umstände das Seil aus der Treibscheibe ausspringen kann.
Die Klemmbacken 22 und die Federn 23 sind dabei zweckmässig in einem Ringsegment 24 oder in einzelnen Lagerorganen über den Umfang der
Klemmnut verteilt angeordnet.
PATENTANSPRÜCHE : l. Elektroflaschenzug mit Treibscheibenantrieb, für das an den Enden mit Lastaufnahmemitteln versehene Hubseil, dadurch gekennzeichnet, dass nur eine Treibscheibe verwendet wird, die vorzugs- weise am getriebeseitigen Ende des Motorgehäuses drehbar gelagert ist.
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Claims (1)
- 2. Elektroflaschenzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Treibscheibe eine Nut, z. B. eine Keilnut, für die gute Klemmung des Hubseiles aufweist und mit einem Antriebs- zahnkranz versehen ist.3. Elektroflaschenzug nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebs- zahnkranz der Treibscheibe durch einen Ring- schlitz in das Getriebegehäuse ragt.4. Elektroflaschenzug nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass bei Befestigung des Getrietegehäuses am Motorgehäuse (z. B. mittels Schrauben) vorzugsweise durch einen Bund das Lagerschild des Motorgehäuses festgesoannt und die Treibscheibe gegen axiale Verschiebung gesichert wird.5. Elektroflaschenzug nach den Ansprüchen l und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Reibung des Hubseiles in der Klemmnut der Treibscheibe durch auf das Hubseil drückende Organe, z. B. gefederte Backen od. dgl., erhöht wird.6. Elektroflaschenzug nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die gefederten Backen od. dgl. in einem über der Klemmnut der Treibscheibe mit dem Motorgehäuse fest verbundenen Ring- segment in radialer Richtung wirkend, angeordnet sind. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT165626T | 1947-12-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT165626B true AT165626B (de) | 1950-03-25 |
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ID=34199969
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT165626D AT165626B (de) | 1947-12-09 | 1947-12-09 | Elektroflaschenzug |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT165626B (de) |
-
1947
- 1947-12-09 AT AT165626D patent/AT165626B/de active
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