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Österreichische PATENTSCHRIFT Nu-16590.
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Bei der Herstellung von Achsenstummeln ist es bekannt, die zur Herstellung der Achse dienende Eisenstange vorher auf die entsprechende Form zu walzen und nachher auf die fertig gewalzte Achse den Bund durch Stauchen herzustellen. Iliedurch wird das Arbeitsstück durch das feste Einspannen zur Pressung verbogen und zerquetscht, ferner wird der Bund, da das Pressen nicht in einer den Bund vollkommen umschliessenden Form geschieht, nicht zentrisch, sondern meistens exzentrisch ausfallen.
Diese Mängel werden durch vorliegendes Verfahren dadurch vermieden, dass aus der
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Form. so dass der Bund unbedingt zentrisch wird und erst nachher wird die Stange zu beiden Seiten des Bundes in nachstehend beschriebener Weise ausgewalzt.
Die Fig. 1 und 2, ferner 3 und 4 der Zeichnung zeigen zwei zur Durchführung des Verfahrens dienende Walzen in Vorder- bezw. Seitenansicht; Fig. 5 veranschaulicht das zur Verarbeitung gelangende Eisenstück. Fig. 6 zeigt einen Längenschnitt des Press-
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darstellt.
Das aufzuarbeitende Stangeneisen wird zu so langen Stücken a (Fig. 5), als zur
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des Achsenstummels herzustellen ist, worauf dieses Ende auf den Walzen nach Fig. 1 und 2 bearbeitet wird. Die Walzen f, g sind nur an einem Teil ihrer Peripherie mit Kaliber verschen, während der andere Teil ausgeschnitten ist. Die Walzen werden wie gewöhnlich in steter gegenseitiger Drehung gehalten. An einer Seite des Walzenpaares sind einstellbare Anschlage, x. B. Schrauben h angeordnet. Im Augenblick, als die Arbeitsflächen der Walzen
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Zwischenraum gebildet wird, wird der erwärmte Teil des Arbeitsstücke durch diesen Zwischenraum durchgesteckt, bis das Ende des Arbeitsstücke an den Anschlag i stosst.
Sobald die Walzen während des Weiterdrehens in die in der Zeichnung dargestellte Lage gelangen, wird das Arbeitsstück durch die Walzen erfasst und gegen den Arbeiter im Sinne des Pfeiles i hinaus gestossen, wobei das Arbeitsstück bearbeitet wird. Nachdem sich die Kaliber dor Walzen in der zur Drehung entgegengesetzten Richtung verengen, wird das Arbeitsstück zu einem stumpfen Kegel ausgewalzt. Das Arbeitsstück wird in dieser Weise durch die nötigen Kaliber durchgeführt, wodurch der stumpfkegelförmige Teil fertig gewalzt wird und die in Fig. 8 ersichtliche Form k entsteht. Die Bogenlänge der Arbeitsnäche der Walzen entspricht der Länge des bearbeiteten Teiles des Arbeitsstücke.
Nun wird das andere Ende des Arbeitsstückes k erwärmt und durch die Walzen nach Fig. i und 4 in derselben Weise, wie oben beschrieben, durchgeführt, worauf der
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Die Kalibor der Walzen nach Fig. 3 und 4 sind gleichfalls verengt ausgebildet, so dass der Querschnitt des kantigen Teiles der-auf diesen Walz cn hergestellten Achsenstummel gleichfalls gegen das Ende abnimmt ; soll'aber dieser Teil einen gleichmässigen Querschnitt erhalten, so müssen die Kaliber der entsprechenden Walzen mit gleichbleibenden Dimensionen hergestellt werden.
Die Wagenachse wird bekannterweise durch Zusammenschweissen von zwei Achsenstummeln hergestellt.
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Austrian Patent Nu-16590.
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In the manufacture of axle stubs, it is known to roll the iron bar used to manufacture the axle beforehand to the appropriate shape and then to produce the collar by upsetting the finished rolled axle. As a result of this, the work piece is bent and crushed by the firm clamping for pressing, and the collar, since the pressing does not take place in a form that completely encloses the collar, will not be centric but mostly eccentric.
These deficiencies are avoided by the present method in that from the
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Shape. so that the collar is absolutely centric and only afterwards is the rod rolled out on both sides of the collar in the manner described below.
1 and 2, and also 3 and 4 of the drawing show two rollers used for carrying out the method in front or respectively. Side view; Fig. 5 illustrates the piece of iron being processed. Fig. 6 shows a longitudinal section of the press
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represents.
The bar iron to be worked becomes as long pieces a (Fig. 5), as to
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of the axle stub is to be produced, whereupon this end is processed on the rollers according to FIGS. 1 and 2. The rollers f, g are only given a caliber on one part of their periphery, while the other part is cut out. As usual, the rollers are kept in constant mutual rotation. On one side of the pair of rollers there are adjustable stops, x. B. arranged screws h. At the moment when the working surfaces of the rollers
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Gap is formed, the heated part of the work piece is pushed through this gap until the end of the work piece hits the stop i.
As soon as the rollers move into the position shown in the drawing as they continue to rotate, the workpiece is captured by the rollers and pushed out against the worker in the direction of arrow i, the workpiece being processed. After the caliber of the rollers narrow in the opposite direction to the rotation, the workpiece is rolled out into a truncated cone. The work piece is carried out in this way through the necessary caliber, whereby the frusto-conical part is finish-rolled and the shape k shown in FIG. The arc length of the working surface of the rolls corresponds to the length of the machined part of the work piece.
Now the other end of the workpiece k is heated and passed through the rollers of FIGS. I and 4 in the same manner as described above, whereupon the
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The calibrations of the rollers according to FIGS. 3 and 4 are also designed to be narrowed, so that the cross section of the angular part of the axle stubs produced on this roller cn likewise decreases towards the end; But if this part is to have a uniform cross-section, the calibres of the corresponding rollers must be made with constant dimensions.
The carriage axle is known to be produced by welding two axle stubs together.
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