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Behälter mit Verschlusskappe
Die Verschlusskappe von Behältern, insbesondere von Tuben mit dem Behälterhals zu verbinden, ist bekannt. Zu diesem Zwecke hat man versucht, ein elastisches Verbindungsorgan meist aus Metall zu verwenden, welches zwei Schleifen aufweist, die in entsprechende, am Behälterhals bzw. an der Kappe angebrachte Rillen eingreifen. Die Schleifenöffnungen können jedoch nicht dem Rillendurchmesser angepasst sein, so dass bei zu engen Öffnungen die Verschlusskappe nicht oder nur schwer vom Tubenhals abgeschraubt werden kann ; werden die Schleifen- öffnungen grösser gewählt, so dass eine leichte Drehung möglich ist, so fällt die Verschlusskappe leicht aus der Schleife.
Zur Vermeidung der erwähnten Nachteile hat man vorgeschlagen, ein elastisches Verbindungsstück aus umsponnenem Gummi in Form einer Doppelschlaufe zu bilden, deren Steg biegungssteifer als die Schlaufe ist. Diese Ausbildung hat jedoch den Nachteil, dass sowohl auf der Kappe als auch auf dem Tubenhals eine Rille aufgebracht werden muss und dass der biegungssteifere Steg einer einwandfreien Verschraubung der Kappe hindernd im Wege steht.
Eine weitere bekannte Sicherheitseinrichtung gegen das Verlieren von Schraubenverschlüssen besteht aus Gummi und weist zwei Öffnungen auf, die den Hals der Tube und die Schraubkappe umfassen.
Gegenüber diesen bekannten Anordnungen ist der Behälter mit Verschlusskappe gemäss der vorliegenden Erfindung mit einem Veebindungs- organ versehen, welches aus einem Rohr besteht, dessen Mantelfläche einen Ausschnitt aufweist, so dass zwei koaxiale mittels eines Steges ver- bundene Ringe entstehen, die den Tubenhals bzw. die Kappe zu umfassen bestimmt sind.
Vorzugsweise kann der eine Ring als zusätzlicher
Dichtungsring ausgebildet sein.
In der Zeichnung set ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, u. zw. zeigen Fig. I den eine Verschlusskappe tragenden
Vorderteil eines tubenförmigen Behälters samt
Verbindungsorgan in Seitenansicht bzw. teilweise im Schnitt, Fig. 2 eine Ansicht der Vorrichtung nach Fig. l in der Pfeilrichtung A der Fivs 1 gesehen Fig. 3 das Verbindungsorgan gesondert, Fig. 4 eine Ansicht des Verbindungsorganes nach Fig. 3 in der Pfeilrichtung B der Fig. 3 gesehen und Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie I-I der Fig. 4.
Gemäss Fig. 1 und 2 ist als Behälter eine Tube 11 vorgesehen, deren Hals 13 mit einem Gewinde versehen ist. Mit dem Tubenhals ist eine Verschlusskappe 12 verschraubt. Zwischen der Tube 11 und der Verschlusskappe 12 ist ein Verbindungsorgan angeordnet, welches die Entfernung der Verschlusskappe 12 erlaubt und nach Lösung der Verbindung mit dem Hals 13 die Kappe trägt. Das Verbindungsorgan ist aus einem Stück gebildet und weist zwei Halteringe 14 und und 15 auf, die mittels eines Steges 16 untereinander in Verbindung stehen. Ernndungs- gemäss besteht das Verbindungsorgan aus einem Gummirohr, dessen Mantelfläche einen Ausschnitt aufwek* :. Der Ring 14 umfasst die Verschlusskappe 12 und der Ring 15 den Hals 13 der Tube 11.
Der Innendurchmesser des Rohres, aus welchem das Verbindungsstück gebildet ist, ist so gewählt, dass derselbe dem GewindeAussendurchmesser des Behälterhalses 13 annähernd entspricht bzw. dass der Ring 15 um den Hals leicht gedreht werden kann. Da der Aussendurchmesser des zylindrischen Ansatzes der Verschlusskappe 14 grösser ist als der Aussendurchmesser des Halses 13, so wird der Kappenansatz mit viel grösserer Spannung vom Ring 14 umfasst als der Hals 13 vom Ring 15. Zwischen dem Ansatz der Verschlusskappe 12 und Ring 14 des Verbindungsorganes entsteht somit eine drehfeste Verbindung. Der Verbindungssteg 16 ist so bemessen, dass derselbe länger oder mindestens so lang ist wie de Hals 13 der Tube.
Dadurch wird erreicht, dass bei zugeschraubter
Verschlusskappe der zl1sammengepresste Steg 16 die beiden Ringe auseinanderzutreiben bestrebt ist. Da der Ring 14 mit dem Ansatz der Ver- schlusskappe 12 fest verbunden ist, wird nur der Ring 15, auch während der Verdrehung der Kappe 12, gegen die Schulterpartie der
Tube 11 gepresst und das Anbringen einer speziellen Rille zur Sicherung des Ringes 15 am Behälterhals ist nicht mehr erforderlich.
Um die Haftung des Ringes 14 am Ansatz der
Verschlusskappe 12 zu verbessern, ist es vorteilhaft,
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die Kontaktfläche des Ringes 14 gegenüber derjenigen des Ringes 15 zu vergrössern, indem bei der Herstellung des Verbindungsstückes der Mantelflächenausschnitt entsprechend gewählt wird.
Eine weitere Ausbildung des Erfindunggegenstandes bezweckt den Gebrauch des Ringes 15 als zusätzlichen Dichtungsring zu ermöglichen und besteht darin, dass derselbe gegen die Schulterfläche der Tube anliegend ausgeoildet ist (in Fig. 1 bei 15'strichpunktiert dargestellt). Beim Anziehen der Kappe 12 wird der Ring 15 zwischen der Schulterpartie der Tube 11 und dem derselben zugekehrten Rand des Kappenansatzes fest eingeklemmt und ver-
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PATENTANSPRÜCHE :
1. Behälter mit Verschlusskappe, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den beiden Teilen ein Verbindungsorgan vorgesehen ist, welches aus einem Rohr besteht, dessen Mantelfläche einen Ausschnitt aufweist, so dass koaxiale mittels eines Steges verbundene Ringe entstehen, die den Tubenhals bzw. die Kappe zu umfassen bestimmt sind.
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